Soundwaves
Wednesday, February 23rd, 2011Wunderschönes Design. Bei Threadless.
Wunderschönes Design. Bei Threadless.
Neu auf der Szene ist Style82, die ein Publikum bedienen, das so bislang auch noch nicht bei Shirtspotting angesprochen wurde: Rockabilly-Fans.
Neben Sun Records- und Johnny Cash T-Shirts bietet der Shop auch sein erstes T-Shirt in der Eigenmarke an: den Hell Rocking Bastard. Erfreulicherweise ist hier der Bassist, der ja sonst eher ein Schattendasein in jeglicher Orchesterformation fristet, der Star. Dazu noch die obligatorischen Flames, und fertig ist ein T-Shirt, das dann nicht mal nach Klischee aussieht. So kann man ruhig noch die Band voll machen.
Also ein gelungener Einstand in der T-Shirt-Welt. Tragen Rockabillys überhaupt so ein knalliges Gelb?
Wie wir sie doch lieben. Und was wären wir Menschen bloß ohne sie. Musik. Seit dem Beginn der Zeitrechnung verbindet sie Völker und Nationen- weltweit. Türken können genauso deutsche Hertha-Gesänge mitgröhlen, wie Deutsche zu Halay tanzen können. Wirklich! Is’ so. Musik verbindet!
Wie gesagt: I love it. Eine der tollsten Erfindungen der Menschheit. Doch Schluss mit hören, ’s wird langsam Zeit, sie auch mal zu tragen. Hier ‘ne kleine Musik-themed-Collection, passend zum Karneval der Kulturen, auf der am 23. Mai in Berlin wieder die allerverschiedensten Kulturkreise zusammenkommen werden, um zu essen, zu tanzen und zu musizieren:
Radio-Activity (Spread Music Love) von Threadless – 12 €
Boom Box von Threadless – 18€

Personal Soundtrack Shirt bei ThinkGeek – 29,99 $
Ein Shirt, das Sounds abspielen kann! Verdammt?! Das sollte ein Aprilscherz sein, aber die Leser von ThinkGeek (übrigens der Onlineshop für Nerds) wollten das Teil uunbedingt in Real-Life sehen, und da ham’ses einfach gemacht! Musik kommt da entweder mit ner SD-Karte rauf, oder ihr stöpselt das Ding directly in your MP3-Player.
Ich find das sooo Cool, und: ich will es sofort! (Bin aber so broke, das ich das Teil wahrscheinlich wieder vergessen haben werde, wenn ich mal wieder flüssig sein sollte..)
Naja. Egal. Bin mich dann mal wieder abregen. Bleibt musikalisch!
Wieder ein Newcomer aus deutschen Landen, der sich mit einer großen Portion Idealismus und (noch) unbezahlter Arbeit für seine Shirtideen reinkniet. Und selbst, wenn ich persönliche nicht auf dieses wilde pinke Farbgesplattere in Großdruck stehe – Gosu Gear, so heißt das Baby der Gründer Fabian und Alex, macht in den Startlöchern schon mal eine gute Figur:
Eigene Nische? Check. Eine hierzulande noch unverbrauchte frische Ästhetik? Check. Sozialnetzwerk-Standards? Check, Doublecheck, Triple-Check. Was mich alledings hellhörig gemacht hat, ist, dass in der Präsenz der Gosus Musik eine so große Rolle spielt, dass man etwa mit einem Shirt gleich eine CD mitgeliefert bekommt – das Doppelpack für nur 18 €. Auch hier wieder: nicht meine Musik, aber hey, interessant ist diese Connection alle mal.
Bevor ich also zu lange ahnungslos ins Blaue schwafele, lassen wir Fabs doch einfach selbst zu Wort kommen:
Stell dich, dein Label und deine Mitstreiter doch mal bitte kurz vor.
Hallo zusammen ! GOSU GEAR sind in erster Linie mal zwei Verrückte, die beschlossen haben, dass es noch nicht genug cool Shirts auf der Welt gibt. Zum einen wäre da der Alex, der sich um die geschäftlichen belange kümmert und meine Wenigkeit. Ich mach den ganzen Internetkram, buche die Designer und designe auch selbst.
Was hat Euch zum Namen Gosu Gear inspiriert?
Der Name Gosu steht stellvertretend für Menschen, die etwas besonderes sind und das möglicherweise mit einem Shirt oder zwei zum Ausdruck bringen wollen :-) … Wer die exakte Bedeutung wissen will, sollte mal googeln. Das würde hier den Rahmen sprengen.
Wie entstehen die Designs?
Unsere ersten drei Shirts habe ich selbst designt. Ich mache das als Hobby nebenher. Wer sich mal umsehen möchte, findet mich hier. Das neue Design SEPPUKU wie auch die kommenden werden von externen Designern aus Asien kreiert. Für uns muss ein GOSU Design das Feeling der modernen Subkultur mit traditioneller asiatischer Symbolik vereinen. Dann ist es perfekt !
Was bekommt man mit einem Gosu-Shirt (Druckmethode, Shirtmarke)?
GOSU GEAR Shirts werden auf FOTL Heavy Cotton Shirts gedruckt. Die sitzen super, in allen Grössen, sind aber trotzdem keine body fit Shirts. Darauf stehen wir nicht. Es soll ja noch gemütlich sein ! Der Druck ist ein megasofter Siebdruck. Da haben wir uns in die Hände von Vollprofis begeben. Wer einen Kontakt braucht, meldet sich am besten hier.
Warum Myspace als Hauptseite?
Wir sind ja ein sehr junges Label und existieren grad mal 3 Monate. Da erschien uns Myspace als beste Startmöglichkeit, um gezielt Menschen zu erreichen, die sich für unsere Shirts begeistern könnten. Eine herkömmliche Website ist aber momentan in Arbeit.
Auf der Seite gibts auch eine Menge Musik zu hören, und Shirts kommen mit CDs. Ist Gosu Gear auch ein Musiklabel, oder wie genau gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Musiksektor?
Ich selbst bin ja hauptberuflich Musiker und spiele unter anderem bei The New Black Gitarre. Von daher war mit die Verbindung von Mode und Musik immer bewusst. Also war es für uns von vornherein klar, mit coolen Bands und Musikern zusammenzuarbeiten. Da wäscht die eine Hand die andere. Die Bands promoten uns und wir die Bands…..wie das eben so läuft.
Als besonderes Gimmick legen wir noch eine aktuelle Runamok CD zu jeder Bestellung bei. Da ich auch bei Runamok in die Saiten zupfe, hab ich so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Kunden bekommen ein cooles Shirt und obendrauf noch unsere neue CD. Super Promo….die Musiklabels haben für sowas ja kein Geld mehr.
In der Krise der Musikindustrie: Seht Ihr Euch als Vorreiter neuer Ertragsmodelle, bei denen Musik- mit Merchandisebranche enger zusammenrücken?
Das war doch schon immer so. Nur, dass sich die Relationen etwas geändert haben. Früher konnte man mit CDs noch Geld verdienen. Heute nicht mehr. Da kommt das meiste Geld über Merch und Konzerte rein. Ein Glück, dass man T-Shirts noch nicht downloaden kann !!
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Noch … An dieser Stelle ein großer Dank an Fabs für diese Einsichten. Ich bin sicher, dass man hier nicht das letzte Mal ihre Shirts auf Shirtspotting gesehen hat.
“In the digital world what cannot be copied acquires value.”

Es ist nicht ganz meine Musik, aber das Projekt als Ganzes ist durchaus eine Erwähnung wert: Der Downbeat-Hip Hop Artist RQM hat sich für seine neueste Veröffentlichung “Colors Fade” mit Street Artist Remed zusammengetan. Was sie zusammen anbieten, ist ein künstlerisches Gesamtpaket. Remed hat auf 84 zusammengelegten Plattenhüllen der 7″ ein Bild gemalt (s. oben), und wer sich die Single holt, bekommt also ein Vierundachtzigstel eines Kunst-Originals. Falls man Pech hat, erwischt man halt möglicherweise ein unbemaltes Stück des Gesamtkunstwerks, wozu aber studierte Kunstkenner bestimmt auch eine interpretative Meta-Ebene finden können. Dazu gibt es dann noch ein von Remed designtes T-Shirt in weiß oder schwarz oben drauf:

Kann eigentlich jemand lesen, was da zwischen “fade” und “goes on” geschrieben steht? (Nachtrag: es soll Light heißen)
Das alles kann zum Vorverkaufspreis von 24,95 € bei HHV.de geordert werden – und auch die Musik probegehört.
…. sind doch die kuscheligsten und überhaupt tollsten Wesen, die es gibt.
Da ist es doch fast logisch, die zusammenzubringen. Das hat das französische Label Cool Cats getan. In regelmäßiger Abfolge bekommt ein Künstler den Auftrag, die nächste Ausgabe der Serie “Girls n’ Cats” zu gestalten. Wir sind bei #5 angekommen, gestaltet bei So-Me:
Besonders cool finde ich an der Serie, dass die Shirts tatsächlich wie Magazine durchnummeriert werden. Die Zahl im Design erscheint natürlich ziemlich sinnlos, wenn man das nicht weiß. Aber ich glaube, genau das mag ich daran.
Coolcats entstammt übrigens der Clique um Ed Banger Records. Deswegen bekommt man in diesem Shop entsprechend auch T-Shirts und Platten von den üblichen Verdächtigen wie Justice, Mr Oizo und SebastiAn.
[via SmartTees]
Warum auch immer T-Shirts? Weezer gehen beim Merchandising ganz neue Wege und sind so mal wieder ihrer Zeit voraus. Der Snuggie, eine Art Woll Fleecedecke zum Anziehen, ist der neue Fanartikel. Seht selbst:
Weezer haben sich es auch nicht nehmen lassen, selbst im dazugehörigen Teleshopping-Spot aufzutreten und sich gegenseitig die Füße zu massieren. Und platzieren so nebenbei Werbung für ihr neues Album dort, wo man wohl noch nie eine Rockband gesehen hat: in Infomercials.
Wenn sie jetzt nur mal wieder einen Song schreiben könnten, der es mit “Undone – The Sweater Song” aufnehmen kann, dann wäre ich endgültig wieder Fan.
[via hypebot]
Wenn ich die nächsten Tage nur noch total gaga poste, liegt es vielleicht daran, dass hier der Hirnzellen-Killersong Amazing Horse seit einer halben Stunde durchläuft (spätestens nach dem zehnten Mal bekommt es etwas Meditatives, ehrlich).
Natürlich gibts auch Merch dazu, wie zu allen großartigen Sachen im Internet. In diesem Fall bestellt man am besten beim Weebls-Shop selbst, die praktischerweise einen Shirtdesigner anbieten. Ist ja quasi ihr long tail.
Mmm sweet Lemonade… *durchdreh*
Born to rock.
Noch Fragen?
Ja: 1) Geht die Townshend-Windmühle auch auf dem Bass? 2) Hätte man nicht auch noch einen Kreis um die Armbewegung zeichnen können?
Vielleicht gibt’s ja mal eine neue Version vom Da Vinci Rock Man T-Shirt bei Headline Shirts.
Und immer tragen oder im Studio aufhängen:
Vielleicht wäre uns dann dieses akustische Volldisaster (über das ich immer noch nicht hinweg bin) erspart geblieben.
Pan Flute Flowchart von den großartigen toothpastefordinner bei Sharing Machine.
Verdammt, jetzt hab ich einen längst vergessenen Ohrwurm eingepflanzt bekommen:
(und über den Biber bei 1:22 muss ich auch immer noch kichern)
… von diesem T-Shirt hier:
Oh, I get it bei DosChicos tees. Der Rest des Shops ist dann auch verzichtbar.
Ein wunderbares Stück Textil kam aus den Staaten: Es handelt sich um das Shirt “Theory Of Self” von Hypothesis, Inc., die ich ja schon mal besprochen hatte. Das hier ist mein Lieblingsstück aus ihrer Kollektion. Es gibt wohl kaum ein Shirt, das mich so gut beschreibt wie das hier. Selbst wenn mittlerweile das Wordpress-Eingabefeld genauso gut da rein passen könnte, ist es bestimmt die Musik und das Gitarrespielen, das mein Selbstbild am stärksten definiert. Wunderbares Design also, ganz einfach realisiert.
Und wie macht sich das Stück jetzt in echt?
Gedruckt wurde es auf American Apparel shirts, also gibt es schon mal eine Garantie für nen super Schnitt und gute Qualität. Zudem ist auch die Shirtfarbe creme sehr schön. Der zweifarbige Siebdruck ist scharf und lückenlos, fasst sich auch angenehm an und bildet keine so dicke Gummischicht wie die Drucke auf dunklen Shirts es oftmals tun.
Kostenpunkt liegt bei $ 20.00 : Lieferung nach Europa ist möglich.
Fazit: sehr empfehlenswertes Stück!
Und wieder eine Neuentdeckung, und wieder so ein Fall von Liebe auf den ersten Blick. Hypothesis Inc kommen aus den USA, haben wie die meisten kleinen Labels mit ein paar selbstgedruckten Einzelstücken angefangen und das Potenzial darin erkannt. Ihre Designs sind schön musikverliebt und zeigen zudem, dass es mit der richtigen Idee gar keines großen Aufwands bedarf, um ein richtig schönes Shirt herzustellen: ein, zwei Farben reichen aus, entscheidend ist die Grafik und die gute Idee. Mehr Worte brauchen wir wohl erst mal nicht, darum sollen jetzt die Bilder sprechen:



V.l.o.n.r.u: Theory Of Self, Sem, Sax Anchor, Guitar Peace, I,Music, Hyp Tape
Erhältlich sind die Stücke in einem Shop, der mutigerweise in Flash realisiert ist – und das sogar noch richtig geschmackvoll. Bald hoffentlich mehr zu HypInc.
In der Zukunft wird der Mensch nichts mehr selber machen müssen, Roboter übernehmen alles für ihn. Zum Beispiel wird er in selbst fahrenden Elektroautos zu einem Konzert fahren können, wo vollautomatische Rock’n'Roll-Bots die Meute zu ihren Elektrolytdrinks mit krachigem wie hochpräzisem Noiserock in Raserei versetzen – und dann in Extase die Instrumente zerdeppern. No business like show business.
Wie unglaublich geil ist das denn? Robot Rock – bei Chop Shop, einem der wohl besten T-Shirt Labels der Welt.
Das hier gezeigte T-Shirt gibt es nicht. Noch nicht. Vielleicht wird es dieses auch nie geben. Höchstwahrscheinlich aber eines mit diesen Worten. Also, worum geht es hier? Um die von mir sehr geschätzten Deftones. Die haben zwar für diesen Sommer einige Festivalauftritte vorgesehen, unter anderem in Deutschland, werden aber ohne ihren Bassisten Chi Cheng antreten. Der verunglückte am 14.11. letzten Jahres bei einem Autounfall und liegt seitdem im Koma. Unlängst lief seine Krankenversicherung aus, und für solche Fälle hat das US-Amerikanische Gesundheitssystem entweder den kompletten
finanziellen Ruin oder den Tod vorgesehen, da Fälle, die kostenverursachende Behandlungen bedeuten, nach Möglichkeit ausgeschlossen werden. Guckt Michael Moore’s Sicko, wenn ihr jetzt die Stirn runzelt. Auch ein relativ populärer Musiker gerät da schnell an seine Grenzen. Und so ist Familie Cheng nun auf Spenden angewiesen. Immerhin können sie auf Fans von überall her vertrauen, die das selbst gesteckte Ziel von 50000 Dollar in erreichbare Nähe rücken lassen – $38,332.56 sind es beim gegenwärtigen Stand.
Auch T-Shirts sind ein prima Fundraising- Instrument. Die Aktionsseite oneloveforchi.com, die die Spendenaktion koordiniert, hat zu einem T-Shirt-Design-Wettbewerb aufgerufen, dessen Ergebnisse hier bewundert und gevotet werden können. Und wenn das Gewinnermotiv gemacht wird, werd ich mir eines ordern, gleich, wieviel es kostet. Für Chi, für die Deftones, für jedes Mal, dass ich zu “My own summer” die Luftgitarre geschwungen habe.
Eine andere Möglichkeit, die mit T-Shirts zusammenhängt, ist der Erwerb des von Chi gestalteten T-Shirts bei PETA2 – von dessen Erlösen wird ausnahmsweise mal ein Mensch profitieren. Ich hoffe es in jedem Fall, dass es etwas nutzt. Hier noch der Sound zum GIF:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=3vWLa0jme9c]