Fairliebt
… ist wohl eines der schlimmeren Wortspiele, die in der T-Shirt-Welt unterwegs sind. Das muss ich erst mal so sagen. Der Rest an diesem Label aus Hamburg geht allerdings ziemlich in Ordnung. Und natürlich ist es auch nicht rein um des Wortwitzes wegen, dass das Wörtchen “fair” im Namen auftaucht, nein, auch hier ist es Programm. Fairliebt-Shirts sind mit der Idee angetreten, Mode in anders zu machen. Dass ökologische und fair gehandelte Textilien aus der Hippie-Eso-Räucherstäbchen-Ecke befreit werden und überall schick und salonfähig sind, würde ich ja sogar als den T-Shirt-Trend 2007 bezeichnen. Mathias und Wiebke, die zwei Köpfe hinter Fairliebt, sind im Winter 2005 mit dieser Idee angetreten. Eine Designerin und ein Betriebswirt, das ist wahrhaftig ein Dream Team für ein Modelabel. Die beiden legen Wert darauf, dass exclusive fair trade-Mode für jedermann erschwinglich ist. Und so kommt ein Shirt, dessen Baumwolle unter zertifiziert ökologischen Bedingungen in Kenia angebaut wird, zu einem tatsächlich für alle fairen Preis von 20€ in den Handel.
Die Designs von Wiebke sind grafisch und farblich reduziert und dabei doch verspielt. Neben dem eigenen Motiv-Angebot kümmert sich fairliebt auch um T-Shirts für ihre Kooperationspartner, die Plattenlabels “Records n Me”, “Audiolith” und “Unterm Durchschnitt”. Hier sind meine Favoriten:
vlnr: Bahn 9 (Minigolf rules!), Cpt. Planet (ein Anglerfisch), Baumhaus
Schon ne runde Sache mit noch einigem Potenzial für die Zukunft.
Witzig: auf YouTube sind sie sogar mit eigenen fairliebt-Werbespots unterwegs.
Categories: Made in Germany, T-Shirts, Ökologisch







Philipp Schreiber
Ahh, da sind ja die Kollegen von fairliebt. Ich inspiziere die beiden sympathischen Genossen auch gerade für einen Artikel. Mir gefallen die puristischen und zurückhaltenden Designs sehr.