Archive for the ‘Interview’ Category

Zu Besuch in der Dudes Factory (2)

Monday, February 28th, 2011

Teil zwei des Shirtspotting-Hausbesuchs in der Dudes Factory. Neben einem wirklich innovativen Online-Shirtdesigner (s. Teil eins) ist und will die Factory nämlich noch viel mehr, wie die Gründer Arnaud Loix van Hooff und Heri Willmerdinger hier erklären:

Einzelstücke warten auf Liebhaber

Arnaud: Unsere Idee war: es wäre geil, den Künstlern wirkliche Kollektionen zu ermöglichen. Sie kümmern sich um die Kunst, wir um die Umsetzung.
Heri: Für viele ist es auch schwer, die machen ihre Designs und sind auch wirklich super gut darin, aber alles andere, die Umsetzung, frisst ziemlich viel Zeit. Sowas wollen wir ihnen abnehmen. Und mehr als das: Unsere Idee von der Zusammenarbeit mit den Künstlern ist auch, dass wir sie wirklich fordern und sie zu Dingen bringen, die sie noch nie zuvor gemacht haben. Von Funny Fun gibt es zum Beispiel T-Shirts, aber das hier sind seine ersten Seidenschals. Wir bringen sie dazu, mal die Leinwand zu verlassen und sich Objekten zuzuwenden. Surfboards, Skateboards, Figuren … diese Objekte gibt es nur in sehr limitierten Auflagen. Die Autos etwa, die hier stehen, sind handbemalt.

Arnaud: Zum Beispiel werden wir im Juni Casiegraphics featuren. Und nach ihrem Entwurf entsteht gerade eine E-Gitarre in der Kreuzberger Gitarrenwerkstatt Nick Page Guitars. Und die wird der Wahnsinn …

Heri: … handgeschnitzt und wirklich High-End.

Arnaud: Und Casiegraphics war so happy, so etwas hat sie noch nie gemacht, das wird ihr Meisterwerk. Auch das der Gitarrenwerkstatt. Obwohl die wirklich exzellente Gitarren machen: eine flamingoförmige war noch nie dabei.

Die wird sicher nicht billig. Wird das eine Kleinauflage?

Arnaud: Es gibt nur ein Stück. Wird so bei 7000-8000 € rauskommen. Wohlgemerkt: wir verdienen gar nichts daran. Bei solchen Aktionen geht es uns um den Spaß.

Heri an der ersten Dudes-Gitarre

Im Mai arbeiten wir mit Mcbess aus London. Der zeichnet immer in Schwarzweiß, aber er macht auch Animationen und macht die Musik dazu selber. Für die Eröffnung der Pictoplasma wird er zu uns kommen und mit seiner Band ein Konzert im Shop spielen. Das sind solche Aktionen, auf die wir wirklich Bock haben. Als spezielles Objekt durfte er Baseballjacken designen, und natürlich wird das Merch für seine Band Dead Pirates. Von denen wird es nur 15 Stück geben.

Heri: Wir probieren auch mit solchen besonderen Aktionen in alle Richtung zu gehen. Immer etwas zu machen, worüber man spricht, oder worüber Blogs berichten würden, wenn sie nicht gerade nur über T-Shirts schreiben.

Arnaud: Manchmal kommen auch schon Designer auf uns zu und bieten einzelne Designs an. Für die ist die Sektion „Youngbloods“, dort können wir erst mal testen, wie sich die Motive bewähren. (more…)

Zu Besuch in der Dudes Factory (1)

Sunday, February 27th, 2011

Anders als viele T-Shirt-Shops, die ich hier vorstelle, ist die Dudes Factory nicht nur eine virtuelle Adresse, sondern auch ein besuchenswertes Ladengeschäft in Berlin. Und weil die Idee hinter dieser Fabrik wirklich bemerkenswert ist, und sie zudem nicht weit von mir entfernt ist, habe ich mich also in die Torstraße 138 begeben, wo mir die Ober-Dudes Arnaud Loix van Hooff und Heri(bert) Willmerdinger die Idee, den Laden und die Geschichte der Factory bei lecker Kaffee ausführlich erklärt haben.

Seitenwand der Factory: im Zentrum ein Riesenbildschirm mit der Website - zum selbst customizen.

Arnaud: Wir arbeiten mit Designern zusammen, die wir schätzen. Seit dem Launch waren das Peachbeach, Funny Fun, 110 Special Black, aktuell ist das Dxtr. Und das geht weit über das hinaus, dass sie uns ein paar Designs schicken. Wir entwickeln zusammen eine Idee, ein Oberthema und arbeiten dann eine Serie aus. So eine Kollektion ist schon zwei, bis drei Monate in der Entwicklung. Jedes einzelne Design und auch Elemente der Designs haben wir digital vorliegen. Wir drucken mit Digital-Direktdruck, also sind wir so flexibel, wie man nur irgendwie sein kann. Das gibt uns unendliche Möglichkeiten.

Okay … Digital-Direktdruck kenn ich im Prinzip. All diese Stücke sind damit gedruckt? Die Qualität dieser Drucke hier ist tatsächlich besser als das, was ich bis jetzt gesehen habe.

Arnaud: Wir haben sehr lange gesucht, bis wir eine Maschine gefunden haben, die unseren Ansprüchen genügt. Wir waren auf zig Messen dafür. Mit unserem Drucker sind wir recht zufrieden. Das Gute ist, dass er wirklich super hochauflösend druckt, auch auf dunklen Textilien. Du siehst: diese Zeichnungen von 110 Special Black sind sehr fein – hier sieht man wirklich noch jedes Haar in dem Bärenfell. Solche dünnen Striche kriegt man mit Siebdruck kaum hin.

Heri: Das hat uns aber am Anfang auch viel Nerven gekostet, bis wir gelernt haben, was wie das beste Resultat erzielt, wann wir mit Weiß vordrucken müssen, etc.

Sind die Auflagen limitiert?

Arnaud: Nein, im Gegenteil. Die Künstler behalten alle Rechte an ihren Zeichnungen. Und jedes Mal, wenn ein Motiv bestellt wird, bekommen die Designer ihren Anteil daran. Lebenslang.
Es gibt aber einen Artist of the Month. Der bestimmt dann unseren Auftritt. Wenn wir eine neue Kollektion vorstellen, gestalten wir, bzw. er die Seite neu, und den Laden. Die große Leinwand an der Seitenwand gehört dann auch ihm. Sowohl online als auch im Laden war unser Grundgedanke, alles so neutral wie möglich zu halten, dass die Kunstwerke auch im Zentrum stehen und so wenig wie möglich davon ablenkt.

Dennis "DXTR" Schuster am Werk: drei Tage und Nächte war er an den (Lein-)Wänden der Factory zugange.

Auch eine Art Shirtdesigner ist Teil Eures Angebots …

Arnaud: Man kann auf unserer Webseite ein T-Shirt einfach bestellen, aber man kann es auch ins Lab laden und dort einfach die Farbe des Shirts oder des Designs ändern. Wie gesagt, alle Grafiken liegen bei uns digital gespeichert – oder auch einzelne Elemente davon. Da laden wir nun die Nutzer ein, damit zu spielen und kreativ zu werden. Ich zeig dir mal, wie das geht:
Du fängst an mit dem Produkt, sagen wir mal ein T-Shirt. Vorerst haben wir noch American Apparel T-Shirts, das war am einfachsten und die Qualität und der Schnitt sind auch gut genug. Du wählst also eine T-Shirt-Farbe und gehst weiter zur Kollektion. Unter “Artworks” links oben sind die Designs, also die ganzen Motive. Die können einfach per Drag and Drop auf das Shirt gezogen werden. Im Reiter “Einzelne Elemente” findest du Einzelteile der Designs. Die kannst du rüberziehen, anordnen, einfärben, skalieren und schichten wie du willst. Der Preis bleibt dabei immer gleich: 35 € nur Frontdruck, 39 € für Druck vorne und hinten. In der Box “Farben” links unten passt du mit den Reglern „Farbton“, „Sättigung“ und „Helligkeit“ die Farben der Elemente an oder färbst sie ein.

Wie in Photoshop also…?

Heri: Genau, das ist flexibler als die vektorbasierten Shirtdesigner, die nur bestimmte Folienfarben anbieten, weil sie auf Flexdruckfolien zurückgreifen. Dadurch, dass unser Lab mit Pixelgrafiken arbeitet, ist das komplett geöffnet worden.

Arnaud: Hier haben wir noch verschiedene Schriften. Da kannst du über einen Texteditor Worte und Sätze schreiben oder die Buchstaben einzeln auf die Fläche ziehen. Wir haben jetzt vier Artist-Kollektionen, damit kann man schon was machen, aber es werden immer mehr Elemente dazukommen.

Mein erster Test bestätigt: das macht unheimlich Spaß und lässt andere Online-Shirtdesigner alt aussehen. Immerhin habe ich jetzt für meine Band, die noch gar nicht richtig das Licht der Öffentlichkeit erblickt hat, schon ein eigenes T-Shirt gemacht, designed by Dxtr mit einem Schuss Peachbeach. Die Schriften und Einzelelemente könnten sicherlich noch mehr sein, aber das werden sie auch.

Im zweiten Teil des Reports erzählen die Dudes mehr über sich, ihre Factory, die beteiligten Künstler und ihre Vorhaben. Stay tuned.

Im Interview: Gosu Gear

Wednesday, February 24th, 2010

Wieder ein Newcomer aus deutschen Landen, der sich mit einer großen Portion Idealismus und (noch) unbezahlter Arbeit für seine Shirtideen reinkniet. Und selbst, wenn ich persönliche nicht auf dieses wilde pinke Farbgesplattere in Großdruck stehe – Gosu Gear, so heißt das Baby der Gründer Fabian und Alex, macht in den Startlöchern schon mal eine gute Figur:

Eigene Nische? Check. Eine hierzulande noch unverbrauchte frische Ästhetik? Check. Sozialnetzwerk-Standards? Check, Doublecheck, Triple-Check. Was mich alledings hellhörig gemacht hat, ist, dass in der Präsenz der Gosus Musik eine so große Rolle spielt, dass man etwa mit einem Shirt gleich eine CD mitgeliefert bekommt – das Doppelpack für nur 18 €. Auch hier wieder: nicht meine Musik, aber hey, interessant ist diese Connection alle mal.

Bevor ich also zu lange ahnungslos ins Blaue schwafele, lassen wir Fabs doch einfach selbst zu Wort kommen:

Stell dich, dein Label und deine Mitstreiter doch mal bitte kurz vor.

Hallo zusammen ! GOSU GEAR sind in erster Linie mal zwei Verrückte, die beschlossen haben, dass es noch nicht genug cool Shirts auf der Welt gibt. Zum einen wäre da der Alex, der sich um die geschäftlichen belange kümmert und meine Wenigkeit. Ich mach den ganzen Internetkram, buche die Designer und designe auch selbst.

Was hat Euch zum Namen Gosu Gear inspiriert?

Der Name Gosu steht stellvertretend für Menschen, die etwas besonderes sind und das möglicherweise mit einem Shirt oder zwei zum Ausdruck bringen wollen :-) … Wer die exakte Bedeutung wissen will, sollte mal googeln. Das würde hier den Rahmen sprengen.

Wie entstehen die Designs?

Unsere ersten drei Shirts habe ich selbst designt. Ich mache das als Hobby nebenher. Wer sich mal umsehen möchte, findet mich hier. Das neue Design SEPPUKU wie auch die kommenden werden von externen Designern aus Asien kreiert. Für uns muss ein GOSU Design das Feeling der modernen Subkultur mit traditioneller asiatischer Symbolik vereinen. Dann ist es perfekt !

Was bekommt man mit einem Gosu-Shirt (Druckmethode, Shirtmarke)?

GOSU GEAR Shirts werden auf FOTL Heavy Cotton Shirts gedruckt. Die sitzen super, in allen Grössen, sind aber trotzdem keine body fit Shirts. Darauf stehen wir nicht. Es soll ja noch gemütlich sein ! Der Druck ist ein megasofter Siebdruck. Da haben wir uns in die Hände von Vollprofis begeben. Wer einen Kontakt braucht, meldet sich am besten hier.

Warum Myspace als Hauptseite?

Wir sind ja ein sehr junges Label und existieren grad mal 3 Monate. Da erschien uns Myspace als beste Startmöglichkeit, um gezielt Menschen zu erreichen, die sich für unsere Shirts begeistern könnten. Eine herkömmliche Website ist aber momentan in Arbeit.

Auf der Seite gibts auch eine Menge Musik zu hören, und Shirts kommen mit CDs. Ist Gosu Gear auch ein Musiklabel, oder wie genau gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Musiksektor?

Ich selbst bin ja hauptberuflich Musiker und spiele unter anderem bei The New Black Gitarre. Von daher war mit die Verbindung von Mode und Musik immer bewusst. Also war es für uns von vornherein klar, mit coolen Bands und Musikern zusammenzuarbeiten. Da wäscht die eine Hand die andere. Die Bands promoten uns und wir die Bands…..wie das eben so läuft.

Als besonderes Gimmick legen wir noch eine aktuelle Runamok CD zu jeder Bestellung bei. Da ich auch bei Runamok in die Saiten zupfe, hab ich so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Kunden bekommen ein cooles Shirt und obendrauf noch unsere neue CD. Super Promo….die Musiklabels haben für sowas ja kein Geld mehr.

In der Krise der Musikindustrie: Seht Ihr Euch als Vorreiter neuer Ertragsmodelle, bei denen Musik- mit Merchandisebranche enger zusammenrücken?

Das war doch schon immer so. Nur, dass sich die Relationen etwas geändert haben. Früher konnte man mit CDs noch Geld verdienen. Heute nicht mehr. Da kommt das meiste Geld über Merch und Konzerte rein. Ein Glück, dass man T-Shirts noch nicht downloaden kann !!

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Noch … An dieser Stelle ein großer Dank an Fabs für diese Einsichten. Ich bin sicher, dass man hier nicht das letzte Mal ihre Shirts auf Shirtspotting gesehen hat.

Sharpshirter – Ein Interview

Thursday, June 25th, 2009

Als Dan Lachman 2004 der Aufforderung seines Dad’s nachging, nicht mehr soviele Videospiele zu zocken um zur Abwechslung mal etwas Produktives zu machen, hätte er nie gedacht, das so etwas Großes daraus wird.

Was mit einer kleinen Leidenschaft anfing, entwickelte sich in kürzester Zeit in einen Betrieb mit nun 60 Geschäften weltweit und einem Angebot von über 100 Produkten.

That’s Sharpshirter!

Natürlich ist es für mich eine Ehre, mein erstes Interview mit einem so erfolgreichen Jungunternehmer führen zu dürfen.

Hallo Dan, kannst du dich und deine Firma kurz vorstellen? Wie hat das alles begonnen? Wie sahen eure Ersten Schritte aus? Wann fing das alles an?

Mein Name ist Dan Lachman und meine Firma heisst sharpshirter.com. Ich würde sagen, das Unternehmen begann am Ende meiner High-School Zeit. Ich war damals 17 (2005) und ich wollte wirklich T-Shirts haben mit meinen Ideen drauf. Es fing an mit “Word Shirts”, also simple Sätze auf Shirts gedruckt und meine Freunde fanden sie lustig und meinten, dass sie mir einige abkaufen würden. Als ich älter wurde, fing ich dann auch an vermehrt neue Stile und Arten zu finden, um die Shirts zu bedrucken und sie auch als Leinwand für Kunst zu benutzen.

Sharpshirter? Was hat es mit dem Namen auf sich? Hat es eine besondere Bedeutung/Story?

Nichts wirklich spezielles. Ich machte mir damals eine Liste mit Ideen und zum Schluss blieb Sharp Shirter. Aber langsam kreisen meine Gedanken auch um einen Namenswechsel, seitdem wir auch andere Dinge machen außer T-Shirts.

Was unterscheidet euch von anderen Modelabels? Wie hebt ihr euch von der Masse ab?

Unser Ansatz mit der Kombi von Klamotten und Kunst scheint in unserer Zielgruppe sehr gut aufgenommen zu werden. Unsere Motive orientieren sich vom Design her hauptsächlich an der Natur und den Tieren, aber möchten auch gerne Fantasy und Comic Elemente in unseren Style mit einfließen lassen.. to keep things fresh.. ;)

Ein großer Vorteil ist, dass ich nicht zeichnen kann, sodass ich Künstler finden muss, um meine Ideen für die Designs auch umsetzen zu können. Das Ergebnis ist ein Mix vieler verschiedener und unterschiedlicher Styles unter einem einzigen Label: Sharpshirters.com. So ist für jeden Geschmack garantiert Abhilfe gesorgt.

Woher bekommst du und deine Designer eure Ideen? Hast du eine spezielle Inspirationsquelle?

Ich gucke massenhaft Filme und TV, besonders Sendungen über die Natur unserer Welt. Ich liebe es, mir Szenarien auszudenken und meine Gedanken wandern zu lassen. Ab und zu “lande” ich auf einer Idee, bei der ich denke, dass daraus ein cooles Shirt werden könnte und stelle mir vor, mit welchem Style dieses Motiv am Besten rüberkommen könnte. Das wird dann an meine Designer weitergeleitet und die setzen das dann um.

Habt ihr eine spezielle Zielgruppe? Eine Message?

Seitdem ich die Klamotten auch selbst trage, liebe ich es natürlich, ein Publikum zu ereichen, das meiner Altersklasse entspricht (18-25). Es gibt da auch keine spezielle Message, wir wollen eigentlich nur Kunst auf den Markt bringen, für die man bewundert wird und auffällt.

Wo siehst du Sharpshirters.com in der Zukunft?

Das ist eine gute Frage, mit der ich mich auch in letzter Zeit sehr intensiv befasse. Ich habe vor kurzem meinen College-Abschluss hinter mir gelassen und bin nun dabei, mich zu entscheiden, in welche Richtung ich meine Firma entwickeln will. Ich denke, dass ich das Geschäft weiterentwickeln werde, bis es irgendwann so groß ist, dass ich das als Vollzeit-Job machen kann. Somit kann ich auch länger ausschlafen und muss mich nicht mit lästigen Bossen rumkloppen :).

Danke für das Interview Dan!


Für die englische Version hier klicken: / For the english version please click here:

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Unicat Designs – denn wir sind alle verschieden!

Tuesday, April 28th, 2009

Es dauerte seit dem ersten Mailwechsel etwas, bis dieser Artikel zustande kam. Immerhin ist in dieser Zeit die Seite von Unicat Designs nochmal überholt und richtig schick gemacht worden.

Der Name gibt die Richtung vor: Unicat möchte das ganz besondere T-Shirt bereitstellen, das du schon immer haben wolltest und geht auf alle Sonderwünsche ein. Genauer wollen wir es jetzt von Pierre Dammer wissen, dem Kopf hinter Unicat, der jetzt live am Shirtspotting-Mikrofon steht:

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Hallo Pierre. Stell dich und dein Baby doch einmal in ein paar knappen Worten vor.

Hallo, ich bin Pierre. Ich bin 26 Jahre alt und wohne in Offenbach am Main. Ende 2008 habe ich das Label „UnicatDesigns“ gegründet und arbeitete mich in die Branche intensiv ein. Bei Unicat Designs kannst du dein Shirt deinen Vorstellungen anpassen. In unserer Kollektion findest du Party Shirts, Techno Shirts, Streetwear und Taschen. Es stehen dir bei den angebotenen Shirts derzeit schon viele Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Ich drucke natürlich auch deine eigenen Motive.

Wie lief der Beginn des Labels? Also: wie kam Euch die Idee, wie verliefen die ersten Schritte, wie waren die ersten Resonanzen…?

2008: Am Wochenende ist ne Party, ich brauch noch etwas Cooles zum anziehen. Ich gehe einkaufen. Das erste Shirt hat ein schönes Motiv, aber der Spruch gefällt mir nicht. Das zweite T-Shirt gefällt mir vom Schnitt gar nicht. Beim dritten gefallen mir die angebotenen Farben nicht, das nächste hat zu lange Ärmel….. Warum bekomme ich mein Shirt nicht so, wie es mir gefällt? Also fasste ich den Entschluss und designte meine ersten Shirts. Anfangs noch mit Bügelfolien, deren Qualität mich aber nicht so überzeugte. Ich wurde aber desöfteren in Clubs oder auf der Straße auf meine auffälligen Shirts angesprochen. Da ich mich derzeit sowieso beruflich umorientieren wollte, machte ich mein Hobby zum Beruf.

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Die Idee ist also, T-Shirts anzubieten, die sonst niemand trägt. Das versprechen/ ermöglichen die großen Print-on-demand-Anbieter wie Spreadshirt, Shirtcity oder Shirtinator doch eigentlich auch …? Wo liegt also der Unterschied?

Bei mir kannst du die Farbe des Motivs, des Shirts, den Schnitt wählen, den Spruch ändern, Motive kombinieren… Denn hier wird das Shirt extra für dich gedruckt. Außerdem hast du die Möglichkeit, deine mit unseren Motiven zu kombinieren. Wir erstellen dir dein Wunsch-Shirt. Und auch schwierige Motive versuchen wir für dich umzusetzen. Ich versuche die Vorstellungen des Kunden zu 100 % auf das Shirt umzusetzen. Ich bringe auch graphisch aufwendige Designs auf die Ware. Außerdem drucke ich im Gegensatz zu anderen Anbietern, die die Auswahl der Flex-/Flockfarben meist auf 3 begrenzen, auf Wunsch mit mehr Farben. Das ist natürlich arbeitsintensiver, aber so erhält der Kunde sein Unikat.

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Ungewöhnlich sind auf jeden Fall deine Druckmethoden: Flexprint sagt mir ja was, wobei ich diese regenbogenglänzende Folie noch nicht kannte. Was aber hab ich mir unter dem Chromablast-Verfahren vorzustellen?

Der Chromablast-Druck ist ein neuartiges Druckverfahren, das nur auf hellen Textilien möglich ist. Die spezielle Baumwolltinte reagiert auf dem Transferpapier unter Druck und Hitze mit der Baumwolle. Es bleibt keine Folie auf dem Shirt zurück, die evtl. stören oder reißen könnte. Der Druck bekommt nach dem ersten Waschen einen textilartigen Griff. So ist es möglich, kostengünstig Unikate und kleine Auflagen zu erstellen. Ich benutze auch gerne Spezialdruckfolien wie die regenbogenfarbene. Ich bin immer bemüht, mein Sortiment so zu erweitern, dass ich meinen Kunden immer etwas Neues bieten kann.

Die Designs sind auf jeden Fall musiklastig, und zwar kommt da häufig Techno vor. Ist das dein Szene-Ursprung?

Kann man so sagen. Ich und mein Freundeskreis hören gerne Technomusik, gehen auf Partys und besuchen Events.

Machst Du sozusagen Clubwear?

Ich mache Shirts usw. mit Partymotiven,  die auch im Club auffallen. Ich leg mich da aber nicht fest. Wenn ich eine Idee für ein Streetwear-Produkt habe, stelle ich das eben her.

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Was inspiriert Deine Designs sonst so?

Ich bin ein sehr kreativer Mensch und habe ständig neue Ideen, wenn mir etwas einfällt dann muss es auch sofort aufs Shirt.

Welches Unicat-Design gefällt dir persönlich am besten?

Das wechselt bei mir eigentlich ständig. Meist gefällt mir mein neuestes erst einmal am besten.

Wie oft gibt es Neuerungen bei Euch, d.h., wie oft sollte man auf Eurer Seite vorbeischauen?

Da derzeit noch nicht alle erhältlichen Designs online sind, wird es bei UnicatDesigns ständig etwas Neues geben. Für Damen bieten wir derzeit alle Motive auf 4 verschiedenen Shirt-Schnitten an. Für Herren wird in den nächsten Tagen zu dem Standard-Shirt noch ein dickeres Slim-Fit Shirt erhältlich sein.

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Vielen Dank, Pierre. Das Stück, mit dem mich Unicat überzeugt hat, war übrigens Umbrella Butterfly: ein sehr schickes Motiv, auf das man auch mal angesprochen wird. Meines Erachtens perfekt so wie es ist, also muss kein zusätzlicher Spruch oder Glitter drauf. Möglich wäre es jedenfalls. Der Chromablast-Druck ist tatsächlich kaum fühlbar, gleichzeitig jedoch farbintensiv und gestochen scharf. Als markenspezifisches Erkennungszeichen hat es einen goldenen Innendruck im Nacken innen und außen. Am Shirt selbst gibt’s auch nichts zu meckern, wenngleich es nicht diese kuschelweiche Continental- oder American Apparel-Pracht ist. (Update: Pierre verspricht für die nähere Zukunft, auch noch ein schön dickes Slim Fit Shirt, mit kuschelweichem Stoff  (250 g/qm) ins Sortiment zu nehmen) Dafür sitzt es sehr gut, und wäre man körperlich besser in Form als ich, könnte man bestimmt von Sexiness sprechen.

Eine Auswahl der Shirtmotive habe ich hier im Artikel verteilt, wobei die natürlich subjektiv ist (guess what, wie auch das ganze Blog). Der Glanz- und Glitzeroverkill ist persönlich nicht mein Geschmack, aber die Idee von Unicat ist es ja, niemanden unbefriedigt nach Hause zu schicken. Eigentlich hätte ich mir schon allein wegen meines Nachnamens die Engelsflügel ordern sollen… Naja, das nächste Mal vielleicht.

Introducing: Pleasant Beef

Thursday, March 26th, 2009

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Wenn hier ein neuer Star am deutschen T-Shirt-Himmel aufgegangen ist, dann möchte ich stolz behaupten können: Remember where you heard it first. Pleasant Beef heißt das Baby von René “Önö” und Norbert Mayer. Und die zeigen sich als Überzeugungstäter. Pleasant Beef sind selber T-Shirt-Junkies und starten ihr Projekt auch nicht mit einer “mal gucken”-Haltung, sondern mit Entschlossenheit und Professionalität. Das bezieht sich nicht nur auf die schön gestaltete Website (guckt Euch nur mal die Startgrafik ihres Shops an!), sondern auch auf die T-Shirts. Darüber lassen wir am besten mal den Meister selbst erzählen. Auf die Shirts selbst werden wir nachher noch genauer eingehen. Jetzt erst mal: Wort ab.

Hallo Önö. Stell dich und dein Label doch in ein paar knappen Worten vor.

Hallo zusammen! Ich bin Önö aus L. an der P. und betreibe gemeinsam mit meiner Bewährungshelferin Norbert das Artwork-T-Shirt-Projekt „Pleasant Beef”

Seit wann gibt es Euer Label, und wie seid ihr gestartet?

Die Idee, außergewöhnliche Oberkörper-Outfits in Eigenregie herzustellen, schwirrt schon seit unserem Engagement als Vocal-Coaches von Mr. President in unseren Köpfen herum. Jedenfalls haben wir uns im November 2007 letztendlich dazu durchgerungen, einen Markennamen schützen zu lassen, erste Kollektionsentwürfe zusammenzustellen, diverse Fachmessen zu besuchen, mit potenziellen Lieferanten zu verhandeln und noch weitere 17.526 zwingend erforderliche Einzelschritte in die Tat umzusetzen. Mit anderen Worten ist Pleasant Beef so frisch, dass unsere Shirts noch regelrecht dampfen…

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Ist der Name Pleasant Beef beim Grillen entstanden, oder spielt da die Doppelbedeutung Beef = Streit eine gewisse Rolle?

Das ist eine durchaus berechtigte Frage. Deshalb nochmals an alle Ü70-Blogger: Sorry, aber wir sind wirklich keine Fleischwarenfachverkäufer! Vielmehr ist Pleasant Beef als programmatisches Wortspiel zu verstehen, das eine klare Marschrichtung vorgibt.

Wo wir gerade bei der Attitüde sind: Tretet Ihr mit einer Intention und/oder Message an?

Oh yeah, und zwar nicht nur mit einer! Generell haben wir uns schlicht und ergreifend zum Ziel gesetzt, T-Shirt-Designs der Extra-Klasse zu entwerfen, die nicht nur im Hinblick auf ihre grafische Umsetzung nachhaltig überzeugen, sondern darüber hinaus auch thematisch ins Schwarze treffen. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir mit unseren Motiven auf charmante Art und Weise provozieren und/oder zum Nachdenken anregen wollen und hierfür aus dem reichhaltigen Fundus, peinlicher Massentrends und antiquierter Wertvorstellungen, jede Menge problemlos zu verwertende Steilvorlagen geboten bekommen. Auch wenn es vielleicht etwas pathetisch klingen mag, haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, den gegenwärtig dominierenden Streetfashion-Zeitgeist nicht nur zu treffen, sondern (natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten) punktuell mitzuprägen. Angesichts der unzähligen, teilweise unfassbar grausam gestalteten Shirt-Designs, vieler etablierter „Ready-made-Streetwear-Brands“, die nebenbei bemerkt, oftmals auch verarbeitungstechnisch jeglichem Preis-Leistungs-Verhältnis entbehren, ist dies jedoch eine durchaus realistische Herausforderung. Deshalb lautet unsere unmissverständliche Botschaft: „Schluss mit plump!“

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Was ist deiner Ansicht nach das Besondere an Euren Shirts?

Abgesehen davon, dass unsere Tee´s aus vogelkotresistenter PVC-Folie gefertigt sind und von alleinerziehenden Zweitfreundinnen mundgeblasen werden, genießt bei uns natürlich die Motivgestaltung oberste Priorität. Jedes unserer Shirt-Designs kreiert dabei ein eigenes, zumeist subtiles Szenario und bietet dem aufmerksamen Betrachter infolgedessen zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten. Augenzwinkernd wollen wir somit nicht nur zum Schmunzeln animieren, sondern in gewisser Weise auch zur bewussten Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Motivbotschaft anregen. Wer an derartigen Brainstorming-Übungen jedoch kein Interesse besitzt, kann sich dennoch vorbehaltlos an unseren Shirt-Kreationen erfreuen, da all unsere Artworks minuziös gestaltet sind und im Ergebnis einfach dufte aussehen. Wie beim Hören eines guten Tracks, ist es uns aber trotzdem wichtig, dass man auch noch nach der x-ten „Bildanalyse“, immer wieder auf neue Details und Finessen stößt. Damit möchte ich zwar keineswegs behaupten, dass man beim Tragen unserer „T-förmigen“ ein Gefühl der stilistischen „Überlegenheit“ empfinden soll, aber man sich zumindest darüber im Klaren sein kann, in Besitz eines in jeder Beziehung ausgefeilten Kleidungsstückes zu sein.

Ganz technisch gefragt: welche Shirts verwendet Ihr und wie druckt ihr?

Kurz gesagt haben wir uns erlaubt, explizit nach unseren Vorgaben maßgefertigte „Printmedien“ in Auftrag zu geben. Das heißt bzw. hieß, eine „Kragenweite“ Continental Clothing hier, eine „Ärmellänge“ American Apparel da, und „Yezzz Sir!“ – fertig war die, nach etwa 5 – 6 zunächst verworfenen Versuchen, perfekt sitzende Körperleinwand. Ohne auf den obligatorischen Stoffetiketten- und Hangtag-Schnickschnack zu verzichten, werden unsere Shirts dabei natürlich sweatshopfrei produziert. Das von uns verwendete Textildruckverfahren wird als so genannte Rasterseparation bezeichnet und stellt sozusagen das „Space-Shuttle“ unter den ohnehin qualitativ hochwertigen Siebdrucktechniken dar. Diese ermöglicht uns auf Grundlage eines 14-farbigen (!) Siebdruck-Karussells, gegenüber den üblicherweise primär eingesetzten Tonwertabstufungen, jede Menge weitere Farbraster ins Rennen zu schicken. Die logische und nicht minder erfreuliche Konsequenz sind hochauflösende und zudem besonders farbintensive Brustverzierungen.

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Die erste Kollektion ist sehr urban geprägt und präsentiert Hochhausmotive. Wie gedenkt Ihr Euch weiterzuentwickeln: werden die nächsten Kollektionen auch mottogebunden sein?

Wir sehen es als wunderbare Herausforderung an, jede unserer Kollektionen unter Berücksichtigung eines klaren thematischen Schwerpunktes zu konzipieren. Schließlich kann jeder mal einen guten Tag haben und ein schickes Einzelmotiv entwerfen… Wie bereits eingangs erwähnt, widmet sich unsere aktuelle Kollektion deshalb beispielsweise dem urbanen Lebensraum, wohingegen unsere nächste Shirt-Serie, das (Großstadt-)Individuum in den Vordergrund rückt. Danach wiederum werden skurrile Tier-Studien das thematische Bindeglied bilden. Grundsätzlich ist uns hierbei wichtig, eine klare, unverwechselbare und dennoch facettenreiche Design-Sprache zu entwickeln bzw. beizubehalten. Da wir mindestens noch für die nächsten 50 Sommersonnenwenden druckreifes Material in petto haben, kann ich zudem jetzt schon vorwegnehmen, dass man sich auch in Zukunft auf jede Menge pleasant Beef gefasst machen darf.

Wie soll es mit Pleasant Beef weitergehen?

Zunächst einmal wollen wir uns vorrangig in Insider-Kreisen einen Namen als innovative „Shirtwear“-Schmiede machen und somit gleichzeitig unter Beweis stellen, dass man auch als lüttes Newcomer-Label, von Anbeginn gehobenen Qualitätsansprüchen gerecht werden kann. Außerdem arbeiten wir gerade fieberhaft an einer kratzschwammveredelten Görls-Kollektion und suchen noch nach dem ein oder anderen geeigneten Vertriebspartner. Viel wichtiger ist und bleibt für uns jedoch, die „Keep-Streetwear-real-Initiative“ Pleasant Beef auch in Zukunft kontinuierlich weiterzuentwickeln, dabei stets authentisch zu bleiben und allen grobmotorisch daherkommenden „Punkt-Punkt-Komma-Strich-Designs“, weiterhin unverzagt die Stirn zu bieten.

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Shirtcity relauncht : Ein Interview

Tuesday, March 10th, 2009

Es ist auf jeden Fall Bewegung in der deutschen T-Shirt-Print-on-demand-Szene. Die einen entlassen ein paar Leute und lassen sich kräftig nachfinanzieren. Die nächsten heimsen Kapital in einer Partnerschaft mit einem Mobilfunkanbieter ein. Die dritten konzentrieren sich auf ihre eigene Seite: Shirtcity.com, die ja seinerzeit das online-Shirtdesignen erfunden hatten, stellen ihre neue Seite vor. Deren Seite erstrahlt nun in  neuem Glanz und zeigt ein, wie ich meine, zeitgemäßeres und schickeres Gesicht. Da wollen wir doch mal direkt bei den Jungs selber nachfragen, was denn das so alles soll. Henning Lisson, Shirtcitys Pressesprecher, war so nett, mir ein paar Fragen zu beantworten:

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Shirtcity hat also neue Seite. Was waren die Leitideen hinter dem Relaunch ?

Erstens wollten wir unserer Seite natürlich einen zeitgemäßen Look verpassen. Aber noch viel wichtiger war uns, die Erlebbarkeit unserer T-Shirts und anderen Produkte zu steigern. Wer Kleidung im Internet bestellt, muss natürlich auf einen Anprobe verzichten. An dieser Stelle möchten wir es unseren Nutzern so angenehm wie möglich machen. Neben Textilien von bekannten und beliebten Herstellern wie American Apparel, Fruit of the Loom oder auch Adidas und Nike war es uns wichtig, viel mit Fotos und Models zu arbeiten. Außerdem haben wir natürlich ein paar neue Funktionen eingeführt.

Was sind denn die wesentlichen neuen Funktionen?

Zunächst einmal haben wir Shirtcity ein wenig umstrukturiert. In dem Sinne gibt es keine Startseite mehr, die den User zum eigentlichen Content leitet. Man ist sofort mittendrin und bekommt Vorschläge, in welcher Kombination Motive und T-Shirt gut aussehen. Trotzdem kann man natürlich mit wenigen Klicks im ebenfalls überarbeiteten Designer seiner Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem gibt es im Designer selbst ein paar neue Funktionen: Die Druckfarbe ist nun frei wählbar oder Text und Motive können kombiniert werden.

Was ist mit dem Community-Bereich, dem ShirtcityClub passiert?

Der wird wieder Teil der Seite werden, wir arbeiten noch an der Umsetzung für das neue Design. Unsere User und Shoppartner haben schließlich mitunter so großartige Motiv-Ideen, dass wir sie den Besuchern nicht vorenthalten wollen.

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Wie hebt sich Shirtcity nun von den anderen großen Shirtdruck-Anbietern ab?

Wir können viele Vorteile und Stärken kombinieren. Wir sind zuzusagen das Schweizer Messer der Szene. Einerseits bieten wir interessierten Nutzern alle Möglichkeiten sich bei uns voll auszuleben. Designs können hochgeladen werden, eigene Shops können erstellt werden, Text oder Fotos können platziert werden – es gibt buchstäblich Millionen von Kombinationsmöglichkeiten. Außerdem ist uns sozusagen nebem dem Druck auch der Content wichtig – unsere Motive sollen mehr sein als eine wahllose Clipart-Sammlung. Wir wollen den Leuten auch wirklich Lieblingsshirts rausschicken. Deswegen kriegen sie nun auf der Seite den Platz, den sie verdienen.

Darüber hinaus bieten wir mit Scribtee.com ambitionierten T-Shirtdesignern und Grafikern eine Plattform, um ihren Output innerhalb der T-Shirt Community zu präsentieren und gleichzeitig an einem recht attraktiv dotierten Contest teilzunehmen. Andererseits sprechen wir auch den intuitiven Besucher an, der einfach gerne stöbert oder zu einem bestimmten Thema ein Motiv sucht und keine Lust hat, viele Einstellungen vorzunehmen. Hier vereinfachen  wir auch die Suche durch die neue Kategorie-Aufteilung. Kurz gesagt: es ist unmöglich, auf der Shirtcity-Seite nichts für sich zu finden.

Was erwartet ihr noch von 2009?

Von 2009 erwarten wir eine ganze Menge. Neben der neuen Seite und den damit verbundenen Möglichkeiten freuen wir uns auf das Superwahljahr 2009. Der Wahlkampf wird mit Sicherheit heiß und wir möchten gerne ordentlich mitmischen. 2005 konnten wir ja in dieser Hinsicht mit einem Angela Merkel Motiv schon für Furore sorgen. Ich denke, das wird uns in diesem Jahr auch gelingen. Der Grundstein dafür ist schon gelegt – unsere politischen Motive, speziell Obama und Merkel sind gefragt. Ansonsten erwarten wir für 2009 natürlich viel Sonne für viel T-Shirts.

yes we can t-shirt zombiesread books not t-shirts

Soweit also der O-Ton. Vielen Dank dafür! Mehr Infos gibt es auch im Shirtcity-Blog. Und an dieser Stelle der Hinweis an bloggende Kollegen: Shirtcity hat für Blogposts über den Relaunch den Ranicki-Award ausgelobt. Heißt: wer sich mit der neuen Seite kritisch auseinandersetzt, wird mit T-Shirts belohnt. Und die neue Seite macht tatsächlich auch Lust auf die Shirts …

T-Shirt-Druck Toolbox

Tuesday, September 16th, 2008

Hier ist wieder eine Seite, die sich an Leute richtet, die bei Spreadshirt, Shirtinator, Shirtcity undwiesiealleheißen einen Shop betreiben. Und nicht nur die. Christof “Flachsi” Flachsmann, selbst ein erfahrener Designer und Betreiber von etwa Fussball-Shirts.com, will nun sein Wissen in geballter Form weitergeben. T-shirt-druck.info hält wertvolle Tipps zu T-Shirtanbietern, SeitengestaltungDesign, Marketing und SEO bereit und listet eine ganze Menge Punkte auf, die erfolgsbetrebte Shopbetreiber beachten sollten. Zudem gibt es auch eine Interviewsektion, bei der, mal so ganz am Rande, ich mein erstes Interview ever gegeben habe. Schöne Sache, mal so auf der anderen Seite zu sein…

Zurück zur Seite: Wer selbst ein Blog betreibt, kann bei “Blog and win” teilnehmen und T-Shirt-Gutscheine gewinnen. Schon an dieser Aktion kann man ablesen, dass hier jemand weiß, wie der Hase im Netz läuft. Ergänzend zu den Spreadinator-Tutorials sollten alle Interessierten jedenfalls häufig hier vorbeischauen.

Im Interview: Gulaschbaron

Tuesday, May 20th, 2008

Beim Gulaschbaron gibt’s gleich vier neue Shirts. Eine zornige Meermaid, ein trunkener Matrose mit schwerer Schlagseite, ein sehr graffiti-lastiges Design namens “Friday Night” und die lustige Zyklopenfamilie “Vespene Gas“. Bei letzterem mag ich besonders den farblich abgesetzten Kragen.

(für größere Ansicht draufklicken)

Da wurde es doch mal Zeit, dem umtriebigen Gulaschbaron Hauke ein paar Fragen zu stellen:

Shirtspotting: Erste und offensichtlichste Frage gleich vorab: Wer oder was ist ein bzw. der Gulaschbaron?

Hauke: Ein Gulaschbaron ist, wie man weiss, eine zwielichtige Person, die nach dem 2. Weltkrieg mit krummen Geschäften (z.B. Zigarettenschmuggel) zu Geld gekommen ist. Als ich den Gulaschbaron gestartet habe und es an die Namensfindung ging, habe ich einen im Ausland gebräuchlichen deutschen Begriff gesucht und bin da auf den Gulaschbaron gekommen. Der Begriff wird nämlich nur in Schweden benutzt. Ich hätte mich auch Blitzkrieg oder Dachshund nennen können, aber ich denke die Wahl war nicht die schlechteste.
Nach dem wir das geklärt haben: Einen kurzen Abriss über die Firmengeschichte bitte: Wann ging’s los, was war die Idee, wie verlief der Start ….

Also los gings Ende 2004, da habe ich noch studiert und wollte sozusagen am lebenden Objekt meine Unternehmensführungs-Kenntnisse anwenden. Naja, eigentlich war es eher die Lust, etwas eigenes zu machen und die Idee mit einem T-Shirt Label, auf dem verschiedene Künstler ihre Werke sozusagen “ausstellen”, schwirrte mir schon länger im Kopf rum. Ein Plattenlabel zu gründen schien mir da doch zu kompliziert und Interesse an schönem Artwork, Design oder Kunst hatte ich schon immer. Da habe ich es ganz einfach gemacht und bis Ende 2007 lief das Ganze auch eher im kleinen Rahmen und als online-Geschäft ab. Mittlerweile habe ich auch einen Laden auf St. Pauli und das Ganze wächst stetig. In meinem Laden biete ich auch andere Labels, wie Owl Movement und Squidfire aus den USA an oder Yackfou und A better tomorrow aus Deutschland. Demnächst kommt noch das schöne Label Seibei dazu. Der Plan ist, auch den Online Shop für die Marken aus Übersee zu öffnen, da die Hemmschwelle, in den USA ein einzelnes T-Shirt zu kaufen, doch ziemlich hoch ist. Man sieht es wächst und mal sehen, wo das Ganze hinführt.

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Im Interview: I love Waterloo.

Monday, February 25th, 2008

Aus Argentinien hab ich noch nie eine Mail bekommen, aber auf I Love Waterloo und ihre liebevollen Band- und Film-Shirts bin ich natürlich schon mal gestoßen. Nur wußte ich nicht, wo sie herkommen. Nun hat mich Waterloo-Kid Fabricio angeschrieben und zu einem kurzen Portrait angeregt. Da ich die Jungs glaube ich noch nie erwähnt hatte und sie gar so sympathisch sind, mach ich das gerne. Und hab ein paar Fragen losgeschickt.

Achtung! Bevor wir dazu übergehen, eine wichtige Durchsage: Die Jungs haben einen exklusiven Coupon für Shirtspotting-Leser eingerichtet. Das heißt, gebt einfach beim Bestellen das geheime Kennwort shirtspotting ein, und der Mann an der Kasse zieht für Euch nochmal 10% von der Bestellung ab. Deal? Deal. So, nun Bühne frei für das Interview:

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Stellt Euch und Euer Label mal bitte kurz vor:

Wir sind ein paar Freunde aus Argentinien, die mit gutem Rock’N'Roll, zeichnen, Filme gucken, Gitarre spielen und singen aufgewachsen sind.Schon als wir jung waren hatten wir immer unsere T-Shirts selbst gestaltet (und mussten mittels mysteriöser Techniken erreichen, dass die Motive nach dem Waschen nicht ausbleichten). Wir waren auf zahllosen Partys und wurden immer wieder gefragt “Hey, wo hast du dieses T-Shirt her?”, worauf wir immer stolz sagen konnten: “Selber gemacht!” Uns wurde klar, dass wir diese Bandshirts, die es eigentlich gar nicht gibt, ganz gut machten. Und eines Nachmittags, als wir uns so über unsere Zukunftsvorstellungen und Träume unterhielten, schlug einer von uns vor, dieses Hobby auf die nächste Ebene zu heben. Wir entschlossen, uns auf das Abenteuer professionelle T-Shirt-Produktion einzulassen, ohne irgendeinen Plan davon.
Unser erstes Ziel war ein Kredit, und das zweite, die Shirts auf den Kleidermärkten von Buenos Aires zu verkaufen.
Wir nannten unsere kleine Herzensangelegenheit “Waterloo” nach dem Song “Waterloo Sunset” von den Kinks. Als wir sahen, dass unser kleines Unternehmen in der Stadt seine Kreise zog, schlug ein Mitglied unserer “textilen Rockgruppe” vor, unsere Shirts auch im Internet anzubieten. Das war die Geburtsstunde von ilovewaterloo.com.
wat-gruppe.jpg

Seit wann seid ihr im Geschäft?

Online: 1 Jahr und drei Monate. Offline: ungefähr fünf Jahre.

Eure Motive bedienen sich sehr akkurat bei Bands und Filmen. Musstet ihr die Namen und Designelemente lizensieren? Bzw. habt Ihr jemals Ärger dafür bekommen?

(Können wir diese Frage überspringen?:) (Nein.) Wir haben mal versucht, Lizenzen zu erwerben, aber weil wir so kleine Fische sind, haben sie uns nicht mal geantwortet. Wir wollen aber eben nie ein Albumcover oder Filmplakat einfach kopieren, sondern immer unseren eigenen Stil mit rein bringen.

(Einschub von mir:) Genau das ist es, was Waterloo meiner Meinung nach von schlichten Lizenzhändlern oder Bandshirt-Holländern unterscheidet. Die Liebe zum Objekt ist unübersehbar und viel mehr ein Tribut als ein Sich-Bedienen.

Diese “Swimmers“-Serie finde ich sehr hübsch. Ist das von einem Film, den ich nicht kenne? Oder einfach nur schöne Motive?

Die Zeichnungen hat ein Freund von uns gemacht und sie uns freundlicherweise als T-Shirt-Motive überlassen.

wat-swimmers.jpg

Sind diese eigenen Designs die Richtung, die Ihr in Zukunft einschlagen wollt?

Richtig, wir wollen in Zukunft mehr Eigenkreationen rausbringen wie “Swimmers”.

Ihr liefert ja fast überall hin. Sind denn die Versandkosten noch realistisch für Europäer oder meinetwegen Australier?

Ja, wir haben eine weltweite Pauschale von $3,99.

Ich hab so sonst noch nie was von einem T-Shirt-Label aus Argentinien gehört. Was gibt es außer Euch noch so an Companies, die auch im Netz zu finden sind?

Da gibt es viele, aber meistens versenden die nur innerhalb Argentiniens.

Könnt Ihr vom T-Shirts verkaufen und Musik machen leben?

Naja, wir versuchen’s zumindest.

wat-film.jpg

So, bitte schön. Gegen Ende etwas wortkarg, der Gute, aber die Einstellung ist auf jeden Fall super: Eine textile Rockband! So geht’s auch.

CHUD – Can't Hold Us Down

Thursday, January 31st, 2008

Mal wieder eine richtige Label-Qualitätsneuentdeckung aus Deutschland. Die ich auch gar nicht mir zuzuschreiben habe, sondern einer Mail von Mitgründer Arno. Schon der erste Blick auf die Seite chud.de fiel überzeugend aus, und das gebotene Sample-T-Shirt habe ich natürlich auch gerne angenommen. Aber nicht nur dadurch haben sie sich ein längeres Feature verdient – ihre Sachen sind schlichtweg super! Schöne Designs mit eigenem Flair und ganz viel Liebe dahinter. Gut präsentiert auf einer funktionalen Website. Und wenn ein T-Shirt schon “Music pulls me through” verkündet, dürften sich eigentlich nicht all zu viele Fragen stellen – hier sind die Guten am Werk. Ein paar hatte ich aber trotzdem, die sich Arno und Patrick dann “bei einem Glas Limo gegenseitig gestellt haben” und sich dabei “vorkamen wie Beckmann und Kerner”. Na denn mal Talkshow:

Music pulls me through

Wie gestalteten sich die Anfänge von CHUD? Welche Philosophie und Idee steckt hinter eurem Label?

Arno: „Wir haben uns schon immer für Designs und Ideen abseits des Mainstreams interessiert und uns einige Zeit aktiv mit Streetart beschäftigt. Mehr durch Zufall entdeckten wir das Textil als brauchbares Medium. Anfangs haben wir für Freunde ein paar Einzelstücke handgefertigt und hatten sehr positive Resonanz darauf. Nachdem die Nachfrage immer größer wurde, legten wir uns eine Siebdruckmaschine zu. Diese Anschaffung gab dann letztendlich auch den Startschuß zur Gründung.”

Patrick: „Seitdem ist es uns wichtig, unseren Sachen eine Seele zu geben, um uns so von dem unpersönlichen Einheitsbrei einiger Global player abzusetzen.“

Woher kommt der Name „Can’t Hold Us Down“? War das eine Reaktion auf widrige Umstände, ein Zitat oder einfach nur ein guter Name?

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Interview mit Yack Fou

Thursday, November 29th, 2007

Yack Fou begegnete einem über die letzten Jahre immer wieder mal: Ihre Shirts als gerne getragenes Ausgehgewand in Berliner Clubs, ein abgefahrenes Design hier, ein Flohmarktstand da. Nun scheinen sie es mehr denn je wissen zu wollen. Zum einen wurde ihre Website neu designt und übersichtlicher, funktionaler und vielseitiger. Besonders schön: Quasi in Echtzeit können die Fans teilhaben an neuen Entwürfen und sich via Comment schon zu Shirt-Entwürfen in Frühstadien äußern. Der Kontakt zum Kunden wird bei Yack Fou groß geschrieben, und sie geben gerne jede Menge Einblicke behind the scenes. Zudem gehen sie die Öffentlichkeit nun auch aktiv an, was wohl die Vielzahl der Blogbeiträge erklärt, die den YackFous in den letzten zwei Wochen gewidmet wurden. Hinzu kommen so einige Neuzugänge im Sortiment. Gerade scheinen Yack Fou einen gewissen Spaß an einfachen geometrischen Körpern und flächigen Allover-Prints zu haben.
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Aber natürlich spielen die kruden Illustrationen der beiden weiterhin eine wichtige Rolle. Sichtlich haben die Jungs alle Hände voll zu tun. Schön also, dass Martin trotz Diplom-Stress und Shop-Verwaltung noch die Zeit gefunden hat, mir ein paar Fragen zu beantworten:

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Shirtspotting: Stell mal bitte kurz YackFou vor. Personell wie auch die Seite.

Martin: YACKFOU ist eine Berliner Designschmiede, die sich hauptsächlich des Mediums T-Shirt widmet. YACKFOU besteht aus Tobias (im Bild re.) und mir.

Macht ihr alles alleine, oder sind noch andere Personen beteiligt?)

Den Hauptteil machen wir alleine, aber uns unterstützen immer wieder Praktikanten, Freunde und Familia.
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Im Interview: Christian Schneider von Shirtcity/ Scribtee

Monday, October 8th, 2007

Na holla. Shirtcity macht sich gewaltig. Seit neuestem wurde das Angebot um eine ganz neue Seite ergänzt: Scribtee.com läuft zwar unter der Shirtcity-URL, verlässt aber die Print-on-demand-Schiene und bietet Design-Shirts in Siebdruck an. Und was für welche. Schöne, witzige Designs und hochqualitative Ware von American Apparel und Continental. Schon klar, dass sich da des Shirtbloggers Herz weitet wie ein Gummiband.

scribtee

Gleichzeitig ein guter Anlass, die Shirtspotting-Interview-Reihe fortzuführen.

Shirtcity-Geschäftsführer Christian Schneider höchstpersönlich war so nett, mir ein paar Fragen per Mail zu beantworten und sein neues Baby persönlich vorzustellen. Vielen Dank nochmal dafür!!

Shirtspotting: Seit wenigen Tagen findet man auf der Shirtcity-Startseite einen neuen Menüpunkt: Scribtee. Was hat es damit auf sich?

CS: Scribtee ist Shirtcitys exclusives Crowdsourcing Label. Alle hier produzierten Designs kommen aus dem T-Shirt Design Contest unserer Community. Die User, deren Designs produziert werden, erhalten neben der Verewigung auf jedem einzelnen Shirt der Serie Preisgelder, die je nach Höhe der Auflage variieren. Die so genannten „Scribtees” werden im Siebdruckverfahren mit American Apparel und Continental Shirts produziert. So bieten wir höchste Design- und Druckqualität.

Wieso aber ein ganz neues Portal?

In den letzten Jahren ist eine wirklich anspruchsvolle T-Shirt-Szene entstanden – übrigens nicht nur in Netz. Fashion ist nicht länger Modelabels vorbehalten. Mittlerweile wird Fashion auch zu Hause gemacht – man wird zum eigenen Label. Bestes Beispiel: Unsere Community. Mitunter werden dort so unglaublich tolle und aufregende Designs kreiert, dass viele der Shirts im Siebdruckverfahren gefertigt werden müssen, um die Motive vollkommen zur Geltung bringen zu können. Bei einigen der Gewinner unseres Contests lag genau hier das Problem. Dass wir uns eine Lösung würden einfallen lassen, lag auf der Hand, lediglich die Umsetzung als eigenes Label hat vielleicht den einen oder anderen überrascht.

drei scribtees

Drei Scribtees: Dragon Pet, Just Loving Music und Psychorilla

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Im Interview: André von A-better-tomorrow.com

Tuesday, September 25th, 2007

Wir dürfen eine Rubrik begrüßen. Ab jetzt werde ich T-Shirt-Designern, -Händlern und -Seitenbetreibern die Möglichkeit geben, selbst zu Wort zu kommen.

Den Anfang macht André Grünhoff von A-better-tomorrow.com, der sich die Mühe gemacht hat, ausführlich meine Fragen zu beantworten. Danke dafür!

andre
Was war die Idee hinter “A better tomorrow”?

Die Idee hinter A-B-T war es, DIE Anlaufstelle für gutes Design und Streetwear zu schaffen. Das Ganze besteht ja aus den drei Teilen Design Contests, Streetwear und Community. Im Bereich der Design Contests entsteht das Label A better tomorrow. Wir wollen zusammen mit allen Leuten da draußen eine eigene Marke aufbauen. Von euch für euch sozusagen. Der Shirt Contest ist hier nur der Start, weil es ein gelernter Mechanismus ist. Aber es wird mittelfristig eine komplette Kollektion aus den Contests entstehen. Angefangen von Hoodies, über Sneaker bis hin zu Caps etc.

Der zweite Teil ist der Streetwear Part. Aber auch hier wollten wir nichts Gewöhnliches anbieten. In unseren Shopbereich nehmen wir nur ausgewählte Label junger Designer auf. Keine großen Marken und kein Mainstream, den man überall kaufen kann. Die Leute sollen zu uns kommen, weil sie wissen, dass es bei uns Stuff gibt, der sonst nur schwer oder gar nicht online zu bekommen ist. Wir bieten den Brands ein Shopsystem, welches sie eigenständig administrieren können. Wir machen das Payment, den Service, Marketing und fungieren als Vertriebsplattform. Auch dieser Teil soll weiter ausgebaut werden. Sowohl technisch als auch inhaltlich. Wir stellen uns vor, künftig auch den offline Vertrieb für junge Label zu managen und bei Produktionen zu helfen.

Na ja und last but not least sind das doch Dinge, über die man sich gerne austauscht. Die Designer quatschen untereinander oder mit uns über die eingesandten Designs. Kunden können mit den Labelbetreibern über die Kollektionen sprechen. Wir machen immer wieder Aktionen, über die man sprechen kann und so baut sich langsam aber sicher eine super nette Community auf, für die wir unser letztes Hemd geben würden.

contest shirts

Drei Shirts aus dem Designcontest: Pimp My Marx von Yackfou, Totenkopptriumph von Sushi, Funtastic Four von Peachbeach.

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