No really, it's up to you

by on November 19th, 2007
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Radiohead haben mit ihrem ersten selbstvertriebenen Album eine ziemlich große Welle im Internet geschlagen. Ihr Album “In Rainbows” gilt nun als Totengesang der Musikindustrie, dadurch, dass sein Vertriebsweg über den Eigenhandel bzw. das Internet die Plattenfirma schlichtweg überflüssig gemacht hat. Nunja, ganz dann auch nicht, schließlich kommt das Album zu Silvester (?) doch noch über konventionelle Vertriebsstrukturen als Einfach-CD in die Läden. Einer der interessantesten Aspekte an der Geschichte war jedoch das Experiment, den Fan den Preis für den Download selbst bestimmen zu lassen. Hier sollte sich offenbaren, was Musik eigentlich noch wert ist. Anders als bei Tonträgern, für die noch ein gewisser Herstellungsaufwand gerechnet werden muss, sind die Ausgaben für digitale Musik (Serverkosten) zu vernachlässigen. Vorausgesetzt, man lässt Studiokosten etc. außen vor, wie es Downloader in ihren Treiben nun mal tun.

Radiohead-Shirt

Mutig ist es daher, das “Zahl-was-du-willst”-Prinzip auf die T-Shirt-Welt zu übertragen, weil da ja auch feste Produktionskosten im Spiel sind. Tasty T-Shirt wagt sich daran. Versuchsobjekt ist ein, wie soll es anders sein, Radiohead-Shirt. “How much did you pay for the_Radiohead album?” steht darauf zu lesen. (Dass es sich dabei um “In Rainbows” und kein anderes ahndelt, machen das Design und der Kontext klar). Und man zahlt – zusätzlich zu einem Dollar für Porto und Verpackung – gerade so viel man will, und wenn es nichts ist. Irgendwie klar, dass es sich dabei um eine Sparvariante von Shirt handelt, schlichte Schrift, schwarz auf weißes Shirt der Mittelklasse (Hanes oder Anvil). Und: es gilt vermutlich nur für Kunden aus den USA. Ich habe es vor allem wegen des Informationswerts gebloggt, weil spannend find ich die Aktion allemal.

(Via So many shirts and only one body)


Categories: Abwegiges, Contests & Aktionen, Musik, Nachrichten, T-Shirts, Zukunftsmusik

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