… das neue Stück bei LTD Tee sieht ja großartig aus!
Das Shirt kann man ab jetzt bis zm 5. September vorbestellen, dann kommt es in der Spezialbox mit einem handsignierten Druck von Designer Adam Jackson.
Ganz ehrlich: als Dennis von umme Ecke (= Pankow) eine Mail sendete, in der er einen Bestechungsversuch von seiner Seite Shirt selbst bedrucken ankündigte, war ich nicht sicher, ob ich darauf überhaupt eingehen sollte. Einer von zig Spreadshirt-Partnershops, der die üblichen unlustigen Humor T-Shirts, Liebe und Sex T-Shirts und so weiter verkauft dann nicht mal nennenswerte eigene Motive bietet, sondern nur der Mutti die Keywords abluchst – das ist reiner SEO-Sport und hat nichts mit den liebevollen, phantasievollen, kreativen, originellen und künstlerisch wertvollen T-Shirts zu tun, denen sich dieses Blog widmen möchte. Hat hier also nichts zu suchen.
Dachte ich.
Und nun ist der Bestechungsversuch da, und wir sind immer noch aus dem Häuschen. Das hätten wir uns nun wirklich nicht träumen lassen:
Wahrscheinlich ist das die aufwendigste, originellste und überhaupt beste Suchmaschinenoptimierungsmaßnahme aller Zeiten. Und obwohl uns Dennis’ Shop immer noch nicht mehr überzeugt – seine keywordgerechten Backlinks hat sich der gute Mann mehr als verdient. Und wenn Markus dann in ein paar Tagen Richtung Ecuador unterwegs ist, kann er das Wort unseres Blogs gleich noch ein bisschen wirksamer weiter verbreiten. Ein schöneres Abschiedsgeschenk hätte es für ihn wohl gar nicht geben können.
Ein Wort zu den Shirts: dass Spreadshirt mittlerweile wissen, was sie machen, dürfte klar sein. Der dreifarbige Flexdruck ist erwartungsgemäß top verarbeitet. Die verwendeten Basic-Shirts von B&C sind angenehm zu tragen und fallen vom Schnitt großzügiger als etwa American Apparel aus, was für Bürohockerplauzenträger wie mich auch kein Nachteil ist.
Falls übrigens leserseitig Interesse besteht, so ein Shirt auch zu tragen, würde ich mich um einen Partnershop bemühen. Die Idee war schon öfter mal da, aber wurde immer mit dem Argument “Trägt eh keiner” wieder verwischt. Nun, eben gerade widerlege ich es selbst, was ich mir nie hätte träumen lassen. Belehrt mich also gerne eines Besseren…
Tilteed sind eine weitere hervorragende Designcontestseite, die hier schon mal erwähnt wurden, aber so viel wunderbare Shirts hervorbringen, dass sie Dauerbeobachtung durch RSS-Reader oder wenigstens Newsletter absolut verdienen. Exemplarisch sei hier zum Beispiel mal “Taking the long road home” von againstbound vorgestellt – der Bumerang, der zwar wieder nach Hause zurückkommt, dabei aber den einen oder anderen Umweg nimmt. Wunderbar. Und es werden eh noch zu wenig Bildergeschichten auf T-Shirts getragen.
Neben dem ständigen Contest haben Tilteed eine neue Linie gestartet: Tilteed Limited Shirts werden kuratiert, das heißt, gezielt von Motivscouts ausgewählt. Und die sind nach Ablauf der 72stündigen Verkaufsfrist auch tatsächlich nicht mehr zu bestellen, sonst müsste man dit Janze ja auch nicht limited nennen. Gerade ist das Motiv “Fall Guy Gus Vs Komodo Canyon” vorzubestellen – und das zum ziemlich sehr fairen Preis von 12 $. Aber eigentlich ist der ganze Shop eine einzige Fundgrube guter Ideen. Musste also mal wieder drauf hingewiesen werden.
Eine andere Sache, die in Vergessenheit geriet, war die Tatsache, daß entgegen aller Wahrscheinlichkeit plötzlich ein paar Meilen über dem fremden Planeten ein Pottwal sein Leben begann.
Und da das von Natur aus kein geeigneter Ort für einen Wal ist, hatte dieses arme Geschöpf nur sehr wenig Zeit sich über seine Identität als Wal klarzuwerden, ehe es sich darüber klarwerden mußte, daß es plötzlich kein Wal mehr war.
Fans von Douglas Adams und seinem Werk “Per Anhalter durch die Galaxis” wissen natürlich genau Bescheid, wo dieser Textausschnitt herkommt. Und warum dieses T-Shirt von Think Geek, das den kurzlebigen Fallwal mit dem Fail Whale, der Sendepause für Twitter-Nutzer, kreuzt, so derartig genial ist. Haben müssen. 125
Und der Rest – nach einem plötzlichen und sehr feuchten Aufprall – war Schweigen.
Wie vermutet: die WM ist gelaufen, für Afrika interessiert sich kaum einer mehr, die Probleme des Kontinents haben sich nicht in Wohlgefallen aufgelöst. Cored und ihre Untermarke TOCOA (“Think Of Children Of Africa”) sind ebenfalls noch da und verdienen weiterhin Beachtung, da man mit dem Erwerb eines Shirts automatisch 5€ an Afrika-Projekte der Kindernothilfe spendet.
Eines gibts nun kostenlos für die Shirtspotting-Leserschaft. Und da wollen wir die Verlose mal nach dem Motto “Wer gibt, dem soll gegeben werden” angehen. Bitte in die Comments:
Für welche wohltätigen Zwecke/ Vereine macht ihr Euch stark? Nicht nur Geldspenden, auch gesellschaftliches Engagement zählt hierbei. Bitte ehrlich antworten.
So siehts aus, wenn man ein Label nicht regelmäßig verfolgt: man verpasst leicht was. So wie mir dieses Shirt von Made Of Awesome entgangen ist, welches ich erst heute über ihren Brandstore bei A Better Tomorrow entdeckt habe.
“Click“, designt von Urban Unique, ist nicht nur deshalb besonders, weil die Sprechblase im Dunkeln phosphoresziert. Auch die Kamera ist nicht einfach nur aufgedruckt, sondern gestickt. Und das Beste: man kann sich bei MOA sogar die Farbe des Garns wünschen, mit dem die Knipse ins Textil gestickt wird. Also ein wirklich besonderes Shirt zum Individualistenpreis von 34 Euronen.
Neu auf der Szene ist Style82, die ein Publikum bedienen, das so bislang auch noch nicht bei Shirtspotting angesprochen wurde: Rockabilly-Fans.
Neben Sun Records- und Johnny Cash T-Shirts bietet der Shop auch sein erstes T-Shirt in der Eigenmarke an: den Hell Rocking Bastard. Erfreulicherweise ist hier der Bassist, der ja sonst eher ein Schattendasein in jeglicher Orchesterformation fristet, der Star. Dazu noch die obligatorischen Flames, und fertig ist ein T-Shirt, das dann nicht mal nach Klischee aussieht. So kann man ruhig noch die Band voll machen.
Also ein gelungener Einstand in der T-Shirt-Welt. Tragen Rockabillys überhaupt so ein knalliges Gelb?
Aquila Di Mare haben sich ja schon mal vorgestellt, als sie an den Start gingen. Beziehungsweise kann man bei diesem Kleinlabel wohl von einem engagierten Ein-Mann-Betrieb reden. Nach dem ersten Motiv “Drop Off” folgen nun zwei neue. “Diving” ist ein sogenanntes Ambigramm, das heißt, da könnt ihr euch auf den Kopf stellen, die Schrift bleibt immer gleich. Nice. Auch “Current” reiht sich in die Motive für Tauchbegeisterte ein. Wie es nicht anders sein kann / darf, sind diese Shirts natürlich so ökologisch korrekt we nur möglich.
Vom Launch hat Tobias immer noch einige “Drop Off“-Shirts über, so dass er zwei davon an Shirtspotting Leser verschenkt. Weiterhin werden zehn Stück unter allen Bestellungen, die in der kommenden Zeit bei Aquila Di Mare eingehen, verlost. Also wer weiß, wer noch ein passendes Shirt für den Urlaub am Meer haben möchte, bekommt unter Umständen sogar zwei geschickt.
Oder aber: ihr postet in die Comments ein geiles Unterwasserviech. An geilen Unterwasserviechern herrscht ja besonders in der Tiefsee kein Mangel, selbst wenn sich der Mensch diesbezüglich alle Mühe zu geben scheint. Ich mach den Anfang:
Ein letztes Wort zu den Gewinnspielen: Die Gewinner der 3D-Supply und der Shadaim-Verlosung sind bekannt gegeben (siehe jeweiliges Commntfeld). Leider sind beim Serverumzug ein paar Comments verloren gegangen, die ich erst in der Mailbox entdeckt habe, nachdem ich die gelosten Gewinner schon angeschrieben habe. Auf den neuen Server wurde nämlich das Backup vom 30.7. aufgespielt. Nun will ich aber keine Mails hinterherschicken, die “sorry, doch nicht gewonnen” besagt. Ich bitte also alle, die das Pech hatten, dass ihr Comment verschwunden ist, vielmals um Verzeihung. Da hilft nur: weiter mitmachen, es gibt noch ein paar Shirts von tollen Labels zu gewinnen. Asche auf mein weißes Shirt…
Hui. Von A Better Tomorrow haben sich gleich ein paar Neuigkeiten angesammelt, die diesen Post längst überfällig machen.
Die gute: Derzeit ist Sommerschlussverkauf bei A Better Tomorrow. Alle Shirts, die aus ihrem Designcontest hervorgegangen sind, kosten derzeit nur 19,50 statt 26 €. Versandkosten fallen bei A-B-T ja nie an. So etwa die schwer substanzenderangierte Alice im chemischen Wunderland von Mike Friedrich (links) oder die superschöne Illu “It’s a brand new morning” (rechts) von Peachbeach- W. Und das sind natürlich nur zwei. Auch ein paar ihrer Klassiker haben A-B-T wieder aufgelegt so wie das Einhörnchen, die Retro-selige 80er-Hommage “I want my Raider back!” und der gärtnernde “Tod in Rente“. Und und und ….
Die noch bessere: Für Shirtspotting-Leser gibt es nochmal 5 € pro Bestellung Rabatt mit dem eigens angelegten Coupon shirtspotting5 .
Die allerbeste: Auch A Better Tomorrow legen ein Päckchen auf den Shirtspotting-Gabentisch. Drei Leser können sich ein Shirt aus dem Contest aussuchen. Dann mal bitte ins Commentfeld und schön hinten anstellen.
Eure Aufgabe: Das bessere Morgen zu beschreiben. Das großartige Magazin Wired stellt, unterstützt von Will Ferrell, in einer wunderschönen Aufzählung obsolete Zukunftsvisionen vor (via Nerdcore). Wir haben 2010, laut unserer Kinderbücher sollten unsere Autos fliegen können, die Bürgersteige von alleine rollen, wir ganz selbstverständlich ins Weltall pendeln können und so weiter. Wie habt ihr Euch die Zukunft vorgestellt? Was ist Eure liebste Zukunftsprognose von früher, was habt ihr von 2010 erwartet? Jetpacks an und ab dafür!
So, wie angekündigt: Shirtspotting feiert drei Jahre Blogbetrieb, und das soll Euer Nachteil nicht sein. In den kommenden Wochen wird’s hier einiges abzusahnen geben. Und bevor die freundlichen Sponsoren zum Zuge kommen, wird erst mal im heimischen Kleiderschrank aufgeräumt.
Zur ersten Verlosung steht das nicht mehr käuflich erhältliche Shirt “Recognize The Legend” in Größe M, damals zu Reviewzwecken zur Verfügung gestellt von Riot Creations. Noch nicht getragen wegen mangelnder Konsolenbegeisterung. Da gibt es doch sicher weitaus würdigere Träger da draußen.
Um es zu gewinnen, hinterlasst einen Comment: Welches ist Euer liebstes Old-school-Konsolenspiel?
Bloodgold sind im Shirtspotting-Kosmos nicht neu, auch wenn die letzte Meldung schon eine Weile zurückliegt. Aus den Augen verloren hab ich dieses sympathische Kleinlabel nicht ganz, aber so viel Neues kam seitdem nicht rum. Das soll sich nun ändern: Mitgründer Simon schmeißt den Laden nun quasi alleine, und er wohnt nun bei den Shirtbloggern umme Ecke: in Berlin nämlich, wohin alle andern ziehn. Mit dem Tapetenwechsel lässt der Schwung und frische Inspiration nicht lange auf sich warten. Und so hält die Bloodgold-Seite frisches Design und neue Motive bereit, die ich nach dem nun geltenden Prinzip “Support your local artists” natürlich Euch im Bild vorstellen möchte. Da ist der Rockstar, der auf den Schultern erstrahlt wie Scheinwerferspots:
Die Checker-Mädels könnten sich mal die Wild Chequers-Tops angucken, die es wahlweise mit langen oder ganz ohne Ärmel gibt:
Und auch der neue Green Swing-Hoodie, der ein bereits tolles bloodgold-Motiv aufgreift und über die Kapuze fortführt, der soll nicht unerwähnt bleiben.
Und während ich als Webdesignnixblicker immer noch nicht weiß, wo zum Geier sich die Einstellungen für die Schriftgröße in der Sidebar befinden, dachte ich mir, ich könnte ja mal wieder was über T-Shirts schreiben, was ja Sinn der Seite ist. Bitte sehr:
Neu gestaltet ist die Seite von FAQ Clothing. Und sie schicken gleich zwei neue Kollektionen ins Rennen. Schön an FAQ ist, dass jede Kollektion eine in sich geschlossene Einheit bildet, die Serien aber voneinander kaum unterschiedlicher sein könnten.
Oben abgebildet: Zwei Stücke aus der brandneuen Serie “Transmutation”, in der Architekturdarstellungen mit anderen Bildelementen zu detaillierten Collagen verarbeitet werden. Sehr schön. Die zweite Kollektion heißt “World Cup” und abstrahiert die Landesflaggen der WM-Teilnehmerstaaten zu geometrischen Mustern, die wesentlich simpler und farbenfroher ausfallen als die Transmutationen. Klasse haben FAQ-Shirts aber in jedem Fall.