Cameesa macht in Crowdfunding
Tuesday, September 30th, 2008Relativ neu auf der Bildfläche ist eine Seite namens Cameesa. Die betreiben nicht nur “just another Design contest” (nach dem Prinzip des “Crowdsourcing“), nein, die sind noch viel webzweinulliger und überlassen auch die Finanzierung der Community. Crowdfunding heißt das dann, etwa vorgeführt durch Sell A Band oder die Einstürzenden Neubauten.
Ein Shirt aus dem Shop: Take me to your reader.
Da sind also drei Arten von Akteuren im Spiel: Zum einen die Designer, die T-Shirt-Motive einreichen. Zum anderen die Supporter, die die Finanzierung übernehmen: ein T-Shirt wird gedruckt, wenn 1000$ seitens der Nutzer vorgestreckt sind, zu beziehen in “Parts” von 20$. Und dann die Käufer, die die T-Shirts im Shop bestellen.
Was bringt wem etwas? Wenn ein Shirt “fully supported” ist (50 Parts gekauft wurden), bekommen Designer einmalig 500$ plus 2$ für jedes verkaufte Shirt (in der “Cameesa balance” – ob man die in Geld umtauschen kann oder nur Shirts damit kaufen, das hab ich noch nicht herausgefunden). Ach ja, und ganz großzügig, ein Freishirt (aber nur eins!). Die Supporter bekommen ihr supportetes Shirt zugeschickt und verdienen an jedem im Shop verkauften Exemplar 3 Cent (pro eingesetztem Part) in die Balance.
Und wenn man 20$ auf ein Shirt setzt, das letztendlich nicht “fully supported” wird? In den FAQs steht dazu nur “Bummer, dude”. In den Terms erfährt man immerhin, dass man seinen Einsatz dann auf ein anderes Shirtmotiv bewegen kann. So ist das Geld wenigstens nicht komplett flöten. Sonst wär das mitunter ein ziemlich cameesa Deal (lol).
Ein Entwurf, der supported werden will: Coq Music
Was meint ihr? Klingt das lohnenswert? Würdet Ihr Shirts supporten? Im Fall von Cameesa steht die Klasse der eingereichten Motive immerhin noch als Pro-Argument. Bin trotzdem gespannt, ob das was wird. Und ob es genug Zockernaturen gibt, die an der T-Shirt-Börse auf Designs spekulieren.








Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis Berlin auch drankommt. Da würde ich dann aber die aktuellen Muster der BVG-Straßenbahnen vorziehen … die Sitze der älteren Züge im S-Bahn-Ring sind ja schon fast legendär hässlich. Ich meine mal mitbekommen zu haben, dass dahinter nur der Gedanke stand, Edding-Schmierereien auf dem Kunstlederplastikimitat unattraktiv zu machen. Weil was schon scheiße aussieht, kann man nicht mehr verschandeln und die schwarzen Flächen machen die Tags auch schwer lesbar. Als Shirtmotiv würde ich es dann aber eher nicht empfehlen…




















