Archive for the ‘Nachrichten’ Category

Haiti: die T-Shirt-Welt hilft (Sammelposting)

Thursday, January 28th, 2010

Zwei Wochen nach dem katastrophalen Erdbeben in Haiti hat Charity Hochkonjunktour. Wer kann, sammelt Spenden. Beachtliches ist dabei geleistest worden: ob die halbe Million Dollar von Radiohead oder die über 26.000 €, die beim Rettungsanker von Spreeblick bislang zusammengekommen sind -  die Hilfsbereitschaft die sich hier zeigt, könnte einen fast wieder an die Menschheit glauben lassen. Dabei hat man die Wahl: einfach so etwas erübrigen oder für einen guten Zweck konsumieren? (Bzw., natürlich ist das kein exklusives oder, beides geht genauso).

Auch die T-Shirt-Labels in aller Welt haben reagiert. Wer also einen T-Shirt-Kauf mit gutem Gewissen tätigen will, der kann sich jetzt mal diese Liste vornehmen:

  • “Men anpil chay pa lou” oder Many Hands Make The Load Lighter, steht übersetzt auf dem oben gezeigten T-Shirt, das Threadless zu diesem Zweck für nur 10 $ verkauft. Bislang konnten damit schon 70.000 $ gesammelt werden.
  • Auch Ript hatte ein Charity-tee, leider schon letzten Sonntag.
  • Crywolf spenden 10% ihrer derzeitigen Erlöse aus allen Verkäufen ans rote Kreuz.
  • Auch das spanische Label Yalamazoo hat Haiti T-Shirts bereitgestellt und spendet 10% der Erlöse.
  • Designer! Der französische Designcontest Monsieur Poulet führt einen speziellen HAÏ-TEE Contest durch. Die Erlöse werden der Organisation Yéle Haiti, 2005 gegründet von dem haitianischstämmigen Fugees-Mitglied Wyclef Jean, zugedacht.
  • Help Haiti – bei Doubletake Clothing
  • Nicht so richtig schön, aber wirft immerhin 10$ pro Shirt ab: Haitian Sunrise von T-Shirt Society
  • Feed The Hungry – wird von Pyknicwear umgemünzt zum Haiti-Hilf-Shirt. 75%, also 15$ pro Shirt werden gespendet.
  • Local Celebrity bieten ein relativ schmuckloses Logo-Shirt für Yéle an.
  • In Deutschland hängt sich der T-Shirt Drucker Axel Bauer rein und spendet 100% des Verkaufspreises seines Haiti-Shirts an Ärzte Ohne Grenzen. (via Shirtblog)
  • Danke an Shirthunter Thomas für diesen Tipp:  Already OK bei Yellow Black & White

Mehr Listen? Mehr Listen:

Bei Buy Tees und Popculture Tees.

Ergänzungen? Bitte, gerne. In die comments.

Schöner schenken mit T-Post

Friday, December 11th, 2009

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Was hat der junge Mann auf dem Bild hier zu jubeln? Antwort: T-Post (Review hier) feiern ihre 50. Ausgabe. Das T-Shirt-förmige Magazin, das sich ja mehr als Medium denn als Kleidungsanbieter versteht, hat sich diesesmal als Thema eine sagenumwobene schwedische Stadt, die komplett (!!) von lesbischen Frauen bewohnt sein soll, zum Thema, genommen:

According to the Chinese media, thereʼs a town in the northern Sweden woods called Chako Paul City where all the residents are women, and all the women are gay. Founded in 1820 by a wealthy widow, Shakebao, as it’s also referred to, boasts 25,000 residents and a medieval castle guarded by hot female sentries. Why no one else has heard of this place in itʼs alleged 150 years of existence is news to T-post. Swedish artist/designer Jessica Eriksson interprets this offbeat news story as a wildly colorful and disorderly place that is sure to get people talking.

Auch wenn dieser Ort wahrscheinlich eher der männlichen Fantasie entsprungen ist – wenigstens ist das T-Shirt real. Und zum 50. Erscheinen haben sich die Herausgeber von T-Post etwas Schönes einfallen lassen, das The Gifty 50 heißt:

Wenn man unter den ersten 50 Leuten ist, die einen Freund auf der Seite eintragen, bekommt dieser das aktuelle T-Shirt völlig kostenfrei zugeschickt. Ich hab’s gerade ausprobiert und war anscheinend auch noch unter denen, die jemanden erfolgreich beschenken konnten. Nun der idealistische Hinweis: Bitte nicht mogeln und sich selbst eintragen. Diese Idee ist zu schön, um sie egoistisch auszunutzen.

Update: zuuuu spät.

Du sollst nicht geschmacklos T-Shirt tragen

Monday, November 30th, 2009

BW-stehlen

T-Shirts sind mal wieder Aufreger in den Medien. Diesesmal “gespottet” bei der Bundeswehr, die nun ja eh nicht bekannt ist für die geschmackvollsten Kleidungstrends und auch nicht dafür, die intellektuelle Elite des Landes zu stellen. Die abgebildeten brennenden Tanklaster sollen jene von den Taliban entführten Wägen darstellen, die am 4. September in Kunduz von der Bundeswehr in Flammen geschossen wurden – bekanntlich ein sehr umstrittener Einsatz mit zivilen Opfern, welcher erst vor ein paar Tagen den damaligen Verteidigungsminister Jung das Amt gekostet hatte.Vor diesem Hintergrund ist der Rambo-Gestus, der mit dem Motiv zum Ausdruck gebracht wird, sicherlich ein falsches Signal.

Nach Bundeswehrangaben wurde der Verkauf der Shirts verboten und das Tragen der Motive ebenfalls. “Sollten deutsche Soldaten bei der Erstellung des T-Shirts beteiligt gewesen sein, werden disziplinare Maßnahmen ergriffen werden“, so die Mitteilung. Die fraglichen Shirts trugen laut Spiegel Online die englische Version des Bibelzitats “Thou shalt not steal”, die obige Abbildung mit dem deutschen Spruch entstammt dem Blog von Focus-Redakteur Thomas Wiegold.

China verbietet ObaMao T-Shirts

Friday, November 20th, 2009

Die Obama Mao-Bastardisierung hatte ich ja schon zuvor bei den besten Mao T-Shirts erwähnt. Trotzdem kriegt es noch einmal einen eigenen Eintrag, denn nun hat das Motiv jetzt noch mal richtig für Furore gesorgt: Anlässlich des Staatsbesuchs von Präsident Obama mussten alle T-Shirts aus den Pekinger Läden verschwinden, um den amerikanischen Präsidenten nicht zu vergrätzen.

Obamao T-Shirt by Shirtcity

Obamao T-Shirt by Shirtcity

Vorhersehbares Ergebnis: das Interesse an dem Motiv ist nun gleich umso größer. Stleisand-Effekt quasi. In Deutschland kann man es jetzt zum Beispiel bei Shirtcity bekommen – ihr ObaMao T-Shirt wird gerade zum Shirt der Woche-Preis von 14.95 € angeboten.

Sprechende Merkel T-Shirts, und alle so: Yeaahh!

Tuesday, September 22nd, 2009

Da ging ja schon wieder was ab in der Blog- (und Twitter-)landschaft, wegen eines einzigen Fotos von einer Wahlplakatverschönerung: Ein Flashmob. T-Shirts. Ein Remixgenerator. Ein Song. Remixe. Videos. Yeaahh.

Dieses Video hier dazu ist ziemlich cool und auch Shirtspotting-kompatibel, weil hier nämlich T-Shirts die Sprechrollen übernehmen:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=CjLRaRXQS5Y]

Video und Politiker T-Shirts von Shirtcity.de via Shirtcity Blog

Scheint die Sonne auch für Bademeister?

Thursday, September 3rd, 2009

100083_vs_p2Kleine Zeitungsmeldung, die schon eine ganze Weile in den Bookmarks herumliegt, und die ich auch endlich mal behandeln will. Das oben abgebildete T-Shirt der grandiosen Die Ärzte (Spezialgrammatik) ist “extremistisch”. So sieht es zumindest der Pächter des Strandbades Tegel. Die taz berichtet:

Eigentlich wollte sich Florian Schuster nur eine Portion Pommes holen. Am Montag stand er vor dem Imbiss im Strandbad Tegel und trug ein T-Shirt der Berliner Band Die Ärzte, auf dem eine Liedzeile abgedruckt ist: “Scheint die Sonne auch für Nazis? Wenns nach mir geht, tut sies nicht”. Pech für den 23-jährigen Studenten, dessen wahrer Name der Redaktion bekannt ist: Er wurde vom Geschäftsführer bedient, Dirk Michehl. Und dem gefiel das T-Shirt nicht. Schuster musste das Bad verlassen.

“Wir dulden hier keine extremistischen Äußerungen”, erklärte Michehl der taz. Er ist der Pächter des Strandbads Tegel, das den landeseigenen Berliner Bäderbetrieben gehört. Nachdem er das T-Shirt gesehen habe, habe er den Besucher vor die Wahl gestellt: ausziehen, umdrehen – oder gehen. Laut Schuster war der Geschäftsführer dabei ziemlich unfreundlich und aggressiv und bezeichnete ihn als “dumm”.

Michehl betont, er sorge sich um den Ruf seines Freibads. “Wir unterbinden alles, was ein schlechtes Licht auf uns werfen könnte.” Dazu gehöre auch der Anti-Nazi-Spruch: “Solche Tendenzen wollen wir in unserem Familienbad gar nicht aufkommen lassen. In Kreuzberg steht so ein Spruch an jeder zweiten Wand.” Michehl zieht einen gewagten Vergleich: Genauso wie er “Extremisten” vom Bad fernhalten wolle, möchte er auch keine Pädophilen als Gäste begrüßen – deswegen verbiete er, dass Kinder nackt herumliefen.

Mit diesen sehr verqueren Äußerungen dürfte sich der Pächter mit Anlauf selbst in den Hintern getreten haben. Denn das wirft tatsächlich ein so schlechtes Licht auf das Freibad Tegel, dass ich es mir selbst überlegen würde, ob ich hier Eintrittsgeld entrichten wollte.

Das Shirt gibt es übrigens bei Deutschrock.de

Wahlkampf in Deutschland

Monday, August 17th, 2009
Das T-Shirt-Kabinett: Politik-T-Shirts von Shirtcity

Das T-Shirt-Kabinett: Politik-T-Shirts von Shirtcity

Den Plakaten ist auf der Straße nicht mehr zu entkommen. Die letzten Wochen vor der Bundestagswahl sind angebrochen. Merkt man auch an dem etwas schärferem Tonfall, mit dem sich die jetzigen Noch-Koalitionspartner derzeit angehen. Wenn man sich durch die Blogs liest, ergibt sich ein seltsames Meinungsbild: bei so viel engagierter Diskussion und Meinungsäußerungen, wie sie anzutreffen ist, kann man eigentlich nicht von Politikverdrossenheit sprechen. Unbestritten ist jedoch, dass die Zustimmung zu den Volksparteien weiter sinkt, sich die SPD im freien Fall befindet und die Piratenpartei aller Wahrscheinlichkeit nach zum Newcomer des Jahres wird – die Ursachen dürfen die etablierten Parteien mal schön selbst bei sich suchen.

Umjubelte Politstars wie Obama finden sich hingegen hierzulande nicht. Die letzten verbliebenen Charakterköpfe im Politzirkus kann man als Motive bei Shirtcity bekommen, die ja die erste Adresse für politische T-Shirts sind. Merkel, Müntefering, Westerwelle und Co. gibt es wahlweise als Fan-Shirt, oder aber mit bösen Sprüchen dazu. Oder man fügt seinen Slogan selbst hinzu. Sicherlich gut gemeint – ob man nach dem  27.09.2009 noch jemals ein Steinmeier-T-Shirt tragen würde? Vielleicht, wenn man es mit “The biggest loser” untertitelt …

Shirtspotting: Auch wir "twittern"

Saturday, June 27th, 2009

Liebe Leser, liebe Leserinnen, ich möchte euch darauf aufmerksam machen, dass wir seit gestern auch zwitschern, oder viel mehr twittern. Also: Follow us on twitter !

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Tweet, tweet, tweet...

T-Shirts designen für den LIFE BALL

Wednesday, June 10th, 2009

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Nicht nur auf den Seiten der üblichen Verdächtigen können T-Shirt-Entwürfe von hoffnungsvollen Nachwuchsdesignern eingereicht werden. Auch der MINI Space, eine Kreativ-Seite um das kleine Kultauto, hat nun einen T-Shirt Design Contest ausgeschrieben.

Der Anlass ist der Life Ball, Europas größte AIDS-Gala. Nick von MINISpace dazu:

Ziel ist es das natürlich ein möglichst tolles Shirt am Ende der Competition rauskommt das anschließend in einer 2000er limited Edition über den MINI Online Store weltweit verkauft wird. Fünf Euro pro verkauftem Shirt gehen dann an die Förderung des Events.
Natürlich soll der Aufwand des Designers auch nicht umsonst sein: Der Gewinners erhält ein brandneues MacBook und sein Name erscheint auf dem Etikett der Shirts.
Die Community war auch schon eifrig am Designen, wie man sehen kann, und scheint All-Over T-Shirts und Photoshop zu bevorzugen. Aufs Ergebnis können wir jedenfalls gespannt sein.

Threadless: Heatwave sale

Tuesday, June 2nd, 2009

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Mal eben rübergesurft zu Threadless. Dort werden wieder jede Menge T-Shirts für 10 und 5 $ rausgekloppt, also guckt schnell mal nach, ob noch was Schickes in Eurer Größe da ist! Neue Shirts gibt’s natürlich auch wieder.

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T-Shirts für Chi

Monday, May 11th, 2009

One Love For Chi

Das hier gezeigte T-Shirt gibt es nicht. Noch nicht. Vielleicht wird es dieses auch nie geben. Höchstwahrscheinlich aber eines mit diesen Worten. Also, worum geht es hier? Um die von mir sehr geschätzten Deftones. Die haben zwar für diesen Sommer einige Festivalauftritte vorgesehen, unter anderem in Deutschland, werden aber ohne ihren Bassisten Chi Cheng antreten. Der verunglückte am 14.11. letzten Jahres bei einem Autounfall und liegt seitdem im Koma. Unlängst lief seine Krankenversicherung aus, und für solche Fälle hat das US-Amerikanische Gesundheitssystem entweder den kompletten finanziellen Ruin oder den Tod vorgesehen, da Fälle, die kostenverursachende Behandlungen bedeuten, nach Möglichkeit ausgeschlossen werden. Guckt Michael Moore’s Sicko, wenn ihr jetzt die Stirn runzelt. Auch ein relativ populärer Musiker gerät da schnell an seine Grenzen. Und so ist Familie Cheng nun auf Spenden angewiesen. Immerhin können sie auf Fans von überall her vertrauen, die das selbst gesteckte Ziel von 50000 Dollar in erreichbare Nähe rücken lassen – $38,332.56 sind es beim gegenwärtigen Stand.

Auch T-Shirts sind ein prima Fundraising- Instrument. Die Aktionsseite oneloveforchi.com, die die Spendenaktion koordiniert, hat zu einem T-Shirt-Design-Wettbewerb aufgerufen, dessen Ergebnisse hier bewundert und gevotet werden können. Und wenn das Gewinnermotiv gemacht wird, werd ich mir eines ordern, gleich, wieviel es kostet. Für Chi, für die Deftones, für jedes Mal, dass ich zu “My own summer” die Luftgitarre geschwungen habe.

Eine andere Möglichkeit, die mit T-Shirts zusammenhängt, ist der Erwerb des von Chi gestalteten T-Shirts bei PETA2 – von dessen Erlösen wird ausnahmsweise mal ein Mensch profitieren. Ich hoffe es in jedem Fall, dass es etwas nutzt. Hier noch der Sound zum GIF:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=3vWLa0jme9c]

Shirtspotting bekommt Zuwachs – Der "Neue" stellt sich vor

Monday, May 4th, 2009

Getreu der Redewendung “vier Augen sehen mehr als zwei” wird sich das Geschehen auf dem Shirtspotting-Blog von nun abspielen. Neben dem bereits bekannten Markus werde ab sofort auch ich (seb) einige interessante Shirt-Tipps und sonstige Anregungen vom Stapel lassen.

Wie ihr bereits wisst, dreht sich hier alles um unser aller Lieblingskleidungsstück. Das T-Shirt. Und ganz genau so geht es mir persönlich auch. Daher liegt es natürlich nahe, der eigenen Vorliebe auch auf einem Blog nachgehen zu können, sofern einem dazu die Möglichkeit gegeben wird.

Hinsichtlich der Designs bin ich für vieles offen – bloß bitte keine Stangenware aus dem Kaufhaus. Denn damit rennen ohnehin schon genug Leute da draußen rum. Etwas das nicht jeder hat, ja damit kann man mich schon eher locken. Und ich denke so könnte es da draußen dem ein oder anderen auch gehen. Um euch möglichst umfassend auf die neusten Werke der Designer aufmerksam machen zu können, werden wir von nun an zu zweit unser Bestes geben. Also dann, auf gutes Gelingen, ich halte die Augen offen.

Ergänzung: Somit gibt es auch eine offizielle Blog-Email-Adresse: Eure Shops könnt Ihr weiterhin gerne vorstellen, und zwar bei shirtspotting (ät) googlemail dot com.

Das Merkel is the man

Friday, April 3rd, 2009

Ich finde es ja immer wieder interessant und amüsant, wie die Deutschen, speziell unsere Staatsmänner oder -Frauen im Ausland wahrgenommen werden. Und Angela Merkel ist mit Sicherheit als Persönlichkeit spannender als der recht glatte Amtsvorgänger Schröder, gerade für Satiriker und Spötter. Uns “Angie” ist angreifbar an vielerlei Punkten: sie ist weiblich, aber, sagen wir mal, keine Uschi Obermeier. Als Staatsoberhaupt muss sich aber auf dem immer noch eindeutig männerdominierten internationalen Parkett behaupten. Wenn sie nach deren Regeln spielt, wird ihr unweiblicher Gestus registriert. Zeigt sie sich femininer und bringt die Hupen zur Geltung, springt die nationale und internationale Presse so derartig darauf an, dass alle politischen Inhalte vergessen sind. Keine Frage, dass sie das Galakleid nicht noch einmal (in der Öffentlichkeit) angezogen hat.

Jedenfalls war ich erstaunt, eine Mail aus England zu bekommen, dass dort anlässlich des G20-Gipfels  Tribute-Shirts für Merkel hergestellt werden:

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“Merkel is the man” gibt es bei Lush T-Shirts.

Auch sonst ist die undefinierte Geschlechtsrolle öfters mal der Aufhänger für bösen Spott. Vorreiter waren da wie immer dieHerrren auf der Titanic, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 die Kandidatin konsequent mit dem Neutrum bezeichnet haben und auch diesen T-Shirt-Klassiker herausgebracht haben:

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Die Frage ist ja nun geklärt (Titanic empfiehlt übrigens, als “Do-It-Yourself”-T-Shirt das “werden” mit Edding durchzustreichen und durch “bleiben” zu ersetzen). Da in diesem Jahr aber wieder Wahlen anstehen, wird es sicher nicht bei diesen Shirts bleiben. Shirtcity hat etwa schon vorgelegt und ist mit diesem Merkel T-Shirt an den Start gegangen (die haben ja auch eine gewisse Tradition):

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Stichwort Yes We Can: Mit Obamania wird das in diesem Lande sicher nicht mithalten können. Die Stimmung ist hier dann doch ganz anders, so Richtung “Wahl für das kleinere Übel”. Bin aber trotzdem gespannt auf den Wahlkampf und all die Blüten, die er im T-Shirt-Land noch so treiben wird.

Shirtcity relauncht : Ein Interview

Tuesday, March 10th, 2009

Es ist auf jeden Fall Bewegung in der deutschen T-Shirt-Print-on-demand-Szene. Die einen entlassen ein paar Leute und lassen sich kräftig nachfinanzieren. Die nächsten heimsen Kapital in einer Partnerschaft mit einem Mobilfunkanbieter ein. Die dritten konzentrieren sich auf ihre eigene Seite: Shirtcity.com, die ja seinerzeit das online-Shirtdesignen erfunden hatten, stellen ihre neue Seite vor. Deren Seite erstrahlt nun in  neuem Glanz und zeigt ein, wie ich meine, zeitgemäßeres und schickeres Gesicht. Da wollen wir doch mal direkt bei den Jungs selber nachfragen, was denn das so alles soll. Henning Lisson, Shirtcitys Pressesprecher, war so nett, mir ein paar Fragen zu beantworten:

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Shirtcity hat also neue Seite. Was waren die Leitideen hinter dem Relaunch ?

Erstens wollten wir unserer Seite natürlich einen zeitgemäßen Look verpassen. Aber noch viel wichtiger war uns, die Erlebbarkeit unserer T-Shirts und anderen Produkte zu steigern. Wer Kleidung im Internet bestellt, muss natürlich auf einen Anprobe verzichten. An dieser Stelle möchten wir es unseren Nutzern so angenehm wie möglich machen. Neben Textilien von bekannten und beliebten Herstellern wie American Apparel, Fruit of the Loom oder auch Adidas und Nike war es uns wichtig, viel mit Fotos und Models zu arbeiten. Außerdem haben wir natürlich ein paar neue Funktionen eingeführt.

Was sind denn die wesentlichen neuen Funktionen?

Zunächst einmal haben wir Shirtcity ein wenig umstrukturiert. In dem Sinne gibt es keine Startseite mehr, die den User zum eigentlichen Content leitet. Man ist sofort mittendrin und bekommt Vorschläge, in welcher Kombination Motive und T-Shirt gut aussehen. Trotzdem kann man natürlich mit wenigen Klicks im ebenfalls überarbeiteten Designer seiner Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem gibt es im Designer selbst ein paar neue Funktionen: Die Druckfarbe ist nun frei wählbar oder Text und Motive können kombiniert werden.

Was ist mit dem Community-Bereich, dem ShirtcityClub passiert?

Der wird wieder Teil der Seite werden, wir arbeiten noch an der Umsetzung für das neue Design. Unsere User und Shoppartner haben schließlich mitunter so großartige Motiv-Ideen, dass wir sie den Besuchern nicht vorenthalten wollen.

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Wie hebt sich Shirtcity nun von den anderen großen Shirtdruck-Anbietern ab?

Wir können viele Vorteile und Stärken kombinieren. Wir sind zuzusagen das Schweizer Messer der Szene. Einerseits bieten wir interessierten Nutzern alle Möglichkeiten sich bei uns voll auszuleben. Designs können hochgeladen werden, eigene Shops können erstellt werden, Text oder Fotos können platziert werden – es gibt buchstäblich Millionen von Kombinationsmöglichkeiten. Außerdem ist uns sozusagen nebem dem Druck auch der Content wichtig – unsere Motive sollen mehr sein als eine wahllose Clipart-Sammlung. Wir wollen den Leuten auch wirklich Lieblingsshirts rausschicken. Deswegen kriegen sie nun auf der Seite den Platz, den sie verdienen.

Darüber hinaus bieten wir mit Scribtee.com ambitionierten T-Shirtdesignern und Grafikern eine Plattform, um ihren Output innerhalb der T-Shirt Community zu präsentieren und gleichzeitig an einem recht attraktiv dotierten Contest teilzunehmen. Andererseits sprechen wir auch den intuitiven Besucher an, der einfach gerne stöbert oder zu einem bestimmten Thema ein Motiv sucht und keine Lust hat, viele Einstellungen vorzunehmen. Hier vereinfachen  wir auch die Suche durch die neue Kategorie-Aufteilung. Kurz gesagt: es ist unmöglich, auf der Shirtcity-Seite nichts für sich zu finden.

Was erwartet ihr noch von 2009?

Von 2009 erwarten wir eine ganze Menge. Neben der neuen Seite und den damit verbundenen Möglichkeiten freuen wir uns auf das Superwahljahr 2009. Der Wahlkampf wird mit Sicherheit heiß und wir möchten gerne ordentlich mitmischen. 2005 konnten wir ja in dieser Hinsicht mit einem Angela Merkel Motiv schon für Furore sorgen. Ich denke, das wird uns in diesem Jahr auch gelingen. Der Grundstein dafür ist schon gelegt – unsere politischen Motive, speziell Obama und Merkel sind gefragt. Ansonsten erwarten wir für 2009 natürlich viel Sonne für viel T-Shirts.

yes we can t-shirt zombiesread books not t-shirts

Soweit also der O-Ton. Vielen Dank dafür! Mehr Infos gibt es auch im Shirtcity-Blog. Und an dieser Stelle der Hinweis an bloggende Kollegen: Shirtcity hat für Blogposts über den Relaunch den Ranicki-Award ausgelobt. Heißt: wer sich mit der neuen Seite kritisch auseinandersetzt, wird mit T-Shirts belohnt. Und die neue Seite macht tatsächlich auch Lust auf die Shirts …

10 Sarah Palin T-Shirts

Tuesday, October 14th, 2008

In no particular order, und nicht “die zehn besten”, sondern einfach zehn so gefundene:

1. Drill Palin – Not Alaska (@ Vintage Vantage)

2. “I don’t care that she doesn’t have a penis, I care that she doesn’t have the requisite knowledge and experience.” (furchtbares Design, aber gute Aussage zum Thema Sexismus-Vorwürfe)(@ Cafepress)

3. I masturbated to Sarah Palin (@ Shirtcity)

4. McCain/ Palin treffsicher (@T-Shirt Hell)

5. VPILF (@ Zazzle)

6. Life is already a bitch (@Zazzle)

7. Palin 08 – Restoring America’s Confidence in Bush (@T-Shirt Hell)

8. Remember to use birth control …. (@ Busted Tees)

9. Polar Bears against Palin (@ Skreened)

10. Sarah Palin: Clueless (@ Zazzle, neben 7.236 weiteren)

Bonus Track: Das Original trägt Kommafehler :

“I may be broke but, I’m not flat busted”. Foto gefunden in der Huffington Post.