
Flash-basierte Shopseiten sind ja aus der Mode gekommen, vor allem wegen der mangelnden Auffindbarkeit durch Google und auch sonst scheinen maximal funktionale Lösungen als verbindliches Gesetz zu gelten. Vielleicht hat die Seite des niederländischen Herrenmode-Labels Guy Vernes genau deswegen so einen Eindruck bei mir hinterlassen: weil hier die Devise “Flash for fantasy!” gilt und man mit der Maus auf Entdeckungsreise durch Fotos und die Shop-Kollektion geschickt wird. Mutig, wie Guy sogar auf eine Übersichtsseite verzichtet hat und der User die Shirts im Shop nur einzeln nacheinander über die Leine rutschen lassen kann. So lange die Kollektion noch überschaubar ist, macht das ziemlich Spaß (ab 15 oder 20 Artikeln würde es wohl eher ein Ärgernis werden). Die großflächig bedruckten Shirts scheinen natürlich auch ziemlich gut zu sein.
Und wenn man schon dabei ist, unbedingt auch das Blog ansehen, das auch einiges anders macht: Die News sind verpackt in eine Fortsetzungsgeschichte, in der alle Infos über das Label nur Nebenelemente eines Plots zu sein scheinen und die mit den Realitätsebenen spielt wie ein Film. Wow.
Liebe Labelbetreiber: nehmt Euch diese Seite als Inspiration. So macht man sich interessant.