Archive for the ‘Made in Germany’ Category

Nix wie raus

Monday, July 26th, 2010

Ein sympathisches deutsches Kleinstlabel kann ich heute vorstellen: Raus! haben heute ihr zweites Shirt raus!gebracht. Wie es sich gehört für Grafikdesigner, die auch ein sehr lesenswertes grünes Blog namens Go Green Or Die betreiben, sind Raus!-Shirts auf Bio-Baumwolle gedruckt. Bei besagtem neuen Shirt namens “Surf” (links) handelt es sich sogar um ein” Tree-Shirt”. Heißt: für jedes verkaufte Shirt, das Raus raus senden, pflanzen sie einen Baum. Immer wieder toll, wenn das Gewissen nach dem Shirtkauf nicht beißt, sondern befriedigt auf die Lieferung warten kann ….

Neu und Gnadenlos 2010

Sunday, July 18th, 2010

Der Countdown läuft … noch ein paar Stündchen, dann könnt ihr unter der Adresse www.gnadenlos2010.de die Geburt eines feinen neuen Onlineshops Made in Germany erleben. Es ist durchaus spannend zu sehen, wie die Mannen den Start ihres Projekts gestalten: klar, so einen Start legt man ja schließlich nur einmal hin. Und da wurde also schonmal auf Facebook Gefolgschaft aufgebaut, die Blogger kontaktiert und ein Spot gedreht, für den dann auch noch mit Erotikstar Vivian Schmitt ein durchaus bekanntes, naja, Gesicht gewonnen werden konnte (Ich kannte sie natürlich nicht, muss ich gerade nochmal betonen). Den Spot gab’s noch nirgendwo zu bewundern, aber ein viel versprechendes Making Of:

Da müssen wir ja nur noch über eines reden: die T-Shirts. Auch da wird viel versprochen, nämlich:

bei uns gibt es keine billigproduktion aus drittklassigen stoffen. gnadenlos2010 produziert und schneidert aus 100% bio-baumwolle. sogar der druck und die hangtags sind „made in germany“.

Gute Voraussetzungen also, dass die Jungs auch im Jahr 2011 ff. noch nicht out of date sind. Und ein paar hübsche Designs aus der ersten Kollektion gibt’s vorab auch zu bewundern (ob ich schon jemals so lang gebraucht hab, um ein T-Shirt zeigen zu können? Voilà also):

Gnadenlos 2010 scheinen also gerüstet zu sein. Nun könnt ihr also allesamt dem frisch eröffneten Shop einen ersten Besuch abstatten. Und wenn ihr nett seid, auch gleich die Kreditkarte mitnehmen.

Frisches Bloodgold

Tuesday, July 13th, 2010

Bloodgold sind im Shirtspotting-Kosmos nicht neu, auch wenn die letzte Meldung schon eine Weile zurückliegt. Aus den Augen verloren hab ich dieses sympathische Kleinlabel nicht ganz, aber so viel Neues kam seitdem nicht rum. Das soll sich nun ändern: Mitgründer Simon schmeißt den Laden nun quasi alleine, und er wohnt nun bei den Shirtbloggern umme Ecke: in Berlin nämlich, wohin alle andern ziehn. Mit dem Tapetenwechsel lässt der Schwung und frische Inspiration nicht lange auf sich warten. Und so hält die Bloodgold-Seite frisches Design und neue Motive bereit, die ich nach dem nun geltenden Prinzip “Support your local artists” natürlich Euch im Bild vorstellen möchte. Da ist der Rockstar, der auf den Schultern erstrahlt wie Scheinwerferspots:

Die Checker-Mädels könnten sich mal die Wild Chequers-Tops angucken, die es wahlweise mit langen oder ganz ohne Ärmel gibt:

Und auch der neue Green Swing-Hoodie, der ein bereits tolles bloodgold-Motiv aufgreift und über die Kapuze fortführt, der soll nicht unerwähnt bleiben.

Neues von Evergreen

Monday, June 28th, 2010

Evergreen haben wieder eine Lieferung Pizzakartons losgeschickt. Darin: natürlich T-Shirts, aber auch wunderbarer Krimskrams wie Buttons, Bügelbilder und Sticker. Nehmt mich beim Wort: falls die T-Shirts nicht genug Argument für eine Bestellung bei Evergreen sind (was sie eigentlich sein sollten), die Zugaben und das Anrichten sorgen beim Auspacken im Falle von Evergreen stets für eine Extraportion Freude. Auch für meinen Neffen war was dabei: ein golden bedrucktes Piratenshirt. Wenn er im Kindergarten ist und ihm die Größe passt, wird er damit auf jeden Fall der oberste Piratenkapitän werden, das steht jetzt schon fest.

Nun konnte ich also wieder ein paar Stücke von Evergreen testen. Unten seht ihr eine Auswahl von Motiven, die meines Erachtens am meisten Spaß machen, natürlich ist das nur meine. Etwas verunsichert war ich allerdings beim Anziehen: die Shirts von Evergreen stellt mein Lieblingsfabrikant Continental Clothing her. Und während die Stoffe der Stücke gewohnt hautschmeichelnd sind, müssen sie klammheimlich ihre Größen neu definiert haben. Entweder das, oder ich hab in der letzten Zeit ganz schön an Oberarmmuckis und Bauchfett zugelegt. Oder beides. Jedenfalls ist diese Größe M für meine untersetzte Statur unangenehm figurbetont und spannt etwas um die Arme. Vielleicht fallen Earth Positive Tees auch schmaler aus als die gewohnte Linie, weil ja LOHAS-Konsumenten nicht dick werden. Das wird’s sein. Langer Rede kurzer Sinn: Wer so zwischen zwei Größen liegt oder sich nicht ganz sicher ist, darf getrost zur größeren greifen.

Ihr habt jetzt die Wahl: entweder handelt ihr jetzt und schlagt zu, denn die Evergreen-Stücke gibt es nur in sehr überschaubaren Auflagen. Oder ihr geduldet Euch noch ein wenig, dass ich diesen Reichtum mit Euch teile… schließlich steht ja wieder ein Bloggeburtstag ins Haus. Soviel vorab. Mal lieber nicht zuviel versprechen…

Sehr geehrte Deutsche Bundesbank,

Saturday, June 12th, 2010

ich möchte Ihnen hiermit einen Vorschlag bezüglich Ihrer Dienstkleidung machen. Natürlich sehen Ihre Anzüge seriös und vertrauenserweckend aus, aus gegebenem Anlass hielte ich es aber in Ihrem Sinne für äußerst empfehlenswert, wenn im Vorstand, zumindest in der Gegenwart eines gewissen Herrn Sarrazin, folgendes T-Shirt zur verbindlichen Dienstkleidung erklärt werden würde:

Es ist erhältlich bei 3D Supply. Zusätzlich sollte noch ein gleichlautendes Schild in Herrn Sarrazins Büro, wie am besten auch in seinem privaten Haushalt, aufgehängt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Shirtspotting.com

Uglyful

Wednesday, June 2nd, 2010

“Mein kleines Label” – schon das klingt süß, wie Kim aus Köln ihr Baby Uglyful vorstellt. Seit einem Jahr macht sie selbst Shirts, seit kurzem ist auch ein schnieke designter Onlineshop im Netz, in dem man die guten Stücke erwerben kann. Und die sind alles, nur nicht hässlich:

Dafür, dass Uglyful noch nicht so lange am Start ist, sind schon einige Motive in vielen Varianten erhältlich. Kann gut sein, dass wir uns nochmal näher damit befassen werden. Ihr solltet es auf jeden Fall auch.

Trinitas

Friday, May 28th, 2010

Mahlzeit. Genosse Engelmann meldet sich zurück in der Blogosphäre. Nach ein paar erfrischend internetfreien Tagen gilt es nun, die vielen Mails, die sich im shirtspotting at googlemail.com-Konto angehäuft haben, aufzuarbeiten. Aber zuerst zur schon beschämend lange wartenden Zuschrift von Fabian, einem Grafikdesignstudenten aus Stuttgart, der mit zwei Freunden das Designkollektiv Nous Sommes Des Soleils bildet. Diese haben sich einen langgehegten Wunschtraum erfüllt und ein Modelabel gegründet.

Dieses hört auf den Namen Trinitas und ist eines von der Sorte, bei denen ich nach dem ersten Blick wusste, dass ich darüber schreiben werde. Nicht nur, weil die Webseite extrem gut gemacht ist, sondern insbesondere, weil die T-Shirts total klasse aussehen und hier ein Stil verfolgt wird, den ich so noch nirgendwo gesehen habe. Ziemlich düster und morbid ist die Aura der ersten Kollektion. Irgendwie gothic, aber auch wieder nicht. Die ganzen Hörnerfiguren hätten etwa wunderbar ins neue Fanta 4-Video gepasst, das ja für (über)eifrige Illuminati-Jäger ein gefundenes Fressen darstellt. Sorry, ich schweife ab.

Die erste Kollektion Vol. 1 ist auf extra genähte T-Shirts mit etwas längerem Schnitt (und eigenen Labels) gedruckt, die Damen und Herren gleichermaßen passen sollen. Die Designs sind konsequent schwarz-weiß gehalten. Eine Kollektion (oder Vol.) umfasst immer sechs Motive. Erhältlich sind die edlen und stark limitierten Teile im Trinitas Shop für 28 € das Stück.

Und da sich die Herren ja gut auf das Visuelle verstehen, haben sie selbstredend auch ein sehr gelungenes Video geschaffen, mit dem sie ihre Stücke vorstellen. Auch dieses soll Euch nicht vorenthalten werden:

TRINITAS VOL.I from TRINITAS on Vimeo.

Leucht und blink – Joyshirts 2.0

Saturday, May 15th, 2010

Die aktiv leuchtenden Shirts von Joyshirt habe ich ja schon vor einer Weile besprochen. Einen klassischen T-Qualizer habe ich sogar selbst zu Hause, und das Shirt, das ich nur zu ganz besonderen Anlässen trage (Auftritte oder Auflegen o.ä.), sorgt immer zuverlässig für einige Aufmerksamkeit.

Dafür muss man in Kauf nehmen, dass man das gute Stück von Hand waschen muss, da das Panel nicht so gerne geknickt und geschleudert wird. Überhaupt ist das Teil nicht unbedingt das Wohlfühl-Stück, da man ja noch ein Kabel auf der Haut trägt und das Batteriefach auch nicht nichts wiegt. Den Showeffekt ist es allemal wert.

Eine nützliche Innovation in diesem Bereich hat Joyshirt zu vermelden: das Leuchtpanel, das nicht mehr fest am Shirt angenäht ist, sondern mit Klettverschluss angebracht:

Das ist also durchaus praktisch: die sensible Technik einfach abnehmen, der Rest kann ganz normal in die Maschine. Damit Ihr seht, wie das in Action aussieht, haben Joyshirt auch ein paar Youtube-Vorschauvideos bereit gestellt (zum Glück, da die Bilder auf der Seite nicht besonders viel taugen). Hier ist zum Beispiel ein soundaktives, das auf Lautstärkepegel reagiert: je höher die Amplitude des Umgebungsschalls, desto mehr Bereiche des Panels blinken auf:

Die maschinenwaschbare 2.0er-Version eines Shirts gibt’s in einigen Designs für Jungs & Mädels für 39,80 €, die letzten Exemplare der 1.0er-Version werden derzeit ab nur 9,90 € verramscht.

Blogmarketing für Fortgeschrittene mit Fifty Lines

Wednesday, May 5th, 2010

Wow .. also echt: wow. Wir sind sprachlos. Täglich kommen hier Mails von T-Shirt-Labels rein, aber so eine kreative Vorstellung haben wir noch nie gesehen:

Dabei hätte im Falle von Fifty Lines aus Konstanz am Bodensee wohl auch ein einziger Satz in einer Mail gereicht, denn das Konzept, immer 50 Linien in einem Design unterzubringen, wäre an sich schon bloggenswert. Vor allem, wenn die T-Shirts auch noch so schick ausfallen wie diese hier:

Im Motiv “Ausbrecher” sieht man die beiden Videoprotagonisten Marius und Jo in ihren selbstbesprühten Knastuniformen (siehe Blog), jede von ihnen hat genau 25 Linien, zusammen also 50.

Hand malt Logo” mit genau 50 Linien. Kann man nachzählen oder glauben.

So, jetzt bitte noch den Infotext lesen, und ihr habt ein neues Lieblingslabel. Wir jedenfalls auch.

Update:

Schickes neues Promovideo:

Hektik: Schneller Leben

Tuesday, May 4th, 2010

Streetwear gehört zur Großstadt, die Großstadt assoziiert man mit Hektik – insofern ist der Name dieses Streetwear-Labels gar nicht so verkehrt gewählt. Für die Freunde des rasanten Lebensstils ist Hektik Streetwear bestimmt eine gute Quelle, um sich mit netten T-Shirts und Hoodies zu versorgen.Wie für alle T-Shirts, die in dieses Blog aufgenommen werden, gilt auch hier: das ist keine Ware von der Kaufhausstange, sondern für erklärte Individualisten.

Und damit man auch was Besonderes bekommt, ist die Hektik Streetwear stückzahlenmäßig limitiert (was ebenfalls zum Namen passt), werden eigens aus aus Öko-Tex zertifiziertem Zwirn hergestellt (also nicht nur AA-Shirts kaufen, bedrucken und fertig) und auch sehr originell: die T-Shirts haben ein Label am Halsbündchen. Mit 25 € für ein T-Shirt seid Ihr dabei.

Für Taucher & Meer: Aquilia Di Mare

Tuesday, April 20th, 2010

T-Shirts für bestimmte Zielgruppen tauchten hier schon gelegentlich auf, für Taucher bislang noch nicht. Vielleicht ist Tobias Schemann hier auch in eine Marktlücke gesprungen. Jedenfalls hat sich neugegründetes Label Aquila Di Mare “Dive Wear” auf die Flossen geschrieben und der namensgebende “Meeeresadler” (korrekt: Adlerrochen) setzt das Ganze auf der Seite schön um. Doch es steckt noch mehr an Idee dahinter:

Ich habe mein T-Shirt Label Aquila di Mare gegründet, um nicht nur einfach Klamotten für tauchbegeisterte Menschen herzustellen, sondern auch um daran zu erinnern, dass wir gerade dabei sind, den größten Lebensraum unserer Erde zu zerstören, wenn wir nicht alle versuchen, den Menschen und Organsationen zu helfen die wirklich etwas für den Schutz unserer Meere zu tun.

Diese Shirts sind für alle gemacht und gedacht, die etwas Sinnvolles tun wollen um zu helfen und auch noch gut dabei auszusehen.

Die Kollektion ist mit einem Motiv, “Drop Off” noch eher überschaubar. Das ist aber durchaus nett, sicher auch für Surfer attraktiv und mit 15 Öre ist es zudem auch noch erschwinglich. Vor allem, wenn man damit auch noch Gutes für das wichtigste Gut der Erde tun kann.

Die Shirtrohware ist von Fruit Of The Loom, Shirtfarbe “charcoal” (mittelgrau), bedruckt mit anständig umgesetztem zweifarbigem Siebdruck. Entsprechend der Thematik hab ich das Stück mal im Bad fotografiert, von wegen Wasser und so.

Review: Riot Creations

Friday, April 16th, 2010

Ein äußerst schickes Probierpaket ist hier hereingeflattert aus dem Hause Riot Creations. Das würde auch gut in unsere Serie “Neue Designcontests” reinpassen, aber auch Riot Creations sind nicht so richtig neu auf der Bildfläche. Dafür haben sie vor Kurzen ihr Design neu gestaltet und der Relaunch der Website ist wirklich gelungen.

Wichtiger sind jedoch die T-Shirts selbst, und die werden wir mal einem Test unterziehen.

Die Textilien: Die Idee von Riot Creations geht hinaus über “Wir verkaufen mal ein paar T-Shirts und verdienen Geld damit”. Hier steckt eine Idee und eine Haltung dahinter. Deswegen sind die Textilien von Riot auch aus Bio-Baumwolle, die zu fairen Konditionen gehandelt wird. Und schon wie bei Continental Clothing lässt sich eine schadstoffrei und naturnah erzeugte Baumwolle vereinen mit hoher Qualität. Von den Riot-Shirt bin ich nicht weniger als begeistert: engmaschig gewebt, superweich, leicht, etwas elastisch. Kann mit den Favoriten hier nicht nur mithalten. Ich hab es nur vorgezogen, die Shirts gleich zu waschen, weil die dunklen noch etwas nach der Farbe müffeln.

Auch der Schnitt geht voll in Ordnung. Der fällt etwas weiter als z.B. bei American Apparel-Ware aus, sitzt aber (auch dank des hochklassigen Stoffes) wie ne eins. Wer also die Designs nicht mag, aber ein einfach super T-Shirt will, kann bedenkenlos zum Basic-Shirt (15 €) greifen.

Allerdings: Auch vom Druck bin ich sehr angetan. Auch auf einem schwarzen Shirt schaffen es Riot Creations, die Druckschicht mit dem Gummi-Feel nicht ganz so dick werden zu lassen, ohne dass deswegen etwas an Leuchtkraft eingebüßt wird.

Wie man links sieht, kommt jedes Riot-Shirt mit einem extra gedruckten Anhänger. Als weiteres Extra prangt an einem Ärmel zudem ein kleines angenähtes Label. Nur Kleinigkeiten, die aber im Zweifelsfall den Unterschied machen.

Und die Designs? Die werden durch die Community gestellt und ausgesucht. Designcontest halt. Ein paar der Designer wie Dxtr kennt man schon von anderswo. Hier erreicht Riot Creations noch das Begeisterungspotenzial der Großen (national wie international). Ein paar nette Designs hab ich trotzdem im Shop ausfindig machen können:

Vielleicht müssen noch ein paar erfahrene Designer von A Better Tomorrow, Scribtee o.ä. sich an den Riot-Aktivitäten beteiligen. Ansonsten: mitmachen, mitvoten, use the force.

Die Design Shirts gibts im Shop für 29 €.

Fazit: Die T-Shirts vom Feinsten, die Designs okay, die Zukunft vielversprechend. Von Shirtspotting gibt es eine warme Empfehlung für Riot Creations.

Review: Phalanx Apparel

Monday, March 29th, 2010

Ein umfangreiches Probierpaket aus dem Hause Phalanx Apparel ist hier reingeschneit. Bei der Größe des Pakets hatte ich erst ein Playmobilhaus oder ähnliches erwartet, aber letztlich waren es vier Shirts aus der aktuellen Phalanx-Sommerkollektion und eine Menge Luftpolsterfolien.

Streetwear, also T-Shirts und Hoodies gibt es von Phalanx, die Labelbetreiber Nicolai seit vier Jahren in Eigenregie bedruckt. Der sehr professionelle Katalog, der der Bestellung beigelegt ist, lässt darauf schließen, dass hier a) es jemand ernst meint, und b) auch weiß, wie man sich gut darstellt. Selbiges ist für die recht gute und funktionale Website zu sagen. Dann knöpfen wir uns mal die Shirts vor.

Verwendet wurde Rohware von American Apparel – keine originelle, aber eine bewährt gute Wahl, wegen guter Passform, schickem Schnitt, hautschmeichelndem Textil, und das auch noch in fair labor hergestellt. So weit, so gut. Zusätzlich zum AA-Label wurde auch noch ein eigenes Phalanx-Label eingenäht:

Daneben seht Ihr einen Scanausschnitt vom Motiv des oben links abgebildeten Shirts”Splash“. Gedruckt wird bei Phalanx nicht mit Siebdruck, die feste und homogene Beschichtung sowie das Feel weisen auf Flexdruck hin. Bei der Detailgenauigkeit, die so ein Schneidplotter aber mittlerweile leistet, ist das aber Nebensache. Vorteile dieser Technik: hat man einmal ein Motiv erstellt, kann man auch fast beliebig mit Farben spielen, was Phalanx auch gerne tun – die meisten Motive werden in mehreren Farbkombis angeboten. Und zudem kann man flexibel auf Kundenwünsche reagieren, weswegen ja Flex auch das Mittel der Wahl bei all den Print-on-demand-Firmen à la Spreadshirt und Shirtcity ist.

Nichtsdestotrotz: Phalanx-Shirts werden nur in kleinen Stückzahlen aufgelegt: lieber limitierte Designs, dafür öfter mal was Neues. Man möchte ja als Shirt-Snob schließlich keine Massenware tragen.

Ansonsten könnt Ihr hier schon sehen, was Phalanx-Designs auszeichnet: die Motive sind abstrakt gehalten und spielen einfach mit Form, Farbe und Linie. Und dem Kleckse-Brush in Illustrator. Als einer, der nicht so gerne Labelnamen trägt, bezweifele ich mal, dass ich für diese Shirts die Kreditkarte gezückt und 28 € pro Stück hingelegt hätte. Dafür kann aber die Qualität wirklich überzeugen.

Wer gerne was sparen möchte: Zur Neueröffnung gibt es mit dem Gutscheincode 10prozent einen Nachlass von … nun ratet mal. Auf alles. Der Versand innerhalb Deutschlands bleibt portofrei.

Bugs und Würmer

Monday, March 22nd, 2010

… sind gar nicht so verkehrt, solang sie sich nicht in Computersystemen tummeln, sondern auf T-Shirts von Stashy Graphics.

Dahinter steckt der sympathische kleine Einmannbetrieb von Marco aus Dresden. Bestellt wird per Mail, die Auflagen sind vermutlich auch eher überschaubar. Support your local Shirtdesigner!

Neuer Designcontest (1): Artworkjunkies

Friday, March 5th, 2010

Das Prinzip braucht man wahrlich nicht mehr erklären: Firma bastelt ne Website, ruft Designer unter Auslobung mehr oder weniger attraktiver Gewinnprämien auf, Designs einzusenden, Website veröffentlicht Designs, andere Seitennutzer stimmen ab, was gefällt, und das was sich im Vorfeld dann als erfolgversprechend erweist, wird dann auf T-Shirts gedruckt und verkauft. Vorteil für die Firma: wenig Risiko, überschaubare Kosten, Anzapfen einer Massenintelligenz, Multiplikatoreffekt mitinbegriffen. International wie national hätte ich eigentlich keinen Bedarf an Mitbewerbern zu den etablierten einschlägigen Seiten gesehen. Aber wer weiß, man kanns ja mal versuchen. Innerhalb von zwei Tagen haben sich gleich zwei neue Designcontests hier vorgestellt.

Nummer eins: Artworkjunkies aus Deutschland, die sich ins Revier der hiesigen Platzhirsche A Better Tomorrow, LaFraise und Scribtee drängeln wollen. Dafür, dass die Seite erst am 01.03. gestartet ist, kann sich die Anzahl der Einsendungen schon sehen lassen. Auch das aufgeräumte und angenehme Seitendesign, das mich ein wenig an die Machart von Design By Hümans erinnert, muss man schon mal als gelungen bezeichnen. Zum Start gibt’s erst einmal vier Designs des französischen (?) Designers Irosaki in Textilform. Da kann man dann schon mal testen, ob Artworkjunkies auch mit gutem Stoff versorgt werden. Laut Gründer Daniel Schäfer sollte das allerdings gewährleistet sein, denn:

Unsere T-Shirts sind von Continental Clothing, die Auswahl ist dashalb getroffen worden weil diese Marke keine Kinderarbeit unterstützt und unter anderem auch in Deutschland produziert. Außerdem sitzen die Shirts einfach nur perfekt am Körper!

Erschwingliche Preise haben sich die beiden Macher ebenfalls auf die Fahnen geschrieben: ein Shirt gibt’s für 15,90 €. Darüber hinaus interessant: das Votingsystem: man vergibt keine Punkte, sondern erntet sie, indem, dass man für seine Lieblingsshirts stimmt, was man aber nur fünf mal tun kann. Das hab ich aber noch nicht ganz verstanden.

Also, der Bau ist errichtet. Bin gespannt, ob der sich langfristig mit Leben füllt.