Posts Tagged ‘Musik’

And then there was.. Music

Monday, May 10th, 2010

Wie wir sie doch lieben. Und was wären wir Menschen bloß ohne sie. Musik. Seit dem Beginn der Zeitrechnung verbindet sie Völker und Nationen- weltweit. Türken können genauso deutsche Hertha-Gesänge mitgröhlen, wie Deutsche zu Halay tanzen können. Wirklich! Is’ so. Musik verbindet!

Wie gesagt: I love it. Eine der tollsten Erfindungen der Menschheit. Doch Schluss mit hören, ’s wird langsam Zeit, sie auch mal zu tragen. Hier ‘ne kleine Musik-themed-Collection, passend zum Karneval der Kulturen, auf der am 23. Mai in Berlin wieder die allerverschiedensten Kulturkreise zusammenkommen werden, um zu essen, zu tanzen und zu musizieren:

Radio-Activity (Spread Music Love) von Threadless – 12 €

Boom Box von Threadless – 18€

Personal Soundtrack Shirt - 29,95 $

Personal Soundtrack Shirt bei ThinkGeek – 29,99 $

Ein Shirt, das Sounds abspielen kann! Verdammt?! Das sollte ein Aprilscherz sein, aber die Leser von ThinkGeek (übrigens der Onlineshop für Nerds) wollten das Teil uunbedingt in Real-Life sehen, und da ham’ses einfach gemacht! Musik kommt da entweder mit ner SD-Karte rauf, oder ihr stöpselt das Ding directly in your MP3-Player.

Ich find das sooo Cool, und: ich will es sofort! (Bin aber so broke, das ich das Teil wahrscheinlich wieder vergessen haben werde, wenn ich mal wieder flüssig sein sollte..)

Naja. Egal. Bin mich dann mal wieder abregen. Bleibt musikalisch!

Im Interview: Gosu Gear

Wednesday, February 24th, 2010

Wieder ein Newcomer aus deutschen Landen, der sich mit einer großen Portion Idealismus und (noch) unbezahlter Arbeit für seine Shirtideen reinkniet. Und selbst, wenn ich persönliche nicht auf dieses wilde pinke Farbgesplattere in Großdruck stehe – Gosu Gear, so heißt das Baby der Gründer Fabian und Alex, macht in den Startlöchern schon mal eine gute Figur:

Eigene Nische? Check. Eine hierzulande noch unverbrauchte frische Ästhetik? Check. Sozialnetzwerk-Standards? Check, Doublecheck, Triple-Check. Was mich alledings hellhörig gemacht hat, ist, dass in der Präsenz der Gosus Musik eine so große Rolle spielt, dass man etwa mit einem Shirt gleich eine CD mitgeliefert bekommt – das Doppelpack für nur 18 €. Auch hier wieder: nicht meine Musik, aber hey, interessant ist diese Connection alle mal.

Bevor ich also zu lange ahnungslos ins Blaue schwafele, lassen wir Fabs doch einfach selbst zu Wort kommen:

Stell dich, dein Label und deine Mitstreiter doch mal bitte kurz vor.

Hallo zusammen ! GOSU GEAR sind in erster Linie mal zwei Verrückte, die beschlossen haben, dass es noch nicht genug cool Shirts auf der Welt gibt. Zum einen wäre da der Alex, der sich um die geschäftlichen belange kümmert und meine Wenigkeit. Ich mach den ganzen Internetkram, buche die Designer und designe auch selbst.

Was hat Euch zum Namen Gosu Gear inspiriert?

Der Name Gosu steht stellvertretend für Menschen, die etwas besonderes sind und das möglicherweise mit einem Shirt oder zwei zum Ausdruck bringen wollen :-) … Wer die exakte Bedeutung wissen will, sollte mal googeln. Das würde hier den Rahmen sprengen.

Wie entstehen die Designs?

Unsere ersten drei Shirts habe ich selbst designt. Ich mache das als Hobby nebenher. Wer sich mal umsehen möchte, findet mich hier. Das neue Design SEPPUKU wie auch die kommenden werden von externen Designern aus Asien kreiert. Für uns muss ein GOSU Design das Feeling der modernen Subkultur mit traditioneller asiatischer Symbolik vereinen. Dann ist es perfekt !

Was bekommt man mit einem Gosu-Shirt (Druckmethode, Shirtmarke)?

GOSU GEAR Shirts werden auf FOTL Heavy Cotton Shirts gedruckt. Die sitzen super, in allen Grössen, sind aber trotzdem keine body fit Shirts. Darauf stehen wir nicht. Es soll ja noch gemütlich sein ! Der Druck ist ein megasofter Siebdruck. Da haben wir uns in die Hände von Vollprofis begeben. Wer einen Kontakt braucht, meldet sich am besten hier.

Warum Myspace als Hauptseite?

Wir sind ja ein sehr junges Label und existieren grad mal 3 Monate. Da erschien uns Myspace als beste Startmöglichkeit, um gezielt Menschen zu erreichen, die sich für unsere Shirts begeistern könnten. Eine herkömmliche Website ist aber momentan in Arbeit.

Auf der Seite gibts auch eine Menge Musik zu hören, und Shirts kommen mit CDs. Ist Gosu Gear auch ein Musiklabel, oder wie genau gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Musiksektor?

Ich selbst bin ja hauptberuflich Musiker und spiele unter anderem bei The New Black Gitarre. Von daher war mit die Verbindung von Mode und Musik immer bewusst. Also war es für uns von vornherein klar, mit coolen Bands und Musikern zusammenzuarbeiten. Da wäscht die eine Hand die andere. Die Bands promoten uns und wir die Bands…..wie das eben so läuft.

Als besonderes Gimmick legen wir noch eine aktuelle Runamok CD zu jeder Bestellung bei. Da ich auch bei Runamok in die Saiten zupfe, hab ich so zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Kunden bekommen ein cooles Shirt und obendrauf noch unsere neue CD. Super Promo….die Musiklabels haben für sowas ja kein Geld mehr.

In der Krise der Musikindustrie: Seht Ihr Euch als Vorreiter neuer Ertragsmodelle, bei denen Musik- mit Merchandisebranche enger zusammenrücken?

Das war doch schon immer so. Nur, dass sich die Relationen etwas geändert haben. Früher konnte man mit CDs noch Geld verdienen. Heute nicht mehr. Da kommt das meiste Geld über Merch und Konzerte rein. Ein Glück, dass man T-Shirts noch nicht downloaden kann !!

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Noch … An dieser Stelle ein großer Dank an Fabs für diese Einsichten. Ich bin sicher, dass man hier nicht das letzte Mal ihre Shirts auf Shirtspotting gesehen hat.

Review: Theory Of Self von Hyp. Inc

Tuesday, September 1st, 2009
Theory Of Self by Hyp Inc.

Theory Of Self by Hyp Inc.

Ein wunderbares Stück Textil kam aus den Staaten: Es handelt sich um das Shirt “Theory Of Self” von Hypothesis, Inc., die ich ja schon mal besprochen hatte. Das hier ist mein Lieblingsstück aus ihrer Kollektion. Es gibt wohl kaum ein Shirt, das mich so gut beschreibt wie das hier. Selbst wenn mittlerweile das Wordpress-Eingabefeld genauso gut da rein passen könnte, ist es bestimmt die Musik und das Gitarrespielen, das mein Selbstbild am stärksten definiert. Wunderbares Design also, ganz einfach realisiert.

Und wie macht sich das Stück jetzt in echt?

Gedruckt wurde es auf American Apparel shirts, also gibt es schon mal eine Garantie für nen super Schnitt und gute Qualität. Zudem ist auch die Shirtfarbe creme sehr schön. Der zweifarbige Siebdruck ist scharf und lückenlos, fasst sich auch angenehm an und bildet keine so dicke Gummischicht wie die Drucke auf dunklen Shirts es oftmals tun.

Kostenpunkt liegt bei $ 20.00 : Lieferung nach Europa ist möglich.

Fazit: sehr empfehlenswertes Stück!

Hypothesis, Inc

Thursday, August 13th, 2009

Und wieder eine Neuentdeckung, und wieder so ein Fall von Liebe auf den ersten Blick. Hypothesis Inc kommen aus den USA, haben wie die meisten kleinen Labels mit ein paar selbstgedruckten Einzelstücken angefangen und das Potenzial darin erkannt. Ihre Designs sind schön musikverliebt und zeigen zudem, dass es mit der richtigen Idee gar keines großen Aufwands bedarf, um ein richtig schönes Shirt herzustellen: ein, zwei Farben reichen aus, entscheidend ist die Grafik und die gute Idee. Mehr Worte brauchen wir wohl erst mal nicht, darum sollen jetzt die Bilder sprechen:

HypInc-1HypInc-2HypInc-3

V.l.o.n.r.u: Theory Of Self, Sem, Sax Anchor, Guitar Peace, I,Music, Hyp Tape

Erhältlich sind die Stücke in einem Shop, der mutigerweise in Flash realisiert ist – und das sogar noch richtig geschmackvoll. Bald hoffentlich mehr zu HypInc.

Neues von laFraise: Playing god, Business, Circles und Music is cool

Thursday, July 9th, 2009

Schwupps, neue Ware bei laFraise ! Starke Motive wieder dabei in dieser Woche. Zu haben zum alt bekannten Preis von nur 19 Euro.  Zusätzlich sind alle “organischen Shirts” diese Woche um 30 Prozent günstiger erhältlich. Einfach den Voucher-Code “HOPE” bei der Bestellung angeben.

Shirtfight: Old Sea Bastard, Beautiful Outlaw und Carry on

Sunday, June 28th, 2009

Jetz gab es schon einige Zeit lang nix von Shirtfight zu hören. Folglich besteht Nachholbedarf und ich stelle euch gleich mal die Wochengewinner der letzten paar Wochen vor. Den aktuellen Sieger der Woche – den “old sea bastard” – gibt es für 13 US-Dollar anstelle der üblichen 18 US-Dollar.

seabastard

13 US-Dollar

outlaw

18 US-Dollar

carryon

18 US-Dollar

Bandshirts GEMAfrei halten!

Monday, April 20th, 2009
igoatse

GEMA hat den Arsch offen? Der passende iPod-Skin.

Ich hatte eigentlich die GEMA immer für eine gute Idee gehalten: sie kümmert sich darum, dass Einnahmen, die direkt oder indirekt mit Musik erzielt werden, auch an die Urheber der Musik, die Künstler, weitergericht werden. Soweit die Theorie. In der Praxis brechen seit Jahren die Tonträgerverkäufe ein, Livemusik boomt dagegen. Also, wenn der eine Kuchen einschrumpelt, dann wendet man sich doch mal lieber dem saftigeren zu und versucht davon ein größeres Stück abzubekommen. Was genau die GEMA bewegt, aufzutreten wie die schlimmsten Kapitalismus-Mähdrescher, weiß ich nicht. Erst haben wir ihr die Sperrung aller YouTube-Musikvideos in Deutschland zu verdanken, und nun das: Die Rechteverwerter der Gema wollen mitten in der schärfsten Rezession die Tarife für Konzertveranstalter um fast 600 Prozent anheben und auch bei T-Shirt und Plakaten mitkassieren. Die bislang geltenden Abgaben an die GEMA seien viel zu niedrig gewesen.

Um nicht falsch verstanden zu werden ich bin absolut dafür, dass (gute) Musiker auch von ihrer Musik leben können. Ich kaufe CDs (oder mache Promo). Der Schuss der GEMA dürfte aber abslut nach hinten losgehen und damit gerade die treffen, die die Einnahmen am meisten brauchen. Die Kleinen mal wieder. Denn nun kann sich jeder selbst ausrechnen, was das bedeutet: Konzerte werden teurer, die einzigen Musiker, die ein mehr als nur ein bisschen von der GEMA profitieren, sind die ab einer gewissen Größe. Für Veranstalter, gerade die kleinerer Konzerte, entsteht hingegen ein hoher Kostendruck. Das müssen sie zwangsläufig an die Endverbraucher weitergeben.

Der eigentliche Hammer und auch der einzige Weg (um das Thema T-Shirt-Blog-gerecht aufzubereiten) ist aber die 10%-Beteiligung am Merch. Hallo, merkt ihr was? Gema steht für “Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte”. Musikalisch. Ist ein T-Shirt ein Musikstück? Ist es eine Aufführung? Guess what, Leute: Ein T-Shirt ist ein Kleidungsstück! Soll man für etwas GEMA-Gebühren abführen, weil ein Bandname draufsteht? Nein, das ist endgültig nicht mehr zu rechtfertigen. Als nächstes wäre dann für so ein T-Shirt auch noch GEMA-Gebühr fällig, weil Noten drauf sind, oder für die Kaffeetasse, die neben mir steht, weil da ein Bild von Jimi Hendrix drauf ist?? Der Preis für Bandshirts sind eh schon ein Kompromiss zwischen Status der Band, Herstellungskosten und Gewinn. Selbst mitbekommen habe ich diese Szene: Der Merchandiser von Superpunk sagte einmal zwei Hohlbratzen am Stand, die um ein geschenktes T-Shirt bettelten: “Ich muss neun T-Shirts verkaufen, um mit dem zehnten Gewinn zu machen”.

Was gerade mit der Musik  passiert ist spannend für die Musiker und Konsumenten und bitter für die althergebrachte Industrie. Alte Verwertungswege sind nicht mehr ergiebig. OK. Jetzt müsste nur noch jemand draufkommen, dass sich so allmählich auch Vereine wie die GEMA erübrigt haben und Bands das Ruder wieder zunehmend selbst in die Hand nehmen (müssen). Frage ist jetzt, wie bringt man es ihnen bei? Wenn wir in Berlin wegen Pillepalle wie Religionsunterricht und total unnötigen Flughäfen Volksentscheide hinbekommen, kann man nicht auch eine kontra-GEMA Bewegung initiieren (und die GEZ gleich mitabschaffen?)?

iPod-Skin via Extraneo.it

Das nenn ich mal Haltung

Wednesday, March 4th, 2009

So geht das: eine schlechte CD-Kritik einkassieren, und statt beleidigt zu sein, lieber selbstironisch ein Motto draus machen. So geschehen im Fall von Egotronic, den deutschlandkritischen Agit-Ravern. Die ich persönlich jetzt auch nicht sooo prall finde, aber mit diesem T-Shirt gerade eine Familienpackung Sympathiepunkte einkassieren. “Könnte geil sein – ist es aber nicht”, das Fazit von Intro-Autor Helmar Becker, ist als Motto aber auch zu gut, um nicht verwendet zu werden. Bald im Audiolith-Label-Shop. Via Linus Volkmanns Intro-Blog.

Review: Addict

Sunday, January 18th, 2009

addict1

Ein neues Lieblingsshirt schmiegt sich seit einer Weile um meinen Körper und der möchte es am liebsten gar nicht mehr ablegen. Es ist von Addict, es ist orange, eine bislang in meinem Schrank unterrepräsentierte Farbe, und featuret alte Musikgerätschaften. Und Shirts mit kultigen Musikgerätschaften – da bin ich so zuverlässig leicht zu überzeugen wie ein Alkoholiker zu noch nem Bier. Da macht es mir nicht mal etwas aus, berechenbar zu sein.

addict2

Ich war bis vor kurzem davon ausgegangen, dass es ein Teil eines alten Moog-Synthesizers ist, der da im Design eingefasst ist. Ihr wisst schon, diese Riesenaufbauten mit tausend Knöpfen und Kabeln im Wandschrankformat, die Rick Wright, Gott habe ihn selig, in den 60ern bei Pink Floyd bedient hat. Die Beschriftungen der Knöpfe (Oszillator, Filter etc) sprechen auch dafür. Allerdings verweist der Text auf der Rückseite auf ein Platten-Masteringsystem namens Dynagroove, das in den 60ern auf den Releases von RCA eingesetzt wurde und kontrovers aufgenommen wurde – praktisch die Urversion der aktuellen Loudness War-Debatte. Designt wurde das gute Stück mit dem Pop-Hochkultur-Background vom Londoner Grafiker/ Designer Swifty.

moog2Zum T-Shirt selbst: Addict stellt seine Shirts offenbar selbst her. Den innen eingenähten Keil (siehe Bild links)  hab ich so noch nie gesehen – eine Besonderheit. Der Stoff ist weich aber stabil, vergleichbar etwa mit Continental Clothing-Shirts. Der Druck ist vorne sehr überzeugend: zwar unheimlich detailscharf, aber ohne besonders fühlbar zu sein. Keine Gummiplatte auf dem Shirt – gut gut. Beim hinten in einer Serifschrift gedruckten Text (den über Dynagroove) kommt das Verfahren leider an seine Grenzen – spätestens die untere Hälfte ist nicht mehr entzifferbar. Schade.

Trotzdem ein Lieblingsstück. Auf der Addict UK-Seite sind zwar viele schicke T-Shirts, aber dieses wird nicht mehr angeboten, weil die Artist Series 8 schon ausgelaufen ist. Die letzten Stücke könnt ihr zum Jetzt-aber-rasch-zuschlagen-Preis bei Clear Cut Case bekommen, die, wie ihr hier sehen könnt, einer Bestellung auch noch extra viele Schmankerln beilegen.

addict3