Für neue Shirtlabels aus Deutschland hab ich ja immer ein offenes Ohr, vor allem, wenn deren Seite mit so einer sympathischen Selbstbeschreibung gestartet wird wie Yallentins. Die Jungs verfolgen eine einfache Mission: coole Kleider für coole Leute. Das eingekreiste Ypsilon und der Labelname werden in praktisch jedem Design mitverarbeitet, nur so als Hinweis für die, die nicht auf sowas stehen. Besser als immer mit Bench, Billabong und co. rumzulaufen, find ichs allemal.
Ich stelle hier mal vier Designs vor: den Yuhu oben links. Für Nachtaktive. We Love wartet mit einem schicken Farbverlauf auf. Wie man an der Brezel erkennen kann: Yallentins kommen aus Schwaben, wo es die besten Brezeln gibt. Der Schlagring im Motiv irritiert mich bei dem Titel etwas, aber ich kenne mich mit schwäbischen Gepflogenheiten auch nicht so aus.
Unten links: Dave. Oder wahlweise Michael. Wer sich schon immer gefragt hat, wie The Hoff vor seinem größten YouTube-Erfolg nach Hause gekommen ist, der weiß es jetzt vielleicht endlich. Rechts: 80s – der Titel spricht für sich selbst. Neonpracht in groß. Die meisten Motive sind gleich in mehreren Farbkombis erhältlich.
Bei nächsten Seitenumbau könnten sie vielleicht auf die Schwarz-Weiß-Ansichten verzichten. Bis man ein Shirtmotiv mal in der vollen Pracht und Farbigkeit bewundern kann, darf man ganz schön klicken. Sonst gibt es wenig zu meckern. Ein Shirt ist für 28€ zu haben, Versandkosten fallen bei den Yungs keine an.
Einhörner!
Jene mystischen Pferd-Narwal-Hybriden und Inbegriff des Kitsches. In der Ära der cheesy Airbrush-Art ein allzugerne verwendetes Motiv (meist zusammen mit Wasserfällen, Wolken, Sonnenuntergängen und mitunter auch muskulösen Heroen abgebildet). Neben Phönixen die Könige der Fabelwesen.
Das schreit doch danach, sie mal anders zu betrachten und aus der Kitsch-Ecke zu holen, oder?
Genau dafür gibt es die sehr ungewöhnlichen Unicorn T-Shirts von Unicorns Rock.
Ein monothematischer T-Shirt Shop, der mal einen ganz anders gearteten Blick auf die gehörnten Hottehühs wirft: Regenbögen kotzend, als Zombies, Punks, schwertkämpfende Jedi, besoffen, total durchgedreht … you name it.
Shirtspotting ist kein Modeblog, sondern ein Shirtblog. Ganz selten wird hier das thematische Spektrum über die T-Shirts hinaus erweitert, wenn es gerade mal passt. Im Falle von wechselwild passt es, behaupte ich einmal, obwohl ich bislang nicht geglaubt hätte, mal ein Posting über Gürtel zu eröffnen.
Warum es passt: zum einen sind da Designer wie YackFou oder die Shirtcontestveteranen von Peachbeach, die ihre Wacoms mal nicht für T-Shirt-, sondern Gürtelschnallen-Designs bearbeiten. Und: ich find die Idee gut.
Wer einen wechselwild-Gürtel kauft, erhält ein Produkt, das man nicht nur einmal, sondern beliebig oft individualisieren kann. Die Gürtelschnalle fungiert als Wechselrahmen, in den das gewünschte Bild eingelegt werden kann. Diese haften magnetisch und sind auf Vinylfolie gedruckt. Mit dazu gibt’s eine Sammelbox für weitere Motive.
Diese können beliebig nachgeordert und gesammelt werden. Und: auch seine eigenen Motive kann man hochladen, drucken lassen und in sein Hüftschloss einlegen.
Für den Nachschub an neuen Bildchen sorgt ein ständiger Designcontest, bei dem man, wie gesagt, auch alte Bekannte aus der Shirtdesignwelt antreffen kann. Gut vorzustellen, dass, wenn man so einen Gürtel sein Eigen nennt, man auch immer wieder Nachschub an Kunst für die Hüfte braucht.
Preislich kommt ein Starterset (Schnalle, Gürtel, Wechselbild nach Wahl) auf 50€.
Ein neues Gewinnershirt habe ich gerade bei “Springleap” gefunden. Das Motiv “Taxi Wars” ist dort für 15 Euro zu haben.
Inspiriert wurde das Design durch die zunehmende Gewalt gegen Taxifahrer in Südafrika – wo sowohl Springleap als auch Designer Chucky herkommen. Ein heißes Pflaster…
Auch die Jungs aus München von ’Urban Stylistics‘ haben in der letzten Zeit zahlreiche neue Shirts in ihren Online-Shop aufgenommen. Vier Motive habe ich euch rausgesucht.
Zombies, Splatter, Schädel und viel Pink: Die Shirts von Disturbia aus dem UK passen ganz gut in die aktuelle Saison und wären auch im Post zu den Halloween T-Shirts gut aufgehoben gewesen.
Wer sich den Spaß gönnen will: Bis zum 6. November werden alle Bestellungen mit einem Warenwert über 30 £ (33 €) mit einem zusätzlichen Überraschungsshirt ausgestattet. Könnte sich lohnen, weil es eigentlich keine schlechten Motive dort gibt.
Kürzlich hab ich mal wieder im Shop von Clear Cut Case vorbei geschaut und zwei ganz nette Shirts entdeckt. Ersteres stammt von ‘667′, das zweite von ‘Six Pack’.
Graniph aus Japan wollte ich ja schon länger mal abhandeln, schließlich haben sie eine Reihe sehr geschmackvoller T-Shirt Designs. Amüsant ist allerdings ihre Allemanophilie (falls es dieses Wort nicht gibt, musste ich es mal eben einführen), die schon auch schom mal Thema in der Riesenmaschine war. Dazu muss man allerdings auch sagen, dass Graniph mit vielen Designern aus Europa zusammenarbeitet. Schon niedlich, dass in Japan so eine Begeisterung für lateinische Buchstaben herrscht. Man muss nur mal auf Engrish funny gucken. (Als Äquivalent muss man jetzt noch die hierzulande so beliebten chinesischen Schriftzeichen-Tattoos erwähnen). Also: Aussehen kommt vor Sinn? In vielen Fällen scheint es so zu sein.
Und wer weiß, wie die Froschkönig-Kamera mit seiner liebenswerten 70er-Jahre Designoptik entstanden ist. Vielleicht wartet der Froschkönige ja mit gezückter Kamera auf kurzberockte Brunnenbesucherinnen, wenn er nicht gerade goldene Prinzessinnenbälle aus dem Wasser fischt. Zuzutrauen wär’s ihm – schaut ihn doch an…
Seid ihr schon bereit für den kühlen Herbst und den noch viel kühleren Winter? Noch nicht? Na dann wird es Zeit, sich in Sachen Bekleidung dafür bereit zu machen. Das haben sich auch die Leute von laFraise gedacht. Ab sofort gibt es die genialen Motive, die bisher von den T-Shirts bekannt sind, auch bei den Hoodies! Das Stück kostet 39 Euro.
Abgesehen von den Hoodies gibt es aber natürlich auch neue T-Shirts bei laFraise.
In den Staaten, wo immer noch ein Großteil der Musik des T-Shirt-Globus spielt, ist Halloween ein deutlich größeres Ding als hierzulande, obwohl sich Europa ja seit ein paar Jahren bemüht, in Sachen Halloweenparties nachzuziehen.
Und natürlich bietet der ganze Kitsch mit den Kürbissen (als Anfangsteen stand ich übrigens volle Lotte auf diese Hairmetalkapelle mit dem Kürbis), Spinnen, Hexen, Zombies und Gespenstern einige Steilvorlagen für gute T-Shirts.
Diese und andere Halloween T-Shirts bei Shirtcity, und dann kann man ja auch noch die Horror- und Zombie-T-Shirts als passend ansehen. (Eine super Liste von Zombie T-Shirts gibts übrigens bei Color Overload).
A propos: Den Threadless-Halloween Sale habe ich verpasst anzukündigen, aber The Horde oder Use Your Brain aus dem Threadless loves Horror contest sind feine Sachen unabhängig von der Jahreszeit.
Noch fünf Jahre, Mutti:
(Au Mann, schon wieder Zombies). Zombie Snooze bei Busted Tees.
(Ich find ja nur Zombies):
Eternal Exercise von Glennz. Ich hab übrigens erst neulich von Nachwuchs-Zombie ReNérdcore gelernt, warum Zombies sich so verhalten, wie sie es tun.