Posts Tagged ‘merkel’

Sprechende Merkel T-Shirts, und alle so: Yeaahh!

Tuesday, September 22nd, 2009

Da ging ja schon wieder was ab in der Blog- (und Twitter-)landschaft, wegen eines einzigen Fotos von einer Wahlplakatverschönerung: Ein Flashmob. T-Shirts. Ein Remixgenerator. Ein Song. Remixe. Videos. Yeaahh.

Dieses Video hier dazu ist ziemlich cool und auch Shirtspotting-kompatibel, weil hier nämlich T-Shirts die Sprechrollen übernehmen:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=CjLRaRXQS5Y]

Video und Politiker T-Shirts von Shirtcity.de via Shirtcity Blog

Wahlkampf in Deutschland

Monday, August 17th, 2009
Das T-Shirt-Kabinett: Politik-T-Shirts von Shirtcity

Das T-Shirt-Kabinett: Politik-T-Shirts von Shirtcity

Den Plakaten ist auf der Straße nicht mehr zu entkommen. Die letzten Wochen vor der Bundestagswahl sind angebrochen. Merkt man auch an dem etwas schärferem Tonfall, mit dem sich die jetzigen Noch-Koalitionspartner derzeit angehen. Wenn man sich durch die Blogs liest, ergibt sich ein seltsames Meinungsbild: bei so viel engagierter Diskussion und Meinungsäußerungen, wie sie anzutreffen ist, kann man eigentlich nicht von Politikverdrossenheit sprechen. Unbestritten ist jedoch, dass die Zustimmung zu den Volksparteien weiter sinkt, sich die SPD im freien Fall befindet und die Piratenpartei aller Wahrscheinlichkeit nach zum Newcomer des Jahres wird – die Ursachen dürfen die etablierten Parteien mal schön selbst bei sich suchen.

Umjubelte Politstars wie Obama finden sich hingegen hierzulande nicht. Die letzten verbliebenen Charakterköpfe im Politzirkus kann man als Motive bei Shirtcity bekommen, die ja die erste Adresse für politische T-Shirts sind. Merkel, Müntefering, Westerwelle und Co. gibt es wahlweise als Fan-Shirt, oder aber mit bösen Sprüchen dazu. Oder man fügt seinen Slogan selbst hinzu. Sicherlich gut gemeint – ob man nach dem  27.09.2009 noch jemals ein Steinmeier-T-Shirt tragen würde? Vielleicht, wenn man es mit “The biggest loser” untertitelt …

Das Merkel is the man

Friday, April 3rd, 2009

Ich finde es ja immer wieder interessant und amüsant, wie die Deutschen, speziell unsere Staatsmänner oder -Frauen im Ausland wahrgenommen werden. Und Angela Merkel ist mit Sicherheit als Persönlichkeit spannender als der recht glatte Amtsvorgänger Schröder, gerade für Satiriker und Spötter. Uns “Angie” ist angreifbar an vielerlei Punkten: sie ist weiblich, aber, sagen wir mal, keine Uschi Obermeier. Als Staatsoberhaupt muss sich aber auf dem immer noch eindeutig männerdominierten internationalen Parkett behaupten. Wenn sie nach deren Regeln spielt, wird ihr unweiblicher Gestus registriert. Zeigt sie sich femininer und bringt die Hupen zur Geltung, springt die nationale und internationale Presse so derartig darauf an, dass alle politischen Inhalte vergessen sind. Keine Frage, dass sie das Galakleid nicht noch einmal (in der Öffentlichkeit) angezogen hat.

Jedenfalls war ich erstaunt, eine Mail aus England zu bekommen, dass dort anlässlich des G20-Gipfels  Tribute-Shirts für Merkel hergestellt werden:

merkel-man

“Merkel is the man” gibt es bei Lush T-Shirts.

Auch sonst ist die undefinierte Geschlechtsrolle öfters mal der Aufhänger für bösen Spott. Vorreiter waren da wie immer dieHerrren auf der Titanic, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2005 die Kandidatin konsequent mit dem Neutrum bezeichnet haben und auch diesen T-Shirt-Klassiker herausgebracht haben:

merkel-titanic

Die Frage ist ja nun geklärt (Titanic empfiehlt übrigens, als “Do-It-Yourself”-T-Shirt das “werden” mit Edding durchzustreichen und durch “bleiben” zu ersetzen). Da in diesem Jahr aber wieder Wahlen anstehen, wird es sicher nicht bei diesen Shirts bleiben. Shirtcity hat etwa schon vorgelegt und ist mit diesem Merkel T-Shirt an den Start gegangen (die haben ja auch eine gewisse Tradition):

shirtcity_t-shirt_merkel

Stichwort Yes We Can: Mit Obamania wird das in diesem Lande sicher nicht mithalten können. Die Stimmung ist hier dann doch ganz anders, so Richtung “Wahl für das kleinere Übel”. Bin aber trotzdem gespannt auf den Wahlkampf und all die Blüten, die er im T-Shirt-Land noch so treiben wird.

Shirtcity relauncht : Ein Interview

Tuesday, March 10th, 2009

Es ist auf jeden Fall Bewegung in der deutschen T-Shirt-Print-on-demand-Szene. Die einen entlassen ein paar Leute und lassen sich kräftig nachfinanzieren. Die nächsten heimsen Kapital in einer Partnerschaft mit einem Mobilfunkanbieter ein. Die dritten konzentrieren sich auf ihre eigene Seite: Shirtcity.com, die ja seinerzeit das online-Shirtdesignen erfunden hatten, stellen ihre neue Seite vor. Deren Seite erstrahlt nun in  neuem Glanz und zeigt ein, wie ich meine, zeitgemäßeres und schickeres Gesicht. Da wollen wir doch mal direkt bei den Jungs selber nachfragen, was denn das so alles soll. Henning Lisson, Shirtcitys Pressesprecher, war so nett, mir ein paar Fragen zu beantworten:

shirtcity_new6

Shirtcity hat also neue Seite. Was waren die Leitideen hinter dem Relaunch ?

Erstens wollten wir unserer Seite natürlich einen zeitgemäßen Look verpassen. Aber noch viel wichtiger war uns, die Erlebbarkeit unserer T-Shirts und anderen Produkte zu steigern. Wer Kleidung im Internet bestellt, muss natürlich auf einen Anprobe verzichten. An dieser Stelle möchten wir es unseren Nutzern so angenehm wie möglich machen. Neben Textilien von bekannten und beliebten Herstellern wie American Apparel, Fruit of the Loom oder auch Adidas und Nike war es uns wichtig, viel mit Fotos und Models zu arbeiten. Außerdem haben wir natürlich ein paar neue Funktionen eingeführt.

Was sind denn die wesentlichen neuen Funktionen?

Zunächst einmal haben wir Shirtcity ein wenig umstrukturiert. In dem Sinne gibt es keine Startseite mehr, die den User zum eigentlichen Content leitet. Man ist sofort mittendrin und bekommt Vorschläge, in welcher Kombination Motive und T-Shirt gut aussehen. Trotzdem kann man natürlich mit wenigen Klicks im ebenfalls überarbeiteten Designer seiner Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem gibt es im Designer selbst ein paar neue Funktionen: Die Druckfarbe ist nun frei wählbar oder Text und Motive können kombiniert werden.

Was ist mit dem Community-Bereich, dem ShirtcityClub passiert?

Der wird wieder Teil der Seite werden, wir arbeiten noch an der Umsetzung für das neue Design. Unsere User und Shoppartner haben schließlich mitunter so großartige Motiv-Ideen, dass wir sie den Besuchern nicht vorenthalten wollen.

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Wie hebt sich Shirtcity nun von den anderen großen Shirtdruck-Anbietern ab?

Wir können viele Vorteile und Stärken kombinieren. Wir sind zuzusagen das Schweizer Messer der Szene. Einerseits bieten wir interessierten Nutzern alle Möglichkeiten sich bei uns voll auszuleben. Designs können hochgeladen werden, eigene Shops können erstellt werden, Text oder Fotos können platziert werden – es gibt buchstäblich Millionen von Kombinationsmöglichkeiten. Außerdem ist uns sozusagen nebem dem Druck auch der Content wichtig – unsere Motive sollen mehr sein als eine wahllose Clipart-Sammlung. Wir wollen den Leuten auch wirklich Lieblingsshirts rausschicken. Deswegen kriegen sie nun auf der Seite den Platz, den sie verdienen.

Darüber hinaus bieten wir mit Scribtee.com ambitionierten T-Shirtdesignern und Grafikern eine Plattform, um ihren Output innerhalb der T-Shirt Community zu präsentieren und gleichzeitig an einem recht attraktiv dotierten Contest teilzunehmen. Andererseits sprechen wir auch den intuitiven Besucher an, der einfach gerne stöbert oder zu einem bestimmten Thema ein Motiv sucht und keine Lust hat, viele Einstellungen vorzunehmen. Hier vereinfachen  wir auch die Suche durch die neue Kategorie-Aufteilung. Kurz gesagt: es ist unmöglich, auf der Shirtcity-Seite nichts für sich zu finden.

Was erwartet ihr noch von 2009?

Von 2009 erwarten wir eine ganze Menge. Neben der neuen Seite und den damit verbundenen Möglichkeiten freuen wir uns auf das Superwahljahr 2009. Der Wahlkampf wird mit Sicherheit heiß und wir möchten gerne ordentlich mitmischen. 2005 konnten wir ja in dieser Hinsicht mit einem Angela Merkel Motiv schon für Furore sorgen. Ich denke, das wird uns in diesem Jahr auch gelingen. Der Grundstein dafür ist schon gelegt – unsere politischen Motive, speziell Obama und Merkel sind gefragt. Ansonsten erwarten wir für 2009 natürlich viel Sonne für viel T-Shirts.

yes we can t-shirt zombiesread books not t-shirts

Soweit also der O-Ton. Vielen Dank dafür! Mehr Infos gibt es auch im Shirtcity-Blog. Und an dieser Stelle der Hinweis an bloggende Kollegen: Shirtcity hat für Blogposts über den Relaunch den Ranicki-Award ausgelobt. Heißt: wer sich mit der neuen Seite kritisch auseinandersetzt, wird mit T-Shirts belohnt. Und die neue Seite macht tatsächlich auch Lust auf die Shirts …