Posts Tagged ‘art’

Arteest: 1 Künstler, 1 Monat

Saturday, November 6th, 2010

Ein nettes Konzept, das arteest aus Frankreich da verfolgt: Kunst, bevorzugt von Street Art-Künstlern, wird in sehr limitierten Editionen auf T-Shirts gebracht. Jeden Monat wird ein neuer Designer gefeaturet und seine Shirts sind dann auch nur in diesem Monat erhältlich. Derzeit ist es das britische Designer-Pärchen Rude, das drei Shirts designt hat, eine Serie zum Thema Glück. Zwei sind Typo-Shirts, das dritte ist der oben abgebildete, recht nette und detailverliebte “Balloon“.

Die Shirts sind in einer exklusiven Hunderter-Auflage hergestellt, wie gesagt nur jeweils einen Monat lang erhältlich. Auch schön: für jedes verkaufte Shirt spendet arteest einen Euro an die Organisation Aide et Action, die sich darum kümmert, die Bildungsbedingungen in bedürftigen Ländern zu verbessern.

Heilige Maria Mutter Gottes…

Wednesday, September 1st, 2010

… das neue Stück bei LTD Tee sieht ja großartig aus!

Das Shirt kann man ab jetzt bis zm 5. September vorbestellen, dann kommt es in der Spezialbox mit einem handsignierten Druck von Designer Adam Jackson.

Mal wieder vorbeigeschaut bei Tilteed

Monday, August 30th, 2010

Tilteed sind eine weitere hervorragende Designcontestseite, die hier schon mal erwähnt wurden, aber so viel wunderbare Shirts hervorbringen, dass sie Dauerbeobachtung durch RSS-Reader oder wenigstens Newsletter absolut verdienen. Exemplarisch sei hier zum Beispiel mal “Taking the long road home” von againstbound vorgestellt – der Bumerang, der zwar wieder nach Hause zurückkommt, dabei aber den einen oder anderen Umweg nimmt. Wunderbar. Und es werden eh noch zu wenig Bildergeschichten auf T-Shirts getragen.

Neben dem ständigen Contest haben Tilteed eine neue Linie gestartet: Tilteed Limited Shirts werden kuratiert, das heißt, gezielt von Motivscouts ausgewählt. Und die sind nach Ablauf der 72stündigen Verkaufsfrist auch tatsächlich nicht mehr zu bestellen, sonst müsste man dit Janze ja auch nicht limited nennen. Gerade ist das Motiv “Fall Guy Gus Vs Komodo Canyon” vorzubestellen – und das zum ziemlich sehr fairen Preis von 12 $. Aber eigentlich ist der ganze Shop eine einzige Fundgrube guter Ideen. Musste also mal wieder drauf hingewiesen werden.

Yack Fou-Shirt zu gewinnen

Friday, August 27th, 2010

Nun ja, die Geburtstagsparty hat sich nun wegen erniedrigter Postingfrequenz etwas sehr lange hingezogen, aber Spaß hat’s trotzdem gemacht. Wir präsentieren das letzte zu gewinnende T-Shirt für dieses Jahr, und das ist allerdings ein hübsches Schmankerl: Yack Fou stellen uns ein Shirt – und ihre neue Kollektion vor. In Berlin kann man ja praktisch nicht auf die Straße gehen, ohne dass einem ein YF-Shirtträger begegnet. Und das wird sich mit den neuen Stücken gewiss nicht ändern.

Wöchentlich kommt seit Ende Juni ein neues Stück zum exklusiven Einführungspreis von 29,90 € (5 € weniger als sonst) hinzu. Einiges Schönes ist da schon im Shop, mein Favorit ist der traurig guckende Mond von “Für Neil“.

Ein Shirt nach Wahl geht also an Euch. Dazu müsst ihr nur in die Comments einen schönen Schüttelreim oder eine lustige Wortdrehung nach Vorbild des “gemischten Doppels” im SZ-Magazin posten. Jedes Users Sein endet, wenn er hier nichts einsendet!

Review: Letter from John

Sunday, June 28th, 2009

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Letter From John – Der Johannesbrief? Nein, hier ist nicht der Apostel gemeint. Jener John, der hier die Briefe in T-Shirt-Form an die Welt herausschickt, heißt mit vollem Namen John M. Tootabeanie und hatte eine – nun ja, zumindest originell Idee für sein Labelkonzept. Das Bild oben erklärt es eigentlich schon: John nimmt Grafittis, Zeichnungen und Schmierereien aus öffentlichen Toiletten als Motive und macht sie unsterblich, bevor der Mann mit dem Butyrolactonreiniger es wegwischt.

Das Ergebnis: T-Shirts, deren Aufdruck genauso random (es gibt kein adäquates Wort in unserer Sprache) aussieht, wie er entstanden ist. Was nicht unbedingt schlecht ist, es ist halt ein Stil. Zwei Exemplare sind hier zum Testen eingegangen:

Love To Be Hated

Love To Be Hated

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B-Boy

Die Shirts selbst kommen ohne Label, weswegen ich nicht sagen kann, welche Rohware zum Bedrucken genommen wurde. Der Stoff ist fest und etwas grober, könnte etwa Fruit Of The Loom oder so etwas sein. Das untere gefällt mir eindeutig besser vom Motiv her. Vielleicht ist auch die Variante weiß auf schwarz die bessere, gerade bei einem Motiv wie Love To Be Hated. Alle Shirts sind in beiden Versionen – also schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz- erhältlich. Mehr Farben gibt es nicht.  Vermutlich hält John sein Angebot bewusst so minimalistisch, um dem Geist der Vorlagen gerecht zu werden. Die Originalgraffitis kann man übrigens auch in einer Galerie bewundern.

So, nun der interaktive Teil: Leider habe ich in der Kommunikation mit John vergessen, unsere Größen anzugeben. Dabei hat John wohl den deutschen Wohlstand etwas überschätzt und L und XL-Shirts in die Röhre (ja, die kamen in einer Rolle!) gestopft.

Wer also XL trägt und findet, dass er es liebt, gehated zu werden, der kann einen comment hinterlassen (oder eine Mail an shirtspotting at googlemail punkt com schreiben) und ein Angebot zum Tausch machen – muss nicht textil sein, nur bitte größer/ gleich Versandkosten.

Neuer Gutschein von Clear Cut Case

Wednesday, June 24th, 2009

Clear Cut Case – da muss ich eigentlich nichts zu sagen. Jedesmal, wenn man als T-Shirt-, Grafik- und Designliebhaber auf ihrer Seite verweilt, juckt es einen schon in der Kreditkarte. Der liebe Sven war so gut und hat für Shirtspotting-Leser nochmal einen exklusiven Gutschein bereitgestellt, mit dem ihr 5€ Nachlass auf Eure Bestellung bekommen könnt. Hier ist er:

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… und gilt bis zum 31.08.2009

Hier noch zwei unglaublich gute T-Shirts von Imaginary Foundation, die, da sind Sven und ich uns auch einig, vielleicht das beste T-Shirt-Label der Welt sind: Ribbon für die Jungs,  Create Beauty für die Damen, beide erhältlich bei CCC.

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Neue Scribtees – versandkostenfrei

Monday, June 22nd, 2009

Auch bei Scribtee gab es in letzter Zeit ein paar schicke Neuzugänge im virtuellen Regal:

I Wanna Be A Spaceman

I Wanna Be A Spaceman

I Wanna Be A Spaceman ist ein Shirt für all jene, die sich in ihren Kindheitsträumen als Raumfahrer oder etwas ähnlich Großes gesehen haben, und dann statt im Raumanzug nur im C&A-Anzug gelandet sind und letztlich doch nicht über den örtlichen Sparkassenschalter hinaus gekommen sind.

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Don’t Stop Playing

Don’t Stop Playing von JonEz! ist eine Homage an Kassetten, die heute eigentlich niemand mehr braucht, aber auf T-Shirts einfach immer noch geil aussehen.

Lulu & Jimi T-Shirt

Lulu & Jimi T-Shirt

Lulu & Jimi – Ice Cream Love ist das Gewinnershirt aus dem Contest zum Film Lulu & Jimi von Oskar Roehler. Sehr schick geworden!

Wer nun eines der schicken Teil besitzen will, der beeile sich, vor Freitag den 26.6. zu bestellen. Mit dem Couponcode “Sonne” könnt Ihr nämlich die Versandkosten sparen, was nicht nur für die drei vorgestellten Shirts gilt, sondern jede Bestellung bei Dachfirma Shirtcity betrifft – egal ob ein Scribtee, eines aus dem Shirtcity-Shop oder ein selbstgestaltetes T-Shirt. (via)

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Altru Apparel

Tuesday, May 26th, 2009

Ja, was bedarf es hier großer Worte: Altru Apparel ist ein weiterer großartiger Shop im endlosen Universum von guten T-Shirt-Shops. Laut Info befinden das auch zahlreiche TV- und sonstige Promis von Robert Downey Junior bis Paris Hilton. Kein Wunder, denn die Shirts sind wirklich stylish und zum Teil auch außergewöhnlich. Deswegen lasse ich jetzt mal die Bilder sprechen.

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Hier abgebildet die Jungsvarianten, doch natürlich dürften auch stilsichere Mädels voll auf ihre Kosten kommen.

Blacktooth

Monday, May 4th, 2009

Self-fulfilling prophecy? Shirtspotting wurde in den News bei Blacktooth schon verlinkt: Blacktooth has been featured on these links. Dabei war das ja noch gar nicht der Fall. Muss ich aber jetzt mal schnell nachholen. Leider ist es so, dass ich aufgrund meiner eingeschränkten Zeit zum bloggen nur die Hälfte der Artikel schreiben kann, die mir so vorschweben. Blacktooth war so ein Ding, bei dem ich auf den ersten Blick gewusst habe, dass ich Euch, geschätzte Leser das vorstellen will. Blacktooth ist im Wesentlichen Carey Haider (die Amis haben ganz klar die besseren Haiders…), und der hat statt eines klaren Stils einen Sinn für … naja, gute T-Shirts halt. Seien die nun politisch…

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… Slogans ….

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… fotografisch…

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…oder provokativ.

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Gerade das letzte kann ich aber nicht gutheißen. Auch wenn es der gute Carey mit Zigaretten sichtlich zu haben scheint – man kann doch wenigstens beim Mösebohren mal die Kippe ausmachen. Don’t smoke & finger! Gut, das hat ja sogar eine gewisse Tradition in den USA, aber trotzdem …

(Sea Of Love, u.li., wird es bei Urban Outfitters geben, der Rest ist hier direkt verlinkt).

Die T-Shirt-Wundertüte von A-B-T

Wednesday, April 29th, 2009

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Usern von A better tomorrow sind die Überraschungsaktionen sicher schon bekannt. André hatte ja regelrecht Amok getitelt und sie spritzig-schwungvoll Heiteefitzkat und Heiflippitzkat benannt … aber “Überraschungsshirt” ist wohl das handlichere Wort, und damit wäre auch alles gesagt: 12€ investieren, Größe angeben und ein Shirt aus dem A-B-T-Contest in Empfang nehmen. Welches auch immer. Nach dem Erfolg der vergangenen Aktionen wird das Ü-Shirt nun fester Bestandteil des Angebots bei A Better Tomorrow.

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Wo wir gerade dabei sind: Der Minimal-Contest (nur eine Farbe) hat einen verdienten Gewinner. Mal wieder Heidenrespekt für die Designskills von Lars “TheW” Wunderlich und seine retro-futuristische Zeichnung “New World Order“. Dank feiner Rasterung sieht dem dem Shirt nicht mal an, dass der Drucker nur einen Pott Farbe anrühren musste. Heitee..fli… whatever.

"Mush" von Sixpack ist da

Thursday, April 23rd, 2009

mush

6packlogoVerdammt. Jetzt hab ich ein T-Shirt, das so toll ist, dass ich keinen Anlass weiß, der würdig genug ist, das zu tragen. Die anstehende Hochzeit meines Cousins vielleicht, aber da ist eine verspulte knallbunte Matroshka-Rakete (oder was das auch immer sein soll) vielleicht auch nicht ganz passend. Bis der Moment gekommen ist, könnte ich es vielleicht einrahmen und aufhängen, da seh ich wenigstens mehr davon, als wenn ich es selbst anhätte.

“Mush” wurde von der britischen Designschmiede LaBoca designt (die ein gewissse Vorliebe für die Halbschalenform haben), rausgebracht bei Sixpack.fr, hierzulande erhältlich bei Clear Cut Case – und an dieser Stelle mache ich gerade nochmal auf die Gutscheinaktion von CCC und Shirtspotting aufmerksam. Ein T-Shirt, das irgendwo more T-Shirt than T-Shirt ist. Für 42€ darf man natürlich auch was verlangen. Edles Drumrum wie der Hexagon-Anänger, ein Zierbändchen um den Kragensaum und natürlich eine exzellente Druckqualität in ich weiß nicht wie vielen Farben (10?), fein gerastert. Ein Aha-Erlebnis-Shirt, vergleichbar mit dem Moment, an dem man das erste Mal einen 40€-pro-Flasche-Wein trinkt, wo einem der für zwofuffzig ausm Lidl schon gereicht hat, weiß man plötzlich: die Qualitätsspanne geht noch ein ganzes Stück weiter.

1000 Dank an Sven und CCC.

Neues von Resist Today!

Wednesday, April 8th, 2009

… ja, wie ich finde, einer der besten und abgefahrensten Motivlieferranten da draußen. Wer den Shop noch nicht kennt, schaut jetzt erst mal dahin. Auch ihr Blog ist sehenswert. Für Mädels gibt es diesen schicken Nachtschmetterling frisch im Programm:

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Und ich mach mal eine Ausnahme und blogge was über Poster: Film- und Fotofreunde sollten diese zwei Camera Bugs lieben (Roboterfreunde müssen außerdem die Portfolioseite ihres Designers Billy Tamplin ansehen: Rejected Robot)

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Hoffen wir, dass das mal T-Shirts werden.

DaVinci's Mario

Monday, April 6th, 2009

Das nenn ich aber echt mal einen Super-Mario:

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(gezeichnet von Kevin Tong, basierend auf einer berühmten Fötus-Studie DaVincis , erhältlich bei http://www.davincismario.com )

Introducing: Pleasant Beef

Thursday, March 26th, 2009

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Wenn hier ein neuer Star am deutschen T-Shirt-Himmel aufgegangen ist, dann möchte ich stolz behaupten können: Remember where you heard it first. Pleasant Beef heißt das Baby von René “Önö” und Norbert Mayer. Und die zeigen sich als Überzeugungstäter. Pleasant Beef sind selber T-Shirt-Junkies und starten ihr Projekt auch nicht mit einer “mal gucken”-Haltung, sondern mit Entschlossenheit und Professionalität. Das bezieht sich nicht nur auf die schön gestaltete Website (guckt Euch nur mal die Startgrafik ihres Shops an!), sondern auch auf die T-Shirts. Darüber lassen wir am besten mal den Meister selbst erzählen. Auf die Shirts selbst werden wir nachher noch genauer eingehen. Jetzt erst mal: Wort ab.

Hallo Önö. Stell dich und dein Label doch in ein paar knappen Worten vor.

Hallo zusammen! Ich bin Önö aus L. an der P. und betreibe gemeinsam mit meiner Bewährungshelferin Norbert das Artwork-T-Shirt-Projekt „Pleasant Beef”

Seit wann gibt es Euer Label, und wie seid ihr gestartet?

Die Idee, außergewöhnliche Oberkörper-Outfits in Eigenregie herzustellen, schwirrt schon seit unserem Engagement als Vocal-Coaches von Mr. President in unseren Köpfen herum. Jedenfalls haben wir uns im November 2007 letztendlich dazu durchgerungen, einen Markennamen schützen zu lassen, erste Kollektionsentwürfe zusammenzustellen, diverse Fachmessen zu besuchen, mit potenziellen Lieferanten zu verhandeln und noch weitere 17.526 zwingend erforderliche Einzelschritte in die Tat umzusetzen. Mit anderen Worten ist Pleasant Beef so frisch, dass unsere Shirts noch regelrecht dampfen…

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Ist der Name Pleasant Beef beim Grillen entstanden, oder spielt da die Doppelbedeutung Beef = Streit eine gewisse Rolle?

Das ist eine durchaus berechtigte Frage. Deshalb nochmals an alle Ü70-Blogger: Sorry, aber wir sind wirklich keine Fleischwarenfachverkäufer! Vielmehr ist Pleasant Beef als programmatisches Wortspiel zu verstehen, das eine klare Marschrichtung vorgibt.

Wo wir gerade bei der Attitüde sind: Tretet Ihr mit einer Intention und/oder Message an?

Oh yeah, und zwar nicht nur mit einer! Generell haben wir uns schlicht und ergreifend zum Ziel gesetzt, T-Shirt-Designs der Extra-Klasse zu entwerfen, die nicht nur im Hinblick auf ihre grafische Umsetzung nachhaltig überzeugen, sondern darüber hinaus auch thematisch ins Schwarze treffen. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir mit unseren Motiven auf charmante Art und Weise provozieren und/oder zum Nachdenken anregen wollen und hierfür aus dem reichhaltigen Fundus, peinlicher Massentrends und antiquierter Wertvorstellungen, jede Menge problemlos zu verwertende Steilvorlagen geboten bekommen. Auch wenn es vielleicht etwas pathetisch klingen mag, haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, den gegenwärtig dominierenden Streetfashion-Zeitgeist nicht nur zu treffen, sondern (natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten) punktuell mitzuprägen. Angesichts der unzähligen, teilweise unfassbar grausam gestalteten Shirt-Designs, vieler etablierter „Ready-made-Streetwear-Brands“, die nebenbei bemerkt, oftmals auch verarbeitungstechnisch jeglichem Preis-Leistungs-Verhältnis entbehren, ist dies jedoch eine durchaus realistische Herausforderung. Deshalb lautet unsere unmissverständliche Botschaft: „Schluss mit plump!“

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Was ist deiner Ansicht nach das Besondere an Euren Shirts?

Abgesehen davon, dass unsere Tee´s aus vogelkotresistenter PVC-Folie gefertigt sind und von alleinerziehenden Zweitfreundinnen mundgeblasen werden, genießt bei uns natürlich die Motivgestaltung oberste Priorität. Jedes unserer Shirt-Designs kreiert dabei ein eigenes, zumeist subtiles Szenario und bietet dem aufmerksamen Betrachter infolgedessen zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten. Augenzwinkernd wollen wir somit nicht nur zum Schmunzeln animieren, sondern in gewisser Weise auch zur bewussten Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Motivbotschaft anregen. Wer an derartigen Brainstorming-Übungen jedoch kein Interesse besitzt, kann sich dennoch vorbehaltlos an unseren Shirt-Kreationen erfreuen, da all unsere Artworks minuziös gestaltet sind und im Ergebnis einfach dufte aussehen. Wie beim Hören eines guten Tracks, ist es uns aber trotzdem wichtig, dass man auch noch nach der x-ten „Bildanalyse“, immer wieder auf neue Details und Finessen stößt. Damit möchte ich zwar keineswegs behaupten, dass man beim Tragen unserer „T-förmigen“ ein Gefühl der stilistischen „Überlegenheit“ empfinden soll, aber man sich zumindest darüber im Klaren sein kann, in Besitz eines in jeder Beziehung ausgefeilten Kleidungsstückes zu sein.

Ganz technisch gefragt: welche Shirts verwendet Ihr und wie druckt ihr?

Kurz gesagt haben wir uns erlaubt, explizit nach unseren Vorgaben maßgefertigte „Printmedien“ in Auftrag zu geben. Das heißt bzw. hieß, eine „Kragenweite“ Continental Clothing hier, eine „Ärmellänge“ American Apparel da, und „Yezzz Sir!“ – fertig war die, nach etwa 5 – 6 zunächst verworfenen Versuchen, perfekt sitzende Körperleinwand. Ohne auf den obligatorischen Stoffetiketten- und Hangtag-Schnickschnack zu verzichten, werden unsere Shirts dabei natürlich sweatshopfrei produziert. Das von uns verwendete Textildruckverfahren wird als so genannte Rasterseparation bezeichnet und stellt sozusagen das „Space-Shuttle“ unter den ohnehin qualitativ hochwertigen Siebdrucktechniken dar. Diese ermöglicht uns auf Grundlage eines 14-farbigen (!) Siebdruck-Karussells, gegenüber den üblicherweise primär eingesetzten Tonwertabstufungen, jede Menge weitere Farbraster ins Rennen zu schicken. Die logische und nicht minder erfreuliche Konsequenz sind hochauflösende und zudem besonders farbintensive Brustverzierungen.

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Die erste Kollektion ist sehr urban geprägt und präsentiert Hochhausmotive. Wie gedenkt Ihr Euch weiterzuentwickeln: werden die nächsten Kollektionen auch mottogebunden sein?

Wir sehen es als wunderbare Herausforderung an, jede unserer Kollektionen unter Berücksichtigung eines klaren thematischen Schwerpunktes zu konzipieren. Schließlich kann jeder mal einen guten Tag haben und ein schickes Einzelmotiv entwerfen… Wie bereits eingangs erwähnt, widmet sich unsere aktuelle Kollektion deshalb beispielsweise dem urbanen Lebensraum, wohingegen unsere nächste Shirt-Serie, das (Großstadt-)Individuum in den Vordergrund rückt. Danach wiederum werden skurrile Tier-Studien das thematische Bindeglied bilden. Grundsätzlich ist uns hierbei wichtig, eine klare, unverwechselbare und dennoch facettenreiche Design-Sprache zu entwickeln bzw. beizubehalten. Da wir mindestens noch für die nächsten 50 Sommersonnenwenden druckreifes Material in petto haben, kann ich zudem jetzt schon vorwegnehmen, dass man sich auch in Zukunft auf jede Menge pleasant Beef gefasst machen darf.

Wie soll es mit Pleasant Beef weitergehen?

Zunächst einmal wollen wir uns vorrangig in Insider-Kreisen einen Namen als innovative „Shirtwear“-Schmiede machen und somit gleichzeitig unter Beweis stellen, dass man auch als lüttes Newcomer-Label, von Anbeginn gehobenen Qualitätsansprüchen gerecht werden kann. Außerdem arbeiten wir gerade fieberhaft an einer kratzschwammveredelten Görls-Kollektion und suchen noch nach dem ein oder anderen geeigneten Vertriebspartner. Viel wichtiger ist und bleibt für uns jedoch, die „Keep-Streetwear-real-Initiative“ Pleasant Beef auch in Zukunft kontinuierlich weiterzuentwickeln, dabei stets authentisch zu bleiben und allen grobmotorisch daherkommenden „Punkt-Punkt-Komma-Strich-Designs“, weiterhin unverzagt die Stirn zu bieten.

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La Fraise remixt

Tuesday, March 10th, 2009

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Happy Birthday, LaFraise:

“laFraise feiert dieses Jahr seinen fünften Geburtstag mit einer Reihe von Events und Sonderaktionen. Eine davon ist die neue “Remix”-Edition. Der Remix ist die popkulturelle Technik der Stunde. In der Musik, aber auch im Modedesign und Grafikdesign allgemein. Die Neuaufbereitung von bereits existierendem Material hat die kreative Evolution auf ein neues Level gehoben. Mit der “Remix”-Edition möchte laFraise den herausragendsten Gewinner der letzten 5 Jahre die Möglichkeit geben, ihre T-Shirt-Designs nochmal anzufassen und sie mit ihren aktuellen Skills zu überarbeiten. Die im Monats-Takt erscheinenden Remix-Shirts werden dabei in einer limitierten Auflage von 1000 Stück gedruckt. Natürlich gibt es eine besondere Verpackung und einen eigenen Nackendruck für die neuen besten Stücke aus 5 Jahren laFraise.”

Das erste T-Shirt, das derartig neu gemixt wird, ist The Last Party von Designer Cuipi – zum Vergleich das Original.