Im Interview: Gosu Gear

February 24, 2010 on 1:19 am | In Interview, Made in Germany, Musik, T-Shirt, T-Shirts | No Comments

Wieder ein Newcomer aus deutschen Landen, der sich mit einer großen Portion Idealismus und (noch) unbezahlter Arbeit für seine Shirtideen reinkniet. Und selbst, wenn ich persönliche nicht auf dieses wilde pinke Farbgesplattere in Großdruck stehe – Gosu Gear, so heißt das Baby der Gründer Fabian und Alex, macht in den Startlöchern schon mal eine gute Figur:

Eigene Nische? Check. Eine hierzulande noch unverbrauchte frische Ästhetik? Check. Sozialnetzwerk-Standards? Check, Doublecheck, Triple-Check. Was mich alledings hellhörig gemacht hat, ist, dass in der Präsenz der Gosus Musik eine so große Rolle spielt, dass man etwa mit einem Shirt gleich eine CD mitgeliefert bekommt – das Doppelpack für nur 18 €. Auch hier wieder: nicht meine Musik, aber hey, interessant ist diese Connection alle mal.

Bevor ich also zu lange ahnungslos ins Blaue schwafele, lassen wir Fabs doch einfach selbst zu Wort kommen:

Stell dich, dein Label und deine Mitstreiter doch mal bitte kurz vor.

Hallo zusammen ! GOSU GEAR sind in erster Linie mal zwei Verrückte, die beschlossen haben, dass es noch nicht genug cool Shirts auf der Welt gibt. Zum einen wäre da der Alex, der sich um die geschäftlichen belange kümmert und meine Wenigkeit. Ich mach den ganzen Internetkram, buche die Designer und designe auch selbst.

Was hat Euch zum Namen Gosu Gear inspiriert?

Der Name Gosu steht stellvertretend für Menschen, die etwas besonderes sind und das möglicherweise mit einem Shirt oder zwei zum Ausdruck bringen wollen :-) … Wer die exakte Bedeutung wissen will, sollte mal googeln. Das würde hier den Rahmen sprengen.

Wie entstehen die Designs?

Unsere ersten drei Shirts habe ich selbst designt. Ich mache das als Hobby nebenher. Wer sich mal umsehen möchte, findet mich hier. Das neue Design SEPPUKU wie auch die kommenden werden von externen Designern aus Asien kreiert. Für uns muss ein GOSU Design das Feeling der modernen Subkultur mit traditioneller asiatischer Symbolik vereinen. Dann ist es perfekt !

Was bekommt man mit einem Gosu-Shirt (Druckmethode, Shirtmarke)?

GOSU GEAR Shirts werden auf FOTL Heavy Cotton Shirts gedruckt. Die sitzen super, in allen Grössen, sind aber trotzdem keine body fit Shirts. Darauf stehen wir nicht. Es soll ja noch gemütlich sein ! Der Druck ist ein megasofter Siebdruck. Da haben wir uns in die Hände von Vollprofis begeben. Wer einen Kontakt braucht, meldet sich am besten hier.

Warum Myspace als Hauptseite?

Wir sind ja ein sehr junges Label und existieren grad mal 3 Monate. Da erschien uns Myspace als beste Startmöglichkeit, um gezielt Menschen zu erreichen, die sich für unsere Shirts begeistern könnten. Eine herkömmliche Website ist aber momentan in Arbeit.

Auf der Seite gibts auch eine Menge Musik zu hören, und Shirts kommen mit CDs. Ist Gosu Gear auch ein Musiklabel, oder wie genau gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Musiksektor?

Ich selbst bin ja hauptberuflich Musiker und spiele unter anderem bei The New Black Gitarre. Von daher war mit die Verbindung von Mode und Musik immer bewusst. Also war es für uns von vornherein klar, mit coolen Bands und Musikern zusammenzuarbeiten. Da wäscht die eine Hand die andere. Die Bands promoten uns und wir die Bands…..wie das eben so läuft.

Als besonderes Gimmick legen wir noch eine aktuelle Runamok CD zu jeder Bestellung bei. Da ich auch bei Runamok in die Saiten zupfe, hab ich so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Kunden bekommen ein cooles Shirt und obendrauf noch unsere neue CD. Super Promo….die Musiklabels haben für sowas ja kein Geld mehr.

In der Krise der Musikindustrie: Seht Ihr Euch als Vorreiter neuer Ertragsmodelle, bei denen Musik- mit Merchandisebranche enger zusammenrücken?

Das war doch schon immer so. Nur, dass sich die Relationen etwas geändert haben. Früher konnte man mit CDs noch Geld verdienen. Heute nicht mehr. Da kommt das meiste Geld über Merch und Konzerte rein. Ein Glück, dass man T-Shirts noch nicht downloaden kann !!

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Noch … An dieser Stelle ein großer Dank an Fabs für diese Einsichten. Ich bin sicher, dass man hier nicht das letzte Mal ihre Shirts auf Shirtspotting gesehen hat.

RQM x Remed: Limited Edition T-Shirt und Vinyl

February 8, 2010 on 12:35 pm | In Contests & Aktionen, Musik, Sonstiges, T-Shirt, T-Shirts | 2 Comments

“In the digital world what cannot be copied acquires value.”

Kevin Kelly – WIRED

Es ist nicht ganz meine Musik, aber das Projekt als Ganzes ist durchaus eine Erwähnung wert: Der Downbeat-Hip Hop Artist RQM hat sich für seine neueste Veröffentlichung “Colors Fade” mit Street Artist Remed zusammengetan. Was sie zusammen anbieten, ist ein künstlerisches Gesamtpaket. Remed hat auf 84 zusammengelegten Plattenhüllen der 7″ ein Bild gemalt (s. oben), und wer sich die Single holt, bekommt also ein Vierundachtzigstel eines Kunst-Originals. Falls man Pech hat, erwischt man halt möglicherweise ein unbemaltes Stück des Gesamtkunstwerks, wozu aber studierte Kunstkenner bestimmt auch eine interpretative Meta-Ebene finden können. Dazu gibt es dann noch ein von Remed designtes T-Shirt in weiß oder schwarz oben drauf:

Kann eigentlich jemand lesen, was da zwischen “fade” und “goes on” geschrieben steht? (Nachtrag: es soll Light heißen)

Das alles kann zum Vorverkaufspreis von 24,95 € bei HHV.de geordert werden – und auch die Musik probegehört.

Katzen und Frauen

February 2, 2010 on 2:54 pm | In Musik, T-Shirt, T-Shirts | 1 Comment

…. sind doch die kuscheligsten und überhaupt tollsten Wesen, die es gibt.

Da ist es doch fast logisch, die zusammenzubringen. Das hat das französische Label Cool Cats getan. In regelmäßiger Abfolge bekommt ein Künstler den Auftrag, die nächste Ausgabe der Serie “Girls n’ Cats” zu gestalten. Wir sind bei #5 angekommen, gestaltet bei So-Me:

girls and cats 5

Besonders cool finde ich an der Serie, dass die Shirts tatsächlich wie Magazine durchnummeriert werden. Die Zahl im Design erscheint natürlich ziemlich sinnlos, wenn man das nicht weiß. Aber ich glaube, genau das mag ich daran.

Coolcats entstammt übrigens der Clique um Ed Banger Records. Deswegen bekommt man in diesem Shop entsprechend auch T-Shirts und Platten von den üblichen Verdächtigen wie Justice, Mr Oizo und SebastiAn.

[via SmartTees]

Der Weezer Snuggie: neue Wege beim Merchandise

December 1, 2009 on 10:12 pm | In Abwegiges, Langärmlig, Musik, Zukunftsmusik | No Comments

Warum auch immer T-Shirts? Weezer gehen beim Merchandising ganz neue Wege und sind so mal wieder ihrer Zeit voraus. Der Snuggie, eine Art Woll Fleecedecke zum Anziehen, ist der neue Fanartikel. Seht selbst:

Weezer haben sich es auch nicht nehmen lassen, selbst im dazugehörigen Teleshopping-Spot aufzutreten und sich gegenseitig die Füße zu massieren. Und platzieren so nebenbei Werbung für ihr neues Album dort, wo man wohl noch nie eine Rockband gesehen hat: in Infomercials.

Wenn sie jetzt nur mal wieder einen Song schreiben könnten, der es mit “Undone – The Sweater Song” aufnehmen kann, dann wäre ich endgültig wieder Fan.

[via hypebot]

Look at my horse

November 14, 2009 on 11:21 am | In Abwegiges, Comics, Musik, T-Shirt, T-Shirts | No Comments

Amazing_Horse_T-ShirtWenn ich die nächsten Tage nur noch total gaga poste, liegt es vielleicht daran, dass hier der Hirnzellen-Killersong Amazing Horse seit einer halben Stunde durchläuft (spätestens nach dem zehnten Mal bekommt es etwas Meditatives, ehrlich).

Natürlich gibts auch Merch dazu, wie zu allen großartigen Sachen im Internet.  In diesem Fall bestellt man am besten beim Weebls-Shop selbst, die praktischerweise einen Shirtdesigner anbieten. Ist ja quasi ihr long tail.

Mmm sweet Lemonade… *durchdreh*

Da Vinci rocks!

November 10, 2009 on 10:30 pm | In Musik, T-Shirts, Zwerchfell | No Comments

davinci_rock

Born to rock.

Noch Fragen?

Ja: 1) Geht die Townshend-Windmühle auch auf dem Bass? 2) Hätte man nicht auch noch einen Kreis um die Armbewegung zeichnen können?

Vielleicht gibt’s ja mal eine neue Version vom Da Vinci Rock Man T-Shirt bei Headline Shirts.

Musikproduzenten! Kaufen!

October 23, 2009 on 2:00 pm | In Comics, Musik, T-Shirt, T-Shirts, Zwerchfell | No Comments

Und immer tragen oder im Studio aufhängen:

panflute-flowchart

Vielleicht wäre uns dann dieses akustische Volldisaster (über das ich immer noch nicht hinweg bin) erspart geblieben.

Pan Flute Flowchart von den großartigen toothpastefordinner bei Sharing Machine.

You got a Cameltoe !

October 20, 2009 on 6:37 pm | In Abwegiges, Musik, T-Shirt, Zwerchfell | No Comments

Verdammt, jetzt hab ich einen längst vergessenen Ohrwurm eingepflanzt bekommen:

(und über den Biber bei 1:22 muss ich auch immer noch kichern)

… von diesem T-Shirt hier:

Oh, I get it bei DosChicos tees. Der Rest des Shops ist dann auch verzichtbar.

Review: Theory Of Self von Hyp. Inc

September 1, 2009 on 6:09 pm | In Musik, Review, T-Shirt, T-Shirts | No Comments
Theory Of Self by Hyp Inc.

Theory Of Self by Hyp Inc.

Ein wunderbares Stück Textil kam aus den Staaten: Es handelt sich um das Shirt “Theory Of Self” von Hypothesis, Inc., die ich ja schon mal besprochen hatte. Das hier ist mein Lieblingsstück aus ihrer Kollektion. Es gibt wohl kaum ein Shirt, das mich so gut beschreibt wie das hier. Selbst wenn mittlerweile das Wordpress-Eingabefeld genauso gut da rein passen könnte, ist es bestimmt die Musik und das Gitarrespielen, das mein Selbstbild am stärksten definiert. Wunderbares Design also, ganz einfach realisiert.

Und wie macht sich das Stück jetzt in echt?

Gedruckt wurde es auf American Apparel shirts, also gibt es schon mal eine Garantie für nen super Schnitt und gute Qualität. Zudem ist auch die Shirtfarbe creme sehr schön. Der zweifarbige Siebdruck ist scharf und lückenlos, fasst sich auch angenehm an und bildet keine so dicke Gummischicht wie die Drucke auf dunklen Shirts es oftmals tun.

Kostenpunkt liegt bei $ 20.00 : Lieferung nach Europa ist möglich.

Fazit: sehr empfehlenswertes Stück!

Hypothesis, Inc

August 13, 2009 on 12:17 am | In Musik, T-Shirt, T-Shirts | 1 Comment

Und wieder eine Neuentdeckung, und wieder so ein Fall von Liebe auf den ersten Blick. Hypothesis Inc kommen aus den USA, haben wie die meisten kleinen Labels mit ein paar selbstgedruckten Einzelstücken angefangen und das Potenzial darin erkannt. Ihre Designs sind schön musikverliebt und zeigen zudem, dass es mit der richtigen Idee gar keines großen Aufwands bedarf, um ein richtig schönes Shirt herzustellen: ein, zwei Farben reichen aus, entscheidend ist die Grafik und die gute Idee. Mehr Worte brauchen wir wohl erst mal nicht, darum sollen jetzt die Bilder sprechen:

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V.l.o.n.r.u: Theory Of Self, Sem, Sax Anchor, Guitar Peace, I,Music, Hyp Tape

Erhältlich sind die Stücke in einem Shop, der mutigerweise in Flash realisiert ist – und das sogar noch richtig geschmackvoll. Bald hoffentlich mehr zu HypInc.

Robot Rock

May 13, 2009 on 8:45 am | In Musik, T-Shirt, T-Shirts, Zwerchfell | No Comments

In der Zukunft wird der Mensch nichts mehr selber machen müssen, Roboter übernehmen alles für ihn. Zum Beispiel wird er in selbst fahrenden Elektroautos zu einem Konzert fahren können, wo vollautomatische Rock’n'Roll-Bots die Meute zu ihren Elektrolytdrinks mit krachigem wie hochpräzisem Noiserock in Raserei versetzen – und dann in Extase die Instrumente zerdeppern. No business like show business.

robotrock

Wie unglaublich geil ist das denn? Robot Rock – bei Chop Shop, einem der wohl besten T-Shirt Labels der Welt.

[via T-Shirts Around The Internet]

T-Shirts für Chi

May 11, 2009 on 10:43 pm | In Contests & Aktionen, Musik, Nachrichten, Persönliches, T-Shirt, T-Shirts | No Comments

One Love For Chi

Das hier gezeigte T-Shirt gibt es nicht. Noch nicht. Vielleicht wird es dieses auch nie geben. Höchstwahrscheinlich aber eines mit diesen Worten. Also, worum geht es hier? Um die von mir sehr geschätzten Deftones. Die haben zwar für diesen Sommer einige Festivalauftritte vorgesehen, unter anderem in Deutschland, werden aber ohne ihren Bassisten Chi Cheng antreten. Der verunglückte am 14.11. letzten Jahres bei einem Autounfall und liegt seitdem im Koma. Unlängst lief seine Krankenversicherung aus, und für solche Fälle hat das US-Amerikanische Gesundheitssystem entweder den kompletten finanziellen Ruin oder den Tod vorgesehen, da Fälle, die kostenverursachende Behandlungen bedeuten, nach Möglichkeit ausgeschlossen werden. Guckt Michael Moore’s Sicko, wenn ihr jetzt die Stirn runzelt. Auch ein relativ populärer Musiker gerät da schnell an seine Grenzen. Und so ist Familie Cheng nun auf Spenden angewiesen. Immerhin können sie auf Fans von überall her vertrauen, die das selbst gesteckte Ziel von 50000 Dollar in erreichbare Nähe rücken lassen – $38,332.56 sind es beim gegenwärtigen Stand.

Auch T-Shirts sind ein prima Fundraising- Instrument. Die Aktionsseite oneloveforchi.com, die die Spendenaktion koordiniert, hat zu einem T-Shirt-Design-Wettbewerb aufgerufen, dessen Ergebnisse hier bewundert und gevotet werden können. Und wenn das Gewinnermotiv gemacht wird, werd ich mir eines ordern, gleich, wieviel es kostet. Für Chi, für die Deftones, für jedes Mal, dass ich zu “My own summer” die Luftgitarre geschwungen habe.

Eine andere Möglichkeit, die mit T-Shirts zusammenhängt, ist der Erwerb des von Chi gestalteten T-Shirts bei PETA2 – von dessen Erlösen wird ausnahmsweise mal ein Mensch profitieren. Ich hoffe es in jedem Fall, dass es etwas nutzt. Hier noch der Sound zum GIF:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=3vWLa0jme9c]

Unicat Designs – denn wir sind alle verschieden!

April 28, 2009 on 11:10 pm | In Interview, Made in Germany, Musik, Review, T-Shirt, T-Shirts | No Comments

Es dauerte seit dem ersten Mailwechsel etwas, bis dieser Artikel zustande kam. Immerhin ist in dieser Zeit die Seite von Unicat Designs nochmal überholt und richtig schick gemacht worden.

Der Name gibt die Richtung vor: Unicat möchte das ganz besondere T-Shirt bereitstellen, das du schon immer haben wolltest und geht auf alle Sonderwünsche ein. Genauer wollen wir es jetzt von Pierre Dammer wissen, dem Kopf hinter Unicat, der jetzt live am Shirtspotting-Mikrofon steht:

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Hallo Pierre. Stell dich und dein Baby doch einmal in ein paar knappen Worten vor.

Hallo, ich bin Pierre. Ich bin 26 Jahre alt und wohne in Offenbach am Main. Ende 2008 habe ich das Label „UnicatDesigns“ gegründet und arbeitete mich in die Branche intensiv ein. Bei Unicat Designs kannst du dein Shirt deinen Vorstellungen anpassen. In unserer Kollektion findest du Party Shirts, Techno Shirts, Streetwear und Taschen. Es stehen dir bei den angebotenen Shirts derzeit schon viele Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Ich drucke natürlich auch deine eigenen Motive.

Wie lief der Beginn des Labels? Also: wie kam Euch die Idee, wie verliefen die ersten Schritte, wie waren die ersten Resonanzen…?

2008: Am Wochenende ist ne Party, ich brauch noch etwas Cooles zum anziehen. Ich gehe einkaufen. Das erste Shirt hat ein schönes Motiv, aber der Spruch gefällt mir nicht. Das zweite T-Shirt gefällt mir vom Schnitt gar nicht. Beim dritten gefallen mir die angebotenen Farben nicht, das nächste hat zu lange Ärmel….. Warum bekomme ich mein Shirt nicht so, wie es mir gefällt? Also fasste ich den Entschluss und designte meine ersten Shirts. Anfangs noch mit Bügelfolien, deren Qualität mich aber nicht so überzeugte. Ich wurde aber desöfteren in Clubs oder auf der Straße auf meine auffälligen Shirts angesprochen. Da ich mich derzeit sowieso beruflich umorientieren wollte, machte ich mein Hobby zum Beruf.

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Die Idee ist also, T-Shirts anzubieten, die sonst niemand trägt. Das versprechen/ ermöglichen die großen Print-on-demand-Anbieter wie Spreadshirt, Shirtcity oder Shirtinator doch eigentlich auch …? Wo liegt also der Unterschied?

Bei mir kannst du die Farbe des Motivs, des Shirts, den Schnitt wählen, den Spruch ändern, Motive kombinieren… Denn hier wird das Shirt extra für dich gedruckt. Außerdem hast du die Möglichkeit, deine mit unseren Motiven zu kombinieren. Wir erstellen dir dein Wunsch-Shirt. Und auch schwierige Motive versuchen wir für dich umzusetzen. Ich versuche die Vorstellungen des Kunden zu 100 % auf das Shirt umzusetzen. Ich bringe auch graphisch aufwendige Designs auf die Ware. Außerdem drucke ich im Gegensatz zu anderen Anbietern, die die Auswahl der Flex-/Flockfarben meist auf 3 begrenzen, auf Wunsch mit mehr Farben. Das ist natürlich arbeitsintensiver, aber so erhält der Kunde sein Unikat.

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Ungewöhnlich sind auf jeden Fall deine Druckmethoden: Flexprint sagt mir ja was, wobei ich diese regenbogenglänzende Folie noch nicht kannte. Was aber hab ich mir unter dem Chromablast-Verfahren vorzustellen?

Der Chromablast-Druck ist ein neuartiges Druckverfahren, das nur auf hellen Textilien möglich ist. Die spezielle Baumwolltinte reagiert auf dem Transferpapier unter Druck und Hitze mit der Baumwolle. Es bleibt keine Folie auf dem Shirt zurück, die evtl. stören oder reißen könnte. Der Druck bekommt nach dem ersten Waschen einen textilartigen Griff. So ist es möglich, kostengünstig Unikate und kleine Auflagen zu erstellen. Ich benutze auch gerne Spezialdruckfolien wie die regenbogenfarbene. Ich bin immer bemüht, mein Sortiment so zu erweitern, dass ich meinen Kunden immer etwas Neues bieten kann.

Die Designs sind auf jeden Fall musiklastig, und zwar kommt da häufig Techno vor. Ist das dein Szene-Ursprung?

Kann man so sagen. Ich und mein Freundeskreis hören gerne Technomusik, gehen auf Partys und besuchen Events.

Machst Du sozusagen Clubwear?

Ich mache Shirts usw. mit Partymotiven,  die auch im Club auffallen. Ich leg mich da aber nicht fest. Wenn ich eine Idee für ein Streetwear-Produkt habe, stelle ich das eben her.

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Was inspiriert Deine Designs sonst so?

Ich bin ein sehr kreativer Mensch und habe ständig neue Ideen, wenn mir etwas einfällt dann muss es auch sofort aufs Shirt.

Welches Unicat-Design gefällt dir persönlich am besten?

Das wechselt bei mir eigentlich ständig. Meist gefällt mir mein neuestes erst einmal am besten.

Wie oft gibt es Neuerungen bei Euch, d.h., wie oft sollte man auf Eurer Seite vorbeischauen?

Da derzeit noch nicht alle erhältlichen Designs online sind, wird es bei UnicatDesigns ständig etwas Neues geben. Für Damen bieten wir derzeit alle Motive auf 4 verschiedenen Shirt-Schnitten an. Für Herren wird in den nächsten Tagen zu dem Standard-Shirt noch ein dickeres Slim-Fit Shirt erhältlich sein.

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Vielen Dank, Pierre. Das Stück, mit dem mich Unicat überzeugt hat, war übrigens Umbrella Butterfly: ein sehr schickes Motiv, auf das man auch mal angesprochen wird. Meines Erachtens perfekt so wie es ist, also muss kein zusätzlicher Spruch oder Glitter drauf. Möglich wäre es jedenfalls. Der Chromablast-Druck ist tatsächlich kaum fühlbar, gleichzeitig jedoch farbintensiv und gestochen scharf. Als markenspezifisches Erkennungszeichen hat es einen goldenen Innendruck im Nacken innen und außen. Am Shirt selbst gibt’s auch nichts zu meckern, wenngleich es nicht diese kuschelweiche Continental- oder American Apparel-Pracht ist. (Update: Pierre verspricht für die nähere Zukunft, auch noch ein schön dickes Slim Fit Shirt, mit kuschelweichem Stoff  (250 g/qm) ins Sortiment zu nehmen) Dafür sitzt es sehr gut, und wäre man körperlich besser in Form als ich, könnte man bestimmt von Sexiness sprechen.

Eine Auswahl der Shirtmotive habe ich hier im Artikel verteilt, wobei die natürlich subjektiv ist (guess what, wie auch das ganze Blog). Der Glanz- und Glitzeroverkill ist persönlich nicht mein Geschmack, aber die Idee von Unicat ist es ja, niemanden unbefriedigt nach Hause zu schicken. Eigentlich hätte ich mir schon allein wegen meines Nachnamens die Engelsflügel ordern sollen… Naja, das nächste Mal vielleicht.

Das nenn ich mal Haltung

March 4, 2009 on 11:54 pm | In Musik, T-Shirt, T-Shirts, Zwerchfell | No Comments

So geht das: eine schlechte CD-Kritik einkassieren, und statt beleidigt zu sein, lieber selbstironisch ein Motto draus machen. So geschehen im Fall von Egotronic, den deutschlandkritischen Agit-Ravern. Die ich persönlich jetzt auch nicht sooo prall finde, aber mit diesem T-Shirt gerade eine Familienpackung Sympathiepunkte einkassieren. “Könnte geil sein – ist es aber nicht”, das Fazit von Intro-Autor Helmar Becker, ist als Motto aber auch zu gut, um nicht verwendet zu werden. Bald im Audiolith-Label-Shop. Via Linus Volkmanns Intro-Blog.

T-Shirts, die mal müssen (3)

February 27, 2009 on 10:59 pm | In Musik, Sonstiges, T-Shirt | No Comments

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Okay, die Musik des abgebildeten Albums ist eher ein “Kann” als ein “Muss”. Vetiver machen nett entspannten Singer-Songwriter-Folk, der Freunden von Jack Johnson gefallen könnte. Würden sie jedoch ihr wunderschönes Albumcover genau so, wie es ist, auf einem T-Shirt unterbringen, ich würde sogar eine kleiner Reise auf mich nehmen, um bei ihrem Konzert eines kaufen zu können. Ich habe schon oft festgestellt, dass Bands in der Regel keinen allzugroßen Aufwand betreiben, was die Anzahl der Druckfarben auf ihrem T-Shirt angeht, was im Sinne der Gewinnspanne ja auch verständlich ist. Hier würde es sich allerdings wirklich mal lohnen.

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