Architektur zu T-Shirts
Wir stellen uns einen beliebigen Architekturwettbewerb vor. Sagen wir, dreiunddreißig verschiedene Entwürfe werden eingereicht, das Komittee entscheidet sich für einen Entwurf – das macht zweiunddreißig abgelehnte Konzepte. Für das Altpapier oder die Schublade. Schade eigentlich.
Dachten sich auch die Gründer von Unbuilt Shirt und überlegten sich ein Konzept, wie man all die guten optisch und konzeptuell spannenden Designvorschläge doch noch vor der Vergessenheit bewahren kann: Man macht einfach T-Shirt-Motive daraus. Und dass sich das auch wirklich lohnt, zeigt die Galerie. Ein paar Auszüge: 

Rekrutiert werden die Designs in einem Wettbewerb aus, in dem alle Kreativen aufgefordert sind, ihre unrealisierten Entwürfe als Shirtmotive einzusenden.
Die Shirts selbst sind Qualitätsshirts von American Apparel (was sonst), die selbst mit Flockfolie bedruckt (oder bepresst?) werden. Das gibt diese samtigen, leicht erhabenen Aufdrucken. Eine Methode, derer sich auch Spreadshirt oder Shirtcity bei ihren Custom-Shirts bedienen. Wie das genau geht, haben sie in einer sehr informativen Fotostrecke zusammengefasst. Wie auch die Seite generell sehr zu loben ist – Architekten verstehen eben etwas von schlichtem Design und Funktionalität. Allerdings, und da sind wir wieder bei einem kleinen Wermutstropfen, sind ihre Shirts wohl dem durchschnittlichen Einkommensniveau von Architekten angepasst. 38,50 € für ein einziges Shirt- da muss eine alte Omma lange stricken für.
Erhältlich sind die zweifellos schönen und edlen Teile in bislang zwei Shops in Berlin, sowie im Online-Shop .
Categories: Made in Germany, T-Shirts



