Interview mit Yack Fou
Yack Fou begegnete einem über die letzten Jahre immer wieder mal: Ihre Shirts als gerne getragenes Ausgehgewand in Berliner Clubs, ein abgefahrenes Design hier, ein Flohmarktstand da. Nun scheinen sie es mehr denn je wissen zu wollen. Zum einen wurde ihre Website neu designt und übersichtlicher, funktionaler und vielseitiger. Besonders schön: Quasi in Echtzeit können die Fans teilhaben an neuen Entwürfen und sich via Comment schon zu Shirt-Entwürfen in Frühstadien äußern. Der Kontakt zum Kunden wird bei Yack Fou groß geschrieben, und sie geben gerne jede Menge Einblicke behind the scenes. Zudem gehen sie die Öffentlichkeit nun auch aktiv an, was wohl die Vielzahl der Blogbeiträge erklärt, die den YackFous in den letzten zwei Wochen gewidmet wurden. Hinzu kommen so einige Neuzugänge im Sortiment. Gerade scheinen Yack Fou einen gewissen Spaß an einfachen geometrischen Körpern und flächigen Allover-Prints zu haben.
![]()
![]()
![]()
Aber natürlich spielen die kruden Illustrationen der beiden weiterhin eine wichtige Rolle. Sichtlich haben die Jungs alle Hände voll zu tun. Schön also, dass Martin trotz Diplom-Stress und Shop-Verwaltung noch die Zeit gefunden hat, mir ein paar Fragen zu beantworten:
Shirtspotting: Stell mal bitte kurz YackFou vor. Personell wie auch die Seite.
Martin: YACKFOU ist eine Berliner Designschmiede, die sich hauptsächlich des Mediums T-Shirt widmet. YACKFOU besteht aus Tobias (im Bild re.) und mir.
Macht ihr alles alleine, oder sind noch andere Personen beteiligt?)
Den Hauptteil machen wir alleine, aber uns unterstützen immer wieder Praktikanten, Freunde und Familia.
Ist YackFou noch im Hobbystadium oder ist es Eure Hauptbeschäftigung?
Tja, besser gesagt, das Hobby zum Beruf gemacht. Es ist soviel zu tun, dass wir uns keine Arbeit (zeitlich) leisten können neben YACKFOU, aber so richtig leben können wir noch nicht richtig davon :-(
Was zeichnet YackFou-T-Shirts aus? Was würdet ihr sagen macht Euren Stil aus?
Ich glaube, dass sich unser Stil dadurch auszeichnet, dass wir keinen durchgehenden Stil haben. Es ist alles bunt, aber manchmal auch grau, oft schrill, aber auch leichte Untertöne, viel Witz, aber auch Ernst.
Also alles dabei.
Wie werden die Shirts hergestellt? Druckt ihr selbst? Und worauf?
Die Shirts selbst sind von American Apparel, da wir schon sehr viel Wert darauf legen, dass sie auf der einen Seite qualitativ hochwertig sind, aber eben auch fair produziert. Der Druck ist ein Siebdrucktransfer, der in Auftrag gegeben wird. Was nicht immer so war, denn wir haben ja früher selbst gedruckt, aber leider nicht professionell genug… naja.
Ihr bedient verschiedene Verkaufskanäle, natürlich zuerst über Internet, aber auch über Reseller wie auch Euren regelmäßigen Flohmarktstand. Wie sind Eure Erfahrungen mit den jeweiligen Möglichkeiten?
Der direkte Kontakt zum Kunden über Märkte und Messen ist natürlich der beste und am eindrucksvollsten, da wir mal sehen, was den Leuten gefällt und wie sie zu unseren Sachen stehen. Übers Internet ist das Tolle, dass man in der ganzen Welt Freunde unseres T-Shirtshops finden kann, und was die Reseller angeht: von irgendwas muss man ja leben.
Nun ist der Relaunch der Seite erfolgreich über die Bühne gegangen. Welche Projekte stehen als nächstes auf Eurem Programm?
Ab nächsten Jahr wird es wieder vermehrt neue Shirtmotive geben, aber wollen wir uns auch mal anderen Druckmedien widmen, so wird es hoffentlich auch andere Objekte geben (evtl Taschen, Gürtel, Geldbörsen,
etc…)
Dann also toi toi toi, auf dass sich die Mühe auch mal auszahlen möge …
Categories: Interview, Made in Germany, T-Shirts




horse shirt
i am not able to understand the language !
Neue YACK FOU-Kollektion « Shirtspotting - der T-Shirt-Blog
[...] Lass es krachen, Tiger! Wer will, kann nochmal in das YackFou-Interview vom vergangenen Jahr [...]