Archive for the ‘Review’ Category

Review: Letter from John

Sunday, June 28th, 2009

letter-howto

Letter From John – Der Johannesbrief? Nein, hier ist nicht der Apostel gemeint. Jener John, der hier die Briefe in T-Shirt-Form an die Welt herausschickt, heißt mit vollem Namen John M. Tootabeanie und hatte eine – nun ja, zumindest originell Idee für sein Labelkonzept. Das Bild oben erklärt es eigentlich schon: John nimmt Grafittis, Zeichnungen und Schmierereien aus öffentlichen Toiletten als Motive und macht sie unsterblich, bevor der Mann mit dem Butyrolactonreiniger es wegwischt.

Das Ergebnis: T-Shirts, deren Aufdruck genauso random (es gibt kein adäquates Wort in unserer Sprache) aussieht, wie er entstanden ist. Was nicht unbedingt schlecht ist, es ist halt ein Stil. Zwei Exemplare sind hier zum Testen eingegangen:

Love To Be Hated

Love To Be Hated

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B-Boy

Die Shirts selbst kommen ohne Label, weswegen ich nicht sagen kann, welche Rohware zum Bedrucken genommen wurde. Der Stoff ist fest und etwas grober, könnte etwa Fruit Of The Loom oder so etwas sein. Das untere gefällt mir eindeutig besser vom Motiv her. Vielleicht ist auch die Variante weiß auf schwarz die bessere, gerade bei einem Motiv wie Love To Be Hated. Alle Shirts sind in beiden Versionen – also schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz- erhältlich. Mehr Farben gibt es nicht.  Vermutlich hält John sein Angebot bewusst so minimalistisch, um dem Geist der Vorlagen gerecht zu werden. Die Originalgraffitis kann man übrigens auch in einer Galerie bewundern.

So, nun der interaktive Teil: Leider habe ich in der Kommunikation mit John vergessen, unsere Größen anzugeben. Dabei hat John wohl den deutschen Wohlstand etwas überschätzt und L und XL-Shirts in die Röhre (ja, die kamen in einer Rolle!) gestopft.

Wer also XL trägt und findet, dass er es liebt, gehated zu werden, der kann einen comment hinterlassen (oder eine Mail an shirtspotting at googlemail punkt com schreiben) und ein Angebot zum Tausch machen – muss nicht textil sein, nur bitte größer/ gleich Versandkosten.

Sharpshirter – Ein Interview

Thursday, June 25th, 2009

Als Dan Lachman 2004 der Aufforderung seines Dad’s nachging, nicht mehr soviele Videospiele zu zocken um zur Abwechslung mal etwas Produktives zu machen, hätte er nie gedacht, das so etwas Großes daraus wird.

Was mit einer kleinen Leidenschaft anfing, entwickelte sich in kürzester Zeit in einen Betrieb mit nun 60 Geschäften weltweit und einem Angebot von über 100 Produkten.

That’s Sharpshirter!

Natürlich ist es für mich eine Ehre, mein erstes Interview mit einem so erfolgreichen Jungunternehmer führen zu dürfen.

Hallo Dan, kannst du dich und deine Firma kurz vorstellen? Wie hat das alles begonnen? Wie sahen eure Ersten Schritte aus? Wann fing das alles an?

Mein Name ist Dan Lachman und meine Firma heisst sharpshirter.com. Ich würde sagen, das Unternehmen begann am Ende meiner High-School Zeit. Ich war damals 17 (2005) und ich wollte wirklich T-Shirts haben mit meinen Ideen drauf. Es fing an mit “Word Shirts”, also simple Sätze auf Shirts gedruckt und meine Freunde fanden sie lustig und meinten, dass sie mir einige abkaufen würden. Als ich älter wurde, fing ich dann auch an vermehrt neue Stile und Arten zu finden, um die Shirts zu bedrucken und sie auch als Leinwand für Kunst zu benutzen.

Sharpshirter? Was hat es mit dem Namen auf sich? Hat es eine besondere Bedeutung/Story?

Nichts wirklich spezielles. Ich machte mir damals eine Liste mit Ideen und zum Schluss blieb Sharp Shirter. Aber langsam kreisen meine Gedanken auch um einen Namenswechsel, seitdem wir auch andere Dinge machen außer T-Shirts.

Was unterscheidet euch von anderen Modelabels? Wie hebt ihr euch von der Masse ab?

Unser Ansatz mit der Kombi von Klamotten und Kunst scheint in unserer Zielgruppe sehr gut aufgenommen zu werden. Unsere Motive orientieren sich vom Design her hauptsächlich an der Natur und den Tieren, aber möchten auch gerne Fantasy und Comic Elemente in unseren Style mit einfließen lassen.. to keep things fresh.. ;)

Ein großer Vorteil ist, dass ich nicht zeichnen kann, sodass ich Künstler finden muss, um meine Ideen für die Designs auch umsetzen zu können. Das Ergebnis ist ein Mix vieler verschiedener und unterschiedlicher Styles unter einem einzigen Label: Sharpshirters.com. So ist für jeden Geschmack garantiert Abhilfe gesorgt.

Woher bekommst du und deine Designer eure Ideen? Hast du eine spezielle Inspirationsquelle?

Ich gucke massenhaft Filme und TV, besonders Sendungen über die Natur unserer Welt. Ich liebe es, mir Szenarien auszudenken und meine Gedanken wandern zu lassen. Ab und zu “lande” ich auf einer Idee, bei der ich denke, dass daraus ein cooles Shirt werden könnte und stelle mir vor, mit welchem Style dieses Motiv am Besten rüberkommen könnte. Das wird dann an meine Designer weitergeleitet und die setzen das dann um.

Habt ihr eine spezielle Zielgruppe? Eine Message?

Seitdem ich die Klamotten auch selbst trage, liebe ich es natürlich, ein Publikum zu ereichen, das meiner Altersklasse entspricht (18-25). Es gibt da auch keine spezielle Message, wir wollen eigentlich nur Kunst auf den Markt bringen, für die man bewundert wird und auffällt.

Wo siehst du Sharpshirters.com in der Zukunft?

Das ist eine gute Frage, mit der ich mich auch in letzter Zeit sehr intensiv befasse. Ich habe vor kurzem meinen College-Abschluss hinter mir gelassen und bin nun dabei, mich zu entscheiden, in welche Richtung ich meine Firma entwickeln will. Ich denke, dass ich das Geschäft weiterentwickeln werde, bis es irgendwann so groß ist, dass ich das als Vollzeit-Job machen kann. Somit kann ich auch länger ausschlafen und muss mich nicht mit lästigen Bossen rumkloppen :).

Danke für das Interview Dan!


Für die englische Version hier klicken: / For the english version please click here:

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Shirtfight: Review von "the accent"

Sunday, May 31st, 2009

Und noch was aus den USA ist eingegangen. Die Köpfe hinter dem T-Shirt-Voting-Portal Shirtfight haben mir “the accent” zukommen lassen. Einen Button haben sie mir auch noch eingepackt. Bezüglich der Qualität gibt es nichts  zu beanstanden, alles in bester American-Apparel Qualität. Bei Shirtfight bekommt man zum kleinen Preis von 18 US-Dollar in regelmäßigen Abständen immer wieder amüsante Motive zu sehen. Achja, der Versand ging über den großen Teich recht zackig, dauerte nur ein paar Tage.

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The accent

Ban T-Shirts: Review zu "Fear" und "This machine"

Sunday, May 31st, 2009

Die Post ist da, aus den Staaten ! Vielen Dank an Ban T-Shirts für die tollen American-Apparel-Shirts. Wer sich für kritische und provokative T-Shirts interessiert, denen es nicht an Originalität mangelt, dem kann ich den Online-Shop wärmstens empfehlen. Mir haben sie “Fear - government approved”  und “This machine kills fascists” geschickt. Beide sehr gelungen, wie ich finde.

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"Fear" & "This Machine"

aaitski: "Starcruizah" und "Wall Russki" Review

Saturday, May 30th, 2009

Auf aaitski gibt es nette Bekleidung für große und kleinere Leute mit  Motiven im Comic-Stil! Zwei Shirts aus dem belgischen Shop sind bei mir bei mir in den Briefkasten gewandert. Vielen Dank an aaitski.com !

aaitski

Starcruizah & Wall Russki

fairliebt: Review "Shirt zur Krise"

Saturday, May 30th, 2009

Die Leute von fairliebt haben mir ein sehr passendes Shirt zur aktuellen Finanzkrise zukommen lassen. Zu sehen ist auf dem 100% biobaumwolle und fairgehandelten T-Shirt der Dow-Jones-Kurs der letzten Monate. Natürlich habe ich das schöne Teil gleich einer Trageprobe unterzogen. Es handelt sich um das erste “Öko”-Shirt in meinem Schrank und ich muss sagen, dass sich die Biobaumwolle sehr angenehm tragen lässt. Vielen Dank an fairliebt – weiter so !

Shirt zur Krise

Shirt zur Krise

laFraise: Eine Auswahl an Shirts und mein Qualitätsurteil

Sunday, May 24th, 2009

Die Leute von laFraise zeigen sich äußerst großzügig und haben mir eine feine Auswahl ihrer Produkte zukommen lassen. Darunter befinden sich die Motive: Flying bear, Halleluyeah, Brain Eaters und Patterns, die alle im Shop für nur 19 Euro erworben werden können.

Vielen lieben Dank an dieser Stelle ! The Brain Eaters habe ich gleich anprobieren müssen und kann nur – wie bei allen anderen laFraise-Shirts die ich gekauft habe, sagen, dass es absolute Oberklasse ist. Sowohl die Qualität des Shirts (American Apparel) als auch der Druck überzeugen. Und das ist auch länger so. Weiter so laFraise, auf einen baldigen Beitrag von uns, was sicherlich bald der Fall sein wird.

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Die Shirts von laFraise !

Clear cut case: Review von "A Zebra vs. Gravity"

Thursday, May 21st, 2009

Clear cut case hat mir freundlicherweise ein echt feines Stück Stoff zugeschickt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Darüber hinaus ging der Versand sehr zackig. Die Ware war innerhalb von einem Tag bei mir im Postkasten. Aufwendig verpackt in einer Pappschachtel war sie auch noch, was will man mehr. Meine Wahl in Sachen Motiv fiel auf “A Zebra vs. Gravity” von Yack Fou, welches ich persönlich echt genial finde. Ich glaube ich bin auch der Grund, warum das Shirt mittlerweile nur noch in Größe “L” zu haben ist. Vermutlich habe ich also das letzte “M” erhalten. Nachdem ich, wie bereits erwähnt, schon von dem Motiv hellauf begeistert war, kann ich selbiges Urteil nur zur Qualität sagen. Beste Baumwolle, feiner Druck !

An dieser Stelle möchte ich auch gleich die Gelegenheit nutzen, noch einmal an die Rabatt-Aktion von CCC zu erinnern, bei der man 5 Euro pro Bestellung sparen kann. Husch husch, die Aktion ist nur noch bis 31. Mai gültig. Großes Dankeschön auch an dieser Stelle noch mal, beide Daumen nach oben für euren Service und die Shirts.

Zebra vs. Gravity

Zebra vs. Gravity !

Exzess? OK! – Die neue EIO-Kollektion

Friday, May 8th, 2009

Hui … die neue Kollektion von EIO (Excess is OK) ist aber begehrt. Viele der Stücke sind in einzelnen Größen schon ausverkauft. Wollen wir ein paar Stücke wenigstens hier im Bild verewigen.

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“Oil Painting” (unten links) hat mir der gute Ben zum Testen geschickt. Klar, dass nun auch EIO in Zukunft zu den “Shops Of Trust” zählt. Ist nämlich ein schönes Stück Stoff mit absolut nix zu meckern dran. Und selbst, wenn das favorisierte Stück ausverkauft sein sollte – man kann darauf vertrauen, dass die nächste Kollektion wieder so einige tolle Designs bereithalten wird.

"Under the moonlight"

Saturday, May 2nd, 2009

moonlight

Wir wissen ja, dass bei LaFraise ein dolles T-Shirt nach dem anderen rausgebracht wird. “Under the moonlight” von Designer bibap war so eines, in das ich mich spontan verliebt hatte. Ich mag Nachtmotive (auch wenn sie an solchen Sonnentagen wie derzeit nicht ganz passend kommen), und ich mag gerade solche Designs, bei denen die Hintergrundfarbe des T-Shirts zum Vordergrundelement innerhalb des Designs wird. Anders als bei vielen anderen LaFraise-Shirts, bei denen der Druck eine dicke Gummiplatte auf der Front macht, ist hier das Motiv relativ dezent. Nicht nur, weil bibap mit recht wenig Farbfeldern auskommt und viel Hintergrundschwarz einsetzt, sondern auch, weil hier die Discharge-Technik zum Einsatz kam: die Paste nimmt quasi die Farbe aus dem Textil und sorgt für einen ausgebleichten Look. Dadurch muss man nicht mehr so dick auftragen, um die Textilfarbe zu überdecken, demnach fasst sich der Druck schön weich an. Ich hatte erwartet, das Motiv dann auch auf der Innenseite sehen zu können, das kann man aber nicht. Von innen ist das Shirt rein schwarz. Egal, es hat eh nur Sinn, es richtig rum zu tragen, und das Motiv hat es verdient. Das Shirt ist übrigens wie gewohnt von American Apparel, also keine weiteren Fragen.

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Hier im Bild die wunderschöne Geschenkverpackung, in der das gute Stück kam. Danke!

Unicat Designs – denn wir sind alle verschieden!

Tuesday, April 28th, 2009

Es dauerte seit dem ersten Mailwechsel etwas, bis dieser Artikel zustande kam. Immerhin ist in dieser Zeit die Seite von Unicat Designs nochmal überholt und richtig schick gemacht worden.

Der Name gibt die Richtung vor: Unicat möchte das ganz besondere T-Shirt bereitstellen, das du schon immer haben wolltest und geht auf alle Sonderwünsche ein. Genauer wollen wir es jetzt von Pierre Dammer wissen, dem Kopf hinter Unicat, der jetzt live am Shirtspotting-Mikrofon steht:

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Hallo Pierre. Stell dich und dein Baby doch einmal in ein paar knappen Worten vor.

Hallo, ich bin Pierre. Ich bin 26 Jahre alt und wohne in Offenbach am Main. Ende 2008 habe ich das Label „UnicatDesigns“ gegründet und arbeitete mich in die Branche intensiv ein. Bei Unicat Designs kannst du dein Shirt deinen Vorstellungen anpassen. In unserer Kollektion findest du Party Shirts, Techno Shirts, Streetwear und Taschen. Es stehen dir bei den angebotenen Shirts derzeit schon viele Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Ich drucke natürlich auch deine eigenen Motive.

Wie lief der Beginn des Labels? Also: wie kam Euch die Idee, wie verliefen die ersten Schritte, wie waren die ersten Resonanzen…?

2008: Am Wochenende ist ne Party, ich brauch noch etwas Cooles zum anziehen. Ich gehe einkaufen. Das erste Shirt hat ein schönes Motiv, aber der Spruch gefällt mir nicht. Das zweite T-Shirt gefällt mir vom Schnitt gar nicht. Beim dritten gefallen mir die angebotenen Farben nicht, das nächste hat zu lange Ärmel….. Warum bekomme ich mein Shirt nicht so, wie es mir gefällt? Also fasste ich den Entschluss und designte meine ersten Shirts. Anfangs noch mit Bügelfolien, deren Qualität mich aber nicht so überzeugte. Ich wurde aber desöfteren in Clubs oder auf der Straße auf meine auffälligen Shirts angesprochen. Da ich mich derzeit sowieso beruflich umorientieren wollte, machte ich mein Hobby zum Beruf.

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Die Idee ist also, T-Shirts anzubieten, die sonst niemand trägt. Das versprechen/ ermöglichen die großen Print-on-demand-Anbieter wie Spreadshirt, Shirtcity oder Shirtinator doch eigentlich auch …? Wo liegt also der Unterschied?

Bei mir kannst du die Farbe des Motivs, des Shirts, den Schnitt wählen, den Spruch ändern, Motive kombinieren… Denn hier wird das Shirt extra für dich gedruckt. Außerdem hast du die Möglichkeit, deine mit unseren Motiven zu kombinieren. Wir erstellen dir dein Wunsch-Shirt. Und auch schwierige Motive versuchen wir für dich umzusetzen. Ich versuche die Vorstellungen des Kunden zu 100 % auf das Shirt umzusetzen. Ich bringe auch graphisch aufwendige Designs auf die Ware. Außerdem drucke ich im Gegensatz zu anderen Anbietern, die die Auswahl der Flex-/Flockfarben meist auf 3 begrenzen, auf Wunsch mit mehr Farben. Das ist natürlich arbeitsintensiver, aber so erhält der Kunde sein Unikat.

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Ungewöhnlich sind auf jeden Fall deine Druckmethoden: Flexprint sagt mir ja was, wobei ich diese regenbogenglänzende Folie noch nicht kannte. Was aber hab ich mir unter dem Chromablast-Verfahren vorzustellen?

Der Chromablast-Druck ist ein neuartiges Druckverfahren, das nur auf hellen Textilien möglich ist. Die spezielle Baumwolltinte reagiert auf dem Transferpapier unter Druck und Hitze mit der Baumwolle. Es bleibt keine Folie auf dem Shirt zurück, die evtl. stören oder reißen könnte. Der Druck bekommt nach dem ersten Waschen einen textilartigen Griff. So ist es möglich, kostengünstig Unikate und kleine Auflagen zu erstellen. Ich benutze auch gerne Spezialdruckfolien wie die regenbogenfarbene. Ich bin immer bemüht, mein Sortiment so zu erweitern, dass ich meinen Kunden immer etwas Neues bieten kann.

Die Designs sind auf jeden Fall musiklastig, und zwar kommt da häufig Techno vor. Ist das dein Szene-Ursprung?

Kann man so sagen. Ich und mein Freundeskreis hören gerne Technomusik, gehen auf Partys und besuchen Events.

Machst Du sozusagen Clubwear?

Ich mache Shirts usw. mit Partymotiven,  die auch im Club auffallen. Ich leg mich da aber nicht fest. Wenn ich eine Idee für ein Streetwear-Produkt habe, stelle ich das eben her.

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Was inspiriert Deine Designs sonst so?

Ich bin ein sehr kreativer Mensch und habe ständig neue Ideen, wenn mir etwas einfällt dann muss es auch sofort aufs Shirt.

Welches Unicat-Design gefällt dir persönlich am besten?

Das wechselt bei mir eigentlich ständig. Meist gefällt mir mein neuestes erst einmal am besten.

Wie oft gibt es Neuerungen bei Euch, d.h., wie oft sollte man auf Eurer Seite vorbeischauen?

Da derzeit noch nicht alle erhältlichen Designs online sind, wird es bei UnicatDesigns ständig etwas Neues geben. Für Damen bieten wir derzeit alle Motive auf 4 verschiedenen Shirt-Schnitten an. Für Herren wird in den nächsten Tagen zu dem Standard-Shirt noch ein dickeres Slim-Fit Shirt erhältlich sein.

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Vielen Dank, Pierre. Das Stück, mit dem mich Unicat überzeugt hat, war übrigens Umbrella Butterfly: ein sehr schickes Motiv, auf das man auch mal angesprochen wird. Meines Erachtens perfekt so wie es ist, also muss kein zusätzlicher Spruch oder Glitter drauf. Möglich wäre es jedenfalls. Der Chromablast-Druck ist tatsächlich kaum fühlbar, gleichzeitig jedoch farbintensiv und gestochen scharf. Als markenspezifisches Erkennungszeichen hat es einen goldenen Innendruck im Nacken innen und außen. Am Shirt selbst gibt’s auch nichts zu meckern, wenngleich es nicht diese kuschelweiche Continental- oder American Apparel-Pracht ist. (Update: Pierre verspricht für die nähere Zukunft, auch noch ein schön dickes Slim Fit Shirt, mit kuschelweichem Stoff  (250 g/qm) ins Sortiment zu nehmen) Dafür sitzt es sehr gut, und wäre man körperlich besser in Form als ich, könnte man bestimmt von Sexiness sprechen.

Eine Auswahl der Shirtmotive habe ich hier im Artikel verteilt, wobei die natürlich subjektiv ist (guess what, wie auch das ganze Blog). Der Glanz- und Glitzeroverkill ist persönlich nicht mein Geschmack, aber die Idee von Unicat ist es ja, niemanden unbefriedigt nach Hause zu schicken. Eigentlich hätte ich mir schon allein wegen meines Nachnamens die Engelsflügel ordern sollen… Naja, das nächste Mal vielleicht.

"Mush" von Sixpack ist da

Thursday, April 23rd, 2009

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6packlogoVerdammt. Jetzt hab ich ein T-Shirt, das so toll ist, dass ich keinen Anlass weiß, der würdig genug ist, das zu tragen. Die anstehende Hochzeit meines Cousins vielleicht, aber da ist eine verspulte knallbunte Matroshka-Rakete (oder was das auch immer sein soll) vielleicht auch nicht ganz passend. Bis der Moment gekommen ist, könnte ich es vielleicht einrahmen und aufhängen, da seh ich wenigstens mehr davon, als wenn ich es selbst anhätte.

“Mush” wurde von der britischen Designschmiede LaBoca designt (die ein gewissse Vorliebe für die Halbschalenform haben), rausgebracht bei Sixpack.fr, hierzulande erhältlich bei Clear Cut Case – und an dieser Stelle mache ich gerade nochmal auf die Gutscheinaktion von CCC und Shirtspotting aufmerksam. Ein T-Shirt, das irgendwo more T-Shirt than T-Shirt ist. Für 42€ darf man natürlich auch was verlangen. Edles Drumrum wie der Hexagon-Anänger, ein Zierbändchen um den Kragensaum und natürlich eine exzellente Druckqualität in ich weiß nicht wie vielen Farben (10?), fein gerastert. Ein Aha-Erlebnis-Shirt, vergleichbar mit dem Moment, an dem man das erste Mal einen 40€-pro-Flasche-Wein trinkt, wo einem der für zwofuffzig ausm Lidl schon gereicht hat, weiß man plötzlich: die Qualitätsspanne geht noch ein ganzes Stück weiter.

1000 Dank an Sven und CCC.

Made Of Awesome

Thursday, April 9th, 2009

Made Of Awesome hatte ich gar nicht auf dem Schirm, also war es eine gelungene Überraschung, dass hier plötzlich ein T-Shirt hereingeflattert kam. Jetzt weiß ich von Made Of Awesome, und ihr solltet diesen Shop auch im Auge behalten. Nicht nur wegen der – wie ich finde- ziemlich mutigen Seitengestaltung in Grasgrün und einer gewissen Spülmitteloptik.

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Immerhin haben sie eine einfache und effektive Idee zur Nutzerbeteiligung, die meines Wissens nur sie verfolgen: ähnlich wie beim Voting bei Designcontests werden potenzielle Entwürfe im Design Pool vorgestellt. Was gefällt, kann man sich in seine persönliche Design Box packen. Wird das Motiv dann gedruckt, können alle, die es in ihrer Box hatten, zum Vorteilspreis erwerben.

Das mir vorliegende Stück “Keep Your Mind Open” kann den Versprechungen des Seitennamens durchaus gerecht werden: gute Siebdruckqualität auf einem Continental Shirt, und Continental ist ja bekanntlich allererste Wahl für Druckrohlinge: gut geschnitten, super bequem und ökologisch korrekt aus nachhaltiger Produktion. Als Extra wurde zwecks Branding unten am Saum noch ein kleines grünes Label angenäht. Mit einem A wie – awesome eben.

Review: Addict

Sunday, January 18th, 2009

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Ein neues Lieblingsshirt schmiegt sich seit einer Weile um meinen Körper und der möchte es am liebsten gar nicht mehr ablegen. Es ist von Addict, es ist orange, eine bislang in meinem Schrank unterrepräsentierte Farbe, und featuret alte Musikgerätschaften. Und Shirts mit kultigen Musikgerätschaften – da bin ich so zuverlässig leicht zu überzeugen wie ein Alkoholiker zu noch nem Bier. Da macht es mir nicht mal etwas aus, berechenbar zu sein.

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Ich war bis vor kurzem davon ausgegangen, dass es ein Teil eines alten Moog-Synthesizers ist, der da im Design eingefasst ist. Ihr wisst schon, diese Riesenaufbauten mit tausend Knöpfen und Kabeln im Wandschrankformat, die Rick Wright, Gott habe ihn selig, in den 60ern bei Pink Floyd bedient hat. Die Beschriftungen der Knöpfe (Oszillator, Filter etc) sprechen auch dafür. Allerdings verweist der Text auf der Rückseite auf ein Platten-Masteringsystem namens Dynagroove, das in den 60ern auf den Releases von RCA eingesetzt wurde und kontrovers aufgenommen wurde – praktisch die Urversion der aktuellen Loudness War-Debatte. Designt wurde das gute Stück mit dem Pop-Hochkultur-Background vom Londoner Grafiker/ Designer Swifty.

moog2Zum T-Shirt selbst: Addict stellt seine Shirts offenbar selbst her. Den innen eingenähten Keil (siehe Bild links)  hab ich so noch nie gesehen – eine Besonderheit. Der Stoff ist weich aber stabil, vergleichbar etwa mit Continental Clothing-Shirts. Der Druck ist vorne sehr überzeugend: zwar unheimlich detailscharf, aber ohne besonders fühlbar zu sein. Keine Gummiplatte auf dem Shirt – gut gut. Beim hinten in einer Serifschrift gedruckten Text (den über Dynagroove) kommt das Verfahren leider an seine Grenzen – spätestens die untere Hälfte ist nicht mehr entzifferbar. Schade.

Trotzdem ein Lieblingsstück. Auf der Addict UK-Seite sind zwar viele schicke T-Shirts, aber dieses wird nicht mehr angeboten, weil die Artist Series 8 schon ausgelaufen ist. Die letzten Stücke könnt ihr zum Jetzt-aber-rasch-zuschlagen-Preis bei Clear Cut Case bekommen, die, wie ihr hier sehen könnt, einer Bestellung auch noch extra viele Schmankerln beilegen.

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Robit Studios

Monday, October 27th, 2008

Ein neuer Shop ist in der Shopleiste: Der sympathische Zwei-Mann-Betrieb Robit Studios hat mich mit seinem “Old School“-Motiv überzeugt. Mit wasserbasierter Tinte fein gedruckter Chucks-Turnschuh auf “Heather Grey”-gekrisseltem American Apparel-Shirt. Dreimal super also. Mehr muss man eigentlich gar nicht dazu sagen.  Ansonsten sind die Robit-Motive mit sicherer Hand ausgewählt: Da ist natürlich der unvermeidlich Obama sowie die Motivklassiker Zombies, Roboter und Frankensteins Monster. Und das tolle Chance of Reign, das ich nochmal extra abbilden muss: