Tipp: Duftbaum sorgt für Fresh Clothing
Thursday, January 13th, 2011Das Sortiment von The Fresh Clothing ist noch eher überschaubar. Dafür machen sie Videos, verwenden dafür gute Musik und zeigen liebenswerten DIY-Geist. Check it out:
Das Sortiment von The Fresh Clothing ist noch eher überschaubar. Dafür machen sie Videos, verwenden dafür gute Musik und zeigen liebenswerten DIY-Geist. Check it out:
Bei den kalten Tagen der letzten Zeit bin ich mit meinem Hoodie von 604 Republic quasi verwachsen.
Das kanadischstämmige Label, das ich hier schon einmal vorgestellt habe, will ja die Adresse schlechthin in Sachen Hoodies werden, und wie schon gesagt merkt man auch, dass sie wissen, was sie machen. T-Shirts mit geilen Motiven gibt es genug, um zig Blogs darüber zu schreiben. Bei Kapuzis ist das eher nicht der Fall.
Zum Test liegt mir “Birds” vor, und das gute Stück sehen wir uns mal genauer an.
Service:
Man sollte sich von der kanadischen Adresse nicht abschrecken lassen. Tatsächlich hat das Versand in meinem Fall sechs Tage gedauert und war somit schneller als jede Sendung, die ich bislang aus den USA bekommen habe. Um sicher zu gehen, hat das Label allerdings keine Garantie übernommen, dass es mit einer Bestellung bis Weihnachten klappt.
Dem Paket waren als Mehrwert ein paar schöne Sticker beigelegt, dazu Rabattcoupons.
Stoff:
Wie gesagt: winterfest. Ein dicker, fester Stoff aus 80% Baumwolle und 20% Polyester hält kräftig warm, und die Fleece-Beschaffenheit der Innenseite erhöht den Kuschelfaktor. Außen ist die Oberfläche natürlich glatt, um gute Druckqualität erreichen zu können.

Schnitt:
Live and learn. Nachdem ich meine Hoodies gerne ein wenig weiter habe, habe ich mal Größe L bestellt – um dann festzustellen, dass die Hoodies von 604 Republic diese Vorliebe schon berücksichtigen. Heißt: der Schnitt fällt ziemlich groß aus – der untere Saum hängt unterhalb des Schritts. Gut, um so etwas vorab zu wissen, gibt es ja die Größentabelle…
Zwei Dinge sind an 604Apparel-Hoodies besonders toll:
- Die Taschen: in der großzügigen Tasche zum Hände warm halten ist noch eine Innentasche angebracht, die genau für Handys ausgelegt ist.
- Die Kapuze: aus drei Panels genäht passt sich die Kapuze besser dem Kopf an und hält auch wirklich oben.
Druck:
Das Motiv “Birds” weist zahlreiche Unsauberkeiten auf – mal ist das blau neben dem weiß, mal sieht unter der Druckfarbe die weiße Basisschicht durch, und da weiß ich nicht, ob das so beabsichtigt ist. Im Vergleich zu einem Shirt sieht das eher grob aus. Immerhin gibt es aber auch so feine Motive wie Soul Surfing, wo solche Details stimmen müssen – und laut Produktfotos auch tun. Wobei es ja auch imnmer leichter ist, auf hellen Stoff zu drucken.
Extras:
Ein eingesticktes Logo veredelt die Kapuze. Sehr schick.
Der Bestand an Hoodies ist inzwischen schon stark geschrumpft – scheint also zu funktionieren. Derweil gibt es eine Reihe neuer T-Shirts mit abermals sehr guten Motiven. Die arbeiten sich zwar an den beliebtesten T-Shirt-Themen ab (Super Mario, Star Wars, Zombies, Dinosaurier ….), aber das wenigstens auf eine witzige und grafisch super gelungene Art und Weise.
Neues gibts auch aus Vancouver, Canada: neulich ist 604Republic an den Start gegangen, mit einer noch kleinen, aber schon wirklich sehr sehr feinen Auswahl von T-Shirts und auch Hoodies. Die Motive lassen das Herz von kunstbeflissenen Shirt-Fans wie mir schon mal höher schlagen, denn sie sind allesamt super schick, zeichnerisch gekonnt umgesetzt und pendeln zwischen abstrakt, surreal und konkret.
Dahinter steht mit Sebastian Arciszewski ein erfahrener Mann im bunten Business rund um bedruckte Textilien: hat er doch seinerzeit SplitReason mitgegründet und lange geleitet. Seine Erfahrung zahlt sich aus: soweit man das auf den ersten Blick beurteilen kann, hat er mit 604 Republic einen Shop geschaffen, an dem wirklich alles Hand und Fuß hat. Näheres zu seinen Hoodies erläutert er hier, warum es in der 604ten Republik trotzdem auch T-Shirts gibt, erfährt man hier.
Und zur Praxis: für Shirtspotting-Leser gibt es einen feinen Rabatt von 15% mit dem Gutscheincode SHIRTSPOTTING2010
Ein Praxistest folgt möglicherweise auch mal, jedenfalls werden wir von 604Republic sicher an dieser Stelle noch hören. Also: herzlichen Glückwunsch zur Staatsgründung.



Wer so einen guten Geschmack hat und Shirtspotting liest, hat sicherlich Probleme, wenn es darum geht, was Adäquates für Kinder zu finden. Zwar kann man natürlich bei den on-demand-Printern gucken, aber die leiden ja meist unter einer eher generischen Motivauswahl.
Zu begrüßen ist es daher, dass es Chicken Rhythm gibt. Der Shop wurde von zwei befreundeten Muttis aus Antwerpen gegründet, die Kunst, Mode, Farbe und Design lieben und daraus eben etwas Cooles für Kinder entstehen lassen haben. Bislang haben sie vor allem mit Bügelstickern Erfolge gefeiert, aber die neue Longsleeve-Serie in Kindergrößen zwischen 98 und 170 (also so ca. 12-14-jährige) soll (und könnte) das nun schnell ändern. Jedes Shirt gibt es in bis zu fünf knalligen Farbvarianten. Man sieht: es ist wohl ganz gut, mal die ranzulassen, die wissen, was Kinder wirklich wollen.

Bloodgold sind im Shirtspotting-Kosmos nicht neu, auch wenn die letzte Meldung schon eine Weile zurückliegt. Aus den Augen verloren hab ich dieses sympathische Kleinlabel nicht ganz, aber so viel Neues kam seitdem nicht rum. Das soll sich nun ändern: Mitgründer Simon schmeißt den Laden nun quasi alleine, und er wohnt nun bei den Shirtbloggern umme Ecke: in Berlin nämlich, wohin alle andern ziehn. Mit dem Tapetenwechsel lässt der Schwung und frische Inspiration nicht lange auf sich warten. Und so hält die Bloodgold-Seite frisches Design und neue Motive bereit, die ich nach dem nun geltenden Prinzip “Support your local artists” natürlich Euch im Bild vorstellen möchte. Da ist der Rockstar, der auf den Schultern erstrahlt wie Scheinwerferspots:
Die Checker-Mädels könnten sich mal die Wild Chequers-Tops angucken, die es wahlweise mit langen oder ganz ohne Ärmel gibt:
Und auch der neue Green Swing-Hoodie, der ein bereits tolles bloodgold-Motiv aufgreift und über die Kapuze fortführt, der soll nicht unerwähnt bleiben.
Entdeckt habe ich dieses sehr originelle Stück zwar bei poorly dressed, aber es gehört eindeutig in die WIN-Abteilung.
Die Idee: einfach die Arme um sich legen, gegeneinander auf- und abbewegen, und schon verkörpert man Tyrannosaurus Rex. Ist natürlich großartig für alle kleinen und großen Kinder. Solche und ähnliche (Gecko, Hai, Frosch…) Longsleeves vertreibt Mouth Man. Gute Nachricht: die gibt es nicht nur für Kinder.
Sehr bemerkenswerte Randnotiz, auf die ich beim Durchstöbern der Seite gestoßen bin: gegründet wurde Mouth Man von Ross Valory, Bassist und Gründungsmitglied der Mainstreamhardrockband Journey. Nun ja, eigentlich auch ne begrüßenswerte Sache, einfach mal so ne gute Idee auch anzupacken und sich nicht darauf zu verlassen, den Rest seines Lebens “Don’t Stop Believing” zu begleiten.
Nun muss man noch leider anmerken, dass das Mouth Man-Seitendesign ähnlich geschmackvoll ist wie die Musik von Journey … aber hey, dieses Longsleeve da oben ist der Brüller.
Mal was ganz Neues bei Shirtspotting: eine Daunenjacke. Auch diese Freiheit nehm ich mir gerne raus, gerade wenn es so kalt ist wie jetzt und die Jacke so gut wie Death To False Metal (wobei ich den zuerst gelesenen Titel “False To Death Metal” sogar noch ein wenig besser gefunden hatte).
Nebenbei: solche Stücke erinnern mich immer an die putzigen Headbanger ab 1:45 in diesem Video.
Jedenfalls ist das Dingens eine, sagen wir, Verbeugung vor des Metallers liebstem Kleidungsstück: Der Kutte. Mit siebgedruckten Fake-Aufnähern, deren Referenzen durch die Typos auf den ersten Blick klar sind. Ich hab ein bisschen ein langes Gesicht gemacht, dass noch jemand außer mir auf das selten dämliche Wortspiel “Ayran Maiden” gekommen ist, aber es ist hier optimal untergebracht. Weitere special features: Eine (einrollbare) Kapuze und eine Ziggi-Box-Fronttasche, an der Streichholzlack angebracht ist! Da staunt McGyver.
Die laut Beschreibung “extrem limitierten” Stücke gibt es für 129 € im Dauerfeuer-Shop.
Warum auch immer T-Shirts? Weezer gehen beim Merchandising ganz neue Wege und sind so mal wieder ihrer Zeit voraus. Der Snuggie, eine Art Woll Fleecedecke zum Anziehen, ist der neue Fanartikel. Seht selbst:
Weezer haben sich es auch nicht nehmen lassen, selbst im dazugehörigen Teleshopping-Spot aufzutreten und sich gegenseitig die Füße zu massieren. Und platzieren so nebenbei Werbung für ihr neues Album dort, wo man wohl noch nie eine Rockband gesehen hat: in Infomercials.
Wenn sie jetzt nur mal wieder einen Song schreiben könnten, der es mit “Undone – The Sweater Song” aufnehmen kann, dann wäre ich endgültig wieder Fan.
[via hypebot]
Ich habe euch ja kürzlich berichtet, dass es bei laFraise ab sofort und passend zur kalten Jahreszeit auch Hoodies also Kapuzenpullover gibt. Da die Motive von laFraise bei mir auf einen gewissen Gefallen stoßen, war ich von dieser Idee natürlich sofort begeistert und hab direkt mal nachgefragt ob ich so ein gutes Stück mal genauer unter die Lupe nehmen darf. Und dazu hat sich laFraise freundlicherweise bereit erklärt – vielen Dank an dieser Stelle!
Für einen ersten Eindruck dürfte erstmal dieser Schnappschuss sorgen. Gleich nach dem Auspacken des kleinen Päckchens dachte ich mir, WOW, das sieht echt klasse aus. Gutes Material, nicht zu dick vom Stoff her, eben genau wie ich mir einen Hoodie vorstelle und wie er nach meinem Geschmack sein muss. Alles in allem sind die 39 Euro also in meinen Augen absolut gerechtfertigt – besonders bei diesem spitzenmäßigen Motiv.
Obendrein nutze ich noch gleich die Gelegenheit und stelle euch die neusten Shirts aus dem Sortiment von laFraise vor, wie immer für 19 EURO je Stück.
Bloodgold aus Hürth habe ich ja letztes Jahr schon mal gefeatured, nun sind sie mit neuen Motiven am Start, die die Bloodgold-Linie konsequent weiterverfolgen. Heißt: sie spielen gekonnt mit der Aufdruckposition, sodass das Kleidungsstück und der Träger Kulisse sind statt bloßer Leinwand. Und da alle drei so gelungen sind, muss ich sie auch alle drei vorstellen.
Das Messer am Hals. Ein Gefühl, das bei der wirtschaftlichen Lage vielleicht manche Leute gerade aus dem produzierenden Gewerbe kennen. (Vielleicht) um solche aktuellen Assoziationen zu vermeiden haben Bloodgold das Motiv “Holofernes” genannt. Nicht nach dem Wir-sind-Helden-Singezahn, sondern deren biblischem Namensvorbild Holofernes, dem Heeresführer der Assyrer aus dem Buch Judit im AT, dem der Legende nach durch die schöne Judith das Haupt vom Leibe getrennt wurde (Guckt mal in der Google-Bildersuche nach den Bebilderungen dazu). Vorsicht beim An- und Ausziehen scheint hier geboten. Und zugreifen, gerade gilt der Einführungspreis von 25€.
Zweitens: ein Top für die Damen. Die Idee dazu hat der Simon in seiner Mail schon so gut beschrieben, das klau ich mir einfach:
Auf dem Shirt CLEAVAGE soll das Design erst auf den zweiten Blick entdeckt werden, wenn die Trägerin sich bewegt und sich so die Lichtverhältnisse und -reflexionen ändern. So wird man, wenn man genauer hinsieht, eine Frau wahrnehmen, die sich mit aller Kraft an dem Ausschnitt des Shirts festhält, so dass sie nicht abgeschüttelt wird, wenn sich die Trägerin des Shirts ins wilde Leben stürzt.
Und auch ein Hoodie ist nun Teil der Blutgold-Linie. Für COCOON haben die Herren natürlich die Fronttasche genutzt. Um hier Arme herausgreifen zu lassen, was beim Tragen vielleicht so ein Känguruh-Feeling aufkommen lässt. Der Träger als Kokon für das Armwesen – oder doch der Hoodie als Kokon für den Träger? Interpretationssache. Jedenfalls drei witzige Beispiele dafür, wie man mit dem Medium Shirt spielen kann.

(Gefunden beim fail blog)
Allerdings scheint es im Falle des Modells sogar Programm zu sein … (??) oder hilft da der Schnitt der Jeans nach?

Die Idee ist gut. Für Angeltouren, Festivals oder Camping: Die Pilsette immer griffbereit und trotzdem zwei Hände frei, zudem wärmt man sein Nuckelfläschchen auch nicht so auf. Mit den Plastikflaschen ausm Discounter (wie abgebildet) ist das Gewicht, das da zusätzlich am Kragen zieht, wohl auch zu verschmerzen.
Nicht ganz so dolle: Der Designaspekt. Am besten bestellt man das Dingens nackig so wie abgebildet. Ansonsten kann man das Ding noch mit customiztem Text-Aufdruck versehen, die verfügbaren Schriftarten sind aber noch… ausbaufähig. Die Bedienung ist aber schön einfach. Auf 45 $ kommt so ein Teil.
Der Shop: Beerhoodie.com
Gefunden via The Thrillist.
Endangered Wear ist eine Liste ständig bedrohter T-Shirts. Zu jedem einzelnen Modell kann man auf der Startseite den “Countdown to Extinction” nachverfolgen – und wenn die Motivspezies ausgestorben ist, ist sie auch wirklich weg. Anders als bei Tierarten kann man immerhin sicher sein, dass neue Shirts nachkommen, deswegen ist der Verlust vielleicht gar nicht so tragisch. Es sei denn, man hätte das gute Stück unbedingt haben wollen.
Zum November gibt’s folgende Aktion: Mit Eingabe des Coupons “WORLD” spart man fluffige 25% auf alle Shirts. Zudem spendet EW pro verkauftem Shirt an World Vision. Ist das nicht ein Argument? Dann mal los zum munteren Artentöten.
Nun ist der Zauber so gut wie vorbei… Hier gab’s keine blutigen Familiendramen o.ä., aber dafür Essen, Essen, Essen. Mjam. Ich werde mich in nächster Zeit nicht mehr mit gut geschnittenen und figurbetonten T-Shirts sehen lassen können, sondern nur noch XXL oder schlabbrige Kapuzenpullis tragen.
Deswegen: zwei Hoodies, die mir gefallen, und zwar so sehr, dass immerhin mein Konto wieder schlanker werden könnte:
Zum einen der surfende Wal. Passte zum Träger, würde ich mich auf ein Surfbrett stellen.
Und zum anderen diese “explodierte” (in Wirklichkeit fachmännisch zerlegte) Wii-Fernsteuerung, die sich ja schon auf ein bisschen blog fame berufen kann. Zurecht:
Ganz ehrlich, Spielekonsolen sind mir zum Glück so wurscht wie nur irgendetwas, aber diese schnieke Technik-Ansicht hat es mir schon angetan. Wii Remote Hoodie von Wire & Twine.