Zum Tage: Progresswear
Gut gut. In Berlin hat “Pro Reli”, diese Allianz aus Kirchen, Union, FDP und Springerpresse vom Wähler die zu erwartende Klatsche bekommen, sogar noch deutlicher als erwartet, da bei den wenigen abgegeben auch noch die Nein-Stimmen überwogen. Damit bleibt Religionsunterricht ein Extrafach für die, die wollen. Allerdings relativiert ein Blick auf die USA das ganze Hickhack: ob Religionsunterricht in den Vormittag rutschen sollte, soll, müsste aus Sicht der Religionsskeptiker immer noch ein Luxusproblem sein. Selbst wenn die Initiative erfolgreich gewesen wäre, wären wir gottseidank zum Glück noch meilenweit von amerikanischen Verhältnissen entfernt, wo Kreationisten fordern, die biblische Schöpfungslehre als Fakt gleichberechtigt neben die Evolutionslehre zu stellen. USA ist in dieser Hinsicht ja ein Staat der Extreme, ein Schmelztigel aus einigen smarten und progressiven Köpfen und ziemlich vielen religiösen Fanatikern. Erstere läuft gegen die letztere Gruppierung Sturm, erfindet eine satirische Quatschreligion wie den Pastafarianismus oder gründet ein Label wie Progresswear.
Progresswear versteht sich gewissermaßen als der Fachausstatter für die aufgeklärten thinking people, bzw. Believer (in science). Auf T-Shirts gibt es messerscharf treffende Slogans, mit denen man sich im Bible Belt sicher nicht allzuviele Freunde macht:
Obwohl der Darwin day am 12.Februar auch schon ne Weile her ist und der Aktionszeitraum bis zum 28.2. auch schon durch, werden die Aktions-Shirts immer noch zum Sale-Preis von 12.99$ angeboten. Dass Darwin nie die Existenz von Gott verneint hatte, lassen wir mal eine andere Geschichte sein …
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Norman E.
Gut, dass wir es heute besser wissen und die Existenz Gottes verneinen können. Das verdanken wir aber auch Darwin, der sich zu diesem Schritt damals nicht entschließen konnte, weil er schon genug Ärger mit den ganzen abergläubischen Gläubigen hatte.