Posts Tagged ‘Review’

Tilteed Lieblingsshirts

Wednesday, February 9th, 2011

Shirthunters und das Shirtarchiv haben es bereits gemacht, also will ich da nicht nachstehen und lasse mich für das Tilteed- Gewinnspiel bereitwillig zur Werbe- bzw. SEO-Nutte machen. Was ich natürlich nicht täte, wenn ich nicht absolut überzeugt wäre, dass aus diesem Hause wirklich feine Art T-Shirts (well hello, Googlebot!) kämen. Habe ich doch selbst zwei Stück davon im Schrank, nämlich Get A Job aus der Eröffnungskollektion und das hier bereits vorgestellte White Stripes T-Shirt.

Beide sind auf American Apparel-Shirts gedruckt, wobei das im Falle des roten T-Shirts ein kleines Problem darstellt. Das Rot der AA-Shirts ist nämlich so derartig knallrot, dass der braune Aufdruck kaum genügend Kontrast erzeugen kann. Auf dem Mockup mit etwas dezenterem Rot sah es leider etwas besser aus. Dafür liebe ich das Motiv nach wie vor, die Druckqualität des Siebdrucks ist wirklich gut – und im Katalog von Tilteed gibt es zudem reichlich weitere Motiv-Schätzchen.

604 Republic: neue Shirts – und ein Hoodie im Test

Tuesday, December 7th, 2010

Bei den kalten Tagen der letzten Zeit bin ich mit meinem Hoodie von 604 Republic quasi verwachsen.
Das kanadischstämmige Label, das ich hier schon einmal vorgestellt habe, will ja die Adresse schlechthin in Sachen Hoodies werden, und wie schon gesagt merkt man auch, dass sie wissen, was sie machen. T-Shirts mit geilen Motiven gibt es genug, um zig Blogs darüber zu schreiben. Bei Kapuzis ist das eher nicht der Fall.
Zum Test liegt mir “Birds” vor, und das gute Stück sehen wir uns mal genauer an.

Service:
Man sollte sich von der kanadischen Adresse nicht abschrecken lassen. Tatsächlich hat das Versand in meinem Fall sechs Tage gedauert und war somit schneller als jede Sendung, die ich bislang aus den USA bekommen habe. Um sicher zu gehen, hat das Label allerdings keine Garantie übernommen, dass es mit einer Bestellung bis Weihnachten klappt.
Dem Paket waren als Mehrwert ein paar schöne Sticker beigelegt, dazu Rabattcoupons.

Stoff:
Wie gesagt: winterfest. Ein dicker, fester Stoff aus 80% Baumwolle und 20% Polyester hält kräftig warm, und die Fleece-Beschaffenheit der Innenseite erhöht den Kuschelfaktor. Außen ist die Oberfläche natürlich glatt, um gute Druckqualität erreichen zu können.

Schnitt:
Live and learn. Nachdem ich meine Hoodies gerne ein wenig weiter habe, habe ich mal Größe L bestellt – um dann festzustellen, dass die Hoodies von 604 Republic diese Vorliebe schon berücksichtigen. Heißt: der Schnitt fällt ziemlich groß aus – der untere Saum hängt unterhalb des Schritts. Gut, um so etwas vorab zu wissen, gibt es ja die Größentabelle…
Zwei Dinge sind an 604Apparel-Hoodies besonders toll:
- Die Taschen: in der großzügigen Tasche zum Hände warm halten ist noch eine Innentasche angebracht, die genau für Handys ausgelegt ist.
- Die Kapuze: aus drei Panels genäht passt sich die Kapuze besser dem Kopf an und hält auch wirklich oben.

Druck:
Das Motiv “Birds” weist zahlreiche Unsauberkeiten auf – mal ist das blau neben dem weiß, mal sieht unter der Druckfarbe die weiße Basisschicht durch, und da weiß ich nicht, ob das so beabsichtigt ist. Im Vergleich zu einem Shirt sieht das eher grob aus. Immerhin gibt es aber auch so feine Motive wie Soul Surfing, wo solche Details stimmen müssen – und laut Produktfotos auch tun. Wobei es ja auch imnmer leichter ist, auf hellen Stoff zu drucken.

Extras:
Ein eingesticktes Logo veredelt die Kapuze. Sehr schick.

Der Bestand an Hoodies ist inzwischen schon stark geschrumpft – scheint also zu funktionieren. Derweil gibt es eine Reihe neuer T-Shirts mit abermals sehr guten Motiven. Die arbeiten sich zwar an den beliebtesten T-Shirt-Themen ab (Super Mario, Star Wars, Zombies, Dinosaurier ….), aber das wenigstens auf eine witzige und grafisch super gelungene Art und Weise.

GandALF

Wednesday, November 3rd, 2010

Mir geht es ja so ein bisschen wie Andy: auch ich habe ein schlechtes Gewissen, wenn ich Shirts nicht reviewe, die ich zugeschickt bekomme (auch immer wieder unverlangt). Zum Glück haben sein Posting und sein Review mich an Bunker Designs erinnert, die ich hier schon ein mal kurz angekündigt habe – und auch auf diesen Knaller gebracht: GandALF

Ein Wort zum Shop: Bunker Designs haben wie ich in Costa Rica das Licht der Welt erblickt. Ja, auch Pakete von dort kommen problemlos an. Bei ihren Shirts muss man im Zweifelsfall immer die größere Größe nehmen. Das Shirt in Größe M, das ich von ihrem Gulfie zugeschickt bekommen habe, überzeugte zwar qualitativ, war allerdings so klein, dass ich es weiterverschenkt habe.

Review: “Hoffnung” von Daniel Storek

Wednesday, October 27th, 2010

Und wieder habe ich die Ehre, einen jungen, aufstrebenden Einmannbetrieb aus Deutschland vorzustellen. Getreu dem Motto “Be your own label” vertreibt Daniel Storek seine selbstdesignten T-Shirts einfach unter seinem Namen. Warum nicht, wenn man es so angeht wie er: der junge Grafikdesigner aus Braunschweig legt nämlich schon Wert darauf, für seinen Namen eine Markenidentität zu schaffen. So gibt es ein sehr gelungenes Logo und auch schon eine Art corporate Design.

Er selbst beschreibt es so:

Ich war den Sommer über auf der Suche nach etwas.
Herausgekommen ist eine Kombination aus Eindrücken, die ich aufgenommen habe, und meinem Zeichenstil.
Meine zentralen Aussagen: Liebe und Hoffnung.

Ein Shirt von “Hoffnung” liegt uns nun zum Testen vor. Es ist einfarbig und von Hand in Siebdruck gedruckt, und auch da weiß der Gute durchaus, was er tut. Etwas grüner als oben abgebildet fällt der Druck aus. Zudem ist der auch nicht ganz homogen- es sieht so aus, als wäre hier mit zwei Farbtönen gedruckt worden, sodass bei meinem Exemplar eine Art Verlauf von gelbgrün nach gelbgrün erkennbar ist und einige Stellen in intensiverem Grün hervorteten – was dem Druck noch einen Touch von Handgemaltem hinzufügt. Schön.

Ebenfalls schön: Zwei Labels sind von Hand angenäht. Eines im Nacken, eines am Ärmel. Als Shirtrohling kam ein American Apparel zum Einsatz, aber wohl kein 2001er Modell. Das von Daniel bedruckte ist erstens noch länger und zweitens vom Stoff her sensationell weich. Rrrrrrraaaawwwwwr. Dagegen tragen sich manche meiner Bandmerch-Shirts wie Jutesäcke.

Wirklich bemerkenswert auch das Beiwerk. Das Shirt kam in einer hochwertigen Papprolle, die ziemlich was hermacht. Dazu Flyer und ein Schreiben auf halbtransparentem Pergamentapier. Man merkt: hier hat jemand Qualitätsansprüche und setzt die auch im Detail um. Vorbildlich! Allein ein Punkt zur Verpackung: vielleicht könnten die T-Shirts darin besser gerollt werden – mein Shirt kam ganz schön verknittert aus der Röhre.

Daniel Storeks Shop hat seit wenigen Tagen geöffnet. Und wie immer auf dieser Welt: Liebe und Hoffnung gibt es nicht für alle. Die Shirts sind auf 72 Stück limitiert und kosten 25 € pro Stück. Im Sommer gibts dann eine größere Kollektion.

Review: Core

Sunday, May 23rd, 2010

In der letzten Woche flatterten bei uns die Shirts von Core in die Redaktion. Die kamen direkt von Urban-Stylistics, aus der Ecke Künstler-Shirts, genauer gesagt von dem Künstler-Label “Core”.

Meinem persönlichen Geschmäckle entsprechen die Motive zwar nicht so ganz, da ich nicht so der Surfer-Typ bin, aber dennoch gefallen sie.

Der Stoff: Man merkt einfach, dass man Qualität trägt. Also wenn ich das mit den mitgebrachten Shirts aus’m letzten Türkei-Urlaub vergleiche.. Da stecken Galaxien dazwischen! 100 % Baumwolle steht drauf und iss da auch drin und das ist zu spüren. Es ist kein billiges Lainentuch, so wie’s bei manchen meiner Shirts der Fall is. Die dicke “Konsistenz” des Stoffes gibt dem Shirt beim tragen noch ein wenig mehr Statik.

Maße: Die Shirts kamen in der Größe M, was mich etwas stutzig machte, da ich etwas länger bin (1,87). Das war aber nach der Anprobe kein Problem mehr, da die Größe M bei Core anscheinend etwas größer ausfällt. Normalerweise trage ich L. Jetzt muss ich nur noch drauf aufpassen, das meine Mum die nicht wieder einlaufen lässt (was sie allzu gerne macht, mein halber Schrank ist voll mit mir eigentlich zu kleinen Shirts. Aber ich hab’ halt die Hoffnung.. das sie irgendwann wieder.. wachsen.. Ach wasweissich, weiter im Text).

Druck: Die Motive scheinen auf unterschiedliche Arten und Weisen auf die Shirts bedruckt zu werden. Er scheint teilweise mit Flexdruck zu arbeiten, wobei ein Motiv (“Sharkey’s”) anscheinend auch mit Siebdruck behandelt wurde.

Zu den einzelnen Shirts und zum Künstler: Was gleich positiv auffiel, war das Branding. Der Labelname wird nirgendwo in den Vordergrund gedrängt, was ich persönlich sehr schätze. Zu Core lässt sich noch sagen, dass dieser anscheinend aus dem Surfer-Millieu zu stammen scheint, was die Motive vermuten lassen. Totenköpfe, das Schicksal oder Surfen bestimmen da hauptsächlich das Thema. Ein Emo-Surfer. Oder so. ;p

Riders für 22,- €. “Glück begünstigt das freie Herz” – was diese Aussage mit “Rough Riders” zu tun haben soll, verstehe ich zwar nicht ganz, aber dennoch mag ich das Motiv. Für 22,- € wäre es mir dann doch noch ein wenig zu teuer, aber wer drauf steht.. Die Mischung von Schwarz und Beesch ist auch sehr toll kombinierbar mit anderen Klamotten.

Dies ist mein Lieblingsstück. Sharkey’s, ebenfalls für 22,-€. Auch wenn ich noch nie auf’m Brett gestanden habe, und nicht auf Batik und Blumen-Muster stehe, verleiht einem das Ding doch’n bischen das Surfer-Dude-Feeling. Ich seh mich schon am See auf’m Steg chillen, mit einem gedankenverlorenen Blick der Brandung entgegen, auf die endlose See (bzw. das andere Ufer) schauend, während eine frische Brise mein voluminöses Haar zerzaust und im Hintergrund läuft “Careless Whisper “von George Michaels.

Oder auch nicht. Auf jeden Fall: Cooles Shirt!

Das erste heisst Fortune und das zweite Tiki. Beides auch für 22,- Öcken. Als ich das “Fortune hates me” gelesen habe, musste ich irgendwie lächeln. Ou mann, wie sehr das passt..  Das Tiki-Shirt ist das einzige der vier Motive, das auf der Rückseite abgedruckt ist. Das wird spätestens bei der nächsten Strandparty oder im Urlaub ausgepackt, wenn ich meine geschundenen Füße endlich wieder in den warmen Sand eines sonnigen Strandes geparkt habe.

Letztendlich kann ich sagen: Tolle Shirts. Vom Design auch nicht so der Standard H&M, C&A Kitsch den man täglich serviert bekommt. Teilweise sonnig, teilweise düster; würd echt gerne mal den Typen kennenlernen, der sich solche Motive ausdenkt. Entweder vollkommen schizophren oder genial. Wahrscheinlich irgendwas dazwischen. Auf jeden Fall: Für den, der auf anständige Shirts steht, sehr zu empfehlen. Außerdem sind die Preise auch sehr akzeptabel, besonders, wenn man auf die Qualität schaut.

Fazit: Immer wieder gerne!

Review: Frank and Jan T-Shirts

Tuesday, April 6th, 2010

Wieder Shirts zum Testen: diesesmal reiste ein von Jacque großzügig zusammengestelltes Frank & Jan – Päckchen aus West Hurley, NY nach Berlin – mit einem längeren Zwischenstopp beim Zollamt. Nachdem diese aber letztlich beschlossen hatten, dass der Empfang von ein paar Shirts der deutschen Volkswirtschaft doch keinen größeren Schaden zufügt, konnte ich das gute Stück schließlich in Empfang nehmen. Darin folgender Inhalt:

Die Shirts Media Outlet, Centerfold und Senior Moment.

Dass die Designs supergeil sind, muss ich eigentlich gar nicht mehr schreiben. Besonders “Senior Moment” bringt mich immer wieder zum Kichern. Wer seine Shirts  zum Reviewen hierher schickt, bekommt aber den großen Shirtspotting Herz-und-Nieren-Test. Deswegen mal ins Detail gegangen:

Der Stoff: 100 % Baumwolle. Dick und stabil. Etwas grober und weniger elastisch als man’s von den Lattenlegern American Apparel oder Continental kennt. Um welche Marke es sich handelt, ist nicht klar.

Der Schnitt: Für ein M normal groß. Für ein kleines Dickerchen wie mich noch OK. Von der Länge her etwa mit AA vergleichbar. Das gibt halt Probleme, wenn man so groß druckt wie F&J es tun: wenn ich mit dem Shirt “Centerfold” (s.o. Mitte) stehe, muss ich darauf achten, das Shirt unten langzuziehen, damit man das Gesicht der liegenden Dame sehen kann. Im Sitzen erstreckt sich eigentlich nur ein glacébehandschuhter Arm über meine Brust.

Der Druck: Siebdruck, handgedruckt. Besonders die dunklen Shirts sind mit einer deutlich fühlbaren Farbschicht überzogen. Fasst sich etwas rau an, ich hab es aber auch noch nicht gewaschen, vielleicht wäscht sich das noch aus. Die Qualität des Stoffs macht sich besonders dort bemerkbar. In den größeren Flächen hängen Fusseln. Das ist bei Siebdruck nie zu vermeiden, wäre aber bei anderen Marken, die glattere/ feiner gewebte Stoffoberflächen anbieten, vielleicht weniger auffällig.

Letztlich aber auch nicht so schlimm, da man als Normalbürger eh nicht auf sowas achtet. Der Farbauftrag ist beim weißen Shirt naturgemäß dünner, weil man da nicht deckend drucken muss. Die Motive “Centerfold” und “Senior Moment” wurden vor dem Drucken fein gerastert, sogar die Schrift:

… was bei “Centerfold” zu Problemen mit der Lesbarkeit der Schrift führt. Okay, wer liest schon das, was in Hochglanzmagazinen zu den Damen getextet steht?

Man weiß wie gesagt nicht so recht, wer die F&J-Shirts herstellt. Das Label ist innen rein gedruckt:

und das ist ein Vorteil, wenn man kratzige Labels im Nacken nicht mag.

Fazit: Die Designs von Frank and Jan sind unschlagbar, gerade wenn man auf Fotodruck und ein bißchen gaga (im positivsten Sinne) steht. Die Shirts in natura bekommen das Prädikat “zufriedenstellend”. Für eine Empfehlung reicht es in jedem Fall aus.

Review: Phalanx Apparel

Monday, March 29th, 2010

Ein umfangreiches Probierpaket aus dem Hause Phalanx Apparel ist hier reingeschneit. Bei der Größe des Pakets hatte ich erst ein Playmobilhaus oder ähnliches erwartet, aber letztlich waren es vier Shirts aus der aktuellen Phalanx-Sommerkollektion und eine Menge Luftpolsterfolien.

Streetwear, also T-Shirts und Hoodies gibt es von Phalanx, die Labelbetreiber Nicolai seit vier Jahren in Eigenregie bedruckt. Der sehr professionelle Katalog, der der Bestellung beigelegt ist, lässt darauf schließen, dass hier a) es jemand ernst meint, und b) auch weiß, wie man sich gut darstellt. Selbiges ist für die recht gute und funktionale Website zu sagen. Dann knöpfen wir uns mal die Shirts vor.

Verwendet wurde Rohware von American Apparel – keine originelle, aber eine bewährt gute Wahl, wegen guter Passform, schickem Schnitt, hautschmeichelndem Textil, und das auch noch in fair labor hergestellt. So weit, so gut. Zusätzlich zum AA-Label wurde auch noch ein eigenes Phalanx-Label eingenäht:

Daneben seht Ihr einen Scanausschnitt vom Motiv des oben links abgebildeten Shirts”Splash“. Gedruckt wird bei Phalanx nicht mit Siebdruck, die feste und homogene Beschichtung sowie das Feel weisen auf Flexdruck hin. Bei der Detailgenauigkeit, die so ein Schneidplotter aber mittlerweile leistet, ist das aber Nebensache. Vorteile dieser Technik: hat man einmal ein Motiv erstellt, kann man auch fast beliebig mit Farben spielen, was Phalanx auch gerne tun – die meisten Motive werden in mehreren Farbkombis angeboten. Und zudem kann man flexibel auf Kundenwünsche reagieren, weswegen ja Flex auch das Mittel der Wahl bei all den Print-on-demand-Firmen à la Spreadshirt und Shirtcity ist.

Nichtsdestotrotz: Phalanx-Shirts werden nur in kleinen Stückzahlen aufgelegt: lieber limitierte Designs, dafür öfter mal was Neues. Man möchte ja als Shirt-Snob schließlich keine Massenware tragen.

Ansonsten könnt Ihr hier schon sehen, was Phalanx-Designs auszeichnet: die Motive sind abstrakt gehalten und spielen einfach mit Form, Farbe und Linie. Und dem Kleckse-Brush in Illustrator. Als einer, der nicht so gerne Labelnamen trägt, bezweifele ich mal, dass ich für diese Shirts die Kreditkarte gezückt und 28 € pro Stück hingelegt hätte. Dafür kann aber die Qualität wirklich überzeugen.

Wer gerne was sparen möchte: Zur Neueröffnung gibt es mit dem Gutscheincode 10prozent einen Nachlass von … nun ratet mal. Auf alles. Der Versand innerhalb Deutschlands bleibt portofrei.

Review: Sieht aus wie Pacman von Bytelove

Thursday, January 28th, 2010

Byte byte love … ein Shop mit klarer Ausrichtung: T-Shirts und Sachen für Geeks und Gamer sollen ihr Stück vom Longtail-Kuchen sein. In etwa so wie die T-Shirt-Sektion von ThinkGeek, wobei es bei Bytelove natürlich auch allerlei lustig-nerdige Spielereien im Sortiment gibt, wie etwa den Duschvorhang mit dem draufgedruckten Periodensystem der Elemente oder allerlei USB-betriebenes Zeugs für den Bürokrieg.

Gut, aber hier solls ja um Kleidung gehen.

Luises Angebot, mal ein Bytelove-Stück zum Testen zur Brust zu nehmen, nahm ich natürlich gerne an, und für das Motiv musste ich auch nicht zweimal überlegen. Also, nach kurzer Zeit war das Päckchen dann da, und das Shirt sieht so aus:

Über das Motiv “Resembles Pacman” musste ich schon damals sehr schmunzeln, als ich Anticlothes vorgestellt habe. Ich gestehe, dass ich als höchstens seminerdiger Nerd einer nachgewachsenen Generation nur sehr wenig PacMan gespielt habe, aber im Studium dafür so einige Tortendiagramme zu Gesicht bekommen habe. Wer jetzt als erstes auf dieses Motiv gekommen ist, kann ich nicht sagen. Überhaupt sieht man im Bytelove-Sortiment so einige Motiv-Überschneidungen mit anderen Shops… aber in der T-Shirt Welt klaut eh jeder von jedem, und gute Ideen können halt nur einmal gehabt werden. Dafür braucht man bei Bytelove schon mal keinen internationalen Versand zahlen.

Das Shirt selbst überzeugt. Als Rohware dient offenbar Continental Clothing. Besonders Freunde macht natürlich das eingenähte Label, das vorne das Logo ziert und hinten eine schöne Weisheit offenbart:

(Die Striche kommen vom Scannen!)

Der Druck kommt ziemlich scharf raus. Aufgrund dessen, wie sich der große Pacman verhält, wenn man das T-Shirt faltet und weil die Fläche gar so homogen gelb ist, nehme ich mal stark an, dass hier Flexdruck verwendet wurde. Das heißt: eine etwas dickere und deutlich fühlbare Beschichtung, die aber sehr langlebig und farbstabil ist.

“Sieht aus wie Pacman” gibt es für 22€ im Bytelove-Shop und wird von Shirtspotting mit einer Empfehlung versehen.

Hipstery, Teil 2

Sunday, September 13th, 2009

Robot-Tee

Mein lieber Herr Gesangsverein. Das ging fix. Freitag bestellt, am Samstag ein T-Shirt im Briefkasten gehabt. Und es ist: ein Roboter-Shirt. Hell yeah.

Drei Roboter gedruckt auf ein American Apparel Shirt in weinrot. Hell yeah.

Von Rethink Clothing. Super Sache. Dort heißt es “Mechanical Breakdown“.

Ich hoffe, nicht zuviel verraten zu haben. Welche Marken Hipstery sonst noch im Angebot hat, bleibt mir aber verborgen. Falls jemand von Euch was bestellt hat, fände ich es natürlich super, wenn ihr Eure Überraschungen in die Kommentare postet.

Bei Hide Your Arms könnt ihr noch ein Interview mit Hipstery lesen.

Review: Theory Of Self von Hyp. Inc

Tuesday, September 1st, 2009
Theory Of Self by Hyp Inc.

Theory Of Self by Hyp Inc.

Ein wunderbares Stück Textil kam aus den Staaten: Es handelt sich um das Shirt “Theory Of Self” von Hypothesis, Inc., die ich ja schon mal besprochen hatte. Das hier ist mein Lieblingsstück aus ihrer Kollektion. Es gibt wohl kaum ein Shirt, das mich so gut beschreibt wie das hier. Selbst wenn mittlerweile das Wordpress-Eingabefeld genauso gut da rein passen könnte, ist es bestimmt die Musik und das Gitarrespielen, das mein Selbstbild am stärksten definiert. Wunderbares Design also, ganz einfach realisiert.

Und wie macht sich das Stück jetzt in echt?

Gedruckt wurde es auf American Apparel shirts, also gibt es schon mal eine Garantie für nen super Schnitt und gute Qualität. Zudem ist auch die Shirtfarbe creme sehr schön. Der zweifarbige Siebdruck ist scharf und lückenlos, fasst sich auch angenehm an und bildet keine so dicke Gummischicht wie die Drucke auf dunklen Shirts es oftmals tun.

Kostenpunkt liegt bei $ 20.00 : Lieferung nach Europa ist möglich.

Fazit: sehr empfehlenswertes Stück!

Review: Letter from John

Sunday, June 28th, 2009

letter-howto

Letter From John – Der Johannesbrief? Nein, hier ist nicht der Apostel gemeint. Jener John, der hier die Briefe in T-Shirt-Form an die Welt herausschickt, heißt mit vollem Namen John M. Tootabeanie und hatte eine – nun ja, zumindest originell Idee für sein Labelkonzept. Das Bild oben erklärt es eigentlich schon: John nimmt Grafittis, Zeichnungen und Schmierereien aus öffentlichen Toiletten als Motive und macht sie unsterblich, bevor der Mann mit dem Butyrolactonreiniger es wegwischt.

Das Ergebnis: T-Shirts, deren Aufdruck genauso random (es gibt kein adäquates Wort in unserer Sprache) aussieht, wie er entstanden ist. Was nicht unbedingt schlecht ist, es ist halt ein Stil. Zwei Exemplare sind hier zum Testen eingegangen:

Love To Be Hated

Love To Be Hated

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B-Boy

Die Shirts selbst kommen ohne Label, weswegen ich nicht sagen kann, welche Rohware zum Bedrucken genommen wurde. Der Stoff ist fest und etwas grober, könnte etwa Fruit Of The Loom oder so etwas sein. Das untere gefällt mir eindeutig besser vom Motiv her. Vielleicht ist auch die Variante weiß auf schwarz die bessere, gerade bei einem Motiv wie Love To Be Hated. Alle Shirts sind in beiden Versionen – also schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz- erhältlich. Mehr Farben gibt es nicht.  Vermutlich hält John sein Angebot bewusst so minimalistisch, um dem Geist der Vorlagen gerecht zu werden. Die Originalgraffitis kann man übrigens auch in einer Galerie bewundern.

So, nun der interaktive Teil: Leider habe ich in der Kommunikation mit John vergessen, unsere Größen anzugeben. Dabei hat John wohl den deutschen Wohlstand etwas überschätzt und L und XL-Shirts in die Röhre (ja, die kamen in einer Rolle!) gestopft.

Wer also XL trägt und findet, dass er es liebt, gehated zu werden, der kann einen comment hinterlassen (oder eine Mail an shirtspotting at googlemail punkt com schreiben) und ein Angebot zum Tausch machen – muss nicht textil sein, nur bitte größer/ gleich Versandkosten.

Review: Skate Or Die von OMaiR

Monday, June 8th, 2009

Ein Testshirt ist uns aus Österreich zugegangen, von OMaiR. Das ist ein Custom-Shirt-Shop, der sich eine eigene Nische gesucht hat: OMaiR druckt Autos auf T-Shirts. Wer also seine Kiste so liebt, dass er sie auch als Fußgänger stolz vorzeigen möchte, kann sie sich bei OMaiR suchen – mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ist das eigene Modell auch als wählbares Motiv im Shop vorhanden.Wenn nicht, kann man ein Foto von seinem besten Stück unter dem Stichwort Wear Your Car hochladen. Darüber hinaus werden auch andere Motive angeboten, die in dem gut bedienbaren Shirtdesigner dann nach Wunsch gestaltet werden können. Das zugeschickte Reviewexemplar ist jedenfalls bislang noch nicht im Shop orderbar. Zuletzt gibt es auch zahlreiche Logos, die verraten, dass OMaiR auch gerne als Marke für sich stehen wollen.

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Skate Or Die - Die Vorderseite

Das T-Shirt: Der Rohling ist vom Hersteller Promodoro. Die Stoffqualität (fest, dick, super weiche Oberfläche) kann überzeugen. Die Größe ist hingegen eine Frechheit. Konnte ich mir bislang immer bedenkenlos M bestellen, ist dieses Ding hier schlichtweg viel zu eng – und auch recht kurz. Das hat jetzt (fast) nichts damit zu tun, dass meine Wampe sich allmählich der Größe L annähert, das Shirt hier ginge faktisch bei den meisten anderen Herstellern als ein S durch. Das schonmal als Warnung. Wer sich nicht sicher ist, sollte eh immer die Größentabellen beachten.

Der Druck: Wie alle Print-On-Demand-Anbieter drucken OMaiR mit Flexdruck. Bei dieser Technik wird das Motiv aus einer dünnen Folie ausgeschnitten (geplottet), die sich dann unter Hitze- und Druckeinwirkung fest mit dem Textil verbindet. Das erlaubt Flexibilität in der Herstellung, ist bei dezenten Aufdrucken auch nicht störend. Ist aber ein T-Shirt so eng wie das Promodoro und ein Motiv so großflächig wie das hier, macht sich der Druck unangenehm beim Tragen bemerkbar. Gerade weil hier bis zu drei Lagen Plastikfolie übereinandergepresst wurden, hat man den Eindruck, einen Brustpanzer zu tragen.

Rückseite - großzügig bemessenes Logo

Rückseite - großzügig bemessenes Logo

Das Design: Achtung, hier beginnt die Subjektivität: ich find’s nicht schick. Sehr beliebig. Schon da ich als Grobmotoriker mit zwei linken Füßen zu den Todgeweihten gehörte, würde man das Motto ernst nehmen, würde ich es nicht tragen. Aber auch so hat es nicht für zwei Pfennig Style, keinen Pfiff, keine besondere grafische Eigenheit oder auch keine Idee dahinter. So etwas würde normal jedenfalls nicht hier im Blog landen.

Fazit: ein zu kleines Shirt mit ödem Aufdruck – ich will’s nicht haben. Wer Größe S trägt und es will, kann ein Tauschangebot schicken an shirtspotting at googlemail.com – muss kein Shirt sein, kann auch ein Bannerplatz sein, ein Schokoriegel, eine Mix-CD … was immer Euch einfällt.

Clear cut case: Review von "A Zebra vs. Gravity"

Thursday, May 21st, 2009

Clear cut case hat mir freundlicherweise ein echt feines Stück Stoff zugeschickt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Darüber hinaus ging der Versand sehr zackig. Die Ware war innerhalb von einem Tag bei mir im Postkasten. Aufwendig verpackt in einer Pappschachtel war sie auch noch, was will man mehr. Meine Wahl in Sachen Motiv fiel auf “A Zebra vs. Gravity” von Yack Fou, welches ich persönlich echt genial finde. Ich glaube ich bin auch der Grund, warum das Shirt mittlerweile nur noch in Größe “L” zu haben ist. Vermutlich habe ich also das letzte “M” erhalten. Nachdem ich, wie bereits erwähnt, schon von dem Motiv hellauf begeistert war, kann ich selbiges Urteil nur zur Qualität sagen. Beste Baumwolle, feiner Druck !

An dieser Stelle möchte ich auch gleich die Gelegenheit nutzen, noch einmal an die Rabatt-Aktion von CCC zu erinnern, bei der man 5 Euro pro Bestellung sparen kann. Husch husch, die Aktion ist nur noch bis 31. Mai gültig. Großes Dankeschön auch an dieser Stelle noch mal, beide Daumen nach oben für euren Service und die Shirts.

Zebra vs. Gravity

Zebra vs. Gravity !