Posts Tagged ‘charity’

People Like Me vs. Leukämie

Monday, January 24th, 2011

Dieses schöne T-Shirt da oben heißt Love like Vultures und ist ab jetzt bei People Like Me vorzubestellen. Es ist jedoch  nicht nur ein gutaussehendes T-Shirt, sondern hat eine tiefere Geschichte. Die Einnahmen kommen einer Freundin von den Betreibern zugute, Kerry Kelemen, die an ihrem 24. Geburtstag mit Leukämie diagnostiziert wurde. Obwohl sie schon eine Knochenmarktransplantation erhalten hat, musste sie unlängst einen Rückschlag hinnehmen. Das heißt: eine erneute Chemotherapie, die nicht nur unangenehm ist, sondern auch kostet. Die Zustände im amerikanischen Gesundheitssystem sind ja spätestestens seit Michael Moore’s “Sicko” hinlänglich bekannt. Die Familie ist also auf Spenden angewiesen.

Zum Motiv des Benefiz-T-Shirts erläutern People Like Me:

Why vultures, you ask? Because out of all the animals that mate for life, Black Vultures are among the ugliest and most vicious. It seems that even they have a soft side. Also keep an eye out for the poem printed on the inside of the shirt.

Achtung: Das Shirt gibt es nur eine Woche lang vorzubestellen!

TOCOA: Shirt zu gewinnen

Thursday, August 12th, 2010


Wie vermutet: die WM ist gelaufen, für Afrika interessiert sich kaum einer mehr, die Probleme des Kontinents haben sich nicht in Wohlgefallen aufgelöst. Cored und ihre Untermarke TOCOA (“Think Of Children Of Africa”) sind ebenfalls noch da und verdienen weiterhin Beachtung, da man mit dem Erwerb eines Shirts automatisch 5€ an Afrika-Projekte der Kindernothilfe spendet.

Eines gibts nun kostenlos für die Shirtspotting-Leserschaft. Und da wollen wir die Verlose mal nach dem Motto “Wer gibt, dem soll gegeben werden” angehen. Bitte in die Comments:

Für welche wohltätigen Zwecke/ Vereine macht ihr Euch stark? Nicht nur Geldspenden, auch gesellschaftliches Engagement zählt hierbei. Bitte ehrlich antworten.

Tocoa – Charity T-Shirts für Afrika

Friday, June 11th, 2010

Und ich hatte mir geschworen, bei diesem Fußballgedöns nicht mitzumachen. Ich könnte nur noch kotzen, wie in einem Supermarkt gerade jedes einzelne verschissene Produkt, sei es auch noch so unpassend, auf entweder a) fußballförmig, b) schwarz-rot-gold gelb oder c) Afrika getrimmt wird. Letzteres ist besonders peinlich, weil laut Markenkommunikationsspezialisten Afrika für exotische Schlemmereien und erlesene Spezialitäten wie Schokolade steht, die natürlich überhaupt nichts mit Hunger, Kinderarmut und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen zu tun haben. Nein nein, Afrika ist die schöne Steppe im Sonnenuntergang, fröhlich Fußball feiernde Dorfbewohner und das den Kontinent beschreibende Wort heißt Chakalaka. Ja, is klar.

Und jetzt kommt die Mail von Raoul rein und macht mir ein Themenangebot, das ich nicht ausschlagen kann. Das Dachauer Label cored hat die Linie TOCOA ins Leben gerufen, was für “Think of children of Africa” steht. Das ist zwar vielleicht grammatikalisch etwas fragwürdig, setzt aber von der Sache her genau am richtigen Punkt an: In Afrika ist nach wie vor mitnichten alles Party und Chakalaka, sondern die meisten Länder sind immer noch gezeichnet von Armut und AIDS. Auch im WM-Gastgeberland Südafrika, ohnehin noch eines der bessergestellten Länder des Kontinents, gibt es mehr Straßenkinder, als die Organisatoren gerne zeigen würden. Genau an dieses Gesicht von Afrika, das in den kommenden vier Wochen höchstwahrscheinlich in den Hintergrund gedrängt wird, erinnert TOCOA mit seinen T-Shirt-Designs, die ein paar sehr unschöne Fakten aus dem World Factbook in schöne Grafiken übersetzen.

Natürlich gilt hier: nicht nur labern, sondern auch machen. Deswegen spendet TOCOA pro verkauftem Shirt 5€ zweckgebunden an die Kindernothilfe. Gutes tun, Gutes tragen.

Haiti: die T-Shirt-Welt hilft (Sammelposting)

Thursday, January 28th, 2010

Zwei Wochen nach dem katastrophalen Erdbeben in Haiti hat Charity Hochkonjunktour. Wer kann, sammelt Spenden. Beachtliches ist dabei geleistest worden: ob die halbe Million Dollar von Radiohead oder die über 26.000 €, die beim Rettungsanker von Spreeblick bislang zusammengekommen sind -  die Hilfsbereitschaft die sich hier zeigt, könnte einen fast wieder an die Menschheit glauben lassen. Dabei hat man die Wahl: einfach so etwas erübrigen oder für einen guten Zweck konsumieren? (Bzw., natürlich ist das kein exklusives oder, beides geht genauso).

Auch die T-Shirt-Labels in aller Welt haben reagiert. Wer also einen T-Shirt-Kauf mit gutem Gewissen tätigen will, der kann sich jetzt mal diese Liste vornehmen:

  • “Men anpil chay pa lou” oder Many Hands Make The Load Lighter, steht übersetzt auf dem oben gezeigten T-Shirt, das Threadless zu diesem Zweck für nur 10 $ verkauft. Bislang konnten damit schon 70.000 $ gesammelt werden.
  • Auch Ript hatte ein Charity-tee, leider schon letzten Sonntag.
  • Crywolf spenden 10% ihrer derzeitigen Erlöse aus allen Verkäufen ans rote Kreuz.
  • Auch das spanische Label Yalamazoo hat Haiti T-Shirts bereitgestellt und spendet 10% der Erlöse.
  • Designer! Der französische Designcontest Monsieur Poulet führt einen speziellen HAÏ-TEE Contest durch. Die Erlöse werden der Organisation Yéle Haiti, 2005 gegründet von dem haitianischstämmigen Fugees-Mitglied Wyclef Jean, zugedacht.
  • Help Haiti – bei Doubletake Clothing
  • Nicht so richtig schön, aber wirft immerhin 10$ pro Shirt ab: Haitian Sunrise von T-Shirt Society
  • Feed The Hungry – wird von Pyknicwear umgemünzt zum Haiti-Hilf-Shirt. 75%, also 15$ pro Shirt werden gespendet.
  • Local Celebrity bieten ein relativ schmuckloses Logo-Shirt für Yéle an.
  • In Deutschland hängt sich der T-Shirt Drucker Axel Bauer rein und spendet 100% des Verkaufspreises seines Haiti-Shirts an Ärzte Ohne Grenzen. (via Shirtblog)
  • Danke an Shirthunter Thomas für diesen Tipp:  Already OK bei Yellow Black & White

Mehr Listen? Mehr Listen:

Bei Buy Tees und Popculture Tees.

Ergänzungen? Bitte, gerne. In die comments.

T-Shirts für Chi

Monday, May 11th, 2009

One Love For Chi

Das hier gezeigte T-Shirt gibt es nicht. Noch nicht. Vielleicht wird es dieses auch nie geben. Höchstwahrscheinlich aber eines mit diesen Worten. Also, worum geht es hier? Um die von mir sehr geschätzten Deftones. Die haben zwar für diesen Sommer einige Festivalauftritte vorgesehen, unter anderem in Deutschland, werden aber ohne ihren Bassisten Chi Cheng antreten. Der verunglückte am 14.11. letzten Jahres bei einem Autounfall und liegt seitdem im Koma. Unlängst lief seine Krankenversicherung aus, und für solche Fälle hat das US-Amerikanische Gesundheitssystem entweder den kompletten finanziellen Ruin oder den Tod vorgesehen, da Fälle, die kostenverursachende Behandlungen bedeuten, nach Möglichkeit ausgeschlossen werden. Guckt Michael Moore’s Sicko, wenn ihr jetzt die Stirn runzelt. Auch ein relativ populärer Musiker gerät da schnell an seine Grenzen. Und so ist Familie Cheng nun auf Spenden angewiesen. Immerhin können sie auf Fans von überall her vertrauen, die das selbst gesteckte Ziel von 50000 Dollar in erreichbare Nähe rücken lassen – $38,332.56 sind es beim gegenwärtigen Stand.

Auch T-Shirts sind ein prima Fundraising- Instrument. Die Aktionsseite oneloveforchi.com, die die Spendenaktion koordiniert, hat zu einem T-Shirt-Design-Wettbewerb aufgerufen, dessen Ergebnisse hier bewundert und gevotet werden können. Und wenn das Gewinnermotiv gemacht wird, werd ich mir eines ordern, gleich, wieviel es kostet. Für Chi, für die Deftones, für jedes Mal, dass ich zu “My own summer” die Luftgitarre geschwungen habe.

Eine andere Möglichkeit, die mit T-Shirts zusammenhängt, ist der Erwerb des von Chi gestalteten T-Shirts bei PETA2 – von dessen Erlösen wird ausnahmsweise mal ein Mensch profitieren. Ich hoffe es in jedem Fall, dass es etwas nutzt. Hier noch der Sound zum GIF:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=3vWLa0jme9c]

Bald ausgestorben

Friday, November 14th, 2008

endangered

Endangered Wear ist eine Liste ständig bedrohter T-Shirts. Zu jedem einzelnen Modell kann man auf der Startseite den “Countdown to Extinction” nachverfolgen – und wenn die Motivspezies ausgestorben ist, ist sie auch wirklich weg. Anders als bei Tierarten kann man immerhin sicher sein, dass neue Shirts nachkommen, deswegen ist der Verlust vielleicht gar nicht so tragisch. Es sei denn, man hätte das gute Stück unbedingt haben wollen.

Zum November gibt’s folgende Aktion: Mit Eingabe des Coupons “WORLD” spart man fluffige 25% auf alle Shirts. Zudem spendet EW pro verkauftem Shirt an World Vision. Ist das nicht ein Argument? Dann mal los zum munteren Artentöten.