Posts Tagged ‘siebdruck’

RQM x Remed: Limited Edition T-Shirt und Vinyl

Monday, February 8th, 2010

“In the digital world what cannot be copied acquires value.”

Kevin Kelly – WIRED

Es ist nicht ganz meine Musik, aber das Projekt als Ganzes ist durchaus eine Erwähnung wert: Der Downbeat-Hip Hop Artist RQM hat sich für seine neueste Veröffentlichung “Colors Fade” mit Street Artist Remed zusammengetan. Was sie zusammen anbieten, ist ein künstlerisches Gesamtpaket. Remed hat auf 84 zusammengelegten Plattenhüllen der 7″ ein Bild gemalt (s. oben), und wer sich die Single holt, bekommt also ein Vierundachtzigstel eines Kunst-Originals. Falls man Pech hat, erwischt man halt möglicherweise ein unbemaltes Stück des Gesamtkunstwerks, wozu aber studierte Kunstkenner bestimmt auch eine interpretative Meta-Ebene finden können. Dazu gibt es dann noch ein von Remed designtes T-Shirt in weiß oder schwarz oben drauf:

Kann eigentlich jemand lesen, was da zwischen “fade” und “goes on” geschrieben steht? (Nachtrag: es soll Light heißen)

Das alles kann zum Vorverkaufspreis von 24,95 € bei HHV.de geordert werden – und auch die Musik probegehört.

Flesh Machine

Tuesday, September 22nd, 2009

fleshmachine1

Krasser Stoff aus Singapur.

Das Label Flesh Machine ist frisch gestartet und bringt seine erste Kollektion “Silence In Mad House” auf den Markt. Die ist (fast) ausschließlich schwarz-weiß, düster und wahrscheinlich eine Freude für Gothic-Liebhaber. Toll ist: sie ist eine zusammenhängende Bilderserie, so wie Künstler sie schaffen. Auch die filigranen Drucke selbst sind schwer kunstbeflissen, ebenso wie das Konzept, das ich auch nach dem fünften Mal Lesen nicht verstanden habe und es deswegen im Original zitiere:

The closeness that it search bring forth the pain that it will bear.
The concept that it believes cause the chaos in its mind.
Locked by itself, as silence as it can be.
Seeking the Guardian to find the key
Only to know the beast in it.

-

T-Shirts gehobener Ästhetik, gehobenen Anspruchs und gehobener Preisklasse (doch nicht! Die Preise sind in Singapur-Dollars angegeben, und S$ 49 entsprechen etwa 23,50€) Weitere Motive hier:

fleshmachine2

fleshmachine3

ShSp2: Mohrenkopfschlacht mit Anything Academy

Monday, July 20th, 2009

birthdayballoonsWeiter gehts. Die Krümel vom Atomic Child-Kuchen sind verteilt, jetzt machen wir uns an die nächste Leckerei. Vor Euch steht eine Schachtel Schaumküsse (wie sie politisch korrekt heißen), und wir machen eine Mohrenkopfschlacht (nicht politisch korrekt benannt, aber hey, Stock aus dem Arsch und par-tey!). Die Ziele stellt uns Ben von seiner Anything Academy. Auch er betreibt ein Kleinstlabel und hat in seinem BigCartel-store (momentan) nur zwei Shirts, aber die verdienen auch wirklich ein Feature:

Lusty Lips, Famous Obscurity

Lusty Lips, Famous Obscurity

und

AnythingAcademy-Mean

It Wasnt Mean Dear, The Tv Made Me Do It

Es darf geworfen werden – auf Euer Wunschziel. Pro Teilnehmer ein Wurf in die comments nach der Art

“Ich werfe einen Schaumkuss auf It Wasn’t Mean für Jungs, Größe M”

Auf die Plätze, fertig, los!

Unverhoffte Post

Wednesday, July 15th, 2009

tshirtdrucker

Vor/ um meinen Umzug herum flatterte ein Päckchen bei mir rein, von Axel “Atze” Bauer, der eine T-Shirt-Druckerei betreibt. Unter der URL T-Shirt-Drucker.de bietet er seine Dienste an, und druckt neben seinen Aufträgen auch seine eigenen Fanshirts, für die, die sein Programm als Liederchaot Atze Bauer mögen.

Ganze vier Shirts waren da drin. Hm, danke, sicherlich gut gemeint. Allerdings auch keine, die ich anziehen würde, und denen nun das Schicksal des im-Schrank-Vermoderns blüht. Also, anhand der Stücke kann man sehen, dass er was vom Textildrucken versteht, und auch, warum sich die Arbeitsteilung zwischen Designern und Druckern eingebürgert hat …

Also, seinen Link soll er bekommen, ich kündige aber auch an, dass dies das letzte Mal ist, dass ich solche Themen mit reinnehme. Und dass man vor dem Losschicken besser mal eine Mail an shirtspotting at googlemail.com schreibt. Schließlich soll es hier im Blog vor allem um gut designte T-Shirts gehen.

Promi-Hybriden von Paste T-Shirts

Friday, April 24th, 2009

New York hat ja den Ruf, ein Schmelztigel der Kulturen zu sein. In diesem Geiste hat wohl auch Jason Laurits für seine neuen Motive bei seiner Eigenmarke Paste T-Shirts die DNA von Hochkultur- und Popkultur-Ikonen kräftig gemischt. Wie weiland in Die Fliege sind aus diesen Experimenten ganz possierliche Kreatürchen herausgekommen.

paste3

paste1

paste2

Yo. Bei der Gelegenheit kann man sich auch gleich mal wieder dran erinnern, wie legendär scheiße die 80er und frühen 90er aussahen. Weiterhin gibt’s bei Paste auch nach wie vor das sehr feine Meta T-Shirt und “Damn, Girl” im Shop.

Made Of Awesome

Thursday, April 9th, 2009

Made Of Awesome hatte ich gar nicht auf dem Schirm, also war es eine gelungene Überraschung, dass hier plötzlich ein T-Shirt hereingeflattert kam. Jetzt weiß ich von Made Of Awesome, und ihr solltet diesen Shop auch im Auge behalten. Nicht nur wegen der – wie ich finde- ziemlich mutigen Seitengestaltung in Grasgrün und einer gewissen Spülmitteloptik.

awesome1

Immerhin haben sie eine einfache und effektive Idee zur Nutzerbeteiligung, die meines Wissens nur sie verfolgen: ähnlich wie beim Voting bei Designcontests werden potenzielle Entwürfe im Design Pool vorgestellt. Was gefällt, kann man sich in seine persönliche Design Box packen. Wird das Motiv dann gedruckt, können alle, die es in ihrer Box hatten, zum Vorteilspreis erwerben.

Das mir vorliegende Stück “Keep Your Mind Open” kann den Versprechungen des Seitennamens durchaus gerecht werden: gute Siebdruckqualität auf einem Continental Shirt, und Continental ist ja bekanntlich allererste Wahl für Druckrohlinge: gut geschnitten, super bequem und ökologisch korrekt aus nachhaltiger Produktion. Als Extra wurde zwecks Branding unten am Saum noch ein kleines grünes Label angenäht. Mit einem A wie – awesome eben.

Verlosung: Pleasant Beef

Friday, March 27th, 2009

So, über Pleasant Beef wissen wir nun dank des ausführlichen Interviews mit René Bescheid. Jetzt sollen ihre T-Shirts im Vordergrund stehen. Die könnt Ihr nämlich hier exklusiv für umsonst abgreifen. Und dass wir uns verstehen: wir reden hier über Liebhaberstücke. Gourmet-T-Shirts, aus hautschmeichelndem Stoff und mit wirklich beeindruckend guter Druckqualität. Bloß dass ihr wisst: hier wird was geboten. Deswegen will ich die Erstkollektion im einzelnen vorstellen. Danke auch für die blogexklusiven Shoots von den “young urban professionals”.

pleasant-beef-white-trash

Motiv 1: White Trash. Das Shirt zur Wirtschaftskrise, Amadeus dem kleenen Punker oder zu Oskar aus der Tonne.

pleasant-beef-population-control

Motiv 2: Population Control. Willkommen in der Nachbarschaft: Wo Mr Heary und Mr Luxley ihren Nachschub ein paar Stockwerke tiefer bei den Escobar Delieveries holen können, und die Boards For Canada, Antechre und ein gewisser James b. Richard machen Boxenwettrüsten … klingt nach nem aufregenden Block, bei dem man gerne New Kid wäre. Und einem Shirt, auf dem es einiges zu sehen gibt.

pleasant-beef-carpe-noctem

Motiv 3: Carpe Noctem. Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Und irgendwo ist ein Licht that never goes out. (Astradeckel not included).

pleasant-beef-slow-riding

Motiv 4: Slow Riding. Weckt Assoziationen an Urlaubspostkarten o.ä.

pleasant-beef-bless-end

Motiv 5: Bless end. Alter, willste Beef haben? Kannste gleich frei Haus geliefert haben! Und zwar in Gold glänzend.

Hui. So viel Popkulturreferenz hab ich selten in einem Blogposting untergebracht. So, was müsst ihr jetzt tun, um ein Shirt zu gewinnen? Kommentieren. Am besten mit einem Shirtwunsch oder der persönlichen Favoritenfolge. Wäre in meinem Falle zum Beispiel 2-3-1-4-5.

Und das ist noch nicht mal alles: Die Jungs haben bestimmt, dass alle (!) Teilnehmer beim Kauf der Shirts über ShopWindoz bis zum 10.04.09 exklusiv 5,-€ gutgeschrieben bekommen. Einfach “Verlosung Shirtspotting” am Ende der Bestellung angeben und alles ist geritzt. Also, wer jetzt nicht seinen Kommentar hinterlässt, dem ist nicht zu helfen.

Der Hüter der Unendlichkeit

Tuesday, January 20th, 2009

Wow. Hätte nicht gedacht, dass ich mal einen Post mit einem Titel wie ein Fantasyroman beginne. Leider weiß ich auch genau, dass mein literarisches Talent nicht für einen Fantasyroman ausreichen würde (geschweige denn meine Fantasie), deswegen bleibt es auch beim Blogschreiben.

abt-hueter

Dieser schöne Titel ist zudem auch auf dem Mist von Peachbeach-Designer Lars Wunderlich gewachsen, genau wie dieses geniale Motiv. Schon lange hat mir kein T-Shirt beiden frisch umquartierten A Better Tomorow mehr so gefallen wie das hier. Ich ziehe den Hut, Herr Wunderlich.

Review: Addict

Sunday, January 18th, 2009

addict1

Ein neues Lieblingsshirt schmiegt sich seit einer Weile um meinen Körper und der möchte es am liebsten gar nicht mehr ablegen. Es ist von Addict, es ist orange, eine bislang in meinem Schrank unterrepräsentierte Farbe, und featuret alte Musikgerätschaften. Und Shirts mit kultigen Musikgerätschaften – da bin ich so zuverlässig leicht zu überzeugen wie ein Alkoholiker zu noch nem Bier. Da macht es mir nicht mal etwas aus, berechenbar zu sein.

addict2

Ich war bis vor kurzem davon ausgegangen, dass es ein Teil eines alten Moog-Synthesizers ist, der da im Design eingefasst ist. Ihr wisst schon, diese Riesenaufbauten mit tausend Knöpfen und Kabeln im Wandschrankformat, die Rick Wright, Gott habe ihn selig, in den 60ern bei Pink Floyd bedient hat. Die Beschriftungen der Knöpfe (Oszillator, Filter etc) sprechen auch dafür. Allerdings verweist der Text auf der Rückseite auf ein Platten-Masteringsystem namens Dynagroove, das in den 60ern auf den Releases von RCA eingesetzt wurde und kontrovers aufgenommen wurde – praktisch die Urversion der aktuellen Loudness War-Debatte. Designt wurde das gute Stück mit dem Pop-Hochkultur-Background vom Londoner Grafiker/ Designer Swifty.

moog2Zum T-Shirt selbst: Addict stellt seine Shirts offenbar selbst her. Den innen eingenähten Keil (siehe Bild links)  hab ich so noch nie gesehen – eine Besonderheit. Der Stoff ist weich aber stabil, vergleichbar etwa mit Continental Clothing-Shirts. Der Druck ist vorne sehr überzeugend: zwar unheimlich detailscharf, aber ohne besonders fühlbar zu sein. Keine Gummiplatte auf dem Shirt – gut gut. Beim hinten in einer Serifschrift gedruckten Text (den über Dynagroove) kommt das Verfahren leider an seine Grenzen – spätestens die untere Hälfte ist nicht mehr entzifferbar. Schade.

Trotzdem ein Lieblingsstück. Auf der Addict UK-Seite sind zwar viele schicke T-Shirts, aber dieses wird nicht mehr angeboten, weil die Artist Series 8 schon ausgelaufen ist. Die letzten Stücke könnt ihr zum Jetzt-aber-rasch-zuschlagen-Preis bei Clear Cut Case bekommen, die, wie ihr hier sehen könnt, einer Bestellung auch noch extra viele Schmankerln beilegen.

addict3

Neues von Paste T-Shirts

Friday, November 21st, 2008

Paste T-Shirts, das Label des New Yorker Designers Jason Laurits, hat neue Modelle draußen. Wie immer: filgraner Siebdruck auf “enzymgewaschenen” Shirts. Viele weisen ja einen unverkennbaren Heimatbezug zu Brooklyn auf, was aber sicher niemanden stört, da ja eh jeder NY .

aroundtheneckcreampiratelincolnseabrooklynlibertygrey vlnr: so einiges Around The Neck, Arrrrr! Lincoln!, die Brooklyn Liberty in RunDMC-Style. Alle sind im Onlineshop zu beziehen.

Mittlerweile können auch Frauen mit Paste T-Shirts beglückt werden. Und guckt doch auch mal auf Jasons Copy Cut Paste Blog, der auch ganz witzig ist.

Berlin Illustrated

Monday, October 20th, 2008

Einen weiteren schönen Shop habe ich beim Flohmarktbummel entdeckt: Berlin Illustrated heißt der und hat ein Herz für Poesie. Illustrated wurden Gedichte von Heine, Hesse und Rilke. So kann man etwas Kultur zeigen, ohne aber gleich ins gestärkte weiße Hemd schlüpfen zu müssen.

Auch die einfachen grafischen Motive sind übrigens recht nett, wie diese Roboter etwa – und entgegen dem Namen verzichten sie sogar auf Fernsehturm-Motive. Alle Shirts sind siebgedruckt (von Hand, klar, aber ich glaube, es gibt gar keine elektrische Siebdruckmaschinen – oder täusch ich mich da?)