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Textile Schnittstelle zur digitalen Welt

Thursday, February 24th, 2011

Nicht uninteressant ist die Idee, die die italienische Firma QR-Tribe anbietet.

Die Idee: in vorgefertigte Designs individuelle QR-Codes einzusetzen. Wenn man  also so richtig volle Kanne auf Vernetzung galore aus ist, kann man das mit einem QR-Tribe-Shirt beschleunigen. Man kauft ein Shirt, legt online fest, auf welchen Inhalt der Code auf seinem Shirt verweisen soll (z.B. die eigene Firmenseite, sein Myspace-/ Twitter-/ Facebook-Profil…), und dann kann jeder, der ein Smartphone mit der entsprechenden Software besitzt, diesen Code abfotografieren und die hinterlegte Website aufrufen.

In diesem Video wird das noch einmal erklärt:

Jetzt muss ich allerdings einmal ketzerisch fragen: braucht sowas irgendwer? Ich hab schon 2007 von ähnlichen Konzepten gehört, die nicht eingeschlagen haben. 2011 könnte das sicher ein anderer Stiefel sein, da sich Smartphones viel weiter verbreitet haben, und auch die QR-Technologie wird langsam angenommen.

Guy Vernes

Tuesday, March 16th, 2010

Flash-basierte Shopseiten sind ja aus der Mode gekommen, vor allem wegen der mangelnden Auffindbarkeit durch Google und auch sonst scheinen maximal funktionale Lösungen als verbindliches Gesetz zu gelten. Vielleicht hat die Seite des niederländischen Herrenmode-Labels Guy Vernes genau deswegen so einen Eindruck bei mir hinterlassen: weil hier die Devise “Flash for fantasy!” gilt und man mit der Maus auf Entdeckungsreise durch Fotos und die Shop-Kollektion geschickt wird. Mutig, wie Guy sogar auf eine Übersichtsseite verzichtet hat und der User die Shirts im Shop nur einzeln nacheinander über die Leine rutschen lassen kann. So lange die Kollektion noch überschaubar ist, macht das ziemlich Spaß (ab 15 oder 20 Artikeln würde es wohl eher ein Ärgernis werden). Die großflächig bedruckten Shirts scheinen natürlich auch ziemlich gut zu sein.

Und wenn man schon dabei ist, unbedingt auch das Blog ansehen, das auch einiges anders macht: Die News sind verpackt in eine Fortsetzungsgeschichte, in der alle Infos über das Label nur Nebenelemente eines Plots zu sein scheinen und die mit den Realitätsebenen spielt wie ein Film. Wow.

Liebe Labelbetreiber: nehmt Euch diese Seite als Inspiration. So macht man sich interessant.