ich möchte Ihnen hiermit einen Vorschlag bezüglich Ihrer Dienstkleidung machen. Natürlich sehen Ihre Anzüge seriös und vertrauenserweckend aus, ausgegebenemAnlass hielte ich es aber in Ihrem Sinne für äußerstempfehlenswert, wenn im Vorstand, zumindest in der Gegenwart eines gewissen Herrn Sarrazin, folgendes T-Shirt zur verbindlichen Dienstkleidung erklärt werden würde:
Es ist erhältlich bei 3D Supply. Zusätzlich sollte noch ein gleichlautendes Schild in Herrn Sarrazins Büro, wie am besten auch in seinem privaten Haushalt, aufgehängt werden.
Wer kennt sie nicht: Gutschein für ein Frühstück im Bett, einmal Müll runterbringen, einmal abwaschen, etc.
Dass das Konzept nach der Kindheit oder außerhalb der Ehe taugen kann, beweist nun der Chop Shop mit seinem Coupon T-Shirt. Darauf: 19 liebevoll gestaltete Coupons für Geeks, die für Dinge wie “Interesse für Blog/Twitter Account bekommen”, “Auf Arbeit eine Stunde zocken”, “Mama von Facebook fernhalten” bürgen.
Zwei Probleme dabei:
Die Gültigkeit ist nicht gewährleistet
Ausschneiden führt zu einem zerlöcherten T-Shirt.
Aber dafür sieht das T-Shirt toll aus und ein wenig Aufmerksamkeit und Gekicher wird dem Shirt garantiert auch zuteil. Alle Coupons in Großaufnahme kann man bei Chop Shops Flickr-Bildern sehen.
Nachtrag: ich will ja nicht gemein klingen, aber hat es nicht irgendwie was zu sagen, dass von diesem Shirt die XL- und XXL-Jungsgrößen zuerst ausverkauft sind… ?
Ich hab vorhin ein älteres ZEIT-Magazin über die Frage, was “Typisch jüdisch” ist, gelesen. Und auch wenn mir die Frage nach ein paar Seiten auf die Klötze gegangen ist, nehm ich das einfach mal zum Anlass, Kosher Ham vorzustellen. Eher so als Kuriosum denn als wirkliche Empfehlung. Ist das doch die größte Fun-T-Shirt-Seite mit einem Angebot, das auf die jüdische Gemeinde zugeschnitten ist. Quasi Busted Tees in nicht ganz so lustig, aber dafür koscher. Vielleicht trägt ja in den USA der ein oder andere Rabbiner eines der folgenden T-Shirts unter dem Anzug:
Was ich aus dem Magazin gelernt habe: Wenn man über diese Shirts lacht: selber schuld. Wenn man über diese Shirts nicht lacht: auch selber schuld. Und wenn man meint, man würde bessere T-Shirts machen können, dann ist man typisch jüdisch.
Davon ab: mir ist es nicht unbedingt ersichtlich, warum man unbedingt solche Shirts braucht, selbst als überzeugter und gläubiger Jude. Aber ich bin fast sicher, dass jüdischer Humor feiner geht. Zum Beispiel also der witzigste Jude der Welt, Jon Stewart (der unbegreiflicherweise nicht im Zeit-Magazin vorkam), der hier mit seinem großartigen Sidekick John Oliver über Hannukah vs. Weihnachten aufklärt:
Auch wir wollen mal Osterhase spielen und Euch auf die Suche schicken:
Aufgabe: Irgendwo in den Blogeinträgen des Jahres 2010 ist ein rotes Ei versteckt. Darauf hinterlegt ist ein Mailing-Link. Den klickt Ihr einfach an – es ist wichtig, dass Ihr die Betreffzeile unverändert lasst, damit wir wissen, dass das Ei auch ehrlich gefunden wurde. In die Mail schreibt Ihr Eure Adresse.
Der Gewinn ist eines der vier abgebildeten Shirts vom Blogeintrag über Phalanx Apparel, das wir gerne an Euch weitergeben. Achtung: es handelt sich um ein Herrenshirt der Größe M. Wegen seiner engen Passform (American Apparel) und dem längeren Schnitt geht es vielleicht auch für S- und sehr schlanke L-Träger.
Einsendeschluss: nach Ostern, also am 6.4. wird unter den Einsendern ein Gewinner ausgelost.
Um’s mal im bester Doktor-Sommer-Manier auszudrücken: Ein Vorzeitiger Samenerguss ist ein häufiges Problem unter jungen Männern.
Der Kondomhersteller Durex hatte da eine Idee, die wie alle genialen Einfälle, eigentlich ziemlich simpel ist: dort, wo die Action stattfindet, garantierte boner killer anzubringen: nämlich auf Kopfkissenbezüge aufgedruckt. Also, da wir Männer ja ziemlich visuell funktionieren, funktioniert das vielleicht sogar besser als in Momenten des höchsten Drucks an die Unterwäsche von Claudia Roth o. ä. zu denken. Ich sähe beim nochmaligen Betrachten der Bilder allerdings eher die Gefahr, in Gelächter auszubrechen …
Byte byte love … ein Shop mit klarer Ausrichtung: T-Shirts und Sachen für Geeks und Gamer sollen ihr Stück vom Longtail-Kuchen sein. In etwa so wie die T-Shirt-Sektion von ThinkGeek, wobei es bei Bytelove natürlich auch allerlei lustig-nerdige Spielereien im Sortiment gibt, wie etwa den Duschvorhang mit dem draufgedruckten Periodensystem der Elemente oder allerlei USB-betriebenes Zeugs für den Bürokrieg.
Gut, aber hier solls ja um Kleidung gehen.
Luises Angebot, mal ein Bytelove-Stück zum Testen zur Brust zu nehmen, nahm ich natürlich gerne an, und für das Motiv musste ich auch nicht zweimal überlegen. Also, nach kurzer Zeit war das Päckchen dann da, und das Shirt sieht so aus:
Über das Motiv “Resembles Pacman” musste ich schon damals sehr schmunzeln, als ich Anticlothesvorgestellt habe. Ich gestehe, dass ich als höchstens seminerdiger Nerd einer nachgewachsenen Generation nur sehr wenig PacMan gespielt habe, aber im Studium dafür so einige Tortendiagramme zu Gesicht bekommen habe. Wer jetzt als erstes auf dieses Motiv gekommen ist, kann ich nicht sagen. Überhaupt sieht man im Bytelove-Sortiment so einige Motiv-Überschneidungen mit anderen Shops… aber in der T-Shirt Welt klaut eh jeder von jedem, und gute Ideen können halt nur einmal gehabt werden. Dafür braucht man bei Bytelove schon mal keinen internationalen Versand zahlen.
Das Shirt selbst überzeugt. Als Rohware dient offenbar Continental Clothing. Besonders Freunde macht natürlich das eingenähte Label, das vorne das Logo ziert und hinten eine schöne Weisheit offenbart:
(Die Striche kommen vom Scannen!)
Der Druck kommt ziemlich scharf raus. Aufgrund dessen, wie sich der große Pacman verhält, wenn man das T-Shirt faltet und weil die Fläche gar so homogen gelb ist, nehme ich mal stark an, dass hier Flexdruck verwendet wurde. Das heißt: eine etwas dickere und deutlich fühlbare Beschichtung, die aber sehr langlebig und farbstabil ist.
“Sieht aus wie Pacman” gibt es für 22€ im Bytelove-Shop und wird von Shirtspotting mit einer Empfehlung versehen.
Wie das Prinzip der natürlichen Auslese bei Pflanzen funktioniert, zeigt AKrapf mit seinem Design Forest Dumb bei A Better Tomorrow. Der Einführungspreis von 22 € gilt nur heute.
T-Shirt-Shops, die ihre Designs jeweils nur einen Tag lang zu kaufen anbieten, gibt es mittlerweile einige: Ript, Shirt w00t!, TeeFury, LolMart Shirts (dazu schreib ich bald noch was).
Neu: Tee48h, die den Rhythmus etwas verringern und nur alle 48 Stunden das Sortiment auswechseln. Deren Shirts kosten in der Regel günstige 10€. Sie sind noch relativ neu auf dem Markt. Deswegen stellen sie sich mit einer speziellen Aktion vor, indem sie mal eine Ausnahme machen: 9€ kostet der Liegerad-ET. Und ja, auch als Longsleeve! Dafür erweitern sie das Angebot auch auf 48 übers Wochenende. Der Countdown läuft!