Archive for the ‘T-Shirt’ Category

Sehr geehrte Deutsche Bundesbank,

Saturday, June 12th, 2010

ich möchte Ihnen hiermit einen Vorschlag bezüglich Ihrer Dienstkleidung machen. Natürlich sehen Ihre Anzüge seriös und vertrauenserweckend aus, aus gegebenem Anlass hielte ich es aber in Ihrem Sinne für äußerst empfehlenswert, wenn im Vorstand, zumindest in der Gegenwart eines gewissen Herrn Sarrazin, folgendes T-Shirt zur verbindlichen Dienstkleidung erklärt werden würde:

Es ist erhältlich bei 3D Supply. Zusätzlich sollte noch ein gleichlautendes Schild in Herrn Sarrazins Büro, wie am besten auch in seinem privaten Haushalt, aufgehängt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Shirtspotting.com

Tocoa – Charity T-Shirts für Afrika

Friday, June 11th, 2010

Und ich hatte mir geschworen, bei diesem Fußballgedöns nicht mitzumachen. Ich könnte nur noch kotzen, wie in einem Supermarkt gerade jedes einzelne verschissene Produkt, sei es auch noch so unpassend, auf entweder a) fußballförmig, b) schwarz-rot-gold gelb oder c) Afrika getrimmt wird. Letzteres ist besonders peinlich, weil laut Markenkommunikationsspezialisten Afrika für exotische Schlemmereien und erlesene Spezialitäten wie Schokolade steht, die natürlich überhaupt nichts mit Hunger, Kinderarmut und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen zu tun haben. Nein nein, Afrika ist die schöne Steppe im Sonnenuntergang, fröhlich Fußball feiernde Dorfbewohner und das den Kontinent beschreibende Wort heißt Chakalaka. Ja, is klar.

Und jetzt kommt die Mail von Raoul rein und macht mir ein Themenangebot, das ich nicht ausschlagen kann. Das Dachauer Label cored hat die Linie TOCOA ins Leben gerufen, was für “Think of children of Africa” steht. Das ist zwar vielleicht grammatikalisch etwas fragwürdig, setzt aber von der Sache her genau am richtigen Punkt an: In Afrika ist nach wie vor mitnichten alles Party und Chakalaka, sondern die meisten Länder sind immer noch gezeichnet von Armut und AIDS. Auch im WM-Gastgeberland Südafrika, ohnehin noch eines der bessergestellten Länder des Kontinents, gibt es mehr Straßenkinder, als die Organisatoren gerne zeigen würden. Genau an dieses Gesicht von Afrika, das in den kommenden vier Wochen höchstwahrscheinlich in den Hintergrund gedrängt wird, erinnert TOCOA mit seinen T-Shirt-Designs, die ein paar sehr unschöne Fakten aus dem World Factbook in schöne Grafiken übersetzen.

Natürlich gilt hier: nicht nur labern, sondern auch machen. Deswegen spendet TOCOA pro verkauftem Shirt 5€ zweckgebunden an die Kindernothilfe. Gutes tun, Gutes tragen.

Guten Morgen! Sales Time!

Thursday, June 10th, 2010

1) Drei Worte: Threadless. Zehn. Dollar.

2) Clear Cut Case hat eine frisch bestückte Sales-Sektion, bei der Stücke von gewohnt großartigen Labels für bis zu 70% weniger angeboten werden. (Oben: Last Night von Exact Science)

Katharine Hamnett für die Meere

Wednesday, June 9th, 2010

In der Geschichte des T-Shirts, sollte sie je für irgendwen interessant genug sein, sich damit zu befassen, hat sie einen unverrückbaren Platz: Katharine Hamnett. Die bekanntesten T-Shirt-Slogans überhaupt wie “Frankie Say Relax“, “Choose Life” oder “58% Don’t Want Pershing“, ja eigentlich sogar das Prinzip Slogan-T-Shirt selbst, gehen auf die Designerin zurück.

Ihre neueste Linie ist nun leider vor dem traurigen Hintergrund der Ölkatastrophe in Florida brennend aktuell geworden: Save The Sea hat sie in ihren ikonischen Großbuchstaben auf die T-Shirts und Badebekleidung der Kollektion “Katharine Hamnett Beach” geschrieben. Es versteht sich, dass die überzeugte Umweltschützerin Sorge dafür getragen hat, dass die Textilien selbst aus organischer Baumwolle und recyceltem Polyester bei ihrer Herstellung keine allzugroße Umweltbelastung darstellen. Die Stücke sind erhältlich in der Designerkollektion bei YOOX

A propos Ölpest: wer sieben Minuten Zeit hat, sollte sich bitte dieses Video ansehen:

Happy Birthday, RIPT

Tuesday, June 8th, 2010

Ein Jahr wird RIPT Apparel heute alt. Deswegen dürfen diese Woche nochmal alle Künstler ran, die damals die erste Woche im Leben des Startups mit Designs versorgt haben.

Herzlichen Glückwunsch auch aus Germany.

Verde Styles: 1 T-Shirt = 1 Baum

Monday, June 7th, 2010

Eine Gleichung, die man so normalerweise nicht stehen lassen würde, aber das Öko-Fashion Label Verde Styles macht es möglich.

Verde Styles hat sich dem ökologisch korrekten Konsum verschrieben. Erstens pflanzen sie für jedes Shirt, das sie verkaufen, einen Baum. Oder ich schätze mal: sie lassen pflanzen, weil so einen großen Garten braucht man erst einmal. Zweitens sind auch die Designs thematisch passend, haben eine Message und sollen zum Denken anregen. Wie etwa “The Last Flight“, das das Problem der Unmengen Plastikmüll auf den Weltmeeren aufgreift: Seevögel und andere Tiere verschlucken kleine Teile irrtümlicherweise – was für die Tiere oft böse endet. Deswegen eine Möwe aus Plastikteilchen. Die Eisbärenfamilie auf schmelzendem Eis auf “Stranded” muss man hingegen wohl nicht erklären.

Auch Man O’ Warning hat eine Geschichte: Giftige Riesenquallen stellen ein ernsthaftes Problem für die Fischerei dar (zB in Japan). Auch hier spricht einiges dafür, dass das ein menschengemachtes Problem ist, das nun auf den Menschen zurückfällt. Die grüne Lunge vom Shirt rechts hingegen erinnert dann gleich an den Baum, der mit dank des Shirts gepflanzt worden ist. Das waren nur vier der Designs, es gibt mehr im Shop. Auch mehr zu lernen.

Vermutlich sind die Jungs eher neu im Business, wie man an ihrer Map-Aktion sieht: Wenn man der erste seines Bundesstaates ist, der ein Verde-Shirt bestellt, kann man sich noch ein Freishirt obendrauf legen (ist auf die US of A beschränkt). Dann möchte ich doch Amerika bitte bald grün eingefärbt sehen.Wegen internationalem Versand werde ich noch nachfragen.

Coupons für Geeks

Sunday, June 6th, 2010

Wer kennt sie nicht: Gutschein für ein Frühstück im Bett, einmal Müll runterbringen, einmal abwaschen, etc.

Dass das Konzept nach der Kindheit oder außerhalb der Ehe taugen kann, beweist nun der Chop Shop mit seinem Coupon T-Shirt. Darauf: 19 liebevoll gestaltete Coupons für Geeks, die für Dinge wie “Interesse für Blog/Twitter Account bekommen”, “Auf Arbeit eine Stunde zocken”, “Mama von Facebook fernhalten” bürgen.

Zwei Probleme dabei:

  • Die Gültigkeit ist nicht gewährleistet
  • Ausschneiden führt zu einem zerlöcherten T-Shirt.

Aber dafür sieht das T-Shirt toll aus und ein wenig Aufmerksamkeit und Gekicher wird dem Shirt garantiert auch zuteil. Alle Coupons in Großaufnahme kann man bei Chop Shops Flickr-Bildern sehen.

T-Shirt Tag 2010: Spreadshirt sucht den T-Shirt Superfan

Thursday, June 3rd, 2010

Es gibt ja inzwischen kaum einen Tag mehr im Kalender, der nicht Tag des irgendwas ist. Muttertag, Frauentag, Herrentag, Kindertag, Valentinstag, Welt-Aids-Tag, Tag des Buches, Handtuchtag, No Pants Day, Welttoilettentag, Tag der Linkshänder bis hin zum Schnitzel und Blowjob-Tag. Vor diesem Hintergrund ist ein T-Shirttag nur konsequent, obwohl ein Sommer eigentlich aus T-Shirt-Tagen zu bestehen hat (#scheisswetter, @petrus). Initiiert von Spreadshirt wird er dieses Jahr zum dritten Mal international begangen, und zwar wie immer am 21. Juni. Der längste Tag des Jahres, logisch. Wir Berliner begeben uns dazu ins Frannz in der Kulturbrauerei.

Und, obgleich nicht ganz so spendabel wie bei ersten T-Shirttag im Jahre 2008 (wir haben ja schließlich immer noch Krise), hat Spreadshirt einen großen Gewinn ausgelobt: das T-Shirt Abo. Und zwar ein wöchentliches. Über ein Jahr lang jede Woche ein neues Shirt – macht 52 Freishirts. Dessen kann sich natürlich nur ein wahrhaftiger T-Shirt Fan würdig erweisen, weswegen man das zur Teilnahme erstmal beweisen muss:

Was müsst ihr dafür tun?
Ganz einfach – zeigt uns, wie sehr ihr T-Shirts liebt. Entweder T-Shirts allgemein, oder euer ganz besonderes Lieblingsshirt. In welcher Form, und wo ihr das tut, bleibt dabei euch überlassen: schreibt in eurem Blog einen Post, veröffentlicht auf Flickr ein Foto und eine kurze Geschichte, twittert eine Ode ans T-Shirt, erstellt auf Youtube ein Video, startet eine Facebook Kampagne. Zeigt uns auf besondere Art und Weise, dass ihr der größte T-Shirt Fan seid und das Jahresabo verdient habt.

Es gibt diese 2,5 Bedingungen:
1. Veröffentlicht eure Geschichte bis zum 23. Juni 2010
2. Verwendet für eure Teilnahme den “Hashtag” (das Stichwort) #tshirtfan2010
2,5. Falls ihr etwas bei Facebook plant, hinterlasst bitte auf der T-Shirtday Fanseite auf unserer Wall einen Kommentar mit Link — sonst finden wir euren Beitrag unter Umständen nicht.

Alle anderen Beiträge, die ihr bloggt, twittert, auf Flickr einstellt oder “youtubt” spüren wir durch eine Suche nach dem Begriff #tshirtfan2010 auf — d.h. ihr nehmt dann automatisch an der Verlosung teil, wenn ihr dieses Stichwort verwendet.

Shirtspotting-Leser zu sein, ist dabei schon mal ein guter Start. Also, ran, Ihr T-Shirt-Verrückten!

Uglyful

Wednesday, June 2nd, 2010

“Mein kleines Label” – schon das klingt süß, wie Kim aus Köln ihr Baby Uglyful vorstellt. Seit einem Jahr macht sie selbst Shirts, seit kurzem ist auch ein schnieke designter Onlineshop im Netz, in dem man die guten Stücke erwerben kann. Und die sind alles, nur nicht hässlich:

Dafür, dass Uglyful noch nicht so lange am Start ist, sind schon einige Motive in vielen Varianten erhältlich. Kann gut sein, dass wir uns nochmal näher damit befassen werden. Ihr solltet es auf jeden Fall auch.

Hose runter, Schwanzvergleich

Tuesday, June 1st, 2010

Oh mein Gott. Die meinen das ernst. Inchwear bietet T-Shirts mit Längenangaben an, die sich wohl ziemlich eindeutig auf die Ausstattung in der Männerhose beziehen. Dazu gibt’s dann immer noch nen passenden Spruch.

Li: 7″ (ca. 17,8 cm), re: 9″ (ca. 23 cm)

Da unsereins die Maßeinheit Inch nicht so vertraut ist, kann hier mal eben nach dem Linealanlegen nachgesehen werden, welches Stück wohl am ehesten in Frage käme. Rundungsungenauigkeiten können da natürlich noch unterlaufen.

Lustig finde ich, dass die Shirts erst ab 6″ losgehen, was ja dem Durchschnitt entspricht. Die unterdurchschnittlich Bestückten müssen dann entweder flunkern oder sie verzichten gleich ganz. Lieber nichts versprechen, was mann nicht halten kann.

So oder so gäbe es vielleicht noch mehr Gründe, auf den Erwerb eines Inchwear-T-Shirts zu verzichten…. es mutet schon ziemlich Ballermann an, wie dieses Video zeigt:

Trinitas

Friday, May 28th, 2010

Mahlzeit. Genosse Engelmann meldet sich zurück in der Blogosphäre. Nach ein paar erfrischend internetfreien Tagen gilt es nun, die vielen Mails, die sich im shirtspotting at googlemail.com-Konto angehäuft haben, aufzuarbeiten. Aber zuerst zur schon beschämend lange wartenden Zuschrift von Fabian, einem Grafikdesignstudenten aus Stuttgart, der mit zwei Freunden das Designkollektiv Nous Sommes Des Soleils bildet. Diese haben sich einen langgehegten Wunschtraum erfüllt und ein Modelabel gegründet.

Dieses hört auf den Namen Trinitas und ist eines von der Sorte, bei denen ich nach dem ersten Blick wusste, dass ich darüber schreiben werde. Nicht nur, weil die Webseite extrem gut gemacht ist, sondern insbesondere, weil die T-Shirts total klasse aussehen und hier ein Stil verfolgt wird, den ich so noch nirgendwo gesehen habe. Ziemlich düster und morbid ist die Aura der ersten Kollektion. Irgendwie gothic, aber auch wieder nicht. Die ganzen Hörnerfiguren hätten etwa wunderbar ins neue Fanta 4-Video gepasst, das ja für (über)eifrige Illuminati-Jäger ein gefundenes Fressen darstellt. Sorry, ich schweife ab.

Die erste Kollektion Vol. 1 ist auf extra genähte T-Shirts mit etwas längerem Schnitt (und eigenen Labels) gedruckt, die Damen und Herren gleichermaßen passen sollen. Die Designs sind konsequent schwarz-weiß gehalten. Eine Kollektion (oder Vol.) umfasst immer sechs Motive. Erhältlich sind die edlen und stark limitierten Teile im Trinitas Shop für 28 € das Stück.

Und da sich die Herren ja gut auf das Visuelle verstehen, haben sie selbstredend auch ein sehr gelungenes Video geschaffen, mit dem sie ihre Stücke vorstellen. Auch dieses soll Euch nicht vorenthalten werden:

TRINITAS VOL.I from TRINITAS on Vimeo.

Review: Core

Sunday, May 23rd, 2010

In der letzten Woche flatterten bei uns die Shirts von Core in die Redaktion. Die kamen direkt von Urban-Stylistics, aus der Ecke Künstler-Shirts, genauer gesagt von dem Künstler-Label “Core”.

Meinem persönlichen Geschmäckle entsprechen die Motive zwar nicht so ganz, da ich nicht so der Surfer-Typ bin, aber dennoch gefallen sie.

Der Stoff: Man merkt einfach, dass man Qualität trägt. Also wenn ich das mit den mitgebrachten Shirts aus’m letzten Türkei-Urlaub vergleiche.. Da stecken Galaxien dazwischen! 100 % Baumwolle steht drauf und iss da auch drin und das ist zu spüren. Es ist kein billiges Lainentuch, so wie’s bei manchen meiner Shirts der Fall is. Die dicke “Konsistenz” des Stoffes gibt dem Shirt beim tragen noch ein wenig mehr Statik.

Maße: Die Shirts kamen in der Größe M, was mich etwas stutzig machte, da ich etwas länger bin (1,87). Das war aber nach der Anprobe kein Problem mehr, da die Größe M bei Core anscheinend etwas größer ausfällt. Normalerweise trage ich L. Jetzt muss ich nur noch drauf aufpassen, das meine Mum die nicht wieder einlaufen lässt (was sie allzu gerne macht, mein halber Schrank ist voll mit mir eigentlich zu kleinen Shirts. Aber ich hab’ halt die Hoffnung.. das sie irgendwann wieder.. wachsen.. Ach wasweissich, weiter im Text).

Druck: Die Motive scheinen auf unterschiedliche Arten und Weisen auf die Shirts bedruckt zu werden. Er scheint teilweise mit Flexdruck zu arbeiten, wobei ein Motiv (“Sharkey’s”) anscheinend auch mit Siebdruck behandelt wurde.

Zu den einzelnen Shirts und zum Künstler: Was gleich positiv auffiel, war das Branding. Der Labelname wird nirgendwo in den Vordergrund gedrängt, was ich persönlich sehr schätze. Zu Core lässt sich noch sagen, dass dieser anscheinend aus dem Surfer-Millieu zu stammen scheint, was die Motive vermuten lassen. Totenköpfe, das Schicksal oder Surfen bestimmen da hauptsächlich das Thema. Ein Emo-Surfer. Oder so. ;p

Riders für 22,- €. “Glück begünstigt das freie Herz” – was diese Aussage mit “Rough Riders” zu tun haben soll, verstehe ich zwar nicht ganz, aber dennoch mag ich das Motiv. Für 22,- € wäre es mir dann doch noch ein wenig zu teuer, aber wer drauf steht.. Die Mischung von Schwarz und Beesch ist auch sehr toll kombinierbar mit anderen Klamotten.

Dies ist mein Lieblingsstück. Sharkey’s, ebenfalls für 22,-€. Auch wenn ich noch nie auf’m Brett gestanden habe, und nicht auf Batik und Blumen-Muster stehe, verleiht einem das Ding doch’n bischen das Surfer-Dude-Feeling. Ich seh mich schon am See auf’m Steg chillen, mit einem gedankenverlorenen Blick der Brandung entgegen, auf die endlose See (bzw. das andere Ufer) schauend, während eine frische Brise mein voluminöses Haar zerzaust und im Hintergrund läuft “Careless Whisper “von George Michaels.

Oder auch nicht. Auf jeden Fall: Cooles Shirt!

Das erste heisst Fortune und das zweite Tiki. Beides auch für 22,- Öcken. Als ich das “Fortune hates me” gelesen habe, musste ich irgendwie lächeln. Ou mann, wie sehr das passt..  Das Tiki-Shirt ist das einzige der vier Motive, das auf der Rückseite abgedruckt ist. Das wird spätestens bei der nächsten Strandparty oder im Urlaub ausgepackt, wenn ich meine geschundenen Füße endlich wieder in den warmen Sand eines sonnigen Strandes geparkt habe.

Letztendlich kann ich sagen: Tolle Shirts. Vom Design auch nicht so der Standard H&M, C&A Kitsch den man täglich serviert bekommt. Teilweise sonnig, teilweise düster; würd echt gerne mal den Typen kennenlernen, der sich solche Motive ausdenkt. Entweder vollkommen schizophren oder genial. Wahrscheinlich irgendwas dazwischen. Auf jeden Fall: Für den, der auf anständige Shirts steht, sehr zu empfehlen. Außerdem sind die Preise auch sehr akzeptabel, besonders, wenn man auf die Qualität schaut.

Fazit: Immer wieder gerne!

(Nicht nur) für Comic-Fans: Fistful Apparel

Thursday, May 20th, 2010

Eine sehr coole und wärmstens zu empfehlende Adresse für Freunde der neunten Kunst: Fistful Apparel ist ein Projekt aus dem Hause Calavera Comics, bei denen ebenjenen das Herz aufgehen sollte. Die Initiatoren von Calavera, Alexis Ziritt und Mark Malazarte, haben ihr Baby ständig erweitert und nun beschlossen, der Apparel-Sektion ein eigenes Dach zu bauen. Unterstützt durch weitere Grafikkünstler wie Mike Houlihan wurde Fistful Apparel ins Leben gerufen, und die Shirts sehen doch sehr vielversprechend aus:

links: Batichica, rechts: Dudes

links: Lonerider, rechts: Grlzz

Leucht und blink – Joyshirts 2.0

Saturday, May 15th, 2010

Die aktiv leuchtenden Shirts von Joyshirt habe ich ja schon vor einer Weile besprochen. Einen klassischen T-Qualizer habe ich sogar selbst zu Hause, und das Shirt, das ich nur zu ganz besonderen Anlässen trage (Auftritte oder Auflegen o.ä.), sorgt immer zuverlässig für einige Aufmerksamkeit.

Dafür muss man in Kauf nehmen, dass man das gute Stück von Hand waschen muss, da das Panel nicht so gerne geknickt und geschleudert wird. Überhaupt ist das Teil nicht unbedingt das Wohlfühl-Stück, da man ja noch ein Kabel auf der Haut trägt und das Batteriefach auch nicht nichts wiegt. Den Showeffekt ist es allemal wert.

Eine nützliche Innovation in diesem Bereich hat Joyshirt zu vermelden: das Leuchtpanel, das nicht mehr fest am Shirt angenäht ist, sondern mit Klettverschluss angebracht:

Das ist also durchaus praktisch: die sensible Technik einfach abnehmen, der Rest kann ganz normal in die Maschine. Damit Ihr seht, wie das in Action aussieht, haben Joyshirt auch ein paar Youtube-Vorschauvideos bereit gestellt (zum Glück, da die Bilder auf der Seite nicht besonders viel taugen). Hier ist zum Beispiel ein soundaktives, das auf Lautstärkepegel reagiert: je höher die Amplitude des Umgebungsschalls, desto mehr Bereiche des Panels blinken auf:

Die maschinenwaschbare 2.0er-Version eines Shirts gibt’s in einigen Designs für Jungs & Mädels für 39,80 €, die letzten Exemplare der 1.0er-Version werden derzeit ab nur 9,90 € verramscht.

And then there was.. Music

Monday, May 10th, 2010

Wie wir sie doch lieben. Und was wären wir Menschen bloß ohne sie. Musik. Seit dem Beginn der Zeitrechnung verbindet sie Völker und Nationen- weltweit. Türken können genauso deutsche Hertha-Gesänge mitgröhlen, wie Deutsche zu Halay tanzen können. Wirklich! Is’ so. Musik verbindet!

Wie gesagt: I love it. Eine der tollsten Erfindungen der Menschheit. Doch Schluss mit hören, ’s wird langsam Zeit, sie auch mal zu tragen. Hier ‘ne kleine Musik-themed-Collection, passend zum Karneval der Kulturen, auf der am 23. Mai in Berlin wieder die allerverschiedensten Kulturkreise zusammenkommen werden, um zu essen, zu tanzen und zu musizieren:

Radio-Activity (Spread Music Love) von Threadless – 12 €

Boom Box von Threadless – 18€

Personal Soundtrack Shirt - 29,95 $

Personal Soundtrack Shirt bei ThinkGeek – 29,99 $

Ein Shirt, das Sounds abspielen kann! Verdammt?! Das sollte ein Aprilscherz sein, aber die Leser von ThinkGeek (übrigens der Onlineshop für Nerds) wollten das Teil uunbedingt in Real-Life sehen, und da ham’ses einfach gemacht! Musik kommt da entweder mit ner SD-Karte rauf, oder ihr stöpselt das Ding directly in your MP3-Player.

Ich find das sooo Cool, und: ich will es sofort! (Bin aber so broke, das ich das Teil wahrscheinlich wieder vergessen haben werde, wenn ich mal wieder flüssig sein sollte..)

Naja. Egal. Bin mich dann mal wieder abregen. Bleibt musikalisch!