T-Shirts im Abo: T-Post

October 20, 2009 on 12:17 pm | In Review, T-Shirt, T-Shirts | 2 Comments

Auch eine tolle Idee: das T-Shirt als Zeitung. Wer Abonnent von T-Post wird, bekommt alle sechs Wochen ein Shirt zugeschickt, das es danach nie mehr zu kaufen geben wird. Jedes greift eine Newsmeldung auf, die auf der Frontseite von einem Designer (jedes Mal ein anderer) in ein Motiv umgesetzt wird.

Die noch aktuelle Ausgabe heißt “Spare A Square?” und ist mir freundlicherweise zum Testen zugeschickt worden. Wenn man das Shirt aus der Packung zieht, kann man erst einmal den Text dazu lesen, zudem Infos über den Designer und das Impressum. Wie bei einer Zeitung eben.

Aufgefaltet, umgedereht … Moment, wo ist das Motiv? Ach so, auf links gezogen. Einmal umkrempeln, voilà:

Das isser, der gute altbekannte Che Guevara, zusammengesetzt aus … Klopapierrollen! Wieso das? Das erfährt man beim Lesen auf der Innenseite oder auch auf der Website. Der Hintergrund ist eine Meldung, dass Kuba unter einem akuten Klopapier-Notstand leidet. Klingt wie ein dummer Witz, ist aber keiner, besonders, wenn man betroffen ist. Besonders interessant finde ich, wie sich die Kubaner hier behelfen:

Jorge Sapingo, a Cuban official in charge of providing toiletries to consumers has even asked the Cuban Communist Party newspaper, Granma, to print editions without pictures of their leadership so “citizens who are loyal to our socialist motherland can feel free to remain clean without showing disrespect to revolutionary leaders.”

Apparently, using newspapers photos aren’t the only paper citizens have been using in the toilet even before the The Cuban T.P. Crisis. According to an anonymous blogger, Cuban university history books are often missing entire pages that once contained images of communist leaders and, we’re guessing, George W. Bush.

Diese Randmeldung wäre mir auf jeden Fall entgangen, wenn ich dieses T-Shirt nicht bekommen hätte.

Für das Design zeichnet sich dieses Mal der Schweizer Stefan G. Bucher zuständig, ein Mann, der es schon zu seinem eigenen Wikipedia-Artikel gebracht hat, wie das Shirt hervorhebt.

Am Shirt selbst gibt es nichts zu meckern, American Apparel und Siebdruck, und wenn der optische Eindruck hier nicht so gut ist, dann liegt das wieder an der mangelnden Qualität meiner Kamera und meinen photgraphischen Unzulänglichkeiten.

Also, eine höchst originelle Sache, dieses T-Post. Und ich möchte auch noch gerne dieses Video zeigen, in dem die Macher die Idee von T-Post vorstellen:

Und jetzt noch schnell einschreiben, die nächste Ausgabe kommt nämlich schon am 23. Oktober.

2 Comments »

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  1. [...] dass es bei ihnen gerade ein drei-Monats-Abo von T-Post zu gewinnen gibt, das ich ja hier auch schon mal vorgestellt habe. Heißt: drei Monate T-Shirts frei Haus, immer mit einem interessanten Background, gestaltet von [...]

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