Bloodgold sind im Shirtspotting-Kosmos nicht neu, auch wenn die letzte Meldung schon eine Weile zurückliegt. Aus den Augen verloren hab ich dieses sympathische Kleinlabel nicht ganz, aber so viel Neues kam seitdem nicht rum. Das soll sich nun ändern: Mitgründer Simon schmeißt den Laden nun quasi alleine, und er wohnt nun bei den Shirtbloggern umme Ecke: in Berlin nämlich, wohin alle andern ziehn. Mit dem Tapetenwechsel lässt der Schwung und frische Inspiration nicht lange auf sich warten. Und so hält die Bloodgold-Seite frisches Design und neue Motive bereit, die ich nach dem nun geltenden Prinzip “Support your local artists” natürlich Euch im Bild vorstellen möchte. Da ist der Rockstar, der auf den Schultern erstrahlt wie Scheinwerferspots:
Die Checker-Mädels könnten sich mal die Wild Chequers-Tops angucken, die es wahlweise mit langen oder ganz ohne Ärmel gibt:
Und auch der neue Green Swing-Hoodie, der ein bereits tolles bloodgold-Motiv aufgreift und über die Kapuze fortführt, der soll nicht unerwähnt bleiben.
Entdeckt habe ich dieses sehr originelle Stück zwar bei poorly dressed, aber es gehört eindeutig in die WIN-Abteilung.
Die Idee: einfach die Arme um sich legen, gegeneinander auf- und abbewegen, und schon verkörpert man Tyrannosaurus Rex. Ist natürlich großartig für alle kleinen und großen Kinder. Solche und ähnliche (Gecko, Hai, Frosch…) Longsleeves vertreibt Mouth Man. Gute Nachricht: die gibt es nicht nur für Kinder.
Sehr bemerkenswerte Randnotiz, auf die ich beim Durchstöbern der Seite gestoßen bin: gegründet wurde Mouth Man von Ross Valory, Bassist und Gründungsmitglied der Mainstreamhardrockband Journey. Nun ja, eigentlich auch ne begrüßenswerte Sache, einfach mal so ne gute Idee auch anzupacken und sich nicht darauf zu verlassen, den Rest seines Lebens “Don’t Stop Believing” zu begleiten.
Nun muss man noch leider anmerken, dass das Mouth Man-Seitendesign ähnlich geschmackvoll ist wie die Musik von Journey … aber hey, dieses Longsleeve da oben ist der Brüller.
Mal was ganz Neues bei Shirtspotting: eine Daunenjacke. Auch diese Freiheit nehm ich mir gerne raus, gerade wenn es so kalt ist wie jetzt und die Jacke so gut wie Death To False Metal (wobei ich den zuerst gelesenen Titel “False To Death Metal” sogar noch ein wenig besser gefunden hatte).
Nebenbei: solche Stücke erinnern mich immer an die putzigen Headbanger ab 1:45 in diesem Video.
Jedenfalls ist das Dingens eine, sagen wir, Verbeugung vor des Metallers liebstem Kleidungsstück: Der Kutte. Mit siebgedruckten Fake-Aufnähern, deren Referenzen durch die Typos auf den ersten Blick klar sind. Ich hab ein bisschen ein langes Gesicht gemacht, dass noch jemand außer mir auf das selten dämliche Wortspiel “Ayran Maiden” gekommen ist, aber es ist hier optimal untergebracht. Weitere special features: Eine (einrollbare) Kapuze und eine Ziggi-Box-Fronttasche, an der Streichholzlack angebracht ist! Da staunt McGyver.
Die laut Beschreibung “extrem limitierten” Stücke gibt es für 129 € im Dauerfeuer-Shop.
Warum auch immer T-Shirts? Weezer gehen beim Merchandising ganz neue Wege und sind so mal wieder ihrer Zeit voraus. Der Snuggie, eine Art Woll Fleecedecke zum Anziehen, ist der neue Fanartikel. Seht selbst:
Weezer haben sich es auch nicht nehmen lassen, selbst im dazugehörigen Teleshopping-Spot aufzutreten und sich gegenseitig die Füße zu massieren. Und platzieren so nebenbei Werbung für ihr neues Album dort, wo man wohl noch nie eine Rockband gesehen hat: in Infomercials.
Wenn sie jetzt nur mal wieder einen Song schreiben könnten, der es mit “Undone – The Sweater Song” aufnehmen kann, dann wäre ich endgültig wieder Fan.
Ich habe euch ja kürzlich berichtet, dass es bei laFraise ab sofort und passend zur kalten Jahreszeit auch Hoodies also Kapuzenpullover gibt. Da die Motive von laFraise bei mir auf einen gewissen Gefallen stoßen, war ich von dieser Idee natürlich sofort begeistert und hab direkt mal nachgefragt ob ich so ein gutes Stück mal genauer unter die Lupe nehmen darf. Und dazu hat sich laFraise freundlicherweise bereit erklärt – vielen Dank an dieser Stelle!
Für einen ersten Eindruck dürfte erstmal dieser Schnappschuss sorgen. Gleich nach dem Auspacken des kleinen Päckchens dachte ich mir, WOW, das sieht echt klasse aus. Gutes Material, nicht zu dick vom Stoff her, eben genau wie ich mir einen Hoodie vorstelle und wie er nach meinem Geschmack sein muss. Alles in allem sind die 39 Euro also in meinen Augen absolut gerechtfertigt – besonders bei diesem spitzenmäßigen Motiv.
Obendrein nutze ich noch gleich die Gelegenheit und stelle euch die neusten Shirts aus dem Sortiment von laFraise vor, wie immer für 19 EURO je Stück.
Bloodgold aus Hürth habe ich ja letztes Jahr schon mal gefeatured, nun sind sie mit neuen Motiven am Start, die die Bloodgold-Linie konsequent weiterverfolgen. Heißt: sie spielen gekonnt mit der Aufdruckposition, sodass das Kleidungsstück und der Träger Kulisse sind statt bloßer Leinwand. Und da alle drei so gelungen sind, muss ich sie auch alle drei vorstellen.
Das Messer am Hals. Ein Gefühl, das bei der wirtschaftlichen Lage vielleicht manche Leute gerade aus dem produzierenden Gewerbe kennen. (Vielleicht) um solche aktuellen Assoziationen zu vermeiden haben Bloodgold das Motiv “Holofernes” genannt. Nicht nach dem Wir-sind-Helden-Singezahn, sondern deren biblischem Namensvorbild Holofernes, dem Heeresführer der Assyrer aus dem Buch Judit im AT, dem der Legende nach durch die schöne Judith das Haupt vom Leibe getrennt wurde (Guckt mal in der Google-Bildersuche nach den Bebilderungen dazu). Vorsicht beim An- und Ausziehen scheint hier geboten. Und zugreifen, gerade gilt der Einführungspreis von 25€.
Zweitens: ein Top für die Damen. Die Idee dazu hat der Simon in seiner Mail schon so gut beschrieben, das klau ich mir einfach:
Auf dem Shirt CLEAVAGE soll das Design erst auf den zweiten Blick entdeckt werden, wenn die Trägerin sich bewegt und sich so die Lichtverhältnisse und -reflexionen ändern. So wird man, wenn man genauer hinsieht, eine Frau wahrnehmen, die sich mit aller Kraft an dem Ausschnitt des Shirts festhält, so dass sie nicht abgeschüttelt wird, wenn sich die Trägerin des Shirts ins wilde Leben stürzt.
Und auch ein Hoodie ist nun Teil der Blutgold-Linie. Für COCOON haben die Herren natürlich die Fronttasche genutzt. Um hier Arme herausgreifen zu lassen, was beim Tragen vielleicht so ein Känguruh-Feeling aufkommen lässt. Der Träger als Kokon für das Armwesen – oder doch der Hoodie als Kokon für den Träger? Interpretationssache. Jedenfalls drei witzige Beispiele dafür, wie man mit dem Medium Shirt spielen kann.
Die Idee ist gut. Für Angeltouren, Festivals oder Camping: Die Pilsette immer griffbereit und trotzdem zwei Hände frei, zudem wärmt man sein Nuckelfläschchen auch nicht so auf. Mit den Plastikflaschen ausm Discounter (wie abgebildet) ist das Gewicht, das da zusätzlich am Kragen zieht, wohl auch zu verschmerzen.
Nicht ganz so dolle: Der Designaspekt. Am besten bestellt man das Dingens nackig so wie abgebildet. Ansonsten kann man das Ding noch mit customiztem Text-Aufdruck versehen, die verfügbaren Schriftarten sind aber noch… ausbaufähig. Die Bedienung ist aber schön einfach. Auf 45 $ kommt so ein Teil.
Endangered Wear ist eine Liste ständig bedrohter T-Shirts. Zu jedem einzelnen Modell kann man auf der Startseite den “Countdown to Extinction” nachverfolgen – und wenn die Motivspezies ausgestorben ist, ist sie auch wirklich weg. Anders als bei Tierarten kann man immerhin sicher sein, dass neue Shirts nachkommen, deswegen ist der Verlust vielleicht gar nicht so tragisch. Es sei denn, man hätte das gute Stück unbedingt haben wollen.
Zum November gibt’s folgende Aktion: Mit Eingabe des Coupons “WORLD” spart man fluffige 25% auf alle Shirts. Zudem spendet EW pro verkauftem Shirt an World Vision. Ist das nicht ein Argument? Dann mal los zum munteren Artentöten.
Nun ist der Zauber so gut wie vorbei… Hier gab’s keine blutigen Familiendramen o.ä., aber dafür Essen, Essen, Essen. Mjam. Ich werde mich in nächster Zeit nicht mehr mit gut geschnittenen und figurbetonten T-Shirts sehen lassen können, sondern nur noch XXL oder schlabbrige Kapuzenpullis tragen.
Deswegen: zwei Hoodies, die mir gefallen, und zwar so sehr, dass immerhin mein Konto wieder schlanker werden könnte:
Zum einen der surfende Wal. Passte zum Träger, würde ich mich auf ein Surfbrett stellen.
Und zum anderen diese “explodierte” (in Wirklichkeit fachmännisch zerlegte) Wii-Fernsteuerung, die sich ja schon auf ein bisschen blog fame berufen kann. Zurecht:
Ganz ehrlich, Spielekonsolen sind mir zum Glück so wurscht wie nur irgendetwas, aber diese schnieke Technik-Ansicht hat es mir schon angetan. Wii Remote Hoodie von Wire & Twine.