Blueprint-Shirts zum selbst gestalten



Mal was völlig anderes:
“Cyanotype” nennt sich das Verfahren, das im Prinzip funktioniert wie Fotografie: Ein mit lichtempfindlichem Material beschichteter Träger wird beleuchtet, und da, wo kein oder weniger Licht drauf fällt, findet keine Reaktion statt. Blueprintsonfabric verkauft eine ganze Reihe von Produkten: Stoffe, Schals, Tücher und eben auch T-Shirts, die mit Kaliumhexacyanidoferrat (auch “gelbes Blutlaugensalz”) behandelt sind. Darauf kann man dann Gegenstände seiner Wahl legen, das Ganze zwischen 5 und 30 Minuten in die Sonne legen, dann verfärbt sich das Shirt blau, nur eben an den nicht beschienenen Stellen bleibt der Stoff weiß. Dann wäscht man das Ganze aus. Sieht aus wie gebatikt, ist aber strenggenommen eine Fotografie. Seine Freude an den Resultaten kann man aber nur erhalten, wenn phosphatfreies Waschmittel verwendet wird. (Ich empfehle Waschnüsse, und das so oder so.)
Es juckt mich in den Fingern, das mal zu probieren.
Gefunden via thetshirtblog
Categories: Abwegiges, T-Shirts, Zukunftsmusik




Die Woche in Shirts - EM-Finaltags-Ausgabe at Der deutsche Spreadshirt-Blog
[...] das “Cyanotype”-Verfahren, mit dem man das Entwicklungsprinzip, das man aus der analogen Fotografie kennt, auf Textilien anwenden kann, geschrieben. [...]
Tobias
Coole Sache, ich habe das auch schon probiert … nur beim Waschen muss man etwas aufpassen ;o)