Review: Nevermore von Akumu Ink
Post aus Montreal, Quebec, Kanada! Und so schnell!! Obwohl der Umschlag einmal um die Welt gereist ist, hat er gerade mal eine Woche gebraucht. Auf ihn waren 14 (!) zum Teil recht hübsche kanadische Briefmarken gepflastert.
Innen: Ein Shirt, gewickelt um ein Stück Pappe (gut, wegen der Form), sowie ein Aufkleber. “Nevermore” heißt das gute Stück von Akumu Ink. Natürlich inspiriert vom E. A. Poe-Klassiker “The Raven“. Gedruckt ist der Rabe schwarz auf schwarz, ich musste jetzt gerade mal an den Tonwerten herumspielen, dass er auf dem Foto gut zu erkennen ist. Je nach Lichteinfall hebt er sich (scheinbar) grau ab, weil der Druck glänzend reflektiert, anders als der Stoff, aber eigentlich ist die Druckfarbe schwarz.
Der Labelaufdruck nimmt hinten auf dem T-Shirt ganz unbescheiden einen großen Bereich ein. Unkonventionelle Stelle, sieht aber cool aus. Wen ein derart prominentes Logo stört, sollte es halt vorher wissen.
Für den Druck selbst verwenden Akumu Ink eine dicke Farbe, sind sogar plastisch leicht fühlbar. Das heißt: das wird ne Weile halten. Die Ränder sind gestochen scharf abgegrenzt.
Zum Shirt selber: American Apparel 2001 guy’s classic tee. Muss man nicht viel dazu sagen, ist also ne Bank.
Was ich aber bislang noch nie bekommen habe: ein mit Füller handgeschriebenes Label. Dieses ist in Form eines Totenzettelchens gehalten (oder wie heißt das, was die Kühlhausbewohner in den Krimis immer um die Zehen gebunden haben?). “Name des Verstorbenen”, “Todesdatum”, “Todesort” und Todesursache” wird für jedes T-Shirt von Hand ausgefüllt, hinten drauf haben sie dann noch ein paar persönliche Grußworte hinterlassen. Aaaaaawwww! Ist das sweeeeet!!! Makaber eigentlich, aber einfach eine gute Idee. Zumal ist dieses Label noch mit roter Farbe und Kaffee (?) bekleckst, zwecks authentischerem Aussehen.
Fazit: Das Shirt ist prima. Das Beiwerk hat mir aber fast noch mehr Freude bereitet. Diese kleinen Extras unterscheiden meiner Meinung nach die reinen Versandhändler von den Herzensangelegenheiten. Dora und Joey, die dieses kleine Label im Alleingang betreuen, stecken in ihr Projekt so viel Liebe und Hingabe, dass man darüber den Horror-Touch immer wieder vergisst, so liebenswert kümmern sie sich um alles.
Categories: Persönliches, Review, T-Shirts







marcoola
Also, da kann ich, bis auf die Lieferzeit, voll und ganz zustimmen. Hab mir damals das Grinsekatzen T-shirt bestellt. http://www.akumuink.com/page011.html
Der Versand hat 6 Wochen gedauert. Das war mir vorher aber klar, von daher war es eine schöne Überraschung als das Shirt hier war. Bei mir waren es glaube ich 17 Briefmarken!