Posts Tagged ‘streetwear’

I came from nothing

Tuesday, July 27th, 2010

Ich schreib ja gerne viel, wenn sich was zu sagen ergibt. Im Falle von I Came From Nothing bleibt aber nicht viel zu sagen, außer: wow. Was für T-Shirts! Der britische Shop hat nicht nur eine eigene Streetwear-Linie (mittlere Reihe), sondern vertreibt auch Shirts von Kollegen, wie etwa den besonders düsteren We Are Alchemy (oberste Reihe), den deutschen Gosu Gear (siehe auch hier), Raw Brains (unten links) oder -als zuckriges Kontrastprogramm- Cupcake Cuties (unten rechts).

Wem’s nicht knallig und auffällig genug sein kann, der hat hier sein Eldorado gefunden.

Hektik: Schneller Leben

Tuesday, May 4th, 2010

Streetwear gehört zur Großstadt, die Großstadt assoziiert man mit Hektik – insofern ist der Name dieses Streetwear-Labels gar nicht so verkehrt gewählt. Für die Freunde des rasanten Lebensstils ist Hektik Streetwear bestimmt eine gute Quelle, um sich mit netten T-Shirts und Hoodies zu versorgen.Wie für alle T-Shirts, die in dieses Blog aufgenommen werden, gilt auch hier: das ist keine Ware von der Kaufhausstange, sondern für erklärte Individualisten.

Und damit man auch was Besonderes bekommt, ist die Hektik Streetwear stückzahlenmäßig limitiert (was ebenfalls zum Namen passt), werden eigens aus aus Öko-Tex zertifiziertem Zwirn hergestellt (also nicht nur AA-Shirts kaufen, bedrucken und fertig) und auch sehr originell: die T-Shirts haben ein Label am Halsbündchen. Mit 25 € für ein T-Shirt seid Ihr dabei.

SALE bei A Better Tomorrow

Tuesday, March 9th, 2010

Achtung, Leutz, kurzer Hinweis:

A Better Tomorrow möchten Euch und ihr Lager frühlingsfit kriegen. Deswegen gibt es alle A-B-T-Shirts für 20 €, alle Hoodies für 36 €.

Slut – das Klamottenlabel

Friday, January 22nd, 2010

Slut (disambiguation):

For superb German band see slut-music.com

For some nice T-Shirts see slutclothing.co.uk

Der Name ist ja tatsächlich etwas gewagt. Schon beim Slut-Konzert hatte ich Bedenken, ob ich ein T-Shirt mit dieser Aufschrift anziehen würde, obwohl ich die Band echt supergerne mag (gleiches Problem übrigens bei Jud). Nach Auskunft von Labelgründer Alex aus West Cornwell, war aber gerade dieser Schriftzug auf T-Shirts etwas, was den Weg von den ersten Homemade-Versuchen zur Professionalisierung ebnete: wurden sie doch mit einem Slut-T-Shirt auf Parties deutlich häufiger angesprochen.

Gut, ein Wort und seine Konnotationen sind ja das eine. Das andere ist die Optik. Und da gehen Slut einen durchaus gangbaren Weg: ist der Labelname eingearbeitet in ein schickes Design, gibt man sich schließlich als stilbewusster Zeitgenosse und nicht als leichtes Flittchen (ob m oder w) zu erkennen. Schließlich sieht die Ware ja alles andere als billig aus. Und außerdem taucht der Schriftzug deutlicher häufiger in der Jungs- als in Mädels-Sektion auf.

Introducing: Yallentins

Saturday, October 31st, 2009

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Für neue Shirtlabels aus Deutschland hab ich ja immer ein offenes Ohr, vor allem, wenn deren Seite mit so einer sympathischen Selbstbeschreibung gestartet wird wie Yallentins. Die Jungs verfolgen eine einfache Mission: coole Kleider für coole Leute. Das eingekreiste Ypsilon und der Labelname werden in praktisch jedem Design mitverarbeitet, nur so als Hinweis für die, die nicht auf sowas stehen. Besser als immer mit Bench, Billabong und co. rumzulaufen, find ichs allemal.

Ich stelle hier mal vier Designs vor: den Yuhu oben links. Für Nachtaktive. We Love wartet mit einem schicken Farbverlauf auf. Wie man an der Brezel erkennen kann: Yallentins kommen aus Schwaben, wo es die besten Brezeln gibt. Der Schlagring im Motiv irritiert mich bei dem Titel etwas, aber ich kenne mich mit schwäbischen Gepflogenheiten auch nicht so aus.

Unten links: Dave. Oder wahlweise Michael. Wer sich schon immer gefragt hat, wie The Hoff vor seinem größten YouTube-Erfolg nach Hause gekommen ist, der weiß es jetzt vielleicht endlich. Rechts: 80s – der Titel spricht für sich selbst. Neonpracht in groß. Die meisten Motive sind gleich in mehreren Farbkombis erhältlich.

Bei nächsten Seitenumbau könnten sie vielleicht auf die Schwarz-Weiß-Ansichten verzichten. Bis man ein Shirtmotiv mal in der vollen Pracht und Farbigkeit bewundern kann, darf man ganz schön klicken. Sonst gibt es wenig zu meckern. Ein Shirt ist für 28€ zu haben, Versandkosten fallen bei den Yungs keine an.

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ShSp2: Beruferaten mit The Printed Mind

Monday, July 27th, 2009
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Welchen Beruf hat dieser Herr hier?

BirthdaygirlAugenbinden ab! Wir spielen jetzt mal ein Schätzspiel. The Printed Mind ist ein Label, das seinem Namen oft gerecht wird und in seinen großflächigen Shirtmotiven Gehirne verarbeitet. So auch auf dem oben abgebildeten Shirt. Wer sich also ein Stück von Printed Mind sichern möchte, der darf jetzt einen Vorschlag bringen: Was macht der Scientist auf dem T-Shirt-Motiv da? Wozu braucht er die Chemikalien, die er da zusammenbraut, was macht er mit diesem Gehirn, was soll das werden, wenns fertig ist, und welcher Disziplin gehört dieser Wissenschaftler an?

Eure Vorschläge werden ab jetzt in den Comments entgegengenommen, der beste (subjektiv ausgewählt) bekommt ein Stück feinster Streetwear aus dem Store von The Printed Mind.

Neuer Gutschein von Clear Cut Case

Wednesday, June 24th, 2009

Clear Cut Case – da muss ich eigentlich nichts zu sagen. Jedesmal, wenn man als T-Shirt-, Grafik- und Designliebhaber auf ihrer Seite verweilt, juckt es einen schon in der Kreditkarte. Der liebe Sven war so gut und hat für Shirtspotting-Leser nochmal einen exklusiven Gutschein bereitgestellt, mit dem ihr 5€ Nachlass auf Eure Bestellung bekommen könnt. Hier ist er:

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… und gilt bis zum 31.08.2009

Hier noch zwei unglaublich gute T-Shirts von Imaginary Foundation, die, da sind Sven und ich uns auch einig, vielleicht das beste T-Shirt-Label der Welt sind: Ribbon für die Jungs,  Create Beauty für die Damen, beide erhältlich bei CCC.

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Limitees – machen ein Kreuz

Monday, June 15th, 2009

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Limitees, bekanntlich kompetente Ansprechpartner in Sachen Streetwear, haben neue Stücke draußen. Die neuen T-Shirts von BLXNK arbeiten sich an den geometrischen Basics auf, featuring the englischer Artikel: “The Kreuz” und “The Viereck” sind neu im Shop. Nach “The Ring” müsst eigentlich nur noch auf “The Dreieck” warten, und dann könnt ihr zu viert als überdimensionaler Playstation-Controller gehen … :D

Im Gesamtkatalog gibt es darüber hinaus so einiges mehr für Herren und Damen zu entdecken.

Die Mainzer haben darüberhinaus ein Herz für Shirtspotting-Leser, die sich wegen all unserer superben Kaufempfehlungen regelmäßig ein Loch ins Konto freuen.

Einem von Euch geht ein “The Kreuz”-T-Shirt frei Haus zu ! Alles, was ihr tun müsst, ist Euch im Kommentarbereich dieses Artikels ein bisschen bei Limitees einzuschleimen. Ich überlass es dann Bastian, sich einen Gewinner auszusuchen. Damit ihr wisst, was ihr überhaupt alles an Limitees loben könnt, hier noch ein paar Gründe, warum man nach Ansicht von Limitees getrost mit ihnen ins Geschäft kommen kann/ sollte:

  • Weil wir das lieben, was wir tun: Wir sind selbst Grafikdesigner und genau da zuhause, wo Streetwear, T-Shirts und Sneaker herkommen.
  • Weil wir Euch den besten Service anbieten wollen: Freundliche, persönliche Bedienung, 24-Stunden-Lieferung, problemlose Rückgabe bei Nichtgefallen und superschnelle Antwort per Mail und Telefon. Wir wollen dass Du wieder kommst und deshalb einfach einen Tick besser sein.
  • Weil bei uns Qualität statt Quantität zählt: Wir testen die meisten unserer Sachen, bevor wir sie verkaufen. Und oft haben wir nur wenige Teile pro Größe auf Lager. Klasse statt Masse.
  • Weil wir ein Auge auf die Umwelt haben: Viele unserer Labels achten bei der der Produktion auf Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit. Um die umweltgerechte Entsorgung unserer Verpackungen kümmert sich die Firma Landbell.
  • Weil wir ein offenes Ohr haben: Du findest, dass wir irgendwas besser machen können? Du willst was zu unseren Artikeln wissen? Du designst selber T-Shirts? Du willst bei uns arbeiten? Modeln? Sprich mit uns, wir freuen uns über jede Mail!

Einschleimeschluss ist der 30.06. !

Die T-Shirt-Wundertüte von A-B-T

Wednesday, April 29th, 2009

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Usern von A better tomorrow sind die Überraschungsaktionen sicher schon bekannt. André hatte ja regelrecht Amok getitelt und sie spritzig-schwungvoll Heiteefitzkat und Heiflippitzkat benannt … aber “Überraschungsshirt” ist wohl das handlichere Wort, und damit wäre auch alles gesagt: 12€ investieren, Größe angeben und ein Shirt aus dem A-B-T-Contest in Empfang nehmen. Welches auch immer. Nach dem Erfolg der vergangenen Aktionen wird das Ü-Shirt nun fester Bestandteil des Angebots bei A Better Tomorrow.

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Wo wir gerade dabei sind: Der Minimal-Contest (nur eine Farbe) hat einen verdienten Gewinner. Mal wieder Heidenrespekt für die Designskills von Lars “TheW” Wunderlich und seine retro-futuristische Zeichnung “New World Order“. Dank feiner Rasterung sieht dem dem Shirt nicht mal an, dass der Drucker nur einen Pott Farbe anrühren musste. Heitee..fli… whatever.

Unicat Designs – denn wir sind alle verschieden!

Tuesday, April 28th, 2009

Es dauerte seit dem ersten Mailwechsel etwas, bis dieser Artikel zustande kam. Immerhin ist in dieser Zeit die Seite von Unicat Designs nochmal überholt und richtig schick gemacht worden.

Der Name gibt die Richtung vor: Unicat möchte das ganz besondere T-Shirt bereitstellen, das du schon immer haben wolltest und geht auf alle Sonderwünsche ein. Genauer wollen wir es jetzt von Pierre Dammer wissen, dem Kopf hinter Unicat, der jetzt live am Shirtspotting-Mikrofon steht:

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Hallo Pierre. Stell dich und dein Baby doch einmal in ein paar knappen Worten vor.

Hallo, ich bin Pierre. Ich bin 26 Jahre alt und wohne in Offenbach am Main. Ende 2008 habe ich das Label „UnicatDesigns“ gegründet und arbeitete mich in die Branche intensiv ein. Bei Unicat Designs kannst du dein Shirt deinen Vorstellungen anpassen. In unserer Kollektion findest du Party Shirts, Techno Shirts, Streetwear und Taschen. Es stehen dir bei den angebotenen Shirts derzeit schon viele Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Ich drucke natürlich auch deine eigenen Motive.

Wie lief der Beginn des Labels? Also: wie kam Euch die Idee, wie verliefen die ersten Schritte, wie waren die ersten Resonanzen…?

2008: Am Wochenende ist ne Party, ich brauch noch etwas Cooles zum anziehen. Ich gehe einkaufen. Das erste Shirt hat ein schönes Motiv, aber der Spruch gefällt mir nicht. Das zweite T-Shirt gefällt mir vom Schnitt gar nicht. Beim dritten gefallen mir die angebotenen Farben nicht, das nächste hat zu lange Ärmel….. Warum bekomme ich mein Shirt nicht so, wie es mir gefällt? Also fasste ich den Entschluss und designte meine ersten Shirts. Anfangs noch mit Bügelfolien, deren Qualität mich aber nicht so überzeugte. Ich wurde aber desöfteren in Clubs oder auf der Straße auf meine auffälligen Shirts angesprochen. Da ich mich derzeit sowieso beruflich umorientieren wollte, machte ich mein Hobby zum Beruf.

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Die Idee ist also, T-Shirts anzubieten, die sonst niemand trägt. Das versprechen/ ermöglichen die großen Print-on-demand-Anbieter wie Spreadshirt, Shirtcity oder Shirtinator doch eigentlich auch …? Wo liegt also der Unterschied?

Bei mir kannst du die Farbe des Motivs, des Shirts, den Schnitt wählen, den Spruch ändern, Motive kombinieren… Denn hier wird das Shirt extra für dich gedruckt. Außerdem hast du die Möglichkeit, deine mit unseren Motiven zu kombinieren. Wir erstellen dir dein Wunsch-Shirt. Und auch schwierige Motive versuchen wir für dich umzusetzen. Ich versuche die Vorstellungen des Kunden zu 100 % auf das Shirt umzusetzen. Ich bringe auch graphisch aufwendige Designs auf die Ware. Außerdem drucke ich im Gegensatz zu anderen Anbietern, die die Auswahl der Flex-/Flockfarben meist auf 3 begrenzen, auf Wunsch mit mehr Farben. Das ist natürlich arbeitsintensiver, aber so erhält der Kunde sein Unikat.

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Ungewöhnlich sind auf jeden Fall deine Druckmethoden: Flexprint sagt mir ja was, wobei ich diese regenbogenglänzende Folie noch nicht kannte. Was aber hab ich mir unter dem Chromablast-Verfahren vorzustellen?

Der Chromablast-Druck ist ein neuartiges Druckverfahren, das nur auf hellen Textilien möglich ist. Die spezielle Baumwolltinte reagiert auf dem Transferpapier unter Druck und Hitze mit der Baumwolle. Es bleibt keine Folie auf dem Shirt zurück, die evtl. stören oder reißen könnte. Der Druck bekommt nach dem ersten Waschen einen textilartigen Griff. So ist es möglich, kostengünstig Unikate und kleine Auflagen zu erstellen. Ich benutze auch gerne Spezialdruckfolien wie die regenbogenfarbene. Ich bin immer bemüht, mein Sortiment so zu erweitern, dass ich meinen Kunden immer etwas Neues bieten kann.

Die Designs sind auf jeden Fall musiklastig, und zwar kommt da häufig Techno vor. Ist das dein Szene-Ursprung?

Kann man so sagen. Ich und mein Freundeskreis hören gerne Technomusik, gehen auf Partys und besuchen Events.

Machst Du sozusagen Clubwear?

Ich mache Shirts usw. mit Partymotiven,  die auch im Club auffallen. Ich leg mich da aber nicht fest. Wenn ich eine Idee für ein Streetwear-Produkt habe, stelle ich das eben her.

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Was inspiriert Deine Designs sonst so?

Ich bin ein sehr kreativer Mensch und habe ständig neue Ideen, wenn mir etwas einfällt dann muss es auch sofort aufs Shirt.

Welches Unicat-Design gefällt dir persönlich am besten?

Das wechselt bei mir eigentlich ständig. Meist gefällt mir mein neuestes erst einmal am besten.

Wie oft gibt es Neuerungen bei Euch, d.h., wie oft sollte man auf Eurer Seite vorbeischauen?

Da derzeit noch nicht alle erhältlichen Designs online sind, wird es bei UnicatDesigns ständig etwas Neues geben. Für Damen bieten wir derzeit alle Motive auf 4 verschiedenen Shirt-Schnitten an. Für Herren wird in den nächsten Tagen zu dem Standard-Shirt noch ein dickeres Slim-Fit Shirt erhältlich sein.

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Vielen Dank, Pierre. Das Stück, mit dem mich Unicat überzeugt hat, war übrigens Umbrella Butterfly: ein sehr schickes Motiv, auf das man auch mal angesprochen wird. Meines Erachtens perfekt so wie es ist, also muss kein zusätzlicher Spruch oder Glitter drauf. Möglich wäre es jedenfalls. Der Chromablast-Druck ist tatsächlich kaum fühlbar, gleichzeitig jedoch farbintensiv und gestochen scharf. Als markenspezifisches Erkennungszeichen hat es einen goldenen Innendruck im Nacken innen und außen. Am Shirt selbst gibt’s auch nichts zu meckern, wenngleich es nicht diese kuschelweiche Continental- oder American Apparel-Pracht ist. (Update: Pierre verspricht für die nähere Zukunft, auch noch ein schön dickes Slim Fit Shirt, mit kuschelweichem Stoff  (250 g/qm) ins Sortiment zu nehmen) Dafür sitzt es sehr gut, und wäre man körperlich besser in Form als ich, könnte man bestimmt von Sexiness sprechen.

Eine Auswahl der Shirtmotive habe ich hier im Artikel verteilt, wobei die natürlich subjektiv ist (guess what, wie auch das ganze Blog). Der Glanz- und Glitzeroverkill ist persönlich nicht mein Geschmack, aber die Idee von Unicat ist es ja, niemanden unbefriedigt nach Hause zu schicken. Eigentlich hätte ich mir schon allein wegen meines Nachnamens die Engelsflügel ordern sollen… Naja, das nächste Mal vielleicht.

"Mush" von Sixpack ist da

Thursday, April 23rd, 2009

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6packlogoVerdammt. Jetzt hab ich ein T-Shirt, das so toll ist, dass ich keinen Anlass weiß, der würdig genug ist, das zu tragen. Die anstehende Hochzeit meines Cousins vielleicht, aber da ist eine verspulte knallbunte Matroshka-Rakete (oder was das auch immer sein soll) vielleicht auch nicht ganz passend. Bis der Moment gekommen ist, könnte ich es vielleicht einrahmen und aufhängen, da seh ich wenigstens mehr davon, als wenn ich es selbst anhätte.

“Mush” wurde von der britischen Designschmiede LaBoca designt (die ein gewissse Vorliebe für die Halbschalenform haben), rausgebracht bei Sixpack.fr, hierzulande erhältlich bei Clear Cut Case – und an dieser Stelle mache ich gerade nochmal auf die Gutscheinaktion von CCC und Shirtspotting aufmerksam. Ein T-Shirt, das irgendwo more T-Shirt than T-Shirt ist. Für 42€ darf man natürlich auch was verlangen. Edles Drumrum wie der Hexagon-Anänger, ein Zierbändchen um den Kragensaum und natürlich eine exzellente Druckqualität in ich weiß nicht wie vielen Farben (10?), fein gerastert. Ein Aha-Erlebnis-Shirt, vergleichbar mit dem Moment, an dem man das erste Mal einen 40€-pro-Flasche-Wein trinkt, wo einem der für zwofuffzig ausm Lidl schon gereicht hat, weiß man plötzlich: die Qualitätsspanne geht noch ein ganzes Stück weiter.

1000 Dank an Sven und CCC.

Stijl 09

Sunday, April 12th, 2009

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Ein Veranstaltungshinweis aus dem Hause Limitees.com: Am 25./ 26. April wird in Mainz unter dem Namen “Stijl 09″ ein Lagerverkauf-Event stattfinden, bei stijl_2009_logo_200pxdem es haufenweise T-Shirts Streetwear und anderes cooles Textil von 20 Marken zu erwerben gibt. Der Einladung selbst muss ich schweren Herzens absagen, aber für alle aus dem Großraum Rhein-Main, die ein Herz für Fashion haben, wird es sich sicher lohnen:

1.000 Quadratmeter, 30 Brands, fette Deals für T-Shirts, Streetwear, Snowboards, Skatekram & mehr!
Chillige Sofas, Worscht, Bier, Beats & Breaks.

Näheres und die Chance auf Startguthaben zum fröhlichen Shopping gibt es auf stijl-mainz.de

Introducing: Pleasant Beef

Thursday, March 26th, 2009

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Wenn hier ein neuer Star am deutschen T-Shirt-Himmel aufgegangen ist, dann möchte ich stolz behaupten können: Remember where you heard it first. Pleasant Beef heißt das Baby von René “Önö” und Norbert Mayer. Und die zeigen sich als Überzeugungstäter. Pleasant Beef sind selber T-Shirt-Junkies und starten ihr Projekt auch nicht mit einer “mal gucken”-Haltung, sondern mit Entschlossenheit und Professionalität. Das bezieht sich nicht nur auf die schön gestaltete Website (guckt Euch nur mal die Startgrafik ihres Shops an!), sondern auch auf die T-Shirts. Darüber lassen wir am besten mal den Meister selbst erzählen. Auf die Shirts selbst werden wir nachher noch genauer eingehen. Jetzt erst mal: Wort ab.

Hallo Önö. Stell dich und dein Label doch in ein paar knappen Worten vor.

Hallo zusammen! Ich bin Önö aus L. an der P. und betreibe gemeinsam mit meiner Bewährungshelferin Norbert das Artwork-T-Shirt-Projekt „Pleasant Beef”

Seit wann gibt es Euer Label, und wie seid ihr gestartet?

Die Idee, außergewöhnliche Oberkörper-Outfits in Eigenregie herzustellen, schwirrt schon seit unserem Engagement als Vocal-Coaches von Mr. President in unseren Köpfen herum. Jedenfalls haben wir uns im November 2007 letztendlich dazu durchgerungen, einen Markennamen schützen zu lassen, erste Kollektionsentwürfe zusammenzustellen, diverse Fachmessen zu besuchen, mit potenziellen Lieferanten zu verhandeln und noch weitere 17.526 zwingend erforderliche Einzelschritte in die Tat umzusetzen. Mit anderen Worten ist Pleasant Beef so frisch, dass unsere Shirts noch regelrecht dampfen…

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Ist der Name Pleasant Beef beim Grillen entstanden, oder spielt da die Doppelbedeutung Beef = Streit eine gewisse Rolle?

Das ist eine durchaus berechtigte Frage. Deshalb nochmals an alle Ü70-Blogger: Sorry, aber wir sind wirklich keine Fleischwarenfachverkäufer! Vielmehr ist Pleasant Beef als programmatisches Wortspiel zu verstehen, das eine klare Marschrichtung vorgibt.

Wo wir gerade bei der Attitüde sind: Tretet Ihr mit einer Intention und/oder Message an?

Oh yeah, und zwar nicht nur mit einer! Generell haben wir uns schlicht und ergreifend zum Ziel gesetzt, T-Shirt-Designs der Extra-Klasse zu entwerfen, die nicht nur im Hinblick auf ihre grafische Umsetzung nachhaltig überzeugen, sondern darüber hinaus auch thematisch ins Schwarze treffen. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir mit unseren Motiven auf charmante Art und Weise provozieren und/oder zum Nachdenken anregen wollen und hierfür aus dem reichhaltigen Fundus, peinlicher Massentrends und antiquierter Wertvorstellungen, jede Menge problemlos zu verwertende Steilvorlagen geboten bekommen. Auch wenn es vielleicht etwas pathetisch klingen mag, haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, den gegenwärtig dominierenden Streetfashion-Zeitgeist nicht nur zu treffen, sondern (natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten) punktuell mitzuprägen. Angesichts der unzähligen, teilweise unfassbar grausam gestalteten Shirt-Designs, vieler etablierter „Ready-made-Streetwear-Brands“, die nebenbei bemerkt, oftmals auch verarbeitungstechnisch jeglichem Preis-Leistungs-Verhältnis entbehren, ist dies jedoch eine durchaus realistische Herausforderung. Deshalb lautet unsere unmissverständliche Botschaft: „Schluss mit plump!“

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Was ist deiner Ansicht nach das Besondere an Euren Shirts?

Abgesehen davon, dass unsere Tee´s aus vogelkotresistenter PVC-Folie gefertigt sind und von alleinerziehenden Zweitfreundinnen mundgeblasen werden, genießt bei uns natürlich die Motivgestaltung oberste Priorität. Jedes unserer Shirt-Designs kreiert dabei ein eigenes, zumeist subtiles Szenario und bietet dem aufmerksamen Betrachter infolgedessen zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten. Augenzwinkernd wollen wir somit nicht nur zum Schmunzeln animieren, sondern in gewisser Weise auch zur bewussten Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Motivbotschaft anregen. Wer an derartigen Brainstorming-Übungen jedoch kein Interesse besitzt, kann sich dennoch vorbehaltlos an unseren Shirt-Kreationen erfreuen, da all unsere Artworks minuziös gestaltet sind und im Ergebnis einfach dufte aussehen. Wie beim Hören eines guten Tracks, ist es uns aber trotzdem wichtig, dass man auch noch nach der x-ten „Bildanalyse“, immer wieder auf neue Details und Finessen stößt. Damit möchte ich zwar keineswegs behaupten, dass man beim Tragen unserer „T-förmigen“ ein Gefühl der stilistischen „Überlegenheit“ empfinden soll, aber man sich zumindest darüber im Klaren sein kann, in Besitz eines in jeder Beziehung ausgefeilten Kleidungsstückes zu sein.

Ganz technisch gefragt: welche Shirts verwendet Ihr und wie druckt ihr?

Kurz gesagt haben wir uns erlaubt, explizit nach unseren Vorgaben maßgefertigte „Printmedien“ in Auftrag zu geben. Das heißt bzw. hieß, eine „Kragenweite“ Continental Clothing hier, eine „Ärmellänge“ American Apparel da, und „Yezzz Sir!“ – fertig war die, nach etwa 5 – 6 zunächst verworfenen Versuchen, perfekt sitzende Körperleinwand. Ohne auf den obligatorischen Stoffetiketten- und Hangtag-Schnickschnack zu verzichten, werden unsere Shirts dabei natürlich sweatshopfrei produziert. Das von uns verwendete Textildruckverfahren wird als so genannte Rasterseparation bezeichnet und stellt sozusagen das „Space-Shuttle“ unter den ohnehin qualitativ hochwertigen Siebdrucktechniken dar. Diese ermöglicht uns auf Grundlage eines 14-farbigen (!) Siebdruck-Karussells, gegenüber den üblicherweise primär eingesetzten Tonwertabstufungen, jede Menge weitere Farbraster ins Rennen zu schicken. Die logische und nicht minder erfreuliche Konsequenz sind hochauflösende und zudem besonders farbintensive Brustverzierungen.

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Die erste Kollektion ist sehr urban geprägt und präsentiert Hochhausmotive. Wie gedenkt Ihr Euch weiterzuentwickeln: werden die nächsten Kollektionen auch mottogebunden sein?

Wir sehen es als wunderbare Herausforderung an, jede unserer Kollektionen unter Berücksichtigung eines klaren thematischen Schwerpunktes zu konzipieren. Schließlich kann jeder mal einen guten Tag haben und ein schickes Einzelmotiv entwerfen… Wie bereits eingangs erwähnt, widmet sich unsere aktuelle Kollektion deshalb beispielsweise dem urbanen Lebensraum, wohingegen unsere nächste Shirt-Serie, das (Großstadt-)Individuum in den Vordergrund rückt. Danach wiederum werden skurrile Tier-Studien das thematische Bindeglied bilden. Grundsätzlich ist uns hierbei wichtig, eine klare, unverwechselbare und dennoch facettenreiche Design-Sprache zu entwickeln bzw. beizubehalten. Da wir mindestens noch für die nächsten 50 Sommersonnenwenden druckreifes Material in petto haben, kann ich zudem jetzt schon vorwegnehmen, dass man sich auch in Zukunft auf jede Menge pleasant Beef gefasst machen darf.

Wie soll es mit Pleasant Beef weitergehen?

Zunächst einmal wollen wir uns vorrangig in Insider-Kreisen einen Namen als innovative „Shirtwear“-Schmiede machen und somit gleichzeitig unter Beweis stellen, dass man auch als lüttes Newcomer-Label, von Anbeginn gehobenen Qualitätsansprüchen gerecht werden kann. Außerdem arbeiten wir gerade fieberhaft an einer kratzschwammveredelten Görls-Kollektion und suchen noch nach dem ein oder anderen geeigneten Vertriebspartner. Viel wichtiger ist und bleibt für uns jedoch, die „Keep-Streetwear-real-Initiative“ Pleasant Beef auch in Zukunft kontinuierlich weiterzuentwickeln, dabei stets authentisch zu bleiben und allen grobmotorisch daherkommenden „Punkt-Punkt-Komma-Strich-Designs“, weiterhin unverzagt die Stirn zu bieten.

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Im Interview: André von A-better-tomorrow.com

Tuesday, September 25th, 2007

Wir dürfen eine Rubrik begrüßen. Ab jetzt werde ich T-Shirt-Designern, -Händlern und -Seitenbetreibern die Möglichkeit geben, selbst zu Wort zu kommen.

Den Anfang macht André Grünhoff von A-better-tomorrow.com, der sich die Mühe gemacht hat, ausführlich meine Fragen zu beantworten. Danke dafür!

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Was war die Idee hinter “A better tomorrow”?

Die Idee hinter A-B-T war es, DIE Anlaufstelle für gutes Design und Streetwear zu schaffen. Das Ganze besteht ja aus den drei Teilen Design Contests, Streetwear und Community. Im Bereich der Design Contests entsteht das Label A better tomorrow. Wir wollen zusammen mit allen Leuten da draußen eine eigene Marke aufbauen. Von euch für euch sozusagen. Der Shirt Contest ist hier nur der Start, weil es ein gelernter Mechanismus ist. Aber es wird mittelfristig eine komplette Kollektion aus den Contests entstehen. Angefangen von Hoodies, über Sneaker bis hin zu Caps etc.

Der zweite Teil ist der Streetwear Part. Aber auch hier wollten wir nichts Gewöhnliches anbieten. In unseren Shopbereich nehmen wir nur ausgewählte Label junger Designer auf. Keine großen Marken und kein Mainstream, den man überall kaufen kann. Die Leute sollen zu uns kommen, weil sie wissen, dass es bei uns Stuff gibt, der sonst nur schwer oder gar nicht online zu bekommen ist. Wir bieten den Brands ein Shopsystem, welches sie eigenständig administrieren können. Wir machen das Payment, den Service, Marketing und fungieren als Vertriebsplattform. Auch dieser Teil soll weiter ausgebaut werden. Sowohl technisch als auch inhaltlich. Wir stellen uns vor, künftig auch den offline Vertrieb für junge Label zu managen und bei Produktionen zu helfen.

Na ja und last but not least sind das doch Dinge, über die man sich gerne austauscht. Die Designer quatschen untereinander oder mit uns über die eingesandten Designs. Kunden können mit den Labelbetreibern über die Kollektionen sprechen. Wir machen immer wieder Aktionen, über die man sprechen kann und so baut sich langsam aber sicher eine super nette Community auf, für die wir unser letztes Hemd geben würden.

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Drei Shirts aus dem Designcontest: Pimp My Marx von Yackfou, Totenkopptriumph von Sushi, Funtastic Four von Peachbeach.

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