Archive for the ‘Review’ Category

Tilteed Lieblingsshirts

Wednesday, February 9th, 2011

Shirthunters und das Shirtarchiv haben es bereits gemacht, also will ich da nicht nachstehen und lasse mich für das Tilteed- Gewinnspiel bereitwillig zur Werbe- bzw. SEO-Nutte machen. Was ich natürlich nicht täte, wenn ich nicht absolut überzeugt wäre, dass aus diesem Hause wirklich feine Art T-Shirts (well hello, Googlebot!) kämen. Habe ich doch selbst zwei Stück davon im Schrank, nämlich Get A Job aus der Eröffnungskollektion und das hier bereits vorgestellte White Stripes T-Shirt.

Beide sind auf American Apparel-Shirts gedruckt, wobei das im Falle des roten T-Shirts ein kleines Problem darstellt. Das Rot der AA-Shirts ist nämlich so derartig knallrot, dass der braune Aufdruck kaum genügend Kontrast erzeugen kann. Auf dem Mockup mit etwas dezenterem Rot sah es leider etwas besser aus. Dafür liebe ich das Motiv nach wie vor, die Druckqualität des Siebdrucks ist wirklich gut – und im Katalog von Tilteed gibt es zudem reichlich weitere Motiv-Schätzchen.

604 Republic: neue Shirts – und ein Hoodie im Test

Tuesday, December 7th, 2010

Bei den kalten Tagen der letzten Zeit bin ich mit meinem Hoodie von 604 Republic quasi verwachsen.
Das kanadischstämmige Label, das ich hier schon einmal vorgestellt habe, will ja die Adresse schlechthin in Sachen Hoodies werden, und wie schon gesagt merkt man auch, dass sie wissen, was sie machen. T-Shirts mit geilen Motiven gibt es genug, um zig Blogs darüber zu schreiben. Bei Kapuzis ist das eher nicht der Fall.
Zum Test liegt mir “Birds” vor, und das gute Stück sehen wir uns mal genauer an.

Service:
Man sollte sich von der kanadischen Adresse nicht abschrecken lassen. Tatsächlich hat das Versand in meinem Fall sechs Tage gedauert und war somit schneller als jede Sendung, die ich bislang aus den USA bekommen habe. Um sicher zu gehen, hat das Label allerdings keine Garantie übernommen, dass es mit einer Bestellung bis Weihnachten klappt.
Dem Paket waren als Mehrwert ein paar schöne Sticker beigelegt, dazu Rabattcoupons.

Stoff:
Wie gesagt: winterfest. Ein dicker, fester Stoff aus 80% Baumwolle und 20% Polyester hält kräftig warm, und die Fleece-Beschaffenheit der Innenseite erhöht den Kuschelfaktor. Außen ist die Oberfläche natürlich glatt, um gute Druckqualität erreichen zu können.

Schnitt:
Live and learn. Nachdem ich meine Hoodies gerne ein wenig weiter habe, habe ich mal Größe L bestellt – um dann festzustellen, dass die Hoodies von 604 Republic diese Vorliebe schon berücksichtigen. Heißt: der Schnitt fällt ziemlich groß aus – der untere Saum hängt unterhalb des Schritts. Gut, um so etwas vorab zu wissen, gibt es ja die Größentabelle…
Zwei Dinge sind an 604Apparel-Hoodies besonders toll:
- Die Taschen: in der großzügigen Tasche zum Hände warm halten ist noch eine Innentasche angebracht, die genau für Handys ausgelegt ist.
- Die Kapuze: aus drei Panels genäht passt sich die Kapuze besser dem Kopf an und hält auch wirklich oben.

Druck:
Das Motiv “Birds” weist zahlreiche Unsauberkeiten auf – mal ist das blau neben dem weiß, mal sieht unter der Druckfarbe die weiße Basisschicht durch, und da weiß ich nicht, ob das so beabsichtigt ist. Im Vergleich zu einem Shirt sieht das eher grob aus. Immerhin gibt es aber auch so feine Motive wie Soul Surfing, wo solche Details stimmen müssen – und laut Produktfotos auch tun. Wobei es ja auch imnmer leichter ist, auf hellen Stoff zu drucken.

Extras:
Ein eingesticktes Logo veredelt die Kapuze. Sehr schick.

Der Bestand an Hoodies ist inzwischen schon stark geschrumpft – scheint also zu funktionieren. Derweil gibt es eine Reihe neuer T-Shirts mit abermals sehr guten Motiven. Die arbeiten sich zwar an den beliebtesten T-Shirt-Themen ab (Super Mario, Star Wars, Zombies, Dinosaurier ….), aber das wenigstens auf eine witzige und grafisch super gelungene Art und Weise.

GandALF

Wednesday, November 3rd, 2010

Mir geht es ja so ein bisschen wie Andy: auch ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich Shirts nicht reviewe, die ich zugeschickt bekomme (auch immer wieder unverlangt). Zum Glück haben sein Posting und sein Review mich an Bunker Designs erinnert, die ich hier schon ein mal kurz angekündigt habe – und auch auf diesen Knaller gebracht: GandALF

Ein Wort zum Shop: Bunker Designs haben wie ich in Costa Rica das Licht der Welt erblickt. Ja, auch Pakete von dort kommen problemlos an. Bei ihren Shirts muss man im Zweifelsfall immer die größere Größe nehmen. Das Shirt in Größe M, das ich von ihrem Gulfie zugeschickt bekommen habe, überzeugte zwar qualitativ, war allerdings so klein, dass ich es weiterverschenkt habe.

Review: “Hoffnung” von Daniel Storek

Wednesday, October 27th, 2010

Und wieder habe ich die Ehre, einen jungen, aufstrebenden Einmannbetrieb aus Deutschland vorzustellen. Getreu dem Motto “Be your own label” vertreibt Daniel Storek seine selbstdesignten T-Shirts einfach unter seinem Namen. Warum nicht, wenn man es so angeht wie er: der junge Grafikdesigner aus Braunschweig legt nämlich schon Wert darauf, für seinen Namen eine Markenidentität zu schaffen. So gibt es ein sehr gelungenes Logo und auch schon eine Art corporate Design.

Er selbst beschreibt es so:

Ich war den Sommer über auf der Suche nach etwas.
Herausgekommen ist eine Kombination aus Eindrücken, die ich aufgenommen habe, und meinem Zeichenstil.
Meine zentralen Aussagen: Liebe und Hoffnung.

Ein Shirt von “Hoffnung” liegt uns nun zum Testen vor. Es ist einfarbig und von Hand in Siebdruck gedruckt, und auch da weiß der Gute durchaus, was er tut. Etwas grüner als oben abgebildet fällt der Druck aus. Zudem ist der auch nicht ganz homogen- es sieht so aus, als wäre hier mit zwei Farbtönen gedruckt worden, sodass bei meinem Exemplar eine Art Verlauf von gelbgrün nach gelbgrün erkennbar ist und einige Stellen in intensiverem Grün hervorteten – was dem Druck noch einen Touch von Handgemaltem hinzufügt. Schön.

Ebenfalls schön: Zwei Labels sind von Hand angenäht. Eines im Nacken, eines am Ärmel. Als Shirtrohling kam ein American Apparel zum Einsatz, aber wohl kein 2001er Modell. Das von Daniel bedruckte ist erstens noch länger und zweitens vom Stoff her sensationell weich. Rrrrrrraaaawwwwwr. Dagegen tragen sich manche meiner Bandmerch-Shirts wie Jutesäcke.

Wirklich bemerkenswert auch das Beiwerk. Das Shirt kam in einer hochwertigen Papprolle, die ziemlich was hermacht. Dazu Flyer und ein Schreiben auf halbtransparentem Pergamentapier. Man merkt: hier hat jemand Qualitätsansprüche und setzt die auch im Detail um. Vorbildlich! Allein ein Punkt zur Verpackung: vielleicht könnten die T-Shirts darin besser gerollt werden – mein Shirt kam ganz schön verknittert aus der Röhre.

Daniel Storeks Shop hat seit wenigen Tagen geöffnet. Und wie immer auf dieser Welt: Liebe und Hoffnung gibt es nicht für alle. Die Shirts sind auf 72 Stück limitiert und kosten 25 € pro Stück. Im Sommer gibts dann eine größere Kollektion.

Review: Core

Sunday, May 23rd, 2010

In der letzten Woche flatterten bei uns die Shirts von Core in die Redaktion. Die kamen direkt von Urban-Stylistics, aus der Ecke Künstler-Shirts, genauer gesagt von dem Künstler-Label “Core”.

Meinem persönlichen Geschmäckle entsprechen die Motive zwar nicht so ganz, da ich nicht so der Surfer-Typ bin, aber dennoch gefallen sie.

Der Stoff: Man merkt einfach, dass man Qualität trägt. Also wenn ich das mit den mitgebrachten Shirts aus’m letzten Türkei-Urlaub vergleiche.. Da stecken Galaxien dazwischen! 100 % Baumwolle steht drauf und iss da auch drin und das ist zu spüren. Es ist kein billiges Lainentuch, so wie’s bei manchen meiner Shirts der Fall is. Die dicke “Konsistenz” des Stoffes gibt dem Shirt beim tragen noch ein wenig mehr Statik.

Maße: Die Shirts kamen in der Größe M, was mich etwas stutzig machte, da ich etwas länger bin (1,87). Das war aber nach der Anprobe kein Problem mehr, da die Größe M bei Core anscheinend etwas größer ausfällt. Normalerweise trage ich L. Jetzt muss ich nur noch drauf aufpassen, das meine Mum die nicht wieder einlaufen lässt (was sie allzu gerne macht, mein halber Schrank ist voll mit mir eigentlich zu kleinen Shirts. Aber ich hab’ halt die Hoffnung.. das sie irgendwann wieder.. wachsen.. Ach wasweissich, weiter im Text).

Druck: Die Motive scheinen auf unterschiedliche Arten und Weisen auf die Shirts bedruckt zu werden. Er scheint teilweise mit Flexdruck zu arbeiten, wobei ein Motiv (“Sharkey’s”) anscheinend auch mit Siebdruck behandelt wurde.

Zu den einzelnen Shirts und zum Künstler: Was gleich positiv auffiel, war das Branding. Der Labelname wird nirgendwo in den Vordergrund gedrängt, was ich persönlich sehr schätze. Zu Core lässt sich noch sagen, dass dieser anscheinend aus dem Surfer-Millieu zu stammen scheint, was die Motive vermuten lassen. Totenköpfe, das Schicksal oder Surfen bestimmen da hauptsächlich das Thema. Ein Emo-Surfer. Oder so. ;p

Riders für 22,- €. “Glück begünstigt das freie Herz” – was diese Aussage mit “Rough Riders” zu tun haben soll, verstehe ich zwar nicht ganz, aber dennoch mag ich das Motiv. Für 22,- € wäre es mir dann doch noch ein wenig zu teuer, aber wer drauf steht.. Die Mischung von Schwarz und Beesch ist auch sehr toll kombinierbar mit anderen Klamotten.

Dies ist mein Lieblingsstück. Sharkey’s, ebenfalls für 22,-€. Auch wenn ich noch nie auf’m Brett gestanden habe, und nicht auf Batik und Blumen-Muster stehe, verleiht einem das Ding doch’n bischen das Surfer-Dude-Feeling. Ich seh mich schon am See auf’m Steg chillen, mit einem gedankenverlorenen Blick der Brandung entgegen, auf die endlose See (bzw. das andere Ufer) schauend, während eine frische Brise mein voluminöses Haar zerzaust und im Hintergrund läuft “Careless Whisper “von George Michaels.

Oder auch nicht. Auf jeden Fall: Cooles Shirt!

Das erste heisst Fortune und das zweite Tiki. Beides auch für 22,- Öcken. Als ich das “Fortune hates me” gelesen habe, musste ich irgendwie lächeln. Ou mann, wie sehr das passt..  Das Tiki-Shirt ist das einzige der vier Motive, das auf der Rückseite abgedruckt ist. Das wird spätestens bei der nächsten Strandparty oder im Urlaub ausgepackt, wenn ich meine geschundenen Füße endlich wieder in den warmen Sand eines sonnigen Strandes geparkt habe.

Letztendlich kann ich sagen: Tolle Shirts. Vom Design auch nicht so der Standard H&M, C&A Kitsch den man täglich serviert bekommt. Teilweise sonnig, teilweise düster; würd echt gerne mal den Typen kennenlernen, der sich solche Motive ausdenkt. Entweder vollkommen schizophren oder genial. Wahrscheinlich irgendwas dazwischen. Auf jeden Fall: Für den, der auf anständige Shirts steht, sehr zu empfehlen. Außerdem sind die Preise auch sehr akzeptabel, besonders, wenn man auf die Qualität schaut.

Fazit: Immer wieder gerne!

Für Taucher & Meer: Aquilia Di Mare

Tuesday, April 20th, 2010

T-Shirts für bestimmte Zielgruppen tauchten hier schon gelegentlich auf, für Taucher bislang noch nicht. Vielleicht ist Tobias Schemann hier auch in eine Marktlücke gesprungen. Jedenfalls hat sich neugegründetes Label Aquila Di Mare “Dive Wear” auf die Flossen geschrieben und der namensgebende “Meeeresadler” (korrekt: Adlerrochen) setzt das Ganze auf der Seite schön um. Doch es steckt noch mehr an Idee dahinter:

Ich habe mein T-Shirt Label Aquila di Mare gegründet, um nicht nur einfach Klamotten für tauchbegeisterte Menschen herzustellen, sondern auch um daran zu erinnern, dass wir gerade dabei sind, den größten Lebensraum unserer Erde zu zerstören, wenn wir nicht alle versuchen, den Menschen und Organsationen zu helfen die wirklich etwas für den Schutz unserer Meere zu tun.

Diese Shirts sind für alle gemacht und gedacht, die etwas Sinnvolles tun wollen um zu helfen und auch noch gut dabei auszusehen.

Die Kollektion ist mit einem Motiv, “Drop Off” noch eher überschaubar. Das ist aber durchaus nett, sicher auch für Surfer attraktiv und mit 15 Öre ist es zudem auch noch erschwinglich. Vor allem, wenn man damit auch noch Gutes für das wichtigste Gut der Erde tun kann.

Die Shirtrohware ist von Fruit Of The Loom, Shirtfarbe “charcoal” (mittelgrau), bedruckt mit anständig umgesetztem zweifarbigem Siebdruck. Entsprechend der Thematik hab ich das Stück mal im Bad fotografiert, von wegen Wasser und so.

Review: Riot Creations

Friday, April 16th, 2010

Ein äußerst schickes Probierpaket ist hier hereingeflattert aus dem Hause Riot Creations. Das würde auch gut in unsere Serie “Neue Designcontests” reinpassen, aber auch Riot Creations sind nicht so richtig neu auf der Bildfläche. Dafür haben sie vor Kurzen ihr Design neu gestaltet und der Relaunch der Website ist wirklich gelungen.

Wichtiger sind jedoch die T-Shirts selbst, und die werden wir mal einem Test unterziehen.

Die Textilien: Die Idee von Riot Creations geht hinaus über “Wir verkaufen mal ein paar T-Shirts und verdienen Geld damit”. Hier steckt eine Idee und eine Haltung dahinter. Deswegen sind die Textilien von Riot auch aus Bio-Baumwolle, die zu fairen Konditionen gehandelt wird. Und schon wie bei Continental Clothing lässt sich eine schadstoffrei und naturnah erzeugte Baumwolle vereinen mit hoher Qualität. Von den Riot-Shirt bin ich nicht weniger als begeistert: engmaschig gewebt, superweich, leicht, etwas elastisch. Kann mit den Favoriten hier nicht nur mithalten. Ich hab es nur vorgezogen, die Shirts gleich zu waschen, weil die dunklen noch etwas nach der Farbe müffeln.

Auch der Schnitt geht voll in Ordnung. Der fällt etwas weiter als z.B. bei American Apparel-Ware aus, sitzt aber (auch dank des hochklassigen Stoffes) wie ne eins. Wer also die Designs nicht mag, aber ein einfach super T-Shirt will, kann bedenkenlos zum Basic-Shirt (15 €) greifen.

Allerdings: Auch vom Druck bin ich sehr angetan. Auch auf einem schwarzen Shirt schaffen es Riot Creations, die Druckschicht mit dem Gummi-Feel nicht ganz so dick werden zu lassen, ohne dass deswegen etwas an Leuchtkraft eingebüßt wird.

Wie man links sieht, kommt jedes Riot-Shirt mit einem extra gedruckten Anhänger. Als weiteres Extra prangt an einem Ärmel zudem ein kleines angenähtes Label. Nur Kleinigkeiten, die aber im Zweifelsfall den Unterschied machen.

Und die Designs? Die werden durch die Community gestellt und ausgesucht. Designcontest halt. Ein paar der Designer wie Dxtr kennt man schon von anderswo. Hier erreicht Riot Creations noch das Begeisterungspotenzial der Großen (national wie international). Ein paar nette Designs hab ich trotzdem im Shop ausfindig machen können:

Vielleicht müssen noch ein paar erfahrene Designer von A Better Tomorrow, Scribtee o.ä. sich an den Riot-Aktivitäten beteiligen. Ansonsten: mitmachen, mitvoten, use the force.

Die Design Shirts gibts im Shop für 29 €.

Fazit: Die T-Shirts vom Feinsten, die Designs okay, die Zukunft vielversprechend. Von Shirtspotting gibt es eine warme Empfehlung für Riot Creations.

Review: Frank and Jan T-Shirts

Tuesday, April 6th, 2010

Wieder Shirts zum Testen: diesesmal reiste ein von Jacque großzügig zusammengestelltes Frank & Jan – Päckchen aus West Hurley, NY nach Berlin – mit einem längeren Zwischenstopp beim Zollamt. Nachdem diese aber letztlich beschlossen hatten, dass der Empfang von ein paar Shirts der deutschen Volkswirtschaft doch keinen größeren Schaden zufügt, konnte ich das gute Stück schließlich in Empfang nehmen. Darin folgender Inhalt:

Die Shirts Media Outlet, Centerfold und Senior Moment.

Dass die Designs supergeil sind, muss ich eigentlich gar nicht mehr schreiben. Besonders “Senior Moment” bringt mich immer wieder zum Kichern. Wer seine Shirts  zum Reviewen hierher schickt, bekommt aber den großen Shirtspotting Herz-und-Nieren-Test. Deswegen mal ins Detail gegangen:

Der Stoff: 100 % Baumwolle. Dick und stabil. Etwas grober und weniger elastisch als man’s von den Lattenlegern American Apparel oder Continental kennt. Um welche Marke es sich handelt, ist nicht klar.

Der Schnitt: Für ein M normal groß. Für ein kleines Dickerchen wie mich noch OK. Von der Länge her etwa mit AA vergleichbar. Das gibt halt Probleme, wenn man so groß druckt wie F&J es tun: wenn ich mit dem Shirt “Centerfold” (s.o. Mitte) stehe, muss ich darauf achten, das Shirt unten langzuziehen, damit man das Gesicht der liegenden Dame sehen kann. Im Sitzen erstreckt sich eigentlich nur ein glacébehandschuhter Arm über meine Brust.

Der Druck: Siebdruck, handgedruckt. Besonders die dunklen Shirts sind mit einer deutlich fühlbaren Farbschicht überzogen. Fasst sich etwas rau an, ich hab es aber auch noch nicht gewaschen, vielleicht wäscht sich das noch aus. Die Qualität des Stoffs macht sich besonders dort bemerkbar. In den größeren Flächen hängen Fusseln. Das ist bei Siebdruck nie zu vermeiden, wäre aber bei anderen Marken, die glattere/ feiner gewebte Stoffoberflächen anbieten, vielleicht weniger auffällig.

Letztlich aber auch nicht so schlimm, da man als Normalbürger eh nicht auf sowas achtet. Der Farbauftrag ist beim weißen Shirt naturgemäß dünner, weil man da nicht deckend drucken muss. Die Motive “Centerfold” und “Senior Moment” wurden vor dem Drucken fein gerastert, sogar die Schrift:

… was bei “Centerfold” zu Problemen mit der Lesbarkeit der Schrift führt. Okay, wer liest schon das, was in Hochglanzmagazinen zu den Damen getextet steht?

Man weiß wie gesagt nicht so recht, wer die F&J-Shirts herstellt. Das Label ist innen rein gedruckt:

und das ist ein Vorteil, wenn man kratzige Labels im Nacken nicht mag.

Fazit: Die Designs von Frank and Jan sind unschlagbar, gerade wenn man auf Fotodruck und ein bißchen gaga (im positivsten Sinne) steht. Die Shirts in natura bekommen das Prädikat “zufriedenstellend”. Für eine Empfehlung reicht es in jedem Fall aus.

Review: Phalanx Apparel

Monday, March 29th, 2010

Ein umfangreiches Probierpaket aus dem Hause Phalanx Apparel ist hier reingeschneit. Bei der Größe des Pakets hatte ich erst ein Playmobilhaus oder ähnliches erwartet, aber letztlich waren es vier Shirts aus der aktuellen Phalanx-Sommerkollektion und eine Menge Luftpolsterfolien.

Streetwear, also T-Shirts und Hoodies gibt es von Phalanx, die Labelbetreiber Nicolai seit vier Jahren in Eigenregie bedruckt. Der sehr professionelle Katalog, der der Bestellung beigelegt ist, lässt darauf schließen, dass hier a) es jemand ernst meint, und b) auch weiß, wie man sich gut darstellt. Selbiges ist für die recht gute und funktionale Website zu sagen. Dann knöpfen wir uns mal die Shirts vor.

Verwendet wurde Rohware von American Apparel – keine originelle, aber eine bewährt gute Wahl, wegen guter Passform, schickem Schnitt, hautschmeichelndem Textil, und das auch noch in fair labor hergestellt. So weit, so gut. Zusätzlich zum AA-Label wurde auch noch ein eigenes Phalanx-Label eingenäht:

Daneben seht Ihr einen Scanausschnitt vom Motiv des oben links abgebildeten Shirts”Splash“. Gedruckt wird bei Phalanx nicht mit Siebdruck, die feste und homogene Beschichtung sowie das Feel weisen auf Flexdruck hin. Bei der Detailgenauigkeit, die so ein Schneidplotter aber mittlerweile leistet, ist das aber Nebensache. Vorteile dieser Technik: hat man einmal ein Motiv erstellt, kann man auch fast beliebig mit Farben spielen, was Phalanx auch gerne tun – die meisten Motive werden in mehreren Farbkombis angeboten. Und zudem kann man flexibel auf Kundenwünsche reagieren, weswegen ja Flex auch das Mittel der Wahl bei all den Print-on-demand-Firmen à la Spreadshirt und Shirtcity ist.

Nichtsdestotrotz: Phalanx-Shirts werden nur in kleinen Stückzahlen aufgelegt: lieber limitierte Designs, dafür öfter mal was Neues. Man möchte ja als Shirt-Snob schließlich keine Massenware tragen.

Ansonsten könnt Ihr hier schon sehen, was Phalanx-Designs auszeichnet: die Motive sind abstrakt gehalten und spielen einfach mit Form, Farbe und Linie. Und dem Kleckse-Brush in Illustrator. Als einer, der nicht so gerne Labelnamen trägt, bezweifele ich mal, dass ich für diese Shirts die Kreditkarte gezückt und 28 € pro Stück hingelegt hätte. Dafür kann aber die Qualität wirklich überzeugen.

Wer gerne was sparen möchte: Zur Neueröffnung gibt es mit dem Gutscheincode 10prozent einen Nachlass von … nun ratet mal. Auf alles. Der Versand innerhalb Deutschlands bleibt portofrei.

Review: Sieht aus wie Pacman von Bytelove

Thursday, January 28th, 2010

Byte byte love … ein Shop mit klarer Ausrichtung: T-Shirts und Sachen für Geeks und Gamer sollen ihr Stück vom Longtail-Kuchen sein. In etwa so wie die T-Shirt-Sektion von ThinkGeek, wobei es bei Bytelove natürlich auch allerlei lustig-nerdige Spielereien im Sortiment gibt, wie etwa den Duschvorhang mit dem draufgedruckten Periodensystem der Elemente oder allerlei USB-betriebenes Zeugs für den Bürokrieg.

Gut, aber hier solls ja um Kleidung gehen.

Luises Angebot, mal ein Bytelove-Stück zum Testen zur Brust zu nehmen, nahm ich natürlich gerne an, und für das Motiv musste ich auch nicht zweimal überlegen. Also, nach kurzer Zeit war das Päckchen dann da, und das Shirt sieht so aus:

Über das Motiv “Resembles Pacman” musste ich schon damals sehr schmunzeln, als ich Anticlothes vorgestellt habe. Ich gestehe, dass ich als höchstens seminerdiger Nerd einer nachgewachsenen Generation nur sehr wenig PacMan gespielt habe, aber im Studium dafür so einige Tortendiagramme zu Gesicht bekommen habe. Wer jetzt als erstes auf dieses Motiv gekommen ist, kann ich nicht sagen. Überhaupt sieht man im Bytelove-Sortiment so einige Motiv-Überschneidungen mit anderen Shops… aber in der T-Shirt Welt klaut eh jeder von jedem, und gute Ideen können halt nur einmal gehabt werden. Dafür braucht man bei Bytelove schon mal keinen internationalen Versand zahlen.

Das Shirt selbst überzeugt. Als Rohware dient offenbar Continental Clothing. Besonders Freunde macht natürlich das eingenähte Label, das vorne das Logo ziert und hinten eine schöne Weisheit offenbart:

(Die Striche kommen vom Scannen!)

Der Druck kommt ziemlich scharf raus. Aufgrund dessen, wie sich der große Pacman verhält, wenn man das T-Shirt faltet und weil die Fläche gar so homogen gelb ist, nehme ich mal stark an, dass hier Flexdruck verwendet wurde. Das heißt: eine etwas dickere und deutlich fühlbare Beschichtung, die aber sehr langlebig und farbstabil ist.

“Sieht aus wie Pacman” gibt es für 22€ im Bytelove-Shop und wird von Shirtspotting mit einer Empfehlung versehen.

Ein Hoodie von laFraise genauer betrachtet

Thursday, November 5th, 2009

Ich habe euch ja kürzlich berichtet, dass es bei laFraise ab sofort und passend zur kalten Jahreszeit auch Hoodies also Kapuzenpullover gibt. Da die Motive von laFraise bei mir auf einen gewissen Gefallen stoßen, war ich von dieser Idee natürlich sofort begeistert und hab direkt mal nachgefragt ob ich so ein gutes Stück mal genauer unter die Lupe nehmen darf. Und dazu hat sich laFraise freundlicherweise bereit erklärt – vielen Dank an dieser Stelle!

Für einen ersten Eindruck dürfte erstmal dieser Schnappschuss sorgen. Gleich nach dem Auspacken des kleinen Päckchens dachte ich mir, WOW, das sieht echt klasse aus. Gutes Material, nicht zu dick vom Stoff her, eben genau wie ich mir einen Hoodie vorstelle und wie er nach meinem Geschmack sein muss. Alles in allem sind die 39 Euro also in meinen Augen absolut gerechtfertigt – besonders bei diesem spitzenmäßigen Motiv.

Obendrein nutze ich noch gleich die Gelegenheit und stelle euch die neusten Shirts aus dem Sortiment von laFraise vor, wie immer für 19 EURO je Stück.

T-Shirts im Abo: T-Post

Tuesday, October 20th, 2009

Auch eine tolle Idee: das T-Shirt als Zeitung. Wer Abonnent von T-Post wird, bekommt alle sechs Wochen ein Shirt zugeschickt, das es danach nie mehr zu kaufen geben wird. Jedes greift eine Newsmeldung auf, die auf der Frontseite von einem Designer (jedes Mal ein anderer) in ein Motiv umgesetzt wird.

Die noch aktuelle Ausgabe heißt “Spare A Square?” und ist mir freundlicherweise zum Testen zugeschickt worden. Wenn man das Shirt aus der Packung zieht, kann man erst einmal den Text dazu lesen, zudem Infos über den Designer und das Impressum. Wie bei einer Zeitung eben.

Aufgefaltet, umgedereht … Moment, wo ist das Motiv? Ach so, auf links gezogen. Einmal umkrempeln, voilà:

Das isser, der gute altbekannte Che Guevara, zusammengesetzt aus … Klopapierrollen! Wieso das? Das erfährt man beim Lesen auf der Innenseite oder auch auf der Website. Der Hintergrund ist eine Meldung, dass Kuba unter einem akuten Klopapier-Notstand leidet. Klingt wie ein dummer Witz, ist aber keiner, besonders, wenn man betroffen ist. Besonders interessant finde ich, wie sich die Kubaner hier behelfen:

Jorge Sapingo, a Cuban official in charge of providing toiletries to consumers has even asked the Cuban Communist Party newspaper, Granma, to print editions without pictures of their leadership so “citizens who are loyal to our socialist motherland can feel free to remain clean without showing disrespect to revolutionary leaders.”

Apparently, using newspapers photos aren’t the only paper citizens have been using in the toilet even before the The Cuban T.P. Crisis. According to an anonymous blogger, Cuban university history books are often missing entire pages that once contained images of communist leaders and, we’re guessing, George W. Bush.

Diese Randmeldung wäre mir auf jeden Fall entgangen, wenn ich dieses T-Shirt nicht bekommen hätte.

Für das Design zeichnet sich dieses Mal der Schweizer Stefan G. Bucher zuständig, ein Mann, der es schon zu seinem eigenen Wikipedia-Artikel gebracht hat, wie das Shirt hervorhebt.

Am Shirt selbst gibt es nichts zu meckern, American Apparel und Siebdruck, und wenn der optische Eindruck hier nicht so gut ist, dann liegt das wieder an der mangelnden Qualität meiner Kamera und meinen photgraphischen Unzulänglichkeiten.

Also, eine höchst originelle Sache, dieses T-Post. Und ich möchte auch noch gerne dieses Video zeigen, in dem die Macher die Idee von T-Post vorstellen:

Und jetzt noch schnell einschreiben, die nächste Ausgabe kommt nämlich schon am 23. Oktober.

Review: Campfire Songs von Ever-Green

Tuesday, September 29th, 2009

ever-green-song

Eine Sorge hatte ich nie und werde ich nie haben: dass diesem Blog die Themen ausgehen (vielmehr: das Thema ausgeht, weil ja monothematisch). Auch Deutschland, die Nation der unlustigen Funshirts beherbergt genug T-Shirt-Freaks mit Geschmack, Idealismus und Ideenreichtum, die neue Labels an den Start bringen. Meine Damen und Herren, ich stelle vor: Ever-Green aus D-dorf.

Eine hübsch retrogestylte Collage begrüßt den Besucher auf der Seite. Im Shop dann meist typographische T-Shirts. Allesamt ebenso liebevoll ausgeführt und nur in kleinen Auflagen erhältlich – also keine Massenware.

Ich hatte das Angebot, ein Shirt zu testen, gerne angenommen und mich für das Motiv “Campfire Songs” entschieden. Schließlich hab ich so viele Bandshirts, und von Lagerfeuermusikmachen bin ich ja auch irgendwo Fan. (Frage zwischendurch: was gibt es in diesem Jahrzehnt für Songs, die man am Lagerfeuer klampfen kann? Außer ein paar Weakerthans-Stücken fällt mir wenig ein, was sich zu den Beatles-Klassikern einreihen kann. Auf nackte Gitarre reduziert offenbaren die meisten Songs, auf die die Jugend gerade so abgeht, ihre erschreckende Substanzlosigkeit. Meine Meinung).

Das Design erinnert wahrscheinlich nicht zufällig an das Woodstock-Festival-Logo. Zwei Rottöne wurden hier auf ein weißes T-Shirt gedruckt. Der Druck ist sauber und scharf. Das weiße T-Shirt kommt von den von mir überaus geschätzten Continental Clothing, sprich: anziehen, wohlfühlen und auch noch ein reines Gewissen haben.

evergreen-paket

Den Vogel schießt allerdings das Gesamtpaket ab. Ich glaube, ich habe noch nie so ein üppiges Beiwerk mit einer T-Shirt-Lieferung erhalten. Die Pizzaschachtel als Versandkarton ist schon der erste Knüller und nach der letzten Ärzte-LP vielleicht die zweitbeste Nutzungsidee für die Teile (nicht dass Pizza schlecht wäre…). Beim Auspacken kam dann zuerst eine Küchenschürze zu Tage, mit einem dreiarmigen Pizzabäcker, der den hot stuff von Evergreen serviert. In derselben Restaurant-Aufmachung dann auch die “Menükarte” (Katalog), dazu noch Buttons und ein Bügelsticker. Zu sehen/ erahnen auf dem sehr schlechten Handy-Foto oben.

Wow.

Die Shirts gibt’s ab 19,95 €, und schon allein angesichts des großartigen Beiwerks ist das auch ein lohnender Preis. Außerdem wird auf deren Seite gerade ein Shirt unter den registrierten Kunden verlost.

Hipstery, Teil 2

Sunday, September 13th, 2009

Robot-Tee

Mein lieber Herr Gesangsverein. Das ging fix. Freitag bestellt, am Samstag ein T-Shirt im Briefkasten gehabt. Und es ist: ein Roboter-Shirt. Hell yeah.

Drei Roboter gedruckt auf ein American Apparel Shirt in weinrot. Hell yeah.

Von Rethink Clothing. Super Sache. Dort heißt es “Mechanical Breakdown“.

Ich hoffe, nicht zuviel verraten zu haben. Welche Marken Hipstery sonst noch im Angebot hat, bleibt mir aber verborgen. Falls jemand von Euch was bestellt hat, fände ich es natürlich super, wenn ihr Eure Überraschungen in die Kommentare postet.

Bei Hide Your Arms könnt ihr noch ein Interview mit Hipstery lesen.

Review: Theory Of Self von Hyp. Inc

Tuesday, September 1st, 2009
Theory Of Self by Hyp Inc.

Theory Of Self by Hyp Inc.

Ein wunderbares Stück Textil kam aus den Staaten: Es handelt sich um das Shirt “Theory Of Self” von Hypothesis, Inc., die ich ja schon mal besprochen hatte. Das hier ist mein Lieblingsstück aus ihrer Kollektion. Es gibt wohl kaum ein Shirt, das mich so gut beschreibt wie das hier. Selbst wenn mittlerweile das Wordpress-Eingabefeld genauso gut da rein passen könnte, ist es bestimmt die Musik und das Gitarrespielen, das mein Selbstbild am stärksten definiert. Wunderbares Design also, ganz einfach realisiert.

Und wie macht sich das Stück jetzt in echt?

Gedruckt wurde es auf American Apparel shirts, also gibt es schon mal eine Garantie für nen super Schnitt und gute Qualität. Zudem ist auch die Shirtfarbe creme sehr schön. Der zweifarbige Siebdruck ist scharf und lückenlos, fasst sich auch angenehm an und bildet keine so dicke Gummischicht wie die Drucke auf dunklen Shirts es oftmals tun.

Kostenpunkt liegt bei $ 20.00 : Lieferung nach Europa ist möglich.

Fazit: sehr empfehlenswertes Stück!