T-Shirt War
Monday, February 15th, 2010In aller Kürze, bis wieder mehr Zeit zum Posten ist: ein schönes Stop-Motion Video mit vielen vielen T-Shirts.
via Fashionably Geek und nochmal schönen Dank an Stefan für den gesonderten Hinweis!
In aller Kürze, bis wieder mehr Zeit zum Posten ist: ein schönes Stop-Motion Video mit vielen vielen T-Shirts.
via Fashionably Geek und nochmal schönen Dank an Stefan für den gesonderten Hinweis!
T-Post, das T-Shirt-förmige Magazin zum Abonnieren hat eine neue Ausgabe am Start. Diesesmal ein Gedankengang zum Thema: komische Kursangebote an Colleges, mit dem Ergebnis, ob man sich nicht für zukünftige Geschäftsverhandlungen mit einem Kurs in Schnick Schnack Schnuck (bzw. Ching Chang Chong) wappnen sollte. Also: ein T-Shirt zu Schere, Stein und Papier(tüte).
Und der Clou: auf der Seite zur Ausgabe kann man interaktiv gegen einen Computerarm spielen, sobald man das T-Shirt trägt und eine Webcam zur Verfügung hat. Angeblich. So richtig kann ich mir das nicht vorstellen und kann es in Ermangelung eines T-Shirts auch (noch) nicht ausprobieren. Aber es sieht hier sehr cool aus:
Und: pssssst!
Damit hier keine Missverständnisse aufkommen, liebe Disney-Anwälte: das ist natürlich Nickey, der braucht kein zweites Auge. Und keine Ohren.
N(ot M)ickey im MySoti-Shop von Second Amend.
[Found shit via foundshit, danke an Henning für den Hinweis!]

Diejenigen, die von der Idee des Crowdsourcing nicht so begeistert sind, nennen es eine Ausbeutung der Kreativität anderer zum eigenen Vorteil. Wie man’s richtig macht und wie viel Liebe dahinter stecken kann, zeigen Threadless seit ihrer Gründung – und auch superdupererfolgreich geworden sehen sie keine Veranlassung, von diesem Kurs abzuweichen.
Threadless-Fan Chris Cardinal hat in Zusammenarbeit mit Threadless, die großzügig Preise bereitstellten, nun einen Handarbeitscontest rund um die Designs ins Leben gerufen: Threadknits. Die Aufgabe: setzt ein Threadless-Shirtmotiv in eine gestrickte, gehäkelte, gestickte oder sonstwie eingefädelte Variante. Natürlich in Amerika, wo Selberstricken und -basteln ein großer Trend ist (und auch manchmal ganz bemerkenswerte Sachen rauskommen) eine dankbare Aufgabe für viele.

Offenbar ist das nicht mal der erste Threadless-Nebencontest dieser Art, da es schon mal Threadcakes gab. Welches ich leider verpasst habe, was aber auch supergeil anzusehen ist:
Warum auch immer T-Shirts? Weezer gehen beim Merchandising ganz neue Wege und sind so mal wieder ihrer Zeit voraus. Der Snuggie, eine Art Woll Fleecedecke zum Anziehen, ist der neue Fanartikel. Seht selbst:
Weezer haben sich es auch nicht nehmen lassen, selbst im dazugehörigen Teleshopping-Spot aufzutreten und sich gegenseitig die Füße zu massieren. Und platzieren so nebenbei Werbung für ihr neues Album dort, wo man wohl noch nie eine Rockband gesehen hat: in Infomercials.
Wenn sie jetzt nur mal wieder einen Song schreiben könnten, der es mit “Undone – The Sweater Song” aufnehmen kann, dann wäre ich endgültig wieder Fan.
[via hypebot]

Auch wenn mir das ganze Trara um den Ex-Torwart eigentlich ziemlich hinten vorbei gegangen ist: ein sogenanntes Tribute-Shirt, auf dem sein Gesicht aussieht wie vom Zug überrollt mit der Gusseisenpfanne verschönert, hat er nun wirklich nicht verdient.
(bei ebay)

T-Shirts sind mal wieder Aufreger in den Medien. Diesesmal “gespottet” bei der Bundeswehr, die nun ja eh nicht bekannt ist für die geschmackvollsten Kleidungstrends und auch nicht dafür, die intellektuelle Elite des Landes zu stellen. Die abgebildeten brennenden Tanklaster sollen jene von den Taliban entführten Wägen darstellen, die am 4. September in Kunduz von der Bundeswehr in Flammen geschossen wurden – bekanntlich ein sehr umstrittener Einsatz mit zivilen Opfern, welcher erst vor ein paar Tagen den damaligen Verteidigungsminister Jung das Amt gekostet hatte.Vor diesem Hintergrund ist der Rambo-Gestus, der mit dem Motiv zum Ausdruck gebracht wird, sicherlich ein falsches Signal.
Nach Bundeswehrangaben wurde der Verkauf der Shirts verboten und das Tragen der Motive ebenfalls. “Sollten deutsche Soldaten bei der Erstellung des T-Shirts beteiligt gewesen sein, werden disziplinare Maßnahmen ergriffen werden“, so die Mitteilung. Die fraglichen Shirts trugen laut Spiegel Online die englische Version des Bibelzitats “Thou shalt not steal”, die obige Abbildung mit dem deutschen Spruch entstammt dem Blog von Focus-Redakteur Thomas Wiegold.
Wenn ich die nächsten Tage nur noch total gaga poste, liegt es vielleicht daran, dass hier der Hirnzellen-Killersong Amazing Horse seit einer halben Stunde durchläuft (spätestens nach dem zehnten Mal bekommt es etwas Meditatives, ehrlich).
Natürlich gibts auch Merch dazu, wie zu allen großartigen Sachen im Internet. In diesem Fall bestellt man am besten beim Weebls-Shop selbst, die praktischerweise einen Shirtdesigner anbieten. Ist ja quasi ihr long tail.
Mmm sweet Lemonade… *durchdreh*
Von diesem Shirt gibt’s nur ein Exemplar. Wie’s drauf steht. Von Sabletoothtiger. Bei Etsy.
Das ist ja auch mal clever: der T-Shirt Träger, aufgeschlüsselt in seine chemischen Bestandteile. Was so alles in uns steckt … (Werte können abweichen)
“Ingredients” von Roper bei MySoti
[via T-Shirt Connoisseur]

Einhörner!
Jene mystischen Pferd-Narwal-Hybriden und Inbegriff des Kitsches. In der Ära der cheesy Airbrush-Art ein allzugerne verwendetes Motiv (meist zusammen mit Wasserfällen, Wolken, Sonnenuntergängen und mitunter auch muskulösen Heroen abgebildet). Neben Phönixen die Könige der Fabelwesen.
Das schreit doch danach, sie mal anders zu betrachten und aus der Kitsch-Ecke zu holen, oder?
Genau dafür gibt es die sehr ungewöhnlichen Unicorn T-Shirts von Unicorns Rock.
Ein monothematischer T-Shirt Shop, der mal einen ganz anders gearteten Blick auf die gehörnten Hottehühs wirft: Regenbögen kotzend, als Zombies, Punks, schwertkämpfende Jedi, besoffen, total durchgedreht … you name it.
Ein großer Spaß.

Shirtspotting ist kein Modeblog, sondern ein Shirtblog. Ganz selten wird hier das thematische Spektrum über die T-Shirts hinaus erweitert, wenn es gerade mal passt. Im Falle von wechselwild passt es, behaupte ich einmal, obwohl ich bislang nicht geglaubt hätte, mal ein Posting über Gürtel zu eröffnen.
Warum es passt: zum einen sind da Designer wie YackFou oder die Shirtcontestveteranen von Peachbeach, die ihre Wacoms mal nicht für T-Shirt-, sondern Gürtelschnallen-Designs bearbeiten. Und: ich find die Idee gut.
Wer einen wechselwild-Gürtel kauft, erhält ein Produkt, das man nicht nur einmal, sondern beliebig oft individualisieren kann. Die Gürtelschnalle fungiert als Wechselrahmen, in den das gewünschte Bild eingelegt werden kann. Diese haften magnetisch und sind auf Vinylfolie gedruckt. Mit dazu gibt’s eine Sammelbox für weitere Motive.
Diese können beliebig nachgeordert und gesammelt werden. Und: auch seine eigenen Motive kann man hochladen, drucken lassen und in sein Hüftschloss einlegen.
wechselwild – Dein Hüftschloss. from eule on Vimeo.
Für den Nachschub an neuen Bildchen sorgt ein ständiger Designcontest, bei dem man, wie gesagt, auch alte Bekannte aus der Shirtdesignwelt antreffen kann. Gut vorzustellen, dass, wenn man so einen Gürtel sein Eigen nennt, man auch immer wieder Nachschub an Kunst für die Hüfte braucht.
Preislich kommt ein Starterset (Schnalle, Gürtel, Wechselbild nach Wahl) auf 50€.
Ein wenig WTF zum Montag…
Graniph aus Japan wollte ich ja schon länger mal abhandeln, schließlich haben sie eine Reihe sehr geschmackvoller T-Shirt Designs. Amüsant ist allerdings ihre Allemanophilie (falls es dieses Wort nicht gibt, musste ich es mal eben einführen), die schon auch schom mal Thema in der Riesenmaschine war. Dazu muss man allerdings auch sagen, dass Graniph mit vielen Designern aus Europa zusammenarbeitet. Schon niedlich, dass in Japan so eine Begeisterung für lateinische Buchstaben herrscht. Man muss nur mal auf Engrish funny gucken. (Als Äquivalent muss man jetzt noch die hierzulande so beliebten chinesischen Schriftzeichen-Tattoos erwähnen). Also: Aussehen kommt vor Sinn? In vielen Fällen scheint es so zu sein.
Und wer weiß, wie die Froschkönig-Kamera mit seiner liebenswerten 70er-Jahre Designoptik entstanden ist. Vielleicht wartet der Froschkönige ja mit gezückter Kamera auf kurzberockte Brunnenbesucherinnen, wenn er nicht gerade goldene Prinzessinnenbälle aus dem Wasser fischt. Zuzutrauen wär’s ihm – schaut ihn doch an…