Ihr werdet es gemerkt haben: hier ist der Ofen aus.
Und ich mach es jetzt offiziell: nach dreieinhalb Jahren ziehe ich dem Blog final den Stecker.
Die Gründe dafür möchte ich jetzt gerne erläutern. Als ich angefangen habe, wollte ich eine Lücke in der deutschen Bloglandschaft schließen – ein T-Shirt-Blog, das mit den internationalen Vorbildern -allen voran Hide Your Arms und tcritic- mithalten kann. Das hat lange Zeit ziemlich Spaß gemacht und dieser Spaß länger gehalten, als ich je für möglich gehalten hatte. Nun aber habe ich mich – beruflich- wie auch innerlich von dem Thema entfernt. Ich hab einen neuen Job, der hat nichts mit T-Shirts zu tun. Und mit meiner Band Sand.IG läuft es nach vorübergehender Trennung auch wieder ziemlich gut. Dazu kommt ein anderes Bandprojekt, das auch ziemlich toll wird (sobald ein Schlagzeuger gefunden ist) und meine Tätigkeit als Autor für das Uncle Sally*s Magazin. Das macht unterm Strich – wobei überm Strich auch noch so ein paar andere Posten stehen – ziemlich wenig Zeit, einem Blog noch die Zeit zu widmen, die er eigentlich braucht. Der andere Grund ist die innerliche Entfernung. Das letzte Update war vor dem Erdbeben in Japan. Seit diesem Ereignis saß ich inzwischen ein paar Mal vor eben dieser Eingabefläche, wollte pflichtbewusst neue Labels und Motive vorstellen und habe mich gefragt: Was mach ich hier? Kann ich jetzt einfach so über banale Konsumprodukte schreiben, wenn anderswo auf der Welt genau die Katastrophe eingetreten ist, vor der ich seit Tschernobyl Angst hatte? Irgendwie konnte ich es nicht. Natürlich macht es jetzt keinen einzigen im Tsunami umgekommenen Japaner wieder lebendig, wenn ich nichts mehr in diesen Blog schreibe. Es ist vielleicht sogar eine Verhöhnung der Opfer, das überhaupt in Verbindung zu bringen. Fakt ist jedenfalls: die Ereignisse haben mich in eine Sinnkrise gebracht, die noch nicht überwunden ist. Und die mir sagt: die Limitierung auf T-Shirts ist auf Dauer halt einfach langweilig.
Grund genug, Dankeschön und Auf Wiedersehen zu sagen. Ich übergebe den Stab an zwei Blogs, die das eh schon seit einer Weile viel besser machen als ich:
den unermüdlichen Shirthunter Thomas und Jule, die das ebenso liebevoll bestückte Shirt-Archiv führt.
Danke allen Lesern, die mich mit ihren Kommentaren ermuntert haben, diesen Blog so lange fortzuführen. Danke allen Labels für ihre Zuschriften und natürlich auch Samples. Danke meinen Interims-Helfern Ötze und Sebastian. Und meinem Webhoster Konstantin, der dieses Stück die ganze Zeit kostenlos gehostet und Support gegeben hat.
Die Seite bleibt so lange online, bis Konstantin den Speicherplatz freigeben will. Also, kurz und schmerzlos: so long!
Ganz ehrlich: als Dennis von umme Ecke (= Pankow) eine Mail sendete, in der er einen Bestechungsversuch von seiner Seite Shirt selbst bedrucken ankündigte, war ich nicht sicher, ob ich darauf überhaupt eingehen sollte. Einer von zig Spreadshirt-Partnershops, der die üblichen unlustigen Humor T-Shirts, Liebe und Sex T-Shirts und so weiter verkauft dann nicht mal nennenswerte eigene Motive bietet, sondern nur der Mutti die Keywords abluchst – das ist reiner SEO-Sport und hat nichts mit den liebevollen, phantasievollen, kreativen, originellen und künstlerisch wertvollen T-Shirts zu tun, denen sich dieses Blog widmen möchte. Hat hier also nichts zu suchen.
Dachte ich.
Und nun ist der Bestechungsversuch da, und wir sind immer noch aus dem Häuschen. Das hätten wir uns nun wirklich nicht träumen lassen:
Wahrscheinlich ist das die aufwendigste, originellste und überhaupt beste Suchmaschinenoptimierungsmaßnahme aller Zeiten. Und obwohl uns Dennis’ Shop immer noch nicht mehr überzeugt – seine keywordgerechten Backlinks hat sich der gute Mann mehr als verdient. Und wenn Markus dann in ein paar Tagen Richtung Ecuador unterwegs ist, kann er das Wort unseres Blogs gleich noch ein bisschen wirksamer weiter verbreiten. Ein schöneres Abschiedsgeschenk hätte es für ihn wohl gar nicht geben können.
Ein Wort zu den Shirts: dass Spreadshirt mittlerweile wissen, was sie machen, dürfte klar sein. Der dreifarbige Flexdruck ist erwartungsgemäß top verarbeitet. Die verwendeten Basic-Shirts von B&C sind angenehm zu tragen und fallen vom Schnitt großzügiger als etwa American Apparel aus, was für Bürohockerplauzenträger wie mich auch kein Nachteil ist.
Falls übrigens leserseitig Interesse besteht, so ein Shirt auch zu tragen, würde ich mich um einen Partnershop bemühen. Die Idee war schon öfter mal da, aber wurde immer mit dem Argument “Trägt eh keiner” wieder verwischt. Nun, eben gerade widerlege ich es selbst, was ich mir nie hätte träumen lassen. Belehrt mich also gerne eines Besseren…
Vor zwei Jahren, im Juli 2007, ist dieser/s Blog gestartet. Ich hatte mich ja schon beim ersten Geburtstag gewundert, den erreicht zu haben. Nun sind die zwei voll, die 500 Postings überschritten, der Leser Zahl steigt weiter an, und auch die der Blogger: Shirtspotting ist zum Gemeinschaftsprojekt geworden, und dem unermüdlichen Seb und Stricha sei Dank gibt es hier auch öfter Bewegung, während ich selbst immer seltener zum Updaten komme.
Natürlich wird das gefeiert, und das soll Euer Nachteil nicht sein. Zwei Jahre, da kann man schon einen richtigen Kindergeburtstag feiern. Und genau das wird über die kommenden Wochen hinweg passieren. Ein paar Sponsoren sind schon an Bord, und Labels, die gerne noch etwas beitragen wollen, können sich unter der bekannten eMail-Adresse melden.
Nun ist erst mal die Katze aus dem Sack und wir öffnen schon mal den Kindersekt. Stay tuned….
English version:Hey ho. I didn’t expect this to happen, but this blog has turned two, has over 500 entries now and the number of readers is also going up. As well as the number of bloggers: since Seb and Stricha joined this project, this is no more a solo project, but a blogging crew.
To celebrate this second birthday appropriately, we are going to have a children’s party. Party guests shall be given the oppurtunity to take some shirts away. We already have some sponsors on board, and if you want to join and have a party game dedicated to you, drop a line to shirtspotting (at) googlemail.com
Liebe Leser, liebe Leserinnen, ich möchte euch darauf aufmerksam machen, dass wir seit gestern auch zwitschern, oder viel mehr twittern. Also: Follow us on twitter !
Hi!
Ich bin der Stricha. Werde in der nächsten Zeit versuchen diesen Blog ein bischen auf Vordermann zu bringen. Kann ja nicht so weitergehn, so wie’s hier ausschaut..
Nein, Spaß;). Da ich vor kurzem mitbekommen habe, dass der “Shirtspotter” neulich noch Mit-blogger suchte, hab ich einfach mal vorbeigeschaut und nachgefragt ob das Angebot noch steht. Und siehe da: Schon bin ich dabei!
Wer ich bin? Ein 21 jähriges deutsches Kind “mit Migrationshintergrund”, born and raised in Good Ol’ Berlin und erst seit kurzem in der Bloggerwelt ansässig.
Was ich hier will? Meine Schreibkünste verbessern, Erfahrungen sammeln, Shirts spotten und diesen Blog mit bis an die “Top of the Blogs” bringen.
Hab mich hier ein bisschen umgeguckt und ich muss schon sagen: Respekt! Anscheinend hatte der Blog schon nach einem Jahr mächtig Resonanz und scheint immernoch auf gutem Kurs zu sein. Zu Recht, denn wenn man sich hier die Shirts reinzieht, gehen einem schon teilweise die Augen über.
Also auf eine gute Zeit in der großen weiten Shirt-Welt!
Die nächste Shirtspotting-exklusive Sonderaktion steht ins Haus. Made Of Awesome, die ich ja neulich vorstellen durfte, erlassen interessierten Lesern 5 € mit diesem Rabattcoupon:
04-09-SSP-JKOP
Da kriegt ihr dann also solch hübsche Shirts wie jenes hier:
Zufriedenheit allerorten: Die Aussicht, ein paar der oberschicken Pleasant Beef-Shirts für umme abgreifen zu können, hat satte 20 Kommentare gebracht, was für Shirtspotting erstaunlich viel ist. Im Beef-Headquarter Leipzig hat man schon mal ein paar Lorbeeren und Rückkopplungen einheimsen können. Nun können sich auf ein Gratisshirt freuen: Febstar, Teca, Fabian, Simon & Julian.
Alle anderen müssen nicht traurig sein, sondern dürfen über 5€ Rabatt im Pleasant Beef-Shop freuen. Mit dem Codewort “Verlosung Shirtspotting” erlassen Euch die Fleischermeister gerne einen kleinen grünen Schein. Und zwar noch bis zum 30.4. !
Eine der ersten Anlaufstellen für tolle T-Shirts im Netz ist ja bekanntlich Clear Cut Case, die internationale Labels wie Rockwell oder Imaginary Foundation zum Teil exklusiv in D-Land vetreiben. Der liebe Sven (im obigen Suchbild gleich viermal versteckt) hat nun extra für Shirtspotting-Leser einen Gutschein zur Verfügung gestellt, mit dem Ihr 5€ von Eurer Bestellung abgezogen bekommt. Dieser lautet F19C4-1D7A2-1783G und gilt bis zum 31. Mai 30. Juni. Also, nichts wie auf zu CCC und mal umschauen.
So, Leute. Nun dürft Ihr mal selber kreativ werden. Tolky Monkys präsentiert in Zusammenarbeit mit Shirtspotting (und anderen Blogs) den vierten und hier erstmalig durchgeführten Microstories Contest.
Worum geht’s? Die spanischstämmigen Tolky Monkys sollten zumindest langjährige Leser dieses Blogs schonkennen. Ihre fabelhaften T-Shirts werden von recht fabelhaften Fabelwesen bevölkert, die alle eine Geschichte haben, und die ist meist … recht abgefahren. Immer wieder kommen neue Wesen hinzu. So auch diesesmal. Was mag das wohl für ein Wesen auf dem obigen Bild sein? Das Euch auszudenken, ist nun Eure Aufgabe.
Findet einen Namen und eine Geschichte für diese Kreatur(en) dort oben. Die Geschichte sollte maximal 250 Wörter umfassen und in die Comments gepostet werden. Pro Einsender dürfen auch mehrere Geschichten abgegeben werden. Geht auf Deutsch, wenn Ihr ganz supidupi sein wollt, auch auf Englisch oder Spanisch.
Am 12. März 2009 wird dichtgemacht und die Monkys vergeben unter allen beteiligten Einsendungen je einen Hauptpreis für den besten Namen und die beste Geschichte. Der besteht aus vier Stücken der kommenden TolkyMonkys-Kollektion. Zudem werden pro Blog zwei Teilnehmer für den Gewinn eines Überraschungsshirts ausgewählt. Leicht verdiente Obertrikotagen also.
Bloggst du selbst? Unter allen Blogs, die hierher verlinken, werden weitere vier Shirts rausgegeben.
Auf Twitter? Wer den Contest an seine Follower mit folgendem Satz weiterzwitschert:
“@Tolky_Monkys Microstories Contest. Propose short stories for a new Character and get t-shirts FOR FREE ::::: RT this and win t-shirts”
hat ebenfalls die Chance auf eines von vier Freishirts. Alles nochmal ausführlich hier nachzulesen.
Ein Beispiel, wie das aussehen könnte, ist auf der Startseite zu sehen, was aber vielleicht die Phantasie einschränkt. Oder ihr guckt Euch in der Kollektion um und seht, was da sonst so an Geschichten steht, um eine Idee des gewünschten Stils zu erhalten. Nur so viel: ein “zu verrückt” gibt es hier definitiv nicht. Wir sind gespannt.
UPDATE, 10.3.
Leute, macht mir keine Schande. Zwei Tage habt Ihr noch Zeit, und als zusätzliche Motivation zur Teilnahme haben die netten Jungs auch noch einen garantierten 25%-Rabattcoupon versprochen, für jeden, der eine Geschichte hier postet. Für jeden Twitterer ebenfalls 25%. Und für jeden, der mit seinem Blog zum Contest und somit hier her linkt, sogar 50% ! Das sollte doch Anreiz genug sein.
Sehr aufmerksam: Springleap hat für die Leser dieses Blogs einen 50%-Gutschein eingerichtet. Wenn Ihr dort was bestellt und das Ganze für wenig Geld haben wollt, dann gebt den Gutscheincode HAPPY009 ein. Somit könnte Euch ein Shirt wie dieses für 7,50€ gehören. Deal? Deal. Und Beeilung, denn der gilt nur bis Donnerstag 19.00 Uhr (wenn ich das mit der GMT richtig interpretiert habe).
Die armen Tolky Monkys dachten, sie hätten den Weihnachtsrummel hinter sich, aber nun bringt der ungebetene Besuch von den Zwillingen Sally und Sally [sic] wieder Wirbel ins Büro. Nun, da sie sich nämlich schon mal eingeladen haben, hängen sie allen in den Ohren, dass mal wieder ein Sale fällig wäre.
“Na gut, wir könnten mal 20 % anbieten.”
“Was? Zu wenig!”
“30 ?”
*crash* “50! Soo geht ein Sale! 50% auf alles!!!
“Ok, ok …. überzeugt. 50% Sale für eine Woche. Ich mach nen Coupon …”
(im Stillen): “… aber nur für Freunde.”
Und die Freunde seid ihr, liebe Shirtspotting-Leser. Die ersten fünf Leute, die bis zum 18.1. bestellen und beim Checkout RETSHIRTSPOT eingeben, erhalten einen Nachlass von fabelhaften 50%. Außer auf die Poster. Feedback in die comments, falls Ihr dieses Angebot wahrnehmt, wäre wünschenswert.
Das möchte ich Euch nicht vorenthalten. Vielleicht ist ja da wieder ein Star auf dem T-Shirt-Markt born. Eine Mail von Shirtspotting-Leser Marcus:
Nun, ich habe mit einem Freund auch eine kleine Marke gestartet und ich dachte mir, ich stelle uns einfach mal vor und vielleicht möchtest / kannst du uns ja mal erwähnen !
Die Marke heisst “Parallel-clothing” und wir sind zwei junge “Designer” aus Köln, die einfach Spass an der Sache haben.
Wir haben mit dem Projekt vor ca. 4-5 Monaten angefangen und es fing auch recht unbedeutend an.
Als wir das Justice Video “D.A.N.C.E” gesehen haben, wollten wir uns einfach mal das T-Shirt mit dem “DANCE” aufdruck machen, da es dies nirgends zukaufen gab.
Deshalb haben wir uns einfach n paar Schablonen gebastelt und es uns mit Spray-dosen bedruckt.
Aus irgendeinem Grund haben wir da Spass dran gefunden und da ich selbst mit Photoshop ein wenig umgehen kann und mein Kumpel ein guter Zeichner ist, haben wir weiter gemacht und eigene Ideen verwirklicht.
Eigentlich waren die TShirts dann auch nur für uns selber gedacht, aber wir bekamen so gutes Feedback, dass wir uns sagten wir verkaufen ein paar an Freunde und Bekannte die welche haben möchten um uns dann unsere eigenen zu finanzieren.
Doch irgendwie ist unser Name dann in ein paar Community-Plattformen gelandet und es kamen immer mehr Interessenten.
Es ging dann immer weiter und weiter und wir designten mehr und mehr TShirts bis heute.
Dennoch läuft unser “Projekt” auschließlich über Mundpropaganda und wir haben auch keinen Internet-Shop oder sonstiges, wodurch man wenn man sich etwas von uns kauft sicher sein kann- dass es nicht 100 andere auch tragen.
Man kann bei uns nur über unsere Myspace-Seite bestellen indem man uns direkt anschreibt: Wir wollen damit auch nicht reich werden oder so, deswegen kostet jedes T-Shirt auch 17€.
Eine Geschichte, wie man sie schon oft gehört hat – und die sehr häufig noch viel weiter geht. Wenn die Jungs denn am Ball bleiben.
Olly Moss, einer der tollsten und verdientesten Designer, die bei Threadless regelmäßig abräumen, hat sich diesen tollen Vampir einfallen lassen:
Bei Lampenlicht, nun ja, ein Vampir-T-Shirt eben. UV-Tinte sorgt aber dafür, dass er bei Kontakt mit Sonnenlicht in Flammen aufgeht. Und floureszente Tinte lässt die Zähne und Augen im Dunkeln leuchten. Wahnsinn. Oder wie der Designer selbst sagt:
This is still the best idea I’ve ever had or will ever have.
Jetzt fehlt nur noch eine Druckfarbe, die man nicht im Spiegel sehen kann ….
Hab mich gerade wieder durch meine alten Mails geforstet und mache mich mit etwas schlechtem Gewissen an die Aufarbeitung. Da war zum Beispiel die Nachricht von Shopzilla, die seit einer Weile den Shopping-Trend blog betreiben. Das ist ein, laut Eigenaussage “Stil-blog für modebewusste Männer”. Was mir besonders gut daran gefällt: Schreiber Olaf scheint zu wissen, was er da tut, anders als ich eine klare Linie zu verfolgen und auch Ahnung zu haben. Viele der Einträge zum Thema T-Shirt drehen sich um Themenbereiche, die über Kaufen, Anziehen, Drüber-Lachen und Designs bewundern hinausgehen. T-Shirts waschen zum Beispiel. Ja, doch, das sollte heutzutage auch für Männer kein Tabuthema mehr darstellen. Oder Textilkunde. Wer also da seine Kenntnisse vertiefen will und mitreden, dem sei die Lektüre empfohlen.
Shirtspotting ist schon in der Blogroll, da will ich mein Versäumnis nur allzugerne nachholen. Weiter so!