Archive for the ‘Ökologisch’ Category

T-Shirt Recycling: T-Shirt Yarn

Friday, January 14th, 2011

Ja, T-Shirt kaufen ist eine Sucht. Da ist so ein Schrank doch rasch mal voll. Was macht man aber mit denen, die man nicht mehr anziehen will? Die Leichen im Keller, die Bandshirts von Bands, die man nicht mehr hört, die geschenkten Dinger, die Werbe-Shirts, die falschen Größen, die ausgewaschenen Stücke von gestern?

Hier ist ein Tipp für alle DIY-affinen Menschen. Es braucht nicht viel mehr als eine Schere, um aus alten T-Shirts ein grobes Strick- oder Häkelgarn entstehen zu lassen.

Dazu macht man Folgendes:

  1. Sauberes T-Shirt nehmen, mit einer guten Stoffschere den unteren Bund abschneiden.
  2. Von unten beginnend einschneiden, rundum in einer Spirale einen Streifen von ca. einem cm Breite abschneiden, bis man unter der Ärmelnaht angekommen ist.
  3. Nun hat man einen laaangen Stoffstreifen. Um es noch etwas garn-artiger zu bekommen, kann man den Streifen nun stretchen. Wenn man nämlich leicht an dem Streifen zieht, rollt er sich ein.
  4. Das entstandene Garn aufrollen. Voilà.

In diesem Video wird die Schnittechnik in Kürze vorgestellt:

in diesem sieht man den ganzen beschriebenen Vorgang etwas ausführlicher. Eine andere Schnittechnik vermittelt dieses Tutorial.

Aus dem Garn kann man nun Fußmatten, Untersetzer, Körbe oder ganze Teppiche (s.o.) stricken / häkeln.

Wer sich die Schnippelei sparen will, kann T-Shirt Garn auch über Etsy bei tapferen Schneiderlein bestellen.

Beim Schreiben dieses Artikels hab ich übrigens noch viel mehr lustige Artikel über kreatives T-Shirt-Recycling gefunden. Wenn ihr also weitere Artikel dieser Art lesen wollt: comment please.

Review des besten T-Shirts der Welt: Space is the place

Tuesday, September 7th, 2010

Es ist da! Frisch von Clear Cut Case geliefert, schmeichelt es sich nun um meinen Körper: Space is the place von der unglaublich imaginativen Imaginary Foundation. Es ist beileibe keine T-Shirt-Neuheit da draußen, eher schon ein Klassiker, aber es muss aus diesem Anlass nochmal extra gefeatured werden, weil es wahrscheinlich das Nonplusultra ist, was man sich von einem schlichten T-Shirt wünschen kann.

Das Shirt: auf den Hersteller ergibt sich kein Hinweis. Es ist jedenfalls weich, stabiler Stoff, gut verarbeitet, super geschnitten (vergleichbar mit einem American Apparel 2001, vielleicht eine Idee weiter). Im Nacken eingenäht ist ein breites Label, auf dem das Logo mit dem freundlichen Brillenträger großzügig prangt.

Der Druck: dreifarbiger Siebdruck, super hoch aufgelöst und wie ich es von meinem anderen IF-T-Shirt kenne, bestimmt auch langlebig und farbstabil.

Das Motiv: Wahnsinn. Nicht nur auf den ersten, sondern auch auf den zweiten Blick. Die Liebe zum Detail ist ja das, was die meist super dicht gepackten IF-Designs auszeichnet. Hier macht sich das zum Beispiel in der Helmrefektion des drummenden Kosmonauten bemerkbar: da spiegelt sich – ein gitarrespielender Kollege!

Kurzum: besser gehts nicht. Wer S oder XL trägt, sollte sich noch eines der letzten Stücke bei CCC sichern, ansonsten muss man hoffen, dass IF dieses Modell niemals auslaufen lässt.

A la Parisienne

Monday, August 23rd, 2010

Ach, Paris. Schon eine schöne Stadt. Wer schon einmal da war, wird sich bestimmt auch gerne daran erinnern (sicherlich auch mit ein paar Wermutstropfen, wie Franzosen etwa). Les Jardins Parisiens ist ein neues T-Shirt-Label, das von drei Pariser Kunststudenten ins Leben gerufen wurde, und die sich Mode und Straßenkunst verschrieben haben. Die ersten drei Shirts sind in jedem Fall schon mal genau das. Schwarzweiß-Fotografien, modisch und gleichzeitig doch kunstbeflissen. Zudem sind sie limitiert, von Hand durchnummeriert und auf organischer Baumwolle gedruckt. Ich empfehle Les Jardins Parisiens als Alternative zu jedem anderen Paris-Touri-T-Shirt!

Aquila Di Mare: Neue Motive

Tuesday, August 10th, 2010

Kurzer Flashback:

Aquila Di Mare haben sich ja schon mal vorgestellt, als sie an den Start gingen. Beziehungsweise kann man bei diesem Kleinlabel wohl von einem engagierten Ein-Mann-Betrieb reden. Nach dem ersten Motiv “Drop Off” folgen nun zwei neue. “Diving” ist ein sogenanntes Ambigramm, das heißt, da könnt ihr euch auf den Kopf stellen, die Schrift bleibt immer gleich. Nice. Auch “Current” reiht sich in die Motive für Tauchbegeisterte ein. Wie es nicht anders sein kann / darf, sind diese Shirts natürlich so ökologisch korrekt we nur möglich.

Vom Launch hat Tobias immer noch einige “Drop Off“-Shirts über, so dass er zwei davon an Shirtspotting Leser verschenkt. Weiterhin werden zehn Stück unter allen Bestellungen, die in der kommenden Zeit bei Aquila Di Mare eingehen, verlost. Also wer weiß, wer noch ein passendes Shirt für den Urlaub am Meer haben möchte, bekommt unter Umständen sogar zwei geschickt.

Oder aber: ihr postet in die Comments ein geiles Unterwasserviech. An geilen Unterwasserviechern herrscht ja besonders in der Tiefsee kein Mangel, selbst wenn sich der Mensch diesbezüglich alle Mühe zu geben scheint. Ich mach den Anfang:

Ein letztes Wort zu den Gewinnspielen: Die Gewinner der 3D-Supply und der Shadaim-Verlosung sind bekannt gegeben (siehe jeweiliges Commntfeld). Leider sind beim Serverumzug ein paar Comments verloren gegangen, die ich erst in der Mailbox entdeckt habe, nachdem ich die gelosten Gewinner schon angeschrieben habe. Auf den neuen Server wurde nämlich das Backup vom 30.7. aufgespielt. Nun will ich aber keine Mails hinterherschicken, die “sorry, doch nicht gewonnen” besagt. Ich bitte also alle, die das Pech hatten, dass ihr Comment verschwunden ist, vielmals um Verzeihung. Da hilft nur: weiter mitmachen, es gibt noch ein paar Shirts von tollen Labels zu gewinnen. Asche auf mein weißes Shirt…

Nix wie raus

Monday, July 26th, 2010

Ein sympathisches deutsches Kleinstlabel kann ich heute vorstellen: Raus! haben heute ihr zweites Shirt raus!gebracht. Wie es sich gehört für Grafikdesigner, die auch ein sehr lesenswertes grünes Blog namens Go Green Or Die betreiben, sind Raus!-Shirts auf Bio-Baumwolle gedruckt. Bei besagtem neuen Shirt namens “Surf” (links) handelt es sich sogar um ein” Tree-Shirt”. Heißt: für jedes verkaufte Shirt, das Raus raus senden, pflanzen sie einen Baum. Immer wieder toll, wenn das Gewissen nach dem Shirtkauf nicht beißt, sondern befriedigt auf die Lieferung warten kann ….

Der gefickte Golf

Saturday, July 24th, 2010

Das Pipeline-Leck, das im Golf von Mexiko 66 fucking Tage lang Millionen von Litern Rohöl ausströmen ließ, scheint vorerst abgedichtet zu sein. Dennoch, machen wir uns nix vor: Der Golf ist fucked. Die Bilder der ölverschmierten Pelikane, die durch die Medien gingen, dürften nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein. Fauna, die Küste, das ganze Ökosystem: fucked. Mit zig Millionen Rohöl im Bauch kann alles nur fucked sein. Das ist klar, die Wut auf Verursacher BP ist groß. Die Initiative Unf–kthegulf.com hat deswegen erst mal kräftig Dampf abgelassen und eine gepfefferte F-Bomb gezündet:

Mit vielen “Fuck”s lässt sich die Misere erst mal besser ertragen, aber den fucking Fischen und Seevögeln wirds dadurch nicht besser gehen. Deswegen müssen T-Shirts es mal wieder richten und den ölgefickten Golf wieder entficken (Mann, das funktioniert im Deutschen einfach nicht). Das Prinzip: Unf–k the Gulf T-Shirts kaufen und viele Leute dazu bringen, weitere Shirts zu bestellen. 5 $ (von 13$) pro verkauftem fucking T-Shirt werden an eine noch zu bestimmende Hilfsorganisation geleitet.

(via fucking Gillout)

Neues von Evergreen

Monday, June 28th, 2010

Evergreen haben wieder eine Lieferung Pizzakartons losgeschickt. Darin: natürlich T-Shirts, aber auch wunderbarer Krimskrams wie Buttons, Bügelbilder und Sticker. Nehmt mich beim Wort: falls die T-Shirts nicht genug Argument für eine Bestellung bei Evergreen sind (was sie eigentlich sein sollten), die Zugaben und das Anrichten sorgen beim Auspacken im Falle von Evergreen stets für eine Extraportion Freude. Auch für meinen Neffen war was dabei: ein golden bedrucktes Piratenshirt. Wenn er im Kindergarten ist und ihm die Größe passt, wird er damit auf jeden Fall der oberste Piratenkapitän werden, das steht jetzt schon fest.

Nun konnte ich also wieder ein paar Stücke von Evergreen testen. Unten seht ihr eine Auswahl von Motiven, die meines Erachtens am meisten Spaß machen, natürlich ist das nur meine. Etwas verunsichert war ich allerdings beim Anziehen: die Shirts von Evergreen stellt mein Lieblingsfabrikant Continental Clothing her. Und während die Stoffe der Stücke gewohnt hautschmeichelnd sind, müssen sie klammheimlich ihre Größen neu definiert haben. Entweder das, oder ich hab in der letzten Zeit ganz schön an Oberarmmuckis und Bauchfett zugelegt. Oder beides. Jedenfalls ist diese Größe M für meine untersetzte Statur unangenehm figurbetont und spannt etwas um die Arme. Vielleicht fallen Earth Positive Tees auch schmaler aus als die gewohnte Linie, weil ja LOHAS-Konsumenten nicht dick werden. Das wird’s sein. Langer Rede kurzer Sinn: Wer so zwischen zwei Größen liegt oder sich nicht ganz sicher ist, darf getrost zur größeren greifen.

Ihr habt jetzt die Wahl: entweder handelt ihr jetzt und schlagt zu, denn die Evergreen-Stücke gibt es nur in sehr überschaubaren Auflagen. Oder ihr geduldet Euch noch ein wenig, dass ich diesen Reichtum mit Euch teile… schließlich steht ja wieder ein Bloggeburtstag ins Haus. Soviel vorab. Mal lieber nicht zuviel versprechen…

Katharine Hamnett für die Meere

Wednesday, June 9th, 2010

In der Geschichte des T-Shirts, sollte sie je für irgendwen interessant genug sein, sich damit zu befassen, hat sie einen unverrückbaren Platz: Katharine Hamnett. Die bekanntesten T-Shirt-Slogans überhaupt wie “Frankie Say Relax“, “Choose Life” oder “58% Don’t Want Pershing“, ja eigentlich sogar das Prinzip Slogan-T-Shirt selbst, gehen auf die Designerin zurück.

Ihre neueste Linie ist nun leider vor dem traurigen Hintergrund der Ölkatastrophe in Florida brennend aktuell geworden: Save The Sea hat sie in ihren ikonischen Großbuchstaben auf die T-Shirts und Badebekleidung der Kollektion “Katharine Hamnett Beach” geschrieben. Es versteht sich, dass die überzeugte Umweltschützerin Sorge dafür getragen hat, dass die Textilien selbst aus organischer Baumwolle und recyceltem Polyester bei ihrer Herstellung keine allzugroße Umweltbelastung darstellen. Die Stücke sind erhältlich in der Designerkollektion bei YOOX

A propos Ölpest: wer sieben Minuten Zeit hat, sollte sich bitte dieses Video ansehen:

Verde Styles: 1 T-Shirt = 1 Baum

Monday, June 7th, 2010

Eine Gleichung, die man so normalerweise nicht stehen lassen würde, aber das Öko-Fashion Label Verde Styles macht es möglich.

Verde Styles hat sich dem ökologisch korrekten Konsum verschrieben. Erstens pflanzen sie für jedes Shirt, das sie verkaufen, einen Baum. Oder ich schätze mal: sie lassen pflanzen, weil so einen großen Garten braucht man erst einmal. Zweitens sind auch die Designs thematisch passend, haben eine Message und sollen zum Denken anregen. Wie etwa “The Last Flight“, das das Problem der Unmengen Plastikmüll auf den Weltmeeren aufgreift: Seevögel und andere Tiere verschlucken kleine Teile irrtümlicherweise – was für die Tiere oft böse endet. Deswegen eine Möwe aus Plastikteilchen. Die Eisbärenfamilie auf schmelzendem Eis auf “Stranded” muss man hingegen wohl nicht erklären.

Auch Man O’ Warning hat eine Geschichte: Giftige Riesenquallen stellen ein ernsthaftes Problem für die Fischerei dar (zB in Japan). Auch hier spricht einiges dafür, dass das ein menschengemachtes Problem ist, das nun auf den Menschen zurückfällt. Die grüne Lunge vom Shirt rechts hingegen erinnert dann gleich an den Baum, der mit dank des Shirts gepflanzt worden ist. Das waren nur vier der Designs, es gibt mehr im Shop. Auch mehr zu lernen.

Vermutlich sind die Jungs eher neu im Business, wie man an ihrer Map-Aktion sieht: Wenn man der erste seines Bundesstaates ist, der ein Verde-Shirt bestellt, kann man sich noch ein Freishirt obendrauf legen (ist auf die US of A beschränkt). Dann möchte ich doch Amerika bitte bald grün eingefärbt sehen.Wegen internationalem Versand werde ich noch nachfragen.

Thou shalt not buy Nestlé products

Wednesday, May 12th, 2010

Palmöl ist in den letzten Monaten ein Thema gewesen, das oftmals an die Öffentlichkeit kam. Das Öl gilt als Regenwaldkiller, da in Ländern wie Indonesien und Malaysia quadratkilometerweise Regenwald abgeholzt wird, um an dessen Stelle Ölpalmen-Monokulturen zu errichten. Kampagnen von Greenpeace, Rettet den Regenwald e.V. oder anderen Organisationen prangern seit Jahren den westlichen Hunger nach Palmöl an, beispielhaft gerieten etwa Großabnehmer IKEA oder eben Nestlé ins Visier, die das Palmöl in Schokoriegeln wie KitKat verarbeiten. Aber auch in zahlreichen anderen Nahrungsmitteln, Pflege- und Reinigungsprodukten und Gebrauchsgegenständen ist Palmöl enthalten. Für besonderes Aufhorchen sorgte folgendes Video: eine makabre Parodie auf die KitKat-Werbung, dessen Präsenz im Netz Nestlé gerne verhindert hätte, und damit natürlich genau das Gegenteil erreicht hat:

Das T-Shirt zur Aktion gibt’s im Warenhaus des Greenpeace-Magazins. Nestlé Killer ist – wie soll es anders sein – auf ökologisch nachhaltig und sozial fair gefertigter Baumwolle gedruckt und gibt’s für 29,50 €.

Heute zum Earth Day: alles von DBH für $15

Thursday, April 22nd, 2010

Es ist Earth Day. Auf Radio Eins läuft heute schon die ganze Zeit der Weltverbesserungstag. Auch in der T-Shirt-Welt denkt man heute an den Planeten. Design By Humans nutzt den Tag für eine Sonderaktion:

Erstens kosten heute alle T-Shirts nur $15. Zudem werden von den Tageserlösen 5% an Trees For The Future gestiftet. Kann man dazu nein sagen?

Für Taucher & Meer: Aquilia Di Mare

Tuesday, April 20th, 2010

T-Shirts für bestimmte Zielgruppen tauchten hier schon gelegentlich auf, für Taucher bislang noch nicht. Vielleicht ist Tobias Schemann hier auch in eine Marktlücke gesprungen. Jedenfalls hat sich neugegründetes Label Aquila Di Mare “Dive Wear” auf die Flossen geschrieben und der namensgebende “Meeeresadler” (korrekt: Adlerrochen) setzt das Ganze auf der Seite schön um. Doch es steckt noch mehr an Idee dahinter:

Ich habe mein T-Shirt Label Aquila di Mare gegründet, um nicht nur einfach Klamotten für tauchbegeisterte Menschen herzustellen, sondern auch um daran zu erinnern, dass wir gerade dabei sind, den größten Lebensraum unserer Erde zu zerstören, wenn wir nicht alle versuchen, den Menschen und Organsationen zu helfen die wirklich etwas für den Schutz unserer Meere zu tun.

Diese Shirts sind für alle gemacht und gedacht, die etwas Sinnvolles tun wollen um zu helfen und auch noch gut dabei auszusehen.

Die Kollektion ist mit einem Motiv, “Drop Off” noch eher überschaubar. Das ist aber durchaus nett, sicher auch für Surfer attraktiv und mit 15 Öre ist es zudem auch noch erschwinglich. Vor allem, wenn man damit auch noch Gutes für das wichtigste Gut der Erde tun kann.

Die Shirtrohware ist von Fruit Of The Loom, Shirtfarbe “charcoal” (mittelgrau), bedruckt mit anständig umgesetztem zweifarbigem Siebdruck. Entsprechend der Thematik hab ich das Stück mal im Bad fotografiert, von wegen Wasser und so.

Review: Riot Creations

Friday, April 16th, 2010

Ein äußerst schickes Probierpaket ist hier hereingeflattert aus dem Hause Riot Creations. Das würde auch gut in unsere Serie “Neue Designcontests” reinpassen, aber auch Riot Creations sind nicht so richtig neu auf der Bildfläche. Dafür haben sie vor Kurzen ihr Design neu gestaltet und der Relaunch der Website ist wirklich gelungen.

Wichtiger sind jedoch die T-Shirts selbst, und die werden wir mal einem Test unterziehen.

Die Textilien: Die Idee von Riot Creations geht hinaus über “Wir verkaufen mal ein paar T-Shirts und verdienen Geld damit”. Hier steckt eine Idee und eine Haltung dahinter. Deswegen sind die Textilien von Riot auch aus Bio-Baumwolle, die zu fairen Konditionen gehandelt wird. Und schon wie bei Continental Clothing lässt sich eine schadstoffrei und naturnah erzeugte Baumwolle vereinen mit hoher Qualität. Von den Riot-Shirt bin ich nicht weniger als begeistert: engmaschig gewebt, superweich, leicht, etwas elastisch. Kann mit den Favoriten hier nicht nur mithalten. Ich hab es nur vorgezogen, die Shirts gleich zu waschen, weil die dunklen noch etwas nach der Farbe müffeln.

Auch der Schnitt geht voll in Ordnung. Der fällt etwas weiter als z.B. bei American Apparel-Ware aus, sitzt aber (auch dank des hochklassigen Stoffes) wie ne eins. Wer also die Designs nicht mag, aber ein einfach super T-Shirt will, kann bedenkenlos zum Basic-Shirt (15 €) greifen.

Allerdings: Auch vom Druck bin ich sehr angetan. Auch auf einem schwarzen Shirt schaffen es Riot Creations, die Druckschicht mit dem Gummi-Feel nicht ganz so dick werden zu lassen, ohne dass deswegen etwas an Leuchtkraft eingebüßt wird.

Wie man links sieht, kommt jedes Riot-Shirt mit einem extra gedruckten Anhänger. Als weiteres Extra prangt an einem Ärmel zudem ein kleines angenähtes Label. Nur Kleinigkeiten, die aber im Zweifelsfall den Unterschied machen.

Und die Designs? Die werden durch die Community gestellt und ausgesucht. Designcontest halt. Ein paar der Designer wie Dxtr kennt man schon von anderswo. Hier erreicht Riot Creations noch das Begeisterungspotenzial der Großen (national wie international). Ein paar nette Designs hab ich trotzdem im Shop ausfindig machen können:

Vielleicht müssen noch ein paar erfahrene Designer von A Better Tomorrow, Scribtee o.ä. sich an den Riot-Aktivitäten beteiligen. Ansonsten: mitmachen, mitvoten, use the force.

Die Design Shirts gibts im Shop für 29 €.

Fazit: Die T-Shirts vom Feinsten, die Designs okay, die Zukunft vielversprechend. Von Shirtspotting gibt es eine warme Empfehlung für Riot Creations.

Greenality: Einige “grüne” Shirts

Wednesday, November 18th, 2009

Ich hab neulich mal wieder im Shop von Greenality vorbei geschaut. Dort sind mir einige ganz nette Motive aufgefallen. Wie der Name bereits verrät, spielt eine grüne Produktion bei Greenality eine ganz große Rolle. Dazu gehört sowohl ein klimaneutraler Versand, Bio-Baumwolle und Fair Trade.

Goodbye, District Cotton!

Wednesday, November 4th, 2009

T-Shirt Labels – sie kommen und gehen. Auch bei District Cotton, über die ich schon mehrfach berichtet habe, gehen die Rollos runter. Immerhin: DC ist kein Krisen- oder Missmanagementopfer wie Quelle, sie gehen also nicht in die Insolvenz. Die Gründe für den Exitus sind vielmehr künstlerischer Natur. Labelbetreiber Brett Nowick erklärt:

District Cotton hatte immer ein roter Faden gefehlt, es war nie klar, wofür es stand, und diese fehlende Identität hat letztlich unser Schicksal besiegelt. Ich muss mir selbst eingestehen, dass es besser ist, District Cotton in Rente zu schicken, anstatt es weiterhin so ziellos zu betreiben.

(Übersetzung von mir)

Das ist sicherlich schade, aber super für uns Kunden, denn bis zum Gnadenschuss am 31.12. gibt es den “Burn it all down Sale“. Das heißt: Alle Shirts zwischen 5 und 9 Dollar, so lange der Vorrat reicht. Und so sehr er mit dem fehlenden roten Faden Recht haben mag – super Shirts sind das allemal.

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Für Brett geht es allerdings weiter mit einem neuen Label, das dieses Mal eine klare Ausrichtung hat – auf Radler nämlich: den Pedal Pushers Club. Als überzeugter Fahrradfahrer find ich das natürlich super. Dort wird auch das beliebteste DC-Motiv, der tolle Bikefish (siehe hier), weiter vertrieben.