Schurken aufgepasst: Die Photoshop Filter Heroes sind hier, um Euch das Handwerk zu legen! Ehe Ihr es Euch verseht, werdet Ihr in Eurem Treiben rüde gestört, und dann verzerrt, verwischt, kristallisiert, verwirbelt oder in Partikel zerlegt!
Auch eine tolle Idee: das T-Shirt als Zeitung. Wer Abonnent von T-Post wird, bekommt alle sechs Wochen ein Shirt zugeschickt, das es danach nie mehr zu kaufen geben wird. Jedes greift eine Newsmeldung auf, die auf der Frontseite von einem Designer (jedes Mal ein anderer) in ein Motiv umgesetzt wird.
Die noch aktuelle Ausgabe heißt “Spare A Square?” und ist mir freundlicherweise zum Testen zugeschickt worden. Wenn man das Shirt aus der Packung zieht, kann man erst einmal den Text dazu lesen, zudem Infos über den Designer und das Impressum. Wie bei einer Zeitung eben.
Aufgefaltet, umgedereht … Moment, wo ist das Motiv? Ach so, auf links gezogen. Einmal umkrempeln, voilà:
Das isser, der gute altbekannte Che Guevara, zusammengesetzt aus … Klopapierrollen! Wieso das? Das erfährt man beim Lesen auf der Innenseite oder auch auf der Website. Der Hintergrund ist eine Meldung, dass Kuba unter einem akuten Klopapier-Notstand leidet. Klingt wie ein dummer Witz, ist aber keiner, besonders, wenn man betroffen ist. Besonders interessant finde ich, wie sich die Kubaner hier behelfen:
Jorge Sapingo, a Cuban official in charge of providing toiletries to consumers has even asked the Cuban Communist Party newspaper, Granma, to print editions without pictures of their leadership so “citizens who are loyal to our socialist motherland can feel free to remain clean without showing disrespect to revolutionary leaders.”
Apparently, using newspapers photos aren’t the only paper citizens have been using in the toilet even before the The Cuban T.P. Crisis. According to an anonymous blogger, Cuban university history books are often missing entire pages that once contained images of communist leaders and, we’re guessing, George W. Bush.
Diese Randmeldung wäre mir auf jeden Fall entgangen, wenn ich dieses T-Shirt nicht bekommen hätte.
Für das Design zeichnet sich dieses Mal der Schweizer Stefan G. Bucher zuständig, ein Mann, der es schon zu seinem eigenen Wikipedia-Artikel gebracht hat, wie das Shirt hervorhebt.
Am Shirt selbst gibt es nichts zu meckern, American Apparel und Siebdruck, und wenn der optische Eindruck hier nicht so gut ist, dann liegt das wieder an der mangelnden Qualität meiner Kamera und meinen photgraphischen Unzulänglichkeiten.
Also, eine höchst originelle Sache, dieses T-Post. Und ich möchte auch noch gerne dieses Video zeigen, in dem die Macher die Idee von T-Post vorstellen:
Und jetzt noch schnell einschreiben, die nächste Ausgabe kommt nämlich schon am 23. Oktober.
Auch von “laFraise” hat man bei uns schon länger nichts mehr gehört. Pünktlich zum Ende der Woche gibts noch eine etwas größere Übersicht über die neusten T-Shirts. Stück kostet wie immer 19 Euro.
Hey, Comic-Freunde! Der Godfather of kranke Comics, Robert Crumb himself (Wikipedia), hat eine Reihe von Motiven an Sixpack lizensiert. Nämlich diese hier:
Wer Sixpack kennt, weiß, dass deren T-Shirts nicht gerade Massenware sind, sondern so die Luxusschlitten unter den T-Shirts. Kurz gesagt: etwas mehr zahlen und nur das Beste vom Besten bekommen.
Im Shop von “Greenality” habe ich drei neue Shirts entdeckt, gemeint sind damit die Motive Sonnenfinsternis, The Greenality und Green Tendencies. 29,90 Euro kostet dort ein Shirt. Ich selbst habe auch ein Greenality-Shirt und kann sie besonders im Hinblick auf die Qualität empfehlen. Versand ist dort schon ab 2 Euro möglich.
Lange hat es gedauert, aber wie sagt man so schön: “Gut Ding will Weile haben“. Und Weile hat das Ding nun genug gehabt. Wir sind angekommen, auf dem unserem neuen, freundlicherweise gesponsorten Webspace. Es gibt zwar noch ein paar Kleinigkeiten zu tun, aber den Großteil haben wir erledigt.
“Androids always win” ist das Motto von The Dept. Ihr ganzes Sortiment ist um diese eine Idee aufgebaut, und auch die Motive variieren genau eine Zeichnung:
Unter der Flagge der Ironie erleben kitschige Airbrush-T-Shirts, sonst eigentlich nur von Bikern getragen, derzeit eine ungeahnte Renaissance. Turtlehead und der ausführende Künstler DomMcMahon haben es natürlich auf die Spitze getrieben: Keyboardspielende Wölfe, die den Vollmond anheulen sind eigentlich schon genug Grandessa für mehr als ein T-Shirt, aber das tanzende Einhorn überschreitet schon jegliche Schmerzgrenze, da kann auch noch gleich im Hintergrund ET auf dem Fahrrad vorbeifliegen. Oder wie Keith Walsh schreibt:
Turtlehead brings you ‘3 keyboard wolves‘ with bonus unicorn. We’ve also thrown in ET for good measure. What more could you want? We could have added a collar and dickie bow, but that would probably have been too much awesomeness on one t-shirt for any mortal man or woman to wear.
Genau, nicht dass das Shirt dann noch vor lauter Wahnsinn implodiert …