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I came from nothing

Tuesday, July 27th, 2010

Ich schreib ja gerne viel, wenn sich was zu sagen ergibt. Im Falle von I Came From Nothing bleibt aber nicht viel zu sagen, außer: wow. Was für T-Shirts! Der britische Shop hat nicht nur eine eigene Streetwear-Linie (mittlere Reihe), sondern vertreibt auch Shirts von Kollegen, wie etwa den besonders düsteren We Are Alchemy (oberste Reihe), den deutschen Gosu Gear (siehe auch hier), Raw Brains (unten links) oder -als zuckriges Kontrastprogramm- Cupcake Cuties (unten rechts).

Wem’s nicht knallig und auffällig genug sein kann, der hat hier sein Eldorado gefunden.

Neuer Designcontest (2): Swish Swosh

Friday, March 5th, 2010

“Neu” jetzt nicht im Sinne von “Neu”, sondern von “kannte ich bisher noch nicht”. Das Prinzip Designcontest gibt’s auch auf der Insel (mehrfach), und entsprechend hält die britische Seite SwishSwosh.com einen bunten Strauß crowdgesourcter guter Ideen und Designs bereit.

Bis auf Rob Dobi habe ich auch keinen der üblichen Verdächtigen gesehen, so dass sich hier durchaus ein paar Überraschungen finden lassen. Die Shirts kosten £15, neu eingeführte (gerade also das “Robodog meets Grammophon” links oben) £12. Pfund, wohlgemerkt, was aber beim derzeitigen Wechselkurs immer noch recht erschwinglich ist.

Slut – das Klamottenlabel

Friday, January 22nd, 2010

Slut (disambiguation):

For superb German band see slut-music.com

For some nice T-Shirts see slutclothing.co.uk

Der Name ist ja tatsächlich etwas gewagt. Schon beim Slut-Konzert hatte ich Bedenken, ob ich ein T-Shirt mit dieser Aufschrift anziehen würde, obwohl ich die Band echt supergerne mag (gleiches Problem übrigens bei Jud). Nach Auskunft von Labelgründer Alex aus West Cornwell, war aber gerade dieser Schriftzug auf T-Shirts etwas, was den Weg von den ersten Homemade-Versuchen zur Professionalisierung ebnete: wurden sie doch mit einem Slut-T-Shirt auf Parties deutlich häufiger angesprochen.

Gut, ein Wort und seine Konnotationen sind ja das eine. Das andere ist die Optik. Und da gehen Slut einen durchaus gangbaren Weg: ist der Labelname eingearbeitet in ein schickes Design, gibt man sich schließlich als stilbewusster Zeitgenosse und nicht als leichtes Flittchen (ob m oder w) zu erkennen. Schließlich sieht die Ware ja alles andere als billig aus. Und außerdem taucht der Schriftzug deutlicher häufiger in der Jungs- als in Mädels-Sektion auf.

Dropdead: Frog Thrash Guys, Gator Killer Guys, Kitty Brainz Guys, Dad Guys

Tuesday, August 25th, 2009

Eine kleine Auswahl der Motive von Dropdead aus England. Gegen Bezahlung von 20 Pfund pro Stück sind die Shirts zu haben.

Kleine Auswahl von Imperious Rex

Monday, August 24th, 2009

Nette Shirts aus England von Imperious Rex, sind alle um den Dreh von 25 Pfund zu haben.

Holebrain aus England

Thursday, August 13th, 2009

Ein absolut sehenswertes Projekt mit dem Namen Holebrain hat Will aus Großbritannien auf die Beine gestellt. Der Preis der selbstgemachten Shirts ist ganz offensichtlich in den Bildern zu sehen.

MyYard: Designer-Shirts aus England

Saturday, July 25th, 2009

Bei MyYard gibt es hauptsächlich Motive von Illustratoren und Straßenkünstlern aus Großbritannien zu sehen. Hat garantiert nicht jeder – und somit absolut für ShirtSpotting qualifiziert.

Pandas! Pandas! Pandas!

Monday, July 20th, 2009

Die sweeteste Entdeckung seit langem! Ihr wisst vermutlich, was Candy Cane heißt? Nehmt Pandas dazu, dann ist es nicht mehr weit zu Pandy Cane. Der Shop von Tom Bennett dreht sich im Wesentlichen um: Pandas und Süßigkeiten. Kann man da anders, als das sofort ins Herz zu schließen? Ich meine: nein.

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Nur drei der Motive. Guckt Euch die Seite an und macht dabei: aaaawwwwwww.

Wo ist Banksy ?

Tuesday, January 20th, 2009

Na, untergetaucht natürlich. Niemand weiß so recht, wo er ist, wer er ist, wie er heißt … ein Phantom, das nur durch seine hinterlassenen Spuren auffällt. Auch wenn die Daily Mail letztes Jahr seine Identität enthüllt zu haben glaubte – einen Banksy kann man mal nicht so eben anrufen. Nicht einmal sein Agent kann oder will Auskunft geben, wer Banksy eigentlich ist. Immerhin: mit diesem Versteckspiel hat er es zu einem der angesagtesten Künstler der Welt gebracht, dessen subversiv gemeinte Werke mittlerweile in Auktionen hohe Summen einbringen.

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Einige seiner schablonengesprayten Graffitimotive sind berühmt geworden. Und ikonische Bilder und T-Shirts – das liegt so nahe beieinander wie Deckel und Topf, Arsch und Eimer, Faust und Auge oder Salz und Pfeffer. Shotdeadinthehead, ein Anbieter von überwiegend Funshirts mit durchwachsenem Angebot, hat also beschlossen, zusammenwachsen zu lassen, was zusammen passt. Nur: wie kriegt man Lizenzen von einem Phantom? Gar nicht, dachten sie sich und ließen Folgendes verlautbaren:

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Dear Mr. Banksy,

Due to popular demand we have printed 10 t-shirts with some of your most iconic prints.
If you read this please get in touch to claim your royalty fee as there are so many different opinions as to who you are.
Some say you are the son of a photocopy engineer, some say you are a public school boy and others that you are Bert Perkins a Big Issue seller from Bromley.
Failing that, all unclaimed royalties will go to charity.
SDIH will launch the Banksy printed T-shirts on Wednesday the 21st January. The t-shirts are printed with some of your most famous street arts such as the Balloon Girl, the Bomb Woman and the Monkey Print and will retail at £ 12.00 each and two for £ 20.00 from http://www.shotdeadinthehead.com
Kind regards
Shot Dead in the Head

Tip von Shirtspotting: Einfach zu http://www.imbanksy.com gehen, T-Shirt bestellen, das dann anziehen und zu Shotdeadinthehead gehen und Lizenzen einfordern. Ein Versuch wär’s wert.

Review: Addict

Sunday, January 18th, 2009

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Ein neues Lieblingsshirt schmiegt sich seit einer Weile um meinen Körper und der möchte es am liebsten gar nicht mehr ablegen. Es ist von Addict, es ist orange, eine bislang in meinem Schrank unterrepräsentierte Farbe, und featuret alte Musikgerätschaften. Und Shirts mit kultigen Musikgerätschaften – da bin ich so zuverlässig leicht zu überzeugen wie ein Alkoholiker zu noch nem Bier. Da macht es mir nicht mal etwas aus, berechenbar zu sein.

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Ich war bis vor kurzem davon ausgegangen, dass es ein Teil eines alten Moog-Synthesizers ist, der da im Design eingefasst ist. Ihr wisst schon, diese Riesenaufbauten mit tausend Knöpfen und Kabeln im Wandschrankformat, die Rick Wright, Gott habe ihn selig, in den 60ern bei Pink Floyd bedient hat. Die Beschriftungen der Knöpfe (Oszillator, Filter etc) sprechen auch dafür. Allerdings verweist der Text auf der Rückseite auf ein Platten-Masteringsystem namens Dynagroove, das in den 60ern auf den Releases von RCA eingesetzt wurde und kontrovers aufgenommen wurde – praktisch die Urversion der aktuellen Loudness War-Debatte. Designt wurde das gute Stück mit dem Pop-Hochkultur-Background vom Londoner Grafiker/ Designer Swifty.

moog2Zum T-Shirt selbst: Addict stellt seine Shirts offenbar selbst her. Den innen eingenähten Keil (siehe Bild links)  hab ich so noch nie gesehen – eine Besonderheit. Der Stoff ist weich aber stabil, vergleichbar etwa mit Continental Clothing-Shirts. Der Druck ist vorne sehr überzeugend: zwar unheimlich detailscharf, aber ohne besonders fühlbar zu sein. Keine Gummiplatte auf dem Shirt – gut gut. Beim hinten in einer Serifschrift gedruckten Text (den über Dynagroove) kommt das Verfahren leider an seine Grenzen – spätestens die untere Hälfte ist nicht mehr entzifferbar. Schade.

Trotzdem ein Lieblingsstück. Auf der Addict UK-Seite sind zwar viele schicke T-Shirts, aber dieses wird nicht mehr angeboten, weil die Artist Series 8 schon ausgelaufen ist. Die letzten Stücke könnt ihr zum Jetzt-aber-rasch-zuschlagen-Preis bei Clear Cut Case bekommen, die, wie ihr hier sehen könnt, einer Bestellung auch noch extra viele Schmankerln beilegen.

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