Wieder ein Special, in dessen exklusiven Genuss nur Shirtspotting-Leser kommen:
Die Tolky Monkys aus Madrid, España schenken fünf von Euch die Hälfte des Bestellungspreises. Es gilt der Code RESHIRTSPOTTING – und zwar nur bis zum 1. Oktober und für genau fünf Mal.
Wer Shirtspotting schon eine Weile liest, kennt die durchgedrehten Gestalten und Geschichten wahrscheinlich schon vonfrüherenBlogeinträgen. Es kommen allerdings immer neue hinzu, sodass das regelmäßige Aufsuchen der Monkys-Seite nicht langweilig werden dürfte.
Was später mal ein richtiger Geek werden will, fängt ganz früh am besten mit Legosteinen an. Und da die kleinen Plastiksteinchen, mit denen sich in der Technic-Ausführung richtig ausgefuchste Modelle und Mechaniken zusammenbasteln lassen, für viele Jungs eine Art first love waren, hängt das Herz des Kindes im Manne immer noch am Legostein.
Das weiß natürlich auch ThinkGeek – ihr letzter T-Shirt-Coup ist ein (natürlich schwarzes) Shirt mit einer Legoplatte vorne dran. Design your own T-Shirt mal anders. Jeden Tag ein anderes Design! Oder mehr. “Ich geh mich mal umziehen” wird zum “Ich bastel mir mal schnell was neues”.Die Platte ist übrigens nicht nur mit Lego-, sondern auch mit PixelBlocks, Mega Bloks und K’NEX Bricks™ kompatibel.
Mal wieder so eine Neuerfindung des T-Shirts nach dem Prinzip “Warum leckt sich der Hund die Eier”: weil er es kann . Dass es nicht gerade praktisch ist, einen gesamten Lego-Raumgleiter auf der Brust herumzutragen, lassen wir mal außen vor – es geht. Vielleicht wird die Platte auch nicht gerade das anschmiegsamste sein. Geschenkt – es geht. Und Umarmungen machen möglicherweise in T-Shirts ohne Plastikplatte auch mehr Spaß, aber dieses Argument sollte bei der Zielgruppe auch nicht so wichtig sein. Dafür kann man: spielen. Und basteln.
Okay, Überraschungspakete sind auch im T-Shirt-Geschäft nicht ganz neu, aber so konsequent wie bei Hipstery hab ich das noch nie gesehen. Während man bei der Wundertüte von A Better Tomorrow ziemlich fest damit rechnen kann, ein Shirt von A Better Tomorrow zu bekommen, hat man bei Hipstery keine Chance, die zur Verfügung stehenden Stücke vorher zu sichten.
Hingegen kann man beim Kauf ein kleines Quiz ausfüllen, anhand dessen Hipstery auswählt, welches Stück wohl den Besteller am meisten zufrieden stellt, auch eine Farbwahl ist möglich.
Ich glaube, ich werde das gleich mal machen. Zudem läuft zwischen dem 10.09. und dem 17.09. die Aktion “Versandkostenbefreiung für Deutschland“. Stay tuned …
Discover the devastatingly fascinating world of Japanese utility poles.
…. und bezieht sich auf dieses Shirt, designt von Noto-Fusai, das es neu bei Tokio Art Beat zu kaufen gibt. Ein Strommast also. Warum nicht, wenns schick aussieht. Clou an dem Shirt ist natürlich, dass tatsächlich drei echte Kabel angebracht sind.
Das Ding gibt es für die Kleinigkeit von 5900 ¥ (44 €) bei Tokio Art Beat, und auch der Rest des Shops lohnt einen Blick.
Es ist ja nicht so, dass ich nicht schon T-Shirts gesehen hätte, zu denen ich denke “Wie um aller Welt kann man so etwas freiwillig tragen?” Das hier hebt das Ganze aber auf ein neues Level. Da gefunden bei Engrish funny und auch orthographisch etwas holprig niedergeschrieben, kann man dem Träger vielleicht anrechnen, dass er gar nicht weiß, was er für einen kranken Scheiß auf seinem Shirt ausführt – sprich, vermutlich ist das Foto aufgenommen in einem Land, wo man normalerweise Schriftzeichen verwendet. Dennoch: irgendjemand muss doch die Idee gehabt haben, ausgerechnet die Kindesmissbrauchs-Stelle aus einem amerikanischen Homosexualität-ist-heilbar-Kinderbuch auf ein T-Shirt zu drucken ???? Wer? Und warum??
Die Engländer sind ja für ihren etwas eigenen Humor bekannt. Seit YourEyesLie machen sie auch hinsichtlich “bad taste“, zu Deutsch dem schlechten Geschmack, auf sich aufmerksam. Wer sich gerne mit diesen Shirts schmücken möchte, der hat nun die Möglichkeit dies auf besonders günstige Art und Weise zu tun. Eine Anmeldung beim Newsletter bringt einen 10 Prozent Rabatt-Coupon. Zudem ist der Versand bei einer Bestellung über 50 Pfund weltweit kostenlos. Bad taste is better than no taste, da ist was dran.
Letter From John – Der Johannesbrief? Nein, hier ist nicht der Apostel gemeint. Jener John, der hier die Briefe in T-Shirt-Form an die Welt herausschickt, heißt mit vollem Namen John M. Tootabeanie und hatte eine – nun ja, zumindest originell Idee für sein Labelkonzept. Das Bild oben erklärt es eigentlich schon: John nimmt Grafittis, Zeichnungen und Schmierereien aus öffentlichen Toiletten als Motive und macht sie unsterblich, bevor der Mann mit dem Butyrolactonreiniger es wegwischt.
Das Ergebnis: T-Shirts, deren Aufdruck genauso random (es gibt kein adäquates Wort in unserer Sprache) aussieht, wie er entstanden ist. Was nicht unbedingt schlecht ist, es ist halt ein Stil. Zwei Exemplare sind hier zum Testen eingegangen:
Love To Be Hated
B-Boy
Die Shirts selbst kommen ohne Label, weswegen ich nicht sagen kann, welche Rohware zum Bedrucken genommen wurde. Der Stoff ist fest und etwas grober, könnte etwa Fruit Of The Loom oder so etwas sein. Das untere gefällt mir eindeutig besser vom Motiv her. Vielleicht ist auch die Variante weiß auf schwarz die bessere, gerade bei einem Motiv wie Love To Be Hated. Alle Shirts sind in beiden Versionen – also schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz- erhältlich. Mehr Farben gibt es nicht. Vermutlich hält John sein Angebot bewusst so minimalistisch, um dem Geist der Vorlagen gerecht zu werden. Die Originalgraffitis kann man übrigens auch in einer Galerie bewundern.
So, nun der interaktive Teil: Leider habe ich in der Kommunikation mit John vergessen, unsere Größen anzugeben. Dabei hat John wohl den deutschen Wohlstand etwas überschätzt und L und XL-Shirts in die Röhre (ja, die kamen in einer Rolle!) gestopft.
Wer also XL trägt und findet, dass er es liebt, gehated zu werden, der kann einen comment hinterlassen (oder eine Mail an shirtspotting at googlemail punkt com schreiben) und ein Angebot zum Tausch machen – muss nicht textil sein, nur bitte größer/ gleich Versandkosten.
Ein furchtbar hässliches T-Shirt mit drei heulenden Wölfen im Airbrush-Stil ist der neue Internet-Hype. Mal wieder ein verrücktes und amüsantes Beispiel dafür, wie im Internet Hype-Wellen losgehen. Schließlich fristete das Shirt seit Jahren eher wenig beachtet sein Dasein im Amazon Marketplace. Bis dann ein Nutzer zufällig eine Empfehlung bekam und einen ironischen Kommentar postete, wie das Shirt sein Leben verändert hatte, was er für einen Erfolg bei Frauen damit hat, etc. Dank College Humor wurde der Link weiterverbreitet. Mit der Vorlage ging “Three Wolf Moon” dann endgültig durch die Decke und hunderte von humorbegabten Nerds tobten sich in den Produktempfehlungen darüber aus, was dieses Shirt für Superkräfte hat (oftmals auf Kosten der sogenannten Rednecks). Das Phänomen hat es in die Washington Post und die Abendnachrichten geschafft:
Gewinner ist die kleine T-Shirt-Firma The Mountain Company, die von tausenden “ironischen” Käufen profitiert, gerade den meistverkauften Artikel in der gesamten Kleidungssektion bei Amazon verbuchen kann, und alle, die diesen Humor teilen können. Nicht vorenthalten will ich Euch etwa dieses wunderbare Video. Dessen Text ist aus den Produktreviews entnommen.
Was gerade in der T-Shirt-Videowelt rumgeht: eine Methode, wie man sein T-Shirt schnell auszieht. Sicher auch gut, um das andere (bzw. begehrte) Geschlecht zu beeindrucken.
My liver hates me – im Englischen haben sogar Säufer-Shirts irgendwie noch Stil. Für 14$ bei Myliverhatesme.net – und mit dem Code emptees sogar nur 9.99$. Wäre schon wieder ein Bier mehr.